Re^4: rhetorische Fragen von Fragen unterscheiden
Hallo,
Da in
unserer Satzung die Gemeinnützigkeit angegeben ist und ich von
keinen weiteren Kriterien wußte, erhoffte ich so durch diese
information das interesse dafür wecken zu können.
als antwort bekam ich die antwort:
Sind wir gemeinnützig?
dies konnte ich bejahen, indem ich den Paragraphen, der
Satzung einfügte.
Nun stützt sich das "gegenüber" darauf, dass diese Frage
rhetorisch zu verstehen sei. Und er somit meinte: "sind wir ja
gar nicht".
und du hast nicht mehr nachgefragt, was er damit sagen wollte?
Da ich weder den gesamten Verlauf der Unterhaltung noch den Inhalt eurer Satzung kenne, kann ich nur vermuten, dass dein "Gegenüber" dir mit seiner rhetorischen Frage auf ironische Weise mitteilen wollte, dass er, warum auch immer, deinen Verein - trotz des Passus in der Satzung - nicht als gemeinnützig ansieht. Vielleicht geht er von der eigentlichen und nicht von der juristischen Bedeutung des Begriffs aus?
Man kann doch seine Aussagen nicht drehen und wenden wie man
will, oder läßt es die Sprache an gewissen stellen doch zu?
Das wollte er vielleicht gar nicht, er ist wahrscheinlich davon ausgegangen, dass sein Satz bei dir so ankommt, wie er ihn gemeint hat. Das ist das alte Problem bei der Internet-Kommunikation: Wichtige Komponenten wie Mimik, Gestik, Tonfall fehlen; rein schriftliche Äußerungen lassen eben oft verschiedene Interpretationen zu.
Wenn es um etwas Wichtiges geht, bei Unklarheiten am besten (notfalls mehrfach) nachfragen.
Gruß
Kreszenz