Hallo zusammen!
Ich möchte mir einen neuen Computer kaufen und hätte davor gerne eure Meinung zu dem Thema welche CPU gehört.
Auf dem Rechner soll SuSe 10.0 parallel mit WinXP Prof. installiert werden. WinXP brauche ich für manche Software die ich unter Linux nicht nutzen kann und um hin und wieder mal ein Spiel zu spielen. Unter Linux läuft dann das ganze Office-Zeug und numerische Anwendungen wie Maple, FEMLAB, usw. Ein MPI-Client soll u.a. auch darauf installiert werden.
- Ist für diese Anwendungen nun ein Intel P4, Intel P4 mit HT-Technologie oder AMD Athlon 64 die bessere Wahl? Die P4s mit dem neuen 775-Sockel habe ich ausgeklammert, da mir dafür die Lüfter zu laut sind und die Dual-Core-Prozessoren sind mir zu teuer.
- Für welche Anwendungen würdet ihr einen P4, einen P4 mit HT-Technologie und für welche Anwendungen einen Athlon 64 empfehlen?`
Grüße
C. Penkwitt
Hallo
Ich möchte mir einen neuen Computer kaufen und hätte davor
gerne eure Meinung zu dem Thema welche CPU gehört.
Auf dem Rechner soll SuSe 10.0 parallel mit WinXP Prof.
installiert werden. WinXP brauche ich für manche Software die
ich unter Linux nicht nutzen kann und um hin und wieder mal
ein Spiel zu spielen. Unter Linux läuft dann das ganze
Office-Zeug und numerische Anwendungen wie Maple, FEMLAB, usw.
Ein MPI-Client soll u.a. auch darauf installiert werden.
- Ist für diese Anwendungen nun ein Intel P4, Intel P4 mit
HT-Technologie oder AMD Athlon 64 die bessere Wahl? Die P4s
mit dem neuen 775-Sockel habe ich ausgeklammert, da mir dafür
die Lüfter zu laut sind und die Dual-Core-Prozessoren sind mir
zu teuer.
- Für welche Anwendungen würdet ihr einen P4, einen P4 mit
HT-Technologie und für welche Anwendungen einen Athlon 64
empfehlen?`
MPI-Client? FEMLAB? Das klingt nach dem Idealen
Umfeld für einen Dual-Core Athlon-64!
siehe auch:
http://firingsquad.com/hardware/colfax_dual_opteron/…
Für den Windows-Kram reicht auch ein Sempron 2500 (60€)
auf einem einfachen VIA- oder SIS-Board (30€) 
Grüße
CMБ
Unter Linux läuft dann das ganze
Office-Zeug und numerische Anwendungen wie Maple, FEMLAB, usw.
Ein MPI-Client soll u.a. auch darauf installiert werden.
- Ist für diese Anwendungen nun ein Intel P4, Intel P4 mit
HT-Technologie oder AMD Athlon 64 die bessere Wahl?
Definitiv ein Athlon 64, das ist momentan erstens die Floatpoint-stärkste x86-CPU und zweitens kommt er gegenüber dem Pentium 4 wesentlich besser mit wissenschaftlicher Software, wie Maple oder FEMLAB klar. Der Pentium 4 mag solche Programme nicht, er ist besser für Rendering- und Encoding-Sachen mit speziell optimierter Software geeignet.
- Für welche Anwendungen würdet ihr einen P4, einen P4 mit
HT-Technologie und für welche Anwendungen einen Athlon 64
empfehlen?`
Einen P4 würde ich normalerweise gar nicht nehmen, weil der Athlon 64 ihm mittlerweile eigentlich auf fast allen Gebieten klar überlegen ist. Wenn der noch irgendwo eine Lebensberechtigung hat, dann seine Dual Core-Modelle im Audio-/ Videobereich, z.B. für Rendering- oder Videobearbeitungsprogramme. Da könnte das PLV etwas günstiger sein, als bei AMD, wenn man die laufenden Stromkosten außen vor lässt. 
Für deine Zwecke würde ich wirklich einen Athlon 64 der letzten Generation (Venice Stepping 6/ San Diego) mit möglichst hoher Taktrate einsetzen oder, falls deine Software davon profitiert (das würde ich vorher mal nachsehen) und du das nötige Kleingeld aufbringst, einen Athlon 64 X2 (Manchester/ Toledo).
LG, Jesse
Hallo zusammen!
Ich habe mich auch noch Mal selbst auf die Suche nach Benchmarks gemacht und habe mich jetzt endgültig für den AMD 64 entschieden. Das ganze soll auf einem Asus A8N-SLI aufgebaut warden. Bei einem 64Bit-System kann ich ja maximal 4GB Arbeitsspeicher einbauen. Funktioniert das dann überhaupt wenn ich ein Betriebssystem verwende das nicht 64Bit kann (wie Windows XP Professional)?
Vor allem wenn ich dann ein 64Bit-Betriebssystem installiert habe (sei es Windows XP 64Bit Professional oder SuSe Linux 10.0), meinte ich mal gehört zu haben das dann da nicht jede Software läuft, vor allem ältere (unter Windows z.B. Microsoft Develop Studio 6.0 oder Office 2000). Ist da was dran?
Grüße
C. Penkwitt
Moien
Ich habe mich auch noch Mal selbst auf die Suche nach
Benchmarks gemacht und habe mich jetzt endgültig für den AMD
64 entschieden.
Glückwunsch.
Bei einem 64Bit-System kann ich ja maximal
4GB Arbeitsspeicher einbauen.
Nein, maximal 16384 PB (P = Peta). Allerdings sind im AMD 64 nur 48 (oder weniger?) Bit für die Adressiering aktiv, das wären dann „nur“ 256 TB (= 262144 GB).
Die 32Bitter waren auf 4 GB maximal begrenzt. Wobei dank diverser Tricks auch mehr drin war.
Funktioniert das dann überhaupt
wenn ich ein Betriebssystem verwende das nicht 64Bit kann (wie
Windows XP Professional)?
Windows XP kann 4 GB ausnützen. Allerdings hat es ein Problem mit dem PