harvard-encryption -- warum soll die sicher sein?
Von: , Frage gestellt am Fr, 2. Mär 2001
hallo!
es geht ja grade die meldung vom unknackbaren code rum, der auf von satelliten abgestrahlten zufallszahlen beruht. es soll dann nur der start der zufallszahlenfolge, mit dem eine nachricht mittels "one time pad" (mathematisch tatsächlich sicher) verschlüsselt werden soll.
allerdings werden die zufallszahlen doch öffentlich gesendet, so das man nur genug speicherplatz haben muss, um sie alle zu speichern, um jeden code zu knacken, oder irre ich mich da?
früher war die cpu-performance nicht genug, um z.b. pgp zu knacken, obwohl es prinzipiell per bruteforce möglich ist. ist die neue methode nicht nur ne verschliebung von cpu-leistung zu datenspeicherkapazität? wenn irgendeine organisation genug speicher hat, könnte sie doch einfach alle schlüssel speichern und damit dann die nachricht dekodieren, oder?
markus
