Lebenslauf und ungeborenes Kind

Von: , Frage gestellt am Mi, 20. Sep 2000

Wie verpacke ich in einem tabellarischen Lebenslauf, dass meine Frau schwanger ist? Macht man das überhaupt? Ich frage deshalb, weil es ja u.U. für eine Bewerbung nicht ganz ungünstig ist.
HOFee

21 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 58 Minuten hilfreich
    Re: Das weiß ich nicht...

    ... aber Glückwunsch!

    Gruß

    J.

  2. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Re: Lebenslauf und ungeborenes Kind

    Hi,

    auch wenn es für Dich und Deine Frau Gemahlin durchaus erfreulich ist, im Lebenslauf hat eine Schwangerschaft nix zu suchen. Schließlich bist ja nicht Du schwanger (und selbst wenn: auch dann erwähnt man es nicht im Lebenslauf). Abgesehen davon: wie willst Du das "verpacken"?; "verheiratet, Baby unterwegs"? Ich frage
    deshalb, weil es ja u.U. für eine Bewerbung nicht ganz
    ungünstig ist.
    Wenn Du schon mal im voraus prahlen möchtest, dann spar Dir das doch wenigstens für das Vorstellungsgespräch ab.

    Viele Grüße

    Tessa

    • Antwort von nach einer Stunde hilfreich
      Re^2: Lebenslauf und ungeborenes Kind

      Hi,

      auch wenn es für Dich und Deine Frau Gemahlin durchaus
      erfreulich ist, im Lebenslauf hat eine Schwangerschaft nix zu
      suchen. Schließlich bist ja nicht Du schwanger (und selbst
      wenn: auch dann erwähnt man es nicht im Lebenslauf).
      Es gibt aber Sozialpunkte dafür, wenn man z.B. verheiratet ist, kranke Angehörige pflegen muss, ein Kind hat usw. Abgesehen
      davon: wie willst Du das "verpacken"?; "verheiratet, Baby
      unterwegs"?
      Äh, war das vielleicht meine Frage?

      HOFee

      • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
        Re^3: Lebenslauf und ungeborenes Kind

        Hallo,

        Was sind denn bitte schön "Sozialpunkte"??? Und vor allem: wer braucht die?!

        Auch wenn das Geschrei über das schlimme Biest Tessa wieder groß sein wird:

        Ich würde nie wieder eine (alleinerziehende) Mutter einstellen, schon gar nicht, wenn sie mir im Vorstellungsgespräch lang und breit erzählt, wie hervorragend doch das Kind im Fall eines Falles versorgt ist (ob nun durch den geschiedenen Herrn Papa, die Oma, die Nachbarin oder Nachbars Hund).

        Ein paar Mal wollte auch ich sozial sein und stellte die Damen ein. Das Ende vom Lied war, daß das kleine Ungeheuer irgendwann im Kindergarten zu kotzen anfing, der vielgerühmte Herr Papa keinen Bock hatte, den würgenden Zwerg abzuholen (könnte ja das Auto versauen), die Oma in den Süden geflogen ist, die Nachbarin gerade mal Kaffekränzchen abhielt und Nachbars Köter wieder mal auf Brautschau war.

        Ergo setzte sich Frau Mama ins Auto, holte den immer noch würgenden Sprößling ab und war dann erst einmal für 14 Tage (oder länger) verschwunden. Anschließend brach nämlich für gewöhnlich irgendeine Seuche im Kindergarten aus - Windpocken, Röteln, etc.

        Oma war immer noch in Urlaub, Daddy hatte nach wie vor keinen Bock auf Babysitting und Nachbars Wuffi hat inzwischen den Geist unter irgend einem dahergerasten Auto ausgehaucht.

        Während dieser Zeit würden die "Fristsache"- und "Dringend zu erledigen"-Stapel auf den Schreibtischen der Damen die 100 cm-Marke anstreben, wenn sie nicht von den Singles (freilich während der dann fälligen Überstunden) bearbeitet worden wären.

        Kaum war sie dann wieder im Büro, rief der Kindergarten wieder an, weil Junior diesmal vom Klettergerüst runtergekracht ist und aus Leibeskräften nach Muttern schreit. Also ging das Ganze von vorne los... Abgesehen
        davon: wie willst Du das "verpacken"?; "verheiratet, Baby
        unterwegs"?
        Äh, war das vielleicht meine Frage?
        Oh doch, das war sie! Sogar ziemlich genau: Wie verpacke ich in einem tabellarischen Lebenslauf, dass meine Frau schwanger ist?
        Mein Vorschlag: laß doch erstmal Deinen Zwerg (oder Zwergine) in Ruhe zur Welt kommen!

        Viele Grüße

        Tessa

        • Antwort von nach 9 Stunden hilfreich
          Re^4: Lebenslauf und ungeborenes Kind

          Was sind denn bitte schön "Sozialpunkte"??? Und vor allem: wer
          braucht die?!
          Ich möchte Dir das jetzt nicht im Detail ausbreiten, aber bei einer Bewerbung für eine Lehrerstelle bekommt man für gewisse Sachen Sozialpunkte, die einen im Computer (denn da ist nix mit Bewerbungsgespräch) dementsprechend höher klettern lassen.
          Ganz davon abgesehen hat mich aber ganz generell interessiert, ob es dafür eine standartisierte Ausdrucksweise im Lebenslauf gibt. Naja, offensichtlich gibt es diese nicht.

