Re^2: starke und schwache Verben?
Noch einfacher: Die schwachen bekommen bei der Zeitbeugung ein
T am ende, die starken nicht. Beispiel: ich hörte ihn/habe ihn
gehört (schwach). Ich sah ihn/habe ihn gesehen (stark). Wieso
das aber so ist - Nah, wollt ihr ein Universitätsstudium
darüber antreten, dann könnt ihr das auch lernen. Wenn nicht,
sagen wir nur, das ist eine uralte Sache, es ist nur so. Nicht
meine Schuld, Schuld ist die Sprachgeschichte.
Es ist nicht ganz so einfach, es gibt ein paar Ausnahmen dazu, die ich "halbstarke Verben" nennen würde (es gibt aber sicherlich eine richtige Bezeichnung dafür).
Ein Beispiel ist das Wort "salzen", bei dem sich der Vokal nie ändert, aber das trotzdem im Partizip Perfekt auf -en endet (gesalzen, versalzen).
Ein weiteres Beispiel aus der Gegenrichtung ist "können", das ist eindeutig stark (können, konnte) aber endet im P.P. auf -t (gekonnt).
Und bei wieder anderen ist beides möglich, teilweise mit Bedeutungsänderung, z.B. winken (gewunken/gewinkt), schalten (geschalten/geschaltet), hängen (gehängt/gehangen).
Sei gegrußen,
- André