backup lösung für mehrere pc´s gesucht

Von: , Frage gestellt am Do, 11. Jan 2001

hy!
ich suche eine (zusammengestückelte) lösung
um von 5 pc´s regelmässig "sektor-copy"-backups zu machen.
am besten wär:
70gb platte an jeden der pc´s anstöpseln, partition copy und
fertig, aber:
-cd-brenner zu langsam, zu fehleranfällig
-usb is zu langsam
-tape backup im netzwerk hab ich, is nervenaufreibend langsam
und unzuverlässig
-netzwerk is überhaupt zu langsam
-ide aus dem gehäuse zu führen is nicht idiotensicher
-2te platte in jeden rechner oder scsi karte ist zu teuer...
weiss wer was gescheites?

der hit überhaupt wäre ein prgramm mit dem man inkremetelle sektor-backups machen könnte...;-) und auch wieder reinspielen..

könnte man z.b. eine ide-pci-karte einbauen und unter dos mit partition copy sichern (plattengrösse...)?
können die programme verschiedene partitionen auf eine platte als verschiedene partitionen sichern?...

danke!!!

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: backup lösung für mehrere pc´s gesucht

    Hallo Carl! um von 5 pc´s regelmässig "sektor-copy"-backups zu machen.
    Warum kein File-Copy? Nur MBR und Startsektor sichert man üblicherweise in einem Sektor-Image. Oder hast Du so exotische Filesysteme auf den Rechnern? am besten wär:
    70gb platte an jeden der pc´s anstöpseln, partition copy und
    fertig, aber:
    Warum "aber"? Das ist keine wirklich elegante, aber für 5 PCs wohl noch eine preiswerte Lösung. -tape backup im netzwerk hab ich, is nervenaufreibend langsam
    und unzuverlässig
    -netzwerk is überhaupt zu langsam
    Das ist der wesentliche Punkt. Ein TapeBackup ist ansich nicht schlecht, in üblichen LANs aber bei großen Datenmengen nur lokal einzusetzen.
    Ich sichere von "meinen" Servern täglich ca. 80GB. Das läuft (auf zwei Streamern) in ca. 8 Stunden durch (mit komplettem Verify). Diese Menge über das LAN zu sichern wäre wohl Wahnsinn.

    Streamer für jeden Deiner fünf PCs ist aber auch zu teuer. -ide aus dem gehäuse zu führen is nicht idiotensicher
    Macht auch Probleme mit der Kabellänge. Externe IDE-Gehäuse gibt es dennoch. -2te platte in jeden rechner oder scsi karte ist zu teuer...
    weiss wer was gescheites?
    Scheint mir aber die universellste Lösung zu sein.

    1x ext. SCSI-Gehäuse (100DM)
    1x SCSI-Festplatte, 70GB (2800DM)
    5x SCSI-Controller (je 100DM)

    Muß die Platte wirklich so groß sein? Die Images lassen sich ja komprimieren. der hit überhaupt wäre ein prgramm mit dem man inkremetelle
    sektor-backups machen könnte...;-) und auch wieder
    reinspielen..
    Das kann IMHO nicht funktionieren. Ein FileCopy kann sich ja zumindest noch am Directory orientieren (Datumsangaben, Dateigröße, Archiv-Bit, etc.), aber woran soll ein SectorCopy die Änderung eines Sektors feststellen ohne ihn komplett auszulesen und zu vergleichen? könnte man z.b. eine ide-pci-karte einbauen und unter dos mit
    partition copy sichern (plattengrösse...)?
    Warum eine zusätzliche Karte? Haben die betroffenen PCs noch Platz für eine weitere Platte? Wie aktuell ist die Hardware? Bei 70GB IDE-Platte hast Du gute Chancen Probleme zu bekommen. können die programme verschiedene partitionen auf eine platte
    als verschiedene partitionen sichern?...
    Welche Programme meinst Du speziell?
    Ich arbeite zum Clonen von PC-Installationen mit Norton Ghost. Auf meinem Ghost-Server lagern diverse Images auf einer Platte. Du kannst auch Partition in Partition sichern. Für Backups ist aber die Speicherung in komprimierten Image-Dateien empfehlenswert.

    CU
    Markus

  2. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Ergänzung

    ich suche eine (zusammengestückelte) lösung
    um von 5 pc´s regelmässig "sektor-copy"-backups zu machen.
    Hallo Carl!

    Zwei Möglichkeiten sind mir für's Backup noch eingefallen:

    Wie groß sind die zu sichernden Platten? Wie aktuell sind die PCs?
    Evtl. besteht die Möglichkeit, alle PCs mit Wechselrahmen für eine IDE-Festplatte auszustatten. Eine 70GB IDE-Festplatte ist wesentlich günstiger als die SCSI-Variante. Sie kostet etwa 600DM (statt weit über 2000DM). Diese Vorgehensweise setzt jedoch voraus, daß alle PCs in gleicher Weise auf die betreffende Festplatte zugreifen. Alle sollten die verwendete Plattengröße also direkt durch das BIOS unterstützen.

