Transitive Verben

Von: , Frage gestellt am Di, 4. Okt 2005

Ich hatte zwar vor einiger Zeit eine ähnliche Frage gestellt, allerdings kann ich den Artikel nicht dazu finden. Deshalb nochmal dieselbe Frage: Was ist ein transitives Verb und woran kann man es erkennen? Ich weiß, dass ein transitives Verb in irgendeiner Weise mit dem Akkusativobjekt zusammenhängt aber nicht zwangsläufig muss? Na ja, versucht es mir bitte ein zweites Mal zu erklären:)

17 Antworten zu dieser Frage

    • Antwort von nach einer Stunde 4 hilfreich
      Re^2: Transitive Verben

      Hi,:)
      ist es denn so schwer, heutzutage Fragen zustellen ohne, dass man an Herrn Google verwiesen wird;)? Wenn ich eine Frage von Herrn Google beantwortet habe will, dann frag ich ihn, wenn ich eine Antwort im kommunikativen Austausch haben will, denn dieser Lernweg hat auch was, dann frage ich Freunde, Bekannte oder im Wer-Weiss-Was-Forum! Und wenn Du nicht antworten willst, dann antworte nicht, zwingt Dich ja niemand. Und ob eine Frage einfach ist oder nicht, ist doch ziemlich subjektiv...

      PS: Bitte, auch keine anderen Beiträge zum Thema googln. Ich will nur meine Frage beantwortet haben, um evt. auch Nachfragen zu stellen. Hi,
      ist es denn so schwer, bei solch einfachen Fragen Google zu
      benutzen.
      Auf die Suchbegriffe kann IMHO jeder kommen:
      http://www.google.com/search?hl=de&ie=ISO-8859-1&q=t...

      • Antwort von nach 2 Stunden 2 hilfreich
        Re^3: Transitive Verben

        Hallo, wenn
        ich eine Antwort im kommunikativen Austausch haben will, denn
        dieser Lernweg hat auch was, dann frage ich Freunde, Bekannte
        oder im Wer-Weiss-Was-Forum!
        dann will ich dir gern im kommunikativen Austausch erklären, wie du eine Frage, die du schon mal gestellt hast und auf die du auch Antworten bekommen hast, wieder finden kannst:

        - Du gehst auf "Experten-Forum", dort "Suche und Archiv"

        - gibst den Suchbegriff ein (in diesem Fall: "transitive Verben")

        - wählst "Archiv" (es sei denn, du hast die Frage erst vor zwei Tagen gestellt, dann: "Aktuelles Forum")

        - und siehe da:

        http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv...

        Das schaffst du ;-)

        Gruß
        Kreszenz

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Transitive Verben

          Hallo Kreszenz, - wählst "Archiv" (es sei denn, du hast die Frage erst vor
          zwei Tagen gestellt, dann: "Aktuelles Forum")
          sei mir nicht böse, aber manche Threads sollten einfach im Archiv ungestört und für immer ruhen dürfen:

          http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv...

          Ich hätte den Unterschied zwischen transitiven und intransitiven Verben auch gerne mal gewußt! ;-)

          Gruß Gudrun

          • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Transitive Verben

            Hallo, Gudrun, sei mir nicht böse,
            i wo ;-) aber manche Threads sollten einfach im
            Archiv ungestört und für immer ruhen dürfen:
            schonschon - aber es hat mich in diesem Fall weniger gekümmert, wie sinnvoll die Antworten waren (Murmeltier hat ja auch nicht angedeutet, dass es mit den Auskünften nicht zufrieden gewesen sei), ich wollte ihm mit diesem Beispiel nur den Weg zur Archivsuche aufzeigen. Ich hätte den Unterschied zwischen transitiven und
            intransitiven Verben auch gerne mal gewußt! ;-)
            Da hätt ich was Nettes von canoo.net ;-p

            http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Wort/Ver...

            Gruß
            Kreszenz

            • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: Transitive Verben

              Hallo Kreszenz, sei mir nicht böse,
              i wo ;-)
              das beruhigt mich. ;-) (Murmeltier hat ja
              auch nicht angedeutet, dass es mit den Auskünften nicht
              zufrieden gewesen sei)
              An Murmeltiers Stelle hätte ich auch nicht gewußt, wo da nochmal ansetzen und nachfragen. Jeder Poster schrieb was anderes und erklärte die Hälfte des Vorpostings für nicht zutreffend! Da hätt ich was Nettes von canoo.net ;-p
              http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Wort/Ver...
              Danke und *stöhn*.
              Ich befürchte, daß mein ausgeprägtes Sprachgefühl dahin ist, wenn ich das noch zweimal durchlese.
              Mit anderen Worten: ich glaube, ich komme in diesem Fall mit Unwissenheit ganz gut zurecht.
              Ich muß es ja nicht wissen - armes Murmeltier! ;-)

