Punkt oder kein Punkt?

Von: , Frage gestellt am Mi, 4. Jan 2006

Hi Leute

Immer wieder habe ich ein Problem, Punkte zu setzen, um das Satzende zu markieren. Klar, nach jedem Satz ein Punkt, Frage- oder Ausrufezeichen. Wie sieht es aber bei folgenden Sätzen aus?

Bei diesem Satz bin ich mir sicher, dass er korrekt geschrieben ist, interpunktionsmässig (bis ev. auf das Komma):

"Ich glaube das nicht (nicht so ganz, jedenfalls)."

Bei diesem Satz hingegen bin ich unsicher, _wo_ der Punkt hinkommt. Nach dem Wort "jedenfalls"? Oder nach der schliessenden Klammer?

"Ich glaube das nicht (Ich glaube das nicht so ganz, jedenfalls)."

Und wie ist es damit? Werden zwei Punkte gesetzt? Einmal, um die Abkürzung "usw." zu beenden, einmal, um den Satz zu beenden. Das glaube ich eher nicht.

"Ich glaube das nicht (nur xyz, abc usw.)."

Was ist richtig? Welche Regel gilt? Und wie ist es wie in diesem Satz gerade, wenn ich ein mit einem Punkt abzukürzendes Wort wie etwa "usw." einbinde? Setzt man dann einen Punkt oder nicht?

Danke für jede Hilfe!

Ein gutes neues Jahr wünsche ich euch!

Daniel R.

15 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 34 Minuten 1 hilfreich
    Re: Punkt oder kein Punkt?

    Bei diesem Satz bin ich mir sicher, dass er korrekt
    geschrieben ist, interpunktionsmässig (bis ev. auf das Komma):

    "Ich glaube das nicht (nicht so ganz, jedenfalls)."
    du scheinst auf diese nachgestellten und mit komma abgetrennten zusätze zu stehen. sie sind jedenfalls interpunktionsmäßig falsch ;-) der punkt ist richtig. Bei diesem Satz hingegen bin ich unsicher, _wo_ der Punkt
    hinkommt. Nach dem Wort "jedenfalls"? Oder nach der
    schliessenden Klammer?

    "Ich glaube das nicht (Ich glaube das nicht so ganz,
    jedenfalls)."
    die klammer ist ein einschub in den satz. der satz wird erst nach der klammer beendet. und jedenfalls auch hier kein beistrich ;-)

    üblich ist auch eine andere variante, die allerdings mit deinen beispielsätzen nicht so gut funktioniert:
    statt
    das ist ein beispielsatz (und das ist ein einschub in klammern).
    =>
    das ist ein beispielsatz. (und das ist ein einschub in klammern.)
    letzteres finde ich eher ungeschickt, da nachher ein eventueller nächster satz ohne weitere interpunktionszeichen folgt, und daher der eingeklammerte satz dem folgesatz logisch näherzustehen scheint, was aber nicht der fall ist (er bezieht sich ja auf den satz davor). Und wie ist es damit? Werden zwei Punkte gesetzt? Einmal, um
    die Abkürzung "usw." zu beenden, einmal, um den Satz zu
    beenden. Das glaube ich eher nicht.

    "Ich glaube das nicht (nur xyz, abc usw.)."
    doch, genau so. Was ist richtig? Welche Regel gilt? Und wie ist es wie in
    diesem Satz gerade, wenn ich ein mit einem Punkt abzukürzendes
    Wort wie etwa "usw." einbinde? Setzt man dann einen Punkt oder
    nicht?
    ja, du setzt nach "usw.", "bzw.", "etc." usw. immer einen punkt und am satzende noch einen - es sei denn, der abgekürzte ausdruck steht am satzende, dann reicht ein punkt.

    • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Punkt oder kein Punkt?

      das ist ein beispielsatz. (und das ist ein einschub in
      klammern.)

      letzteres finde ich eher ungeschickt, da nachher ein
      eventueller nächster satz ohne weitere interpunktionszeichen
      folgt, und daher der eingeklammerte satz dem folgesatz logisch
      näherzustehen scheint, was aber nicht der fall ist (er bezieht
      sich ja auf den satz davor).
      wo hast du das her, dass du einen punkt nach einem satz setzt, der nicht gross beginnt? geht das nicht nur bei ausrufen?

      • Antwort von nach 8 Stunden 3 hilfreich
        Einen schöneren Beweis, ...

        wo hast du das her, dass du einen punkt nach einem satz setzt,
        der nicht gross beginnt? geht das nicht nur bei ausrufen?
        ... daß die Kleinschreibung in manchen Brettern einfach nichts taugt, hättest Du gar nicht liefern können.

        *feix*

        Gruß Gudrun

        • Antwort von nach 9 Stunden 2 hilfreich
          Re: Einen schöneren Beweis, ...

          wo hast du das her, dass du einen punkt nach einem satz setzt,
          der nicht gross beginnt? geht das nicht nur bei ausrufen?
          ... daß die Kleinschreibung in manchen Brettern einfach nichts
          taugt, hättest Du gar nicht liefern können.

          *feix*
          tut mir leid, dass du meinen satz nicht verstehst. weiss ja, dass du leicht durcheinander zu bringen bist.

          *zurueckfeix*

          mfg
          rene

          • Antwort von nach 9 Stunden 1 hilfreich
            Re^2: Einen schöneren Beweis, ...

            wo hast du das her, dass du einen punkt nach einem satz setzt,
            der nicht gross beginnt? geht das nicht nur bei ausrufen?
            ... daß die Kleinschreibung in manchen Brettern einfach nichts
            taugt, hättest Du gar nicht liefern können.

            *feix*
            tut mir leid, dass du meinen satz nicht verstehst.
            Das braucht Dir nicht leid zu tun, Rene, ich glaube eher, Du verstehst das Problem nicht.
            Dein Vorposter gehört nämlich auch zur Kleinschreib-Fraktion, insoweit kann niemand - auch Du nicht - wirklich erkennen, ob sein Satz groß oder klein beginnt.
            Und am Wörtchen "und" läßt sich das keinesfalls festmachen, wie Du siehst. weiss ja,
            dass du leicht durcheinander zu bringen bist.
            Wieso ich? Hier haben sich zwei Kleinschreiber gegenseitig durcheinandergebracht. ;-) *zurueckfeix*
            *immernochfeix*

            Gruß Gudrun

            • Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
              Re^3: Einen schöneren Beweis, ...

              ob mein vorposter wirklich das "und" nur deshalb klein schrieb, weil er alles klein schrieb, weiss ich nicht.

              ich schreibe entweder gross, wenn es drauf ankommt oder dahinter, was gross geschrieben wird.

              und da der fragesteller das vermutlich auch nicht wuesste, ist es nicht schlecht, dass es jemand dazuschreibt.

              was allerdings den fragesteller nicht interessiert, ist, WER was falsch gemacht hat, sondern nur, wie es letztendlich heisst.

              ich freue mich schon auf deine naechste spitzfindigkeit:-)koenntest glatt mein cousin sein:-)

              mfg
              rene

            • Antwort von nach 15 Stunden 1 hilfreich
              Re^4: Einen schöneren Beweis, ...

              Hallo Rene, ob mein vorposter wirklich das "und" nur deshalb klein
              schrieb, weil er alles klein schrieb, weiss ich nicht.
              er schreibt immer alles klein, da wird er wohl diesmal keine Ausnahme gemacht haben - und falls doch, kann er sich zu Wort melden. ich schreibe entweder gross, wenn es drauf ankommt oder
              dahinter, was gross geschrieben wird.
              und da der fragesteller das vermutlich auch nicht wuesste, ist
              es nicht schlecht, dass es jemand dazuschreibt.
              Warum dann nicht gleich RICHTIG schreiben, wenn es darauf ankommt?
              *kopfschüttel*

              Ich betrachte die permanente Kleinschreibung in Antwortpostings zu Fragen zur deutschen Sprache generell als Zumutung und Unverschämtheit dem Fragesteller (und den anderen Lesern) gegenüber.

              Das ist meine Meinung, von der mich auch 1000 Gegenargumente nicht abbringen können.
              Also: Diskussion zwecklos. ;-) was allerdings den fragesteller nicht interessiert, ist, WER
              was falsch gemacht hat, sondern nur, wie es letztendlich
              heisst.
              So sehe ich das auch. ich freue mich schon auf deine naechste
              spitzfindigkeit:-)
              Den Gefallen tue ich Dir gerne: koenntest glatt mein cousin sein:-)
              Geht nicht, ich bin ein Mädchen. ;-)

              War das jetzt spitzfindig genug mißinterpretiert?

              Gruß Gudrun

            • Antwort von nach 16 Stunden 2 hilfreich
              Verlorene Liebesmüh!

              Geh, Gudrun,

              lass es! Du vergeudest Zeit und Witz, aber den Dubbel derbohrst du nicht!

              Fritz

            • Antwort von nach 23 Stunden 2 hilfreich
              OT

              darf ich mich auch kurz einmischen...? ;-) er schreibt immer alles klein, da wird er wohl diesmal
              keine Ausnahme gemacht haben - und falls doch, kann er sich zu
              Wort melden.
              ich schreibe zwar nicht immer alles klein, aber im fließtext generell ja, und ich habe, wie du richtig erkannt hast, hier auch keine ausnahme gemacht. Ich betrachte die permanente Kleinschreibung in
              Antwortpostings zu Fragen zur deutschen Sprache generell als
              Zumutung und Unverschämtheit dem Fragesteller (und den anderen
              Lesern) gegenüber.
              da mißt du aber mit zweierlei maß... oder betrachtest du die permanente kleinschreibung generell als zumutung und unverschämtheit (in welchem fall dein zusatz unnötig gewesen wäre)? wieso sollte es in (den meisten) fragen zur deutschen sprache anders sein, als in fragen zur mathematik oder zu zimmerpflanzen? es macht eigentlich nur dann einen unterschied, wenn es um groß-/kleinschreibung geht (und dann halte ich mich eh meistens raus, weil ich sowieso kein fan der neuen rechtschreibung bin, aber niemanden mit der alten verwirren möchte). Das ist meine Meinung, von der mich auch 1000 Gegenargumente
              nicht abbringen können.
              Also: Diskussion zwecklos. ;-)
              das schöne ist: ich kann deine meinung akzeptieren und es doch anders machen ;-)



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