    Noch eine Anmerkung zur teueren 70GB SCSI-Festplatte. Möglicherweise handelt es sich dabei um Platten für den Server-Einsatz. Diese sind für häufiges Starten - wie es nach dem Anschließen an jeden der PCs erforderlich wäre - nicht ausgelegt!


    Falls es Schwierigkeiten mit der Einbindung großer IDE-Festplatten in die betreffenden PCs gibt: Eine Sicherung über das Netzwerk ist evtl. doch sinnvoll. Es muß sich dabei ja nicht um das mühsame Kopieren einzelner Dateien handeln.
    Wie in meinem vorherigen Posting beschrieben, sichere ich meine Server nicht über des LAN, sondern über lokale Streamer, da ansonsten eine 10MBit-Strecke zu überbrücken wäre. In einem FastEthernet Segment betreibe ich jedoch einen Norton Ghost Server. Dieser ermöglicht es, innerhalb von etwa 10 Minuten 25 identische PCs mit Festplatten zu je 2GB zu clonen (über IP-Multicast). Das komprimierte Image ist etwa 700MB groß.
    Diese Variante scheint also auch effizienter zu sein, als ein übliches Backup-System (bei einem Vollbackup) und kann zudem beliebige Partitionstypen sichern. Du benötigst für den Norton Ghost Server lediglich einen PC mit geringer Leistung, aber ausreichend großer Festplatte.

    An was für ein Netz sind die fünf PCs angeschlossen (10MBit Ethernet, 100MBit FastEthernet, etc.)?

    CU
    Markus

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Ergänzung

      hy!
      ich habe gestern eine antwort gepostet, die aber nicht aufscheint, muss mich wohl verdrückt haben.. Wie groß sind die zu sichernden Platten? Wie aktuell sind die
      PCs?
      70gb war falsch eingeschätzt, es sind nun nach rücksprache mit dem chef noch 3-4 pc´s mit je 2.67gb platten, 2 pc´s sind pentium2 auf asus mainboard, der dritte ist ein 133er pentium, alles ide. Evtl. besteht die Möglichkeit, alle PCs mit Wechselrahmen für
      eine IDE-Festplatte auszustatten.
      das ist auch noch eine idee!! aber ob der 133er unter dos die platte erkennt ist eine andere frage..(mit partition magic ist das glaub ich kein problem, greift ghost auch auf seinen eigenen plattentreiber zu?) Ghost Server lediglich einen PC mit geringer Leistung, aber
      ausreichend großer Festplatte.
      An was für ein Netz sind die fünf PCs angeschlossen (10MBit
      Ethernet, 100MBit FastEthernet, etc.)?
      netzwerk scheidet aus, ist ein 10mbit win-peer-to-peer, server wär auch keiner da. der chef hat angefragt, ob man nicht einen laptop zum backup verwenden könnte, halt ich aber für zu gefährlich, da dann gerade die backups mobil sind..


      ich denke ich werds so machen: jeder pc erhält eine 2te platte, ghost o.a. wird im batch-modus einmal wöchentlich vom chef gestartet, kopiert die partition auf die 2te platte.
      während der woche werden mit normalem file-backup täglich die daten-dateien von der ersten auf die erste platte gesichert, damit bei einem teil-ausfall nicht die arbeit maximal einer woche flöten geht.

      fällt die erste platte aus, schaltet der chef im bios die erste platte aus und die zweite ein und es wird wie gehabt von der 2ten platte weitergearbeitet (komprimierte images scheiden aus).
      ich komm dann und kopier die 2te platte auf die erste und stell den normalbetrieb wieder her.

      glaubst du das ist sinnvoll?
      danke!
      mfg

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Ergänzung

        Wie groß sind die zu sichernden Platten? Wie aktuell sind die
        PCs?
        70gb war falsch eingeschätzt, es sind nun nach rücksprache mit
        dem chef noch 3-4 pc´s mit je 2.67gb platten, 2 pc´s sind
        pentium2 auf asus mainboard, der dritte ist ein 133er pentium,
        alles ide.
        Evtl. besteht die Möglichkeit, alle PCs mit Wechselrahmen für
        eine IDE-Festplatte auszustatten.
        das ist auch noch eine idee!! aber ob der 133er unter dos die
        platte erkennt ist eine andere frage..(mit partition magic ist
        das glaub ich kein problem, greift ghost auch auf seinen
        eigenen plattentreiber zu?)
        Dann kommst Du ja mit einer 8GB-Platte (zumindest bei komprimierten Images) aus. Diese sollte auch der 133er erkennen.

        Das Problem ist nicht durch Partition Magic oder Ghost zu lösen. Das BIOS muß die Plattengröße überhaupt erst einmal erkennen. Im schlimmsten Fall stürzt es noch vor dem Booten ab, weil die Platte zu groß ist und im BIOS einen Überlauf produziert. Häufig kann man da mit Flash-Update, Jumper an der Festplatte und/oder speziellem Plattentreiber (Microhouse EZ-Drive oder Ontrack-Diskmanager) nachhelfen.