              Gruß Gudrun

            • Antwort von nach 5 Stunden 1 hilfreich
              Re^7: Transitive Verben

              Tu l'as voulu, Gudrun Dandin! mein ausgeprägtes Sprachgefühl
              Dieter E. Zimmer, Sprachgefühl

              Wo aber nimmt dieser bewusste Sprachteilhaber die Maßstäbe her, an denen ein Sprachgebrauch gemessen werden könnte?
              Sprachkritiker und andere Laien berufen sich in der Tat oft auf ihr Sprachgefühl.
              Linguisten ist dieses so suspekt, dass sie den Begriff ganz gestrichen haben; nur in der Fremdsprachendidaktik scheint er noch ein unscheinbares Schattendasein zu führen.

              Sonst ist er in der Linguistik verpönt, als ein schwammiger Begriff für etwas Subjektives, Inkonstantes, Unverlässliches, das sich nicht objektivieren und messen lässt. In den Lexika der Sprachwissenschaft sucht man das Stichwort vergebens. Dafür steht >sprachgefühl< in amerikanischen Wörterbüchern, als deutsches Lehnwort mit der so schlichten wie richtigen Erklärung: »an ear for the linguistically correct or appropriate«, ein Gehör für das sprachlich Richtige und Angemessene.
              In diesem Sinn war es ein zwar vorwissenschaftlicher, aber kein unvernünftiger Begriff.

              Jeder Sprecher einer Sprache ist auf eine innere Instanz angewiesen, die ihm sagt, ob ein Ausdruck richtig und angemessen ist – was hätte er sonst?
              Was er zu Rate zieht, ist nichts anderes die Summe seines sprachlichen Wissens. Der größte Teil dieses Wissens ist unbewusst, implizit, eine Art Gefühl also, eine Intuition. Vielleicht hätte >Sprachintuition< heute, in der Zeit von >Sprachorgan< und >Sprachinstinkt<, einen weniger anstößigen Klang.

              Jeder hält die Sprache so für richtig, wie er sie gelernt hat.

              Abweichungen erscheinen ihm zweifelhaft oder falsch, und seine Sprachintuition protestiert. Sie treibt Sprachkritik, und diese ist in der Regel konservativ. Das System, das auf seine intuitive Beherrschung angewiesen ist, soll erhalten bleiben, sonst würde die Intuition versagen und die Verständigung schwerer fallen.
              Diese kollektiven Interessen bremsen den Sprachwandel und verhindern, dass sich die Sprache in alle erdenklichen Richtungen auseinander entwickelt.

              Einen Maßstab für die Bewertung der Sprache anderer gibt die naive Sprachintuition jedoch wirklich nicht ab. Aber bei der Bewertung muss trotzdem nicht die reine subjektive Willkür herrschen.
              Werturteile brauchen in der Praxis des öffentlichen Lebens keine letztgültigen wissenschaftlichen Begründungen. Es genügt, wenn sie plausibel erscheinen.

              Solche nicht nur subjektiven plausiblen Kriterien gibt es sehr wohl.
              Eins ist das der Verständlichkeit. Der Linguist Hans Jürgen Heringer meint zwar, Verständlichkeit sei etwas Selbstverständliches und brauche keine Nachhilfe:
              Es gibt keinen triftigen Grund, das, was man zu sagen hat, so oder so zu sagen. Es sei denn, gerade dies ist wieder eine Frage der Verständlichkeit. Ist es aber eine Frage der Verständlichkeit, dann braucht es keine Norm. Es ist im ureigensten Interesse des Sprechers, verständlich zu reden.

              Mit der Betriebsblindheit so manches Experten übersieht dieser Linguist etwas nur allzu Offensichtliches, das auch schon Robert A. Hall in seinem wegweisenden Buch Lass deine Sprache in Ruhe! übersah: dass sich die Sprachteilnehmer de facto nicht garantiert verständlich ausdrücken, es nicht wollen, es nicht können, obwohl sie alle ein objektives Interesse an Verständlichkeit haben sollten.

              Verständlichkeit stellt sich ja nicht quasi von allein ein. Manchem scheint die Möglichkeit, dass man mehr oder weniger verständlich sprechen oder schreiben kann, gar nicht bewusst zu sein.

