Re^2: Pleonasmus, Tautologie, Hendiadyoin
Hallo ihrs,
ohne etwas Neues zu sagen, gebe ich nur mal an, was im großen Duden zu diesen Begriffen gesagt wird. Ich habe nachgeschaut, weil ich mich in meiner Begrifflichkeit vergewissern wollte.
Ple|o|nas|mus, der; -, ...men [spätlat. pleonasmos < griech. pleonasmós = Überfluss, Übermaß] (Rhet., Stilk.): Häufung sinngleicher od. sinnähnlicher Wörter, Ausdrücke (z. B. weißer Schimmel).
Tau|to|lo|gie, die; -, -n [lat. tautologia < griech. tautología, eigtl. = das Dasselbesagen, zu: tautó, zusgez. aus: tò autó = dasselbe u. lógos, Logos] (Rhet., Stilk.): a) Fügung, die einen Sachverhalt doppelt wiedergibt (z. B. nackt und bloß); b) (seltener) Pleonasmus.
Hen|di|a|dy|oin, das; -s, -, (seltener:) Hen|di|a|dys, das; -, - [mlat. hendiadyoin, hendiadys < griech. hèn dià dyoin = eins durch zwei] (Rhet.): 1. die Ausdruckskraft stärkende Verbindung zweier synonymer Substantive od. Verben (z. B. bitten und flehen). 2. besonders in der Antike beliebtes Ersetzen eines Attributs durch eine reihende Verbindung mit »und« (z. B. die Masse und die hohen Berge statt: die Masse der hohen Berge).
Oxy|mo|ron, das; -s, ...ra [griech. oxýmoron, zu: morós = stumpf, träge; dumm, töricht] (Rhet., Stilk.): Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe in einem Kompositum od. in einer rhetorischen Figur (z. B. bittersüß; Eile mit Weile!).
© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001
Vielleicht hilft das.
Fritz