hallo,
(Bauteilbeschreibung)
warum hat eine AMD CPU 2500 nicht 2500 MHZ sondern nur 1833MHZ?
danke
Friedrich
Hallo Friedrich,
(Bauteilbeschreibung)
warum hat eine AMD CPU 2500 nicht 2500 MHZ sondern nur
1833MHZ?
Eigentlich ist der CPU-Takt als Leistunganangabe nur innerhalb der gleichen Baureihe brauchbar. Allerdings wird durch die Werbung dies halt als einziger Parameter angeführt weil heutige CPUs sehr kompex sind.
Für dich als Anwender ist eigentlich viel wichtiger, wie schnell ein ein PC ein für dich typisches Problem löst. Deshalb gibt es verschiedene Benchmarkprogramme, welche z.B. einige typische Probleme mit MS-Office lösen und die dazu benötigte Zeit angeben. Bei diesen Benchmark-Programmen, wird aber immer ein ganzer Computer getestet und nicht nur die CPU alleine (z.B. spielt dabei eine grosse Rolle wie schnell die Kommunikation zwischen CPU und RAM ist).
Ein weiteres Problem ist, wievile Takte die CPU zur abarbeitung eines Befehls benötigt. Das hierfür verwendete Mass ist das IPS (Instructions Per Second = Befehle pro Sekunde; meist werden heute MISP [Mega = Millionen IPS] oder GIPS [Giga = Milliarden IPS] verwendet.
machen wir ein kleines Beispiel:
CPU A benötigt im Schnitt 10 Takte um einen Befehl abzuarbeiten und wir mit 10 Mhz betrieben.
CPU B, mit dem gleichen Befehlssatz, benötigt im Durchschnitt 2 Zyklen pro Befeh, wird aber nur mit 2MHz betrieben.
Laut Werbung sind natürlich 10MHz viel schneller als 2MHz obwohl beise CPUs 1 MIPS leisten und somit gleich schnell sind !!
AMD baut nun nicht einfach eins zu eins Kopien von Intel-CPUs sondern verwendet eine ganz eigene Konstruktion, welche aber den (fast) gleichen Befehlssatz wie die Intel-CPUs verwendet. Da nun die AMD_CPUs im Durchnett etwas weniger Takte für die Abarbeitung der Befehle bötigt als Intel, kommt AMD werbetechnisch etwas ins Hintertreffen, die Anwender sind ja nur auf die GHz „getrimmt“. Aus diesem Grund gibt AMD ein Powerrating an.
Also dein AMD mit 1833MHZ arbeitet so schnell wie CPU XY mit 2500 MHZ.
Die ganze Problematik ist eigentlich noch viel komplexer, aber ich hoffe du hast jetzt den nötigen Durchblick.
MfG Peter(TOO)
Genauso ist es. 
Die MHz-Zahl (Taktrate) gibt nur die Frequenz an, mit welcher ein Prozessor betrieben wird, und nicht seine Rechenleistung. Man könnte das bildlich mit der Drehzahl eines KfZ-Motors vergleichen - die sagt gar nix darüber aus, wieviel PS das Fahrzeug hat. Ein Panzermotor dreht viel niedriger als der Motor eines VW Golf und trotzdem hat der Panzer schon ein paar PS mehr, denke ich. *fg*
Die Rechenleistung verschiedener PC-Prozessoren unterscheidet sich je nach Bauweise bei gleicher Taktrate auch entsprechend krass.
Zur Verdeutlichung nochmal ein extremes Beispiel (weil ich gerade einen entsprechenden Vergleichstest hier habe):
Ein AMD Athlon XP - Prozessor mit 1,5 GHz ist in 3DMark2000 (ein Programm, um die Leistungsfähigkeit eines Prozessors für Computerspiele zu testen) 40% schneller, als ein Intel Celeron - Prozessor mit 3,0 GHz. Grob überschlagen heißt das:
Ein AMD Athlon XP - Prozessor erreicht schon bei einer Taktrate von ~ 900 MHz dieselbe Leistung, wie ein Intel Celeron - Prozessor bei 3000 MHz! Er rechnet bei gleichem Takt also über 3 mal schneller. Ist doch irre, was? 
Das bedeutete für AMD aber irgendwann, dass sie aufgrund der irreführenden Werbebotschaften von Intel a la „MHz = Leistung“ und „je größer die Zahl desto besser“ kaum mehr Prozessoren verkaufen konnte. Darum hat die Marketing-Abteilung von AMD mit denselben Waffen zurückgeschlagen und das sogenannte „Performance-Rating“ eingeführt. Das vergleicht die durchschnittliche Leistung eines AMD-Prozessors jeweils mit der Leistung des entsprechenden Konkurrenzproduktes von Intel, z.B.:
Athlon XP gegen den alten Pentium 4 (FSB533)
Athlon 64 gegen den neuen Pentium 4 (FSB800, HT)
Sempron gegen den neuen Celeron D
Ein Athlon 64 3800+ ist also im Durchschnitt etwa so schnell, wie ein aktueller Pentium 4 mit 3800 MHz wäre (wenn es den denn schon geben würde), obwohl der Athlon nur eine Taktrate von 2400 GHz hat!
