Hallo Diana,
Ich weiß, das ist wieder eine typische Frauenfrage, aber auch
Frauen möchten ein wenig verstehen 
Naja, irgendwann mal, haben wohl lle hier einmal diese Frage gestellt …
Damit bei einer CPU alles richtig geordnet funktioniert, braucht es einen Taktgeber, so in etwa wie bei einem Ruderboot, damit alle im Takt schlagen.
In der Technik ist das Mass für Takte pro Sekunde das Hertz (Hz)(Das wurde nach Heinrich Hertz benant).
1 HZ = 1 Takt/Sekunde
1 MHz = 1’000’000 Hz
1 GHz = 1’000’000’000 Hz
Also diese Zahl besagt zuerst einmal wie schnell die CPU angetrieben wird. Was diese Zahl aber nicht besagt, ist wieviele Takte die CPU benötigt um einen bestimmten Befehl auszuführen.
Also wenn z.B. eine CPU mit 1’000 MHz betrieben wird und 10 Takte für einen Befehl benötigt, rechnet sie gleichschnell wie eine CPU mit 100 MHz, welche für den gleichen Befehl aber nur einen Takt benötigt.
Aus diesem Grund hat man dann versucht die verschiedensten Verfahren zu entwickeln um eine vernünftige Vergleichsgrösse zu bekommen:
IPS = Instructions Per Second
Praktische Grösse meist MIPS (Mega IPS) oder GIPS (Giga IPS)
Damit weiss man zwar wieviele Befehle die CPU pro Sekunde verarbeite, hat aber keine Ahnung was so ein einzelner Befehl alles macht. Je nach CPU benötigt man für eine bestimmte Aufgabe eine einzigen Befehl und eine Andere benötigt dazu vielleicht drei … also auch irgendwie untauglich.
FLOPS = Floating Point Operations Per Second
Praktische Grösse meist MFLOPS (Mega FLOPS), GFLOPS (Giga FLOPS) mittlerweile auch TFLOPS (Tera FLOPS = 1’000 GFLOPS)
Diese Grösse ist für Wissenschaftliche Anwendugen nützlich, aber welches normale Programm rechnet schon hauptsächlich mit Fliesskomma-Zahlen.
BENCHMARKS
Hier hat man versucht standartisierte Programme zu schreiben, bei denen man dann die Zeit misst, welche die CPU benötigt um sie abzuarbeiten.
Leider haben dann die meisten Hersteller das Programm auf ihre CPU ideal angepasst und dann das gleiche Programm auf der Konkurenz getestet … das bringt dann irgendwie auch nichts.
In letzter Zeit werden oft Standard-Programme verwendet, z.B. Word, und die Zeit gestoppt die dann benötigt wird um eine bestimmte Aufgabe zu lösen. Allerdings wird dann dabei nicht nur die CPU getestet, sondern der ganze Computer inklusive des Betriebssystems. Allerdings ist dieser Wert der nützlichste für den Anwender.
AMD-CPUs brauchten vor einigen Jahren, im Durchschnitt, ein par Takte weniger, um die gleiche Aufgabe zu lösen, als ein Intel.
Deshalb führte dann AMD das PowerRating ein, also etwas vereinfacht ausgedrückt:
Unsere CPU ist so schnell wie Modell XY, wenn dieses mit einem Takt von XXXX MHz betrieben würde.
Um jetzt in dem ganzen Wirrwar von „richtigen“ MHz und den „theoretischen“ zu behalten hat dann AMD das „+“ drangehängt.
MfG Peter(TOO)