AMD oder Intel?

Hallo,

ich möchte gerne in der nächsten Zeit meinen Computer aufrüsten. Leider kann ich mich nicht wirklich zwischen den neuen AMD Serien und den Intel Serien entscheiden.

  • Was würdet ihr kaufen??
  • Welche Unterschiede bestehen in der Rechenweise und Performance??

Vielen Dank für eure Bemühungen schon mal im Voraus!!

Gruß,
Michael

Moin

  • Was würdet ihr kaufen??

hmmm… freie Wahl und du bezahlst ? Ein paar echte high-performance-CPUs, also 16 davon: http://www.theinquirer.net/?article=12145

  • Welche Unterschiede bestehen in der Rechenweise und
    Performance??

Intel ist was Videos angeht schneller, AMD hat bei Spielen die Nase vorn.

Bei Intel muss man den passenden Kühlturm mit einplanen, deshalb tendiere ich zu AMD. Da hat man im Consumerbereich was den AMD64 angeht 2 Sockel zur Auswahl. Wenns um Speed geht: Sockel 939. Wenns „nur“ ein neuer sein soll reicht der kleine Bruder.

cu

Moin

  • Was würdet ihr kaufen??

hmmm… freie Wahl und du bezahlst ? Ein paar echte
high-performance-CPUs, also 16 davon:
http://www.theinquirer.net/?article=12145

*gg*…in welchem boar dder wohl passt?..*lol*

ich denk mal die beste cpu für ‚normale‘ anwender ist der athlon 64 fx-55…kost ja nur 800EUR :smile:
(ein athlon 64 3200+ ist schon für fast alles ausreichend)

  • Welche Unterschiede bestehen in der Rechenweise und
    Performance??

Intel ist was Videos angeht schneller, AMD hat bei Spielen die
Nase vorn.

Bei Intel muss man den passenden Kühlturm mit einplanen,
deshalb tendiere ich zu AMD. Da hat man im Consumerbereich was
den AMD64 angeht 2 Sockel zur Auswahl. Wenns um Speed geht:
Sockel 939. Wenns „nur“ ein neuer sein soll reicht der kleine
Bruder.

jepp!

cu

Hallo,

ich möchte gerne in der nächsten Zeit meinen Computer
aufrüsten. Leider kann ich mich nicht wirklich zwischen den
neuen AMD Serien und den Intel Serien entscheiden.

  • Was würdet ihr kaufen??

Kommt auf das Budget an. Ich würde derzeit vermutlich einen AMD Athlon 64 3500+ mit Winchester-Kern für den Sockel 939 kaufen, dazu ein gut ausgestattetes Mainboard mit nVidia nForce4- oder VIA K8T890-Chipsatz, welches neben herkömmlichen PCI-Slots auch 2 - 3 PCIe-Steckplätze bietet (vermutlich das MSI K8N Neo4 Platinum-54G) und 2 x 512 MB PC4000 - RAM von für DCM (z.B. Geil Ultra Platinum CL2.5).

  • Welche Unterschiede bestehen in der Rechenweise und
    Performance??

Das ist sehr unterschiedlich, da es ja verschiedene Prozessorserien von Intel als auch von AMD gibt.

