Hallo,
selbst billig-Sockel-A-Boards wie z.B. das ASROCK K7VT4APro haben S-ATA in der Southbridge (VIA VT8237) integriert und diese ist über VIA V-Link mit 267MB/s angebunden, nicht über PCI mit 133MB/s!
Natürlich kann man bei einem Board für 30 Euro nicht erwarten, daß es Gbit LAN und Firewire hat. Man muß sich aber fragen, ob man das überhaupt braucht, wenn man schon 6x USB 2.0 dabei hat.
Zum Alter von 5 Jahren für den Sockel A muß man sagen, daß das eher ein Vorteil ist, kein Nachteil, weil ein so breiter Standard mit vielem kompatibel ist. Es haben da eher die das nachsehen, die übereilt auf das Neueste aufspringen wie den Sockel 754, der jetzt nach etwa einem Jahr schon wieder out ist.
Aus beruflicher Erfahrung kann ich sagen, daß eher die Boards kaputt gehen als die AMD SoA Prozessoren und deshalb ist es schon sehr vorteilhaft, daß man für eine 5 Jahre alte Duron-750 oder Athlon-1000 CPU noch Motherboards zum Reparieren bekommt, die für Office-Anwendungen mehr als ausreichend sind.
Gruß Leonhard
Ich meine ganz normale Boards mit onboard S-ATA & co! Nicht
über PCI-Karten. Das gehört eigentlich bei jedem höherwertigem
Sockel-A Board zum Standard.
Du hast uns nicht richtig verstanden, also nochmal:
Bei modernen Boards sind die Schaltkreise von
OnBoard-Komponenten im Mainboard-Chipsatz (nVidia nForce 4
etc.) integriert, bei alten Sockel A - Boards müssen
OnBoard-Komponenten, wie S-ATA, Firewire, GB-LAN, Firewall
etc. über externe Chips realisiert werden. Diese sind (sofern
vorhanden) schon auf dem Mainboard verbaut (also „OnBoard“),
müssen ja aber auch irgendwie an den Prozessor angebunden
werden - und das geschieht wie bei Steckkarten über den
langsamen PCI-Bus. D.h., dass sich alle diese Komponenten samt
möglicher Steckkarten die begrenzte Bandbreite des PCI-Busses
teilen müssen. Das schränkt viele dieser Schnittstellen in
ihrer praktischen Nutzbarkeit ziemlich ein, weil die
benötigten Transferraten einfach nicht erreicht werden.
Diese Probleme gibt es mit Athlon 64 - Boards nicht, weil die
entsprechenden Schnittstellen eben im Mainboardchipsatz
integriert und nicht mehr als externe Chips über eine
veraltete, dünne Datenleitung an diesen angebunden sind. Bei
Mainboards mit PCIe ist selbst die Anbindung externer Chips
überhaupt kein Problem mehr, weil über PCIe jede Komponente
eine größere Bandbreite für sich alleine nutzen kann, als bei
normalem PCI alle Komponenten zusammen.
Hoffe, es ist jetzt klargeworden, was gemeint war. 
CU, Jesse