        Dein Problem wird eher sein, noch so kleine Platten zu bekommen. Versuche auf jeden Fall eine Größe <8GB zu erhalten. Ghost Server lediglich einen PC mit geringer Leistung, aber
        ausreichend großer Festplatte.
        An was für ein Netz sind die fünf PCs angeschlossen (10MBit
        Ethernet, 100MBit FastEthernet, etc.)?
        netzwerk scheidet aus, ist ein 10mbit win-peer-to-peer, server
        wär auch keiner da. der chef hat angefragt, ob man nicht einen
        laptop zum backup verwenden könnte, halt ich aber für zu
        gefährlich, da dann gerade die backups mobil sind..
        Bei nur etwa 2GB Pro Rechner dauert das auch in einem schlechten 10MBit/s Netz max. 1 Stunde (eher 30 Min). Das Norton Ghost läßt sich vom Ghost-Server auch über Nacht automatisch starten - sofern die Clients eingeschaltet sind.

        Laptop-Platten sind langsam und teuer. Abgesehen davon ist der Laptop teuer. Sollte er dann nur für Backups verwendet werden oder soll etwa ein Mitarbeiter trotz der ganzen Backups auf der Platte mit dem Laptop arbeiten. Halte ich für keine gute Idee! ich denke ich werds so machen: jeder pc erhält eine 2te
        platte, ghost o.a. wird im batch-modus einmal wöchentlich vom
        chef gestartet, kopiert die partition auf die 2te platte.
        während der woche werden mit normalem file-backup täglich die
        daten-dateien von der ersten auf die erste platte gesichert,
        damit bei einem teil-ausfall nicht die arbeit maximal einer
        woche flöten geht.
        Zu bedenken beim Backup: Der PC muß mit Norton GHost neu gestartet werden (von einer Ghost-Partition oder über Diskette). Versuche nicht, ein Image im laufenden Betrieb von Windows zu ziehen. Das geht spätestens bei der Auslagerungsdatei schief!

        Wohin willst Du die Daten sichern?

        Warum willst Du neben den Daten auch noch wöchentlich das komplette System sichern? Meist reicht es, die Daten zu sichern und das System nur einmalig nach erfolgter Installation oder nach Konfigurationsänderungen. fällt die erste platte aus, schaltet der chef im bios die
        erste platte aus und die zweite ein und es wird wie gehabt von
        der 2ten platte weitergearbeitet (komprimierte images scheiden
        aus).
        ich komm dann und kopier die 2te platte auf die erste und
        stell den normalbetrieb wieder her.
        Das hört sich interessant an, aber hast Du schon einmal überprüft, ob die 133er überhaupt von der zweiten Platte booten können? Das muß nicht der Fall sein!

        CU
        Markus

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Ergänzung

          Das Problem ist nicht durch Partition Magic oder Ghost zu
          lösen. Das BIOS muß die Plattengröße überhaupt erst einmal
          erkennen. Im schlimmsten Fall stürzt es noch vor dem Booten
          ab, weil die Platte zu groß ist und im BIOS einen Überlauf
          produziert. Häufig kann man da mit Flash-Update, Jumper an der
          ujujuj, da muss ich erst mal probieren gehen. Dein Problem wird eher sein, noch so kleine Platten zu
          bekommen. Versuche auf jeden Fall eine Größe <8GB zu
          erhalten.
          jup, das wird schwer, also eher ~10gb platte mit wechselrahmen
          Bei nur etwa 2GB Pro Rechner dauert das auch in einem
          schlechten 10MBit/s Netz max. 1 Stunde (eher 30 Min). Das
          Norton Ghost läßt sich vom Ghost-Server auch über Nacht
          automatisch starten - sofern die Clients eingeschaltet sind.
          leider geht das nicht, freitag nachmittag starten und montag überprüfen is nicht, montag morgen muss alles laufen, da is keine zeit für backups (und keine lust). Zu bedenken beim Backup: Der PC muß mit Norton GHost neu
          gestartet werden (von einer Ghost-Partition oder über
          Diskette). Versuche nicht, ein Image im laufenden Betrieb von
          Windows zu ziehen. Das geht spätestens bei der
          Auslagerungsdatei schief!
          is klar, ich denke an dos-ghost u.a.
          Warum willst Du neben den Daten auch noch wöchentlich das
          komplette System sichern? Meist reicht es, die Daten zu
          sichern und das System nur einmalig nach erfolgter
          Installation oder nach Konfigurationsänderungen.
          täglich z.b. die textdateien mit seagate backup auf die 2.67 platte, damit bei einem fehler in ein paar textdateien nicht das ganze backup vom freitag rauf muss und die textdateien der letzten tage weg sind.


          Das hört sich interessant an, aber hast Du schon einmal
          überprüft, ob die 133er überhaupt von der zweiten Platte
          booten können? Das muß nicht der Fall sein!
          ist zu überprüfen!

          danke für deine hilfe, werde das ganze mit ghost, wechselrahmen und 10gb platte mal bei mir zu hause testen, dann am 133er.
          ich meld mich wenns soweit ist.
          mfg!

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!