Grundsätzlich haben AMD-Prozessoren eine weniger starke Parallelisierung in der Befehlsabarbeitung, als die „Netburst“-CPUs (Pentium 4) von Intel. Ein Intel Pentium 4 stückelt jeden Rechenbefehl in winzig kleine Häppchen (Microcode), die an einem sehr langen Fließband (Pipeline) mit sehr vielen Rechenstufen schnell weitergereicht und abgearbeitet werden können. Durch die kurzen Rechenschritte sind sehr hohe Taktraten möglich, aber die Architektur ist sehr anfällig für unvorhersehbare Codeänderungen. Denn das Fließband muss ~40 Rechenschritte vorher schon auf gut Glück passend befüllt werden. Ist das nicht erfolgt, muss die gesamte Arbeitskette verworfen und neu befüllt werden.
Der AMD Athlon XP-Prozessor hatt nur eine sehr kurze Pipeline, so dass er nicht viele Befehle verwerfen muss, wenn mal eine Sprungvorhersage nicht geklappt hat und deshalb viel effizienter arbeiten kann. Da die Abarbeitungszeiten für den weniger fein zerlegten Programmcode aber größer sind, ist die erreichbare Taktrate niedriger.
Es gibt noch weitere Unterschiede: AMD verwendet eine exklusive Cacheverwaltung, die langsamer arbeitet, aber effektiver ist und die Speicheranbindung arbeitet mit geringerer Bandbreite.
Welchen Programmen welche Architektur zu Gute kommt, kann man icht pauschal beantworten, das hängt stark von der Programmierung ab. Allgemein sind Officekram, wissenschaftliche Software und Spiele eher Athlon-Domäne und Packen,Encoding und Videobearbeitung sind eher auf dem Pentium 4 schneller. Es gibt aber immer Ausnahmen von dieser Regel.

Der Athlon 64 stellt hinsichtlich seiner Architektur einen sehr guten Kompromiss zwischen Pentium 4 und Athlon XP dar, er arbeitet dank seines guten Cachemanagements trotz einer (im vergleich zum Athlon XP) längeren Pipeline sehr effizient und ist trotzdem höher taktbar. Außerdem besitzt er als einziger PC-Prozessor eine direkte Speicheranbindung ohne Umweg über den Mainboard-Chipsatz und kann so sehr schnell und mit hoher Bandbreite mit dem Speicher kommunizieren, was seine Performance zusätzlich erhöht. Daneben ist der A64 in Ausstattung und Design (Cool&Quiet, NX-Bit, 64Bit-Fähigkeit) derzeit der modernste PC-Prozessor.

Grundsätzlich:

Pentium 4/ Celeron D:

  • Agileres Ansprechverhalten durch Hyperthreading (mehrere Anwendungen können - quasi - zeitgleich bearbeitet werden).
  • Sehr schnell bei gut parallelisierbarem und auf die Bedürfnisse der CPU optimierbarem Programmcode (Encoding), langsam bei schlecht vorhersehbarem Code (Simulationen, Spiele).
  • Benötigt große Caches und schnelle Speicheranbindung, um effektiv arbeiten zu können - verlangt viel Strom und teuren Speicher.
  • Sehr hohe Taktraten verfügbar (bis 3,8 GHz) aber sehr schlechte Effizienz (wenig Rechenleistung pro Takt).
  • Sehr hoher Stromverbrauch und hohe Wärmeabgabe, CPU hat kein Energiemanagement, effiziente Kühlung (meist auch Gehäusekühlung) nötig.
  • Aktuelle Features, wie Virenschutz und 64bit-Fähigkeit gibt es nur in den Spitzenmodellen für Sockel775, die mit einem „J“ gekennzeichnet sind und funktionieren tw. noch nicht reibungslos.
    -Design schlecht skalierbar, da sehr bandbreitenhungrig, Rechenleistung steigt stark unterproportional zum CPU-Takt.

Athlon 64/ S754-Sempron:

  • CPU ist nicht multithreadingfähig und reagiert daher bei vermüllten Systemen mit 1000en Trojanern und Hintergrungthreads langsamer, als ein P4.
  • Extrem schnelle Speicheranbindung per CPU-internem Controller, daher hohe Effizienz bei bandbreitenhungrigen Anwendungen.
  • Sehr schnell bei sperrigem Programmcode, aber auch schnell bei gut parallelisierbarem und P4-optimiertem Code, Nachteile nur bei Programmcode der ausschließlich von der Taktrate der CPU abhängig ist.
  • Design kommt sehr gut mit kleineren Caches und langsamerem Speicher zurecht.
  • Es werden nicht so hohe Taktraten erreicht wie mit Intels Netburst-Design, dafür ist das Design sehr effizient (50% mehr Leistung/Takt vgl. mit P4).
  • Niedriger Stromverbrauch und geringe Wärmeabgabe, intelligentes Energiemanagement spart Strom (bis zu 75% im Vergleich zum P4) und sorgt für leise Kühlung.
  • Virenschutz per NX-Bit und 64bit-Funktionalität sind voll ausgereift und in allen A64-Prozessoren vorhanden.
  • Design dank schnellem Speichercontroller sehr gut skalierbar, Rechenleistung steigt fast proportional mit dem Takt.

Ich würde grundsätzlich zu AMD raten.
Einfach ein besseres Preis/Leistungsverhältniss.
Vorteile vor allem bei Spielen. Und die sind ja am anspruchsvollsten.

Mit einem guten Board und Ram kann man aus seinem AMD Chip sogar noch nen paar % Leistung mehr rauskitzeln.

Philip

Ein guter link dazu
http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozesso…

Es geht um Barton 3000+ gegen Intel 3 GHZ, und der Artikel gibt es auch paar Hintergrundinformationen zu Prozessoren.

http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozesso…

Es geht um Barton 3000+ gegen Intel 3 GHZ, und der Artikel
gibt es auch paar Hintergrundinformationen zu Prozessoren.

Der Athlon XP ist aber lange nicht mehr aktuell. Er ist momentan nur noch die LowBudget-CPU von AMD und konkurriert (tw. unter dem Namen „Sempron“) mit Intels LowEnd-Prozessor „Celeron“. Aktueller Konkurrent des Pentium 4 „Prescott“ ist der AMD Athlon 64 „Winchester“.

d:-o FYI
Na na, habe nie gesagt, dass der gute alte Heizkessel XP noch aktuell sei.

Der Link sagt etwas über die gefragten Unterschiede allgemein der CPU Architekturen, und das die Taktfrequenz der Prozessoren nicht allein den Ton der Tänze angibt.

Abgesehen davon sind mir Amds und Intels Fahrpläne für Server und Workstation, wenn etwas davon veröffentlicht wird, nicht so ganz unbekannt.

Mich kann man zwar zwangläufig aus Kleingeldmangel in die so genannten Low Budget Schublade hineinstecken, (Du kennst ja mein System) aber mehr auch nicht.

Ob man für ein ordentliches Winchester3200±Grundsystem knapp 450 Euro oder für ein ordentliches Barton 2800+ Grundsystem knapp 290 Euro zahlen möchte, das muss jeder für sich selber ausmachen. Und bei dem Winchestersystemen kann man, wenn man nicht zwingend fürs Spielen eine neue Grafikkarte braucht, auch noch mal über 150 bis 200 Euro für die Grafikkarte ausgeben, weil es kein AGP mehr gibt. Also 160 bis maximal 360 Euro Mehrausgaben kommen da auf einen zu.
Und das Ganze ist für eine so genannte High Budget Lösung noch ziemlich dürftig bemessen und dürftig kalkuliert. Intellösungen habe ich mal ausgelassen.

Und wenn man schon bei so genannten High End-Lösungen sind, dürfte man das hier http://www.heise.de/newsticker/meldung/53280 nicht aus dem Blickwinkel verlieren, bevor man über 1000 Euro für eine so genannte High End Lösung ohne Bildschirm ausgibt und dann komplett mit seinem System nicht mehr upgradefähig ist.

Ja, das Ganze ist nicht so einfach, und man kann, wenn man unbedingt will usw., zu solchen Themen immer etwas anmelden und sich in Detailfragen sogar festbeißen.

Mehr geht imma :wink:

Zusatz
Mit Grundsystem meine ich: 512MB Crossair RAM, Mainboard, CPU und Lüfter.