              Sprachbewusstsein – das Bewusstsein, mit einem komplizierten Werkzeug umzugehen, das einem ständig Entscheidungen abverlangt - ist eine Mangelware.

              aus: Sprachein Zeiten ihrer Unverbesserlichkeit

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Wer hat, der hat!

              Tu l'as voulu, Gudrun Dandin!
              Mais oui, Fritz, merci vielmals!

              Wenn Du wüßtest, wie sehr ich Herrn Zimmer schätze und wie gerne ich ihn lese, hättest Du es Dir vielleicht überlegt? ;-) mein ausgeprägtes Sprachgefühl
              Daran zweifelst Du doch nicht, oder?
              (Vorsicht: alles was Sie ab jetzt sagen, kann vor Gericht gegen Sie verwendet werden!) Dieter E. Zimmer, Sprachgefühl
              Die Kapitelüberschrift allein ist bereits der Beweis, daß es existiert. Was er zu Rate zieht, ist nichts anderes [als]* die Summe seines
              sprachlichen Wissens. Der größte Teil dieses Wissens ist
              unbewusst, implizit, eine Art Gefühl also, eine Intuition.
              *hab' ich eingefügt

              Siehste! Mein Reden!

              Ich darf doch um den restlichen Text bitten, insbesondere den Anfang. ;-)
              In letzter Zeit ist mir hier viel zu oft unvollständig zitiert worden, ohne daß dies gekennzeichnet war. Das mag ich nicht.

              Gruß Gudrun

            • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
              Re: Wie hat, die hat! Wenn sie hat!

              Mon dieu! Dieter E. Zimmer, Sprachgefühl
              Das ist meine Benennung der Datei mit dem Textausriss! Die Kapitelüberschrift allein ist bereits der Beweis, daß es
              existiert.
              Und die Überschrift meinte ich rein ironisch.
              Müsste also eigentlich so lauten: Das sogenannte Sprachgefühl! Was er zu Rate zieht, ist nichts anderes [als]* die Summe seines
              sprachlichen Wissens. Der größte Teil dieses Wissens ist
              unbewusst, implizit, eine Art Gefühl also, eine Intuition.
              *hab' ich eingefügt
              Immer dasselbe! Die Scannerei!

              Aber Zimmer referiert hier, was Sprachkritiker von sich selber glauben. Ich darf doch um den restlichen Text bitten, insbesondere den Anfang. ;-)
              Buch kaufen und lesen! Ich habe nämlich nur diese Absätze eingescannt. Der Essay hat den Titel: Sprachkritik und Sprachwissenschaft - Ein folgenreicher Dissens.

              In dem vorliegenden Abschnitt stellt Zimmer die Sicht und Argumentation der Sprachkritiker dar, die seiner Schilderung nach sehr unangenehme Zeitgenoss(in)en sein müssen*; im Anschluss kommen die Argumente der Linguisten. Da bleibt wenig übrig vom "sogenannten Sprachgefühl", wie das ja im Text schon angedeutet wird. In letzter Zeit ist mir hier viel zu oft unvollständig zitiert
              worden, ohne daß dies gekennzeichnet war. Das mag ich nicht.
              Nun ich auch nicht. Aber ...
              Die Moderatoren löschen, wenn ich zu viel zitire, und manche meckern, weil ich das tue. Also übe ich mich in Enthaltsamkeit.

              Gruß Fritz

              *" ... die Beliebtheit der Sprachglossen- und Stillehren-Literatur [ist] etwa zu vergleichen mit der Beliebtheit von Kabarett, Anekdoten, Skandalgeschichten, womit ebenfalls das Vergnügen am Bloßstellen menschlicher Schwächen (hier: Bequemlichkeit, Fahrlässigkeit, Eile, Neuerungssucht, Ungeschickt, Halbbildung usw.)** bedriedigt wird, ohne dass solche Kritik an der Weiterexistenz solcher "Unarten" in der gesellschaftlichen Wirklichkeit viel ändern kann."

              "... priesterliche Pose mancher Sprachglossisten, die sich beschwörend dem Zerfall der Sprachkultur entgegenstemmen ..."

              "Sind sie nicht auch nur bürgerliche Scheißer, die sich an ihren Theorien selbst befriedigen, statt wirklich etwas für die Emanzipation der Unemanzipierten zu tun."

              Letzter Satz ist auf Linguisten gemünzt, die Sprachkritikern teilweise Recht geben.

              ** Hat man mir hier im Forum schon Ähnliches vorgehalten? Und klingelt es nicht auch dir im Ohr?



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