Antwort von
nach 6 Tagen
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Re^2: Verzeih...
Servus Uschi
Also ich kann das nicht ganz nachvollziehen, denn ich habe in der Schule sehr wohl alles sehr detailliert über die Grammatik meiner Muttersprache Deutsch gelernt. Aber vielleicht ist das bei uns in Österreich anders als in Deutschland ... oder ich bin einfach nur intelligenter als der durchschnittliche Mitteleuropäer ... *fg*
Jedenfalls habe ich keine Probleme mit Fachausdrücken von Nominativ bis Akkusativ, Infinitiv, Präsens, Imperfekt, Perfekt, Plusquamperfekt, ... usw.
Küss die Hand
Roland
(in der Schweiz arbeitender Österreicher, der trotzdem hochdeutsch beherrscht *g*)
als Muttersprachler bezeichnet man schlicht und einfach
jemanden, für den (in diesem Fall) Deutsch die Muttersprache
ist, also die erste Sprache, die er/sie gelernt hat. Das hat
gar nichts mit Dialekt etc. zu tun. Charly könnte das reinste
Hochdeutsch sprechen und trotzdem wenig Ahnung von der
deutschen Grammatik haben. In der Regel trifft das m. E. auf
die Mehrheit der deutschen Bevölkerung zu. Und normalerweise
musst du ja die grammatischen Begriffe nicht kennen, um
richtiges Deutsch zu sprechen, nicht wahr?
Wenn man dann allerdings als Erwachsener eine Fremdsprache
lernen will, wird man plötzlich mit genau diesen Ausdrücken
konfrontiert...und dann versteht man nur "Bahnhof".
Ich erlebe das sehr oft in meinen Deutschkursen. Da sitzen
Engländer, Amerikaner, Franzosen, Niederländer drin, die alle
ihre Muttersprache ausgezeichnet sprechen können. Die mir dann
aber oft überhaupt nicht folgen können, wenn ich Ihnen
erklären will, dass z.B. Adjektive bestimmte Endungen haben,
je nachdem, mit welchem Fall sie gebraucht werden. Was ist ein
Adjektiv? Was ist der Dativ? Was ist der Akkusativ? Und wieso
ist das das Satzobjekt? Diese Fragen kann ich an den
verwirrten Gesichtern dann ablesen...