Hi Fritz,
du kannst dem sprachlichen Wirrwarr ausweichen, wenn du deine Haarpracht nicht bei einer Frisörin, Frisöse usw. opferst, sondern die Grenze zur Schweiz überschreitest und zu einem COIFFEUR gehst. Dafür darfst du dann den doppelten Betrag auf den Tisch legen.
Es grüsst dich
Arnica
(mit reichlich Uebung im Haarscheren!)
Vermutlich sind aber all diese Formen vom deutschen
Fremdwortverb "frisieren" gebildet, die einen frankophoner
oder -philer, die andere germanisierender.
Wenn die anderen da Zwischentöne der Wertschätzung hören, so
ist das deren subjektives Gehör. Das Wörterbuch kennt das
nicht.
Dort wird einfach verwiesen:
Fri|sör vgl. Friseur. (Duden deutsch)
Fri|sör usw. (eindeutschend für Friseur usw.)
(Fremdwörterduden)
Fri|sör vgl. Friseur. (Duden deustch)
Fri|seu|rin, (eingedeutscht:) Frisörin die; -, -nen: =>
Friseuse.
(c) Dudenverlag.
Nur der Rechtschreibduden vermerkt:
Fri|seu|se [...'zø:ze], die; -, -n (älter für
Friseurin);
(c) Dudenverlag.
Wobei älter noch nicht veralternd oder
veraltet meint, d. h. sie klingen noch nich lächerlich.
Gruß Fritz, der demnächst wieder zum Haareschneiden geht.