leute, ihr macht einen entscheidenden fehler:
bei einem amd athlon XP 2800+ bspw. bedeutet das nicht, dass der cpu genauso schnell ist wie ein pentium 4 2,8 Ghz, sondern dass der cpu genau dieselbe leistung bringt, wie ein (älterer) amd athlon mit realem 2,4 Ghz takt ! (vorausgesetzt, die betagten amd athlons mit 1,4 Ghz wären in derselben architektur und bauweise weiter produziert worden)
unglaublich aber wahr. wer das nicht glaubt, soll bei amd direkt nachfragen
(ich habe es anfangs auch nichtgeglaubt)
leute, ihr macht einen entscheidenden fehler:
Nö.
bei einem amd athlon XP 2800+ bspw. bedeutet das nicht, dass
der cpu genauso schnell ist wie ein pentium 4 2,8 Ghz, sondern
dass der cpu genau dieselbe leistung bringt, wie ein (älterer)
amd athlon mit realem 2,4 Ghz takt ! (vorausgesetzt, die
betagten amd athlons mit 1,4 Ghz wären in derselben
architektur und bauweise weiter produziert worden)
Ja, das ist (oder besser gesagt, war) die offizielle Version von von AMD. Als das Performance-Rating beim Athlon XP - Prozessor eingeführt wurde, hat AMD es so begründet, dass die Rating-Zahl die Taktfrequenz darstellt, die der alte Athlon Thunderbird haben müsste, um dieselbe Leistung wie ein entsprechender Athlon XP - Prozessor zu erreichen.
Also nach dem Motto:
Wenn es den alten Athlon T-Bird mit 1800 MHz geben würde, wäre der genauso schnell, wie ein Athlon XP 1800+ (1533 MHz)
Danach haben sich einige findige Leute aber gefragt: Was soll der Blödsinn, wen interessiert denn so ein Vergleich? und gleich danach: Was steckt nun wirklich dahinter?
Es wurden umfangreiche Benchmarktests von Athlon XP und dem damaligen Pentium 4 gemacht - und, wer hätte es für möglich gehalten - ein Athlon XP 1800+ war durchschnittlich haargenau so schnell, wie ein Pentium 4 1800 MHz!
Damit war fast bewiesen, was auch ganz logisch ist - AMD hat das P-Rating eingeführt, um dem Kunden trotz der unterschiedlichen Taktfrequenzen die Leistung seiner neuen CPU’s im Vergleich zum direkten Konkurrenten Intel aufzuzeigen.
Der entgültige Beweis kam, als Intel einen neuen Pentium 4 (Northwood-kern FSB533) auf den Markt brachte, der bei gleicher Taktrate schneller war, als der alte Pentium 4 mit Willamette-Kern und FSB400.
Auf einmal änderte AMD das Performancerating, welches normalerweise alle 66,6 MHz um 100 Punkte stieg, anscheinend grundlos *g* um 100 Punkte nach unten. Das P-Rating des Athlon XP wurde gegenüber seiner Taktrate also gleichzeitig zum Erscheinen des neuen (stärkeren) Pentium 4 genau soweit verringert, das es wieder exakt den Vergleich zum (nun schnelleren) P4 herstellte:
Bisher:
Athlon XP 1533 MHz -> P-Rating 1800+
Athlon XP 1666 MHz (+134 MHz) -> P-Rating 2000+ (+200 Punkte)
Athlon XP 1800 MHz (+134 MHz) -> P-Rating 2200+ (+200 Punkte)
Einführung des neuen Pentium 4
Jetzt:
Athlon XP 2000 MHz ( +200 MHz ) -> P-Rating 2400+ (+200 Punkte)
Da es den alten Athlon T-Bird, dessen Leistung laut AMD die Grundlage des Performance-Ratings bildete, aber schon lange nicht mehr gab und er somit auch nicht plötzlich schneller geworden sein konnte, war spätestens hier absolut klar, das AMD mit dem P-Rating des Athlon XP eindeutig auf den Intel Pentium 4 - Prozessor abgezielt hatte.
Leuchtet das ein?
Wenn du noch mehr Beweise brauchst, schau dir mal die Performance-Ratings des „neuen“ AMD Sempron - Prozessors an. Dieser Prozessor ist nichts weiter, als ein umbenannter Athlon XP, hat aber ein völlig anderes Performance-Rating bekommen (bei identischer Leistung 300 Punkte mehr!).
Frage: Wie ist das zu erklären?
Antwort: Ganz einfach - früher war der Athlon XP der „High End - Prozessor“ von AMD und konkurrierte gegen den Pentium 4. Deshalb richtete sich sein Performance-Rating am Pentium 4 aus (s. oben).
Heute ist der Athlon XP - Prozessor nicht mehr stark genug, um mit dem neuesten Pentium 4 - Prozessor mit FSB800 und HT mithalten zu können, deshalb hat ihn AMD im High End - Segment durch den (~15% stärkeren) Athlon 64 ersetzt. Der Athlon XP wird nun unter dem Namen Sempron im Billig-Segment verkauft. Sein dirkter Konkurrent dort ist der Intel Celeron D - Prozessor.
Und wenn man zum P-Rating des Athlon XP genau 300 Punkte dazurechnet, kommt man so ziemlich auf dieselbe Leistung, welche ein Celeron D mit identischer Taktrate erreicht. Mit der Geschwindigkeit eines Athlon T-Bird hat das Performance-Rating des Sempron - Prozessors dagegen gar nichts mehr zu tun…
Noch Fragen? 
unglaublich aber wahr. wer das nicht glaubt, soll bei amd
direkt nachfragen(ich habe es anfangs auch nichtgeglaubt)
Das war schon okay, man muss nicht immer alles glauben, was man erzählt bekommt. Mitunter ist es hilfreich, selbst mal nachzudenken. 