          Wiederhören,
          HOFee

          • Antwort von nach 9 Stunden hilfreich
            Re^5: Lebenslauf und ungeborenes Kind

            Hi,

            woher in aller Welt soll ich denn wissen, daß Du Dich ausgerechnet für eine Lehrerstelle bewirbst?! Ich möchte Dir das jetzt nicht im Detail ausbreiten, aber bei
            einer Bewerbung für eine Lehrerstelle bekommt man für gewisse
            Sachen Sozialpunkte, die einen im Computer (denn da ist nix
            mit Bewerbungsgespräch) dementsprechend höher klettern lassen.
            Wie Du schon sicherlich gemerkt hast, habe ich mit den lieben Kleinen nicht unbedingt viel am Hut (schon gar nicht für 40 Stunden in der Woche). Was das "Selektionsverfahren für Lehrer" angeht, habe ich freilich nicht die geringste Ahnung. Ganz davon abgesehen hat mich aber ganz generell interessiert,
            ob es dafür eine standartisierte Ausdrucksweise im Lebenslauf
            gibt. Naja, offensichtlich gibt es diese nicht.
            Gibt es auch nicht, habe ich doch gesagt! Wenn Du aber unbedingt darauf bestehst, dann schreib doch in Gottes Namen bei Familienstand etwas in Richtung

            verheiratet,
            - Nachwuchs im Anmarsch (voraussichtliche Ankunft am ...)
            - den Vaterfreuden entgegensehend
            - in X Wochen/demnächst (je nach "Ankunftstermin") stolzer Papa

            oder was auch immer. Hauptsache ausgefallen!!!

            Tessa

        • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
          Re^4: ... na ja...

          @tessa

          also schreien werde ich nicht, aber meine meinung dazu sagen... Ich würde nie wieder eine (alleinerziehende) Mutter
          einstellen, schon gar nicht, wenn sie mir im
          Vorstellungsgespräch lang und breit erzählt, wie hervorragend
          doch das Kind im Fall eines Falles versorgt ist (ob nun durch
          den geschiedenen Herrn Papa, die Oma, die Nachbarin oder
          Nachbars Hund).
          wann sollte sie es dann tun ??? Ein paar Mal wollte auch ich sozial sein und stellte die Damen
          ein. Das Ende vom Lied war, daß das kleine Ungeheuer
          irgendwann im Kindergarten zu kotzen anfing, [...]
          tja das kommt schon mal vor... Ergo setzte sich Frau Mama ins Auto, holte den immer noch
          würgenden Sprößling ab
          was anderes bleibt der mutter auch gar nicht übrig, denn um kranke kinder MÜSSEN sich nun mal die erziehungsberechtigten kümmern... und war dann erst einmal für 14 Tage
          (oder länger) verschwunden. Anschließend brach nämlich für
          gewöhnlich irgendeine Seuche im Kindergarten aus - Windpocken,
          Röteln, etc.
          tja das leben ist manchmal verdammt hart... und ungerecht dazu... (vor allem für vorgestzte deiner couleur) Kaum war sie dann wieder im Büro, rief der Kindergarten wieder
          an, weil Junior diesmal vom Klettergerüst runtergekracht ist
          und aus Leibeskräften nach Muttern schreit. Also ging das
          Ganze von vorne los...
          na ja irgendwann ist das dann sicherlich ein kündigungsgrund... :-((

          um mißverständen vorzubeugen... es gibt sicherlich nicht nur solche extrem negativen beispeile, sondern im gegenteil auch ganz viele andere, die es hervorragend meistern job, kind & family unter einen hut zu bringen...
          ich kenne da eher die anderen... bin selber selbständig taätig, und auf erledigung von terminsachen auf mütter mit kindern angewiesen.... hat bisher immer toll geklappt!!!

          *nachdenk*...

          katrin
          *ihremärgerübersolchearbeitgeberallürenmalluftmachen*
          *NICHTalleinerziehend, ABERmitkind*

  3. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Re: Lebenslauf und ungeborenes Kind

    Wie verpacke ich in einem tabellarischen Lebenslauf, dass
    meine Frau schwanger ist? Macht man das überhaupt? Ich frage
    deshalb, weil es ja u.U. für eine Bewerbung nicht ganz
    ungünstig ist.
    HOFee
    warum in aller welt, soll es für eine bewerbung von vorteil zu sein, wenn eine dritte person schwanger ist???
    gut, will man ein kind gebären, ist es von vorteil vorher schwanger zu sein oder jemand zu schwängern.
    aber für einen job?
    strubbel
    *völligkonsterniert*

    • Antwort von nach einer Stunde hilfreich
      Re^2: Lebenslauf und ungeborenes Kind

      warum in aller welt, soll es für eine bewerbung von vorteil zu
      sein, wenn eine dritte person schwanger ist???
      gut, will man ein kind gebären, ist es von vorteil vorher
      schwanger zu sein oder jemand zu schwängern.
      aber für einen job?
      Weil bei 2 gleich qualifizierten Bewerbern im Normalfall eher der Verheiratete mit Kind genommen wird (Sozialpunkte).

      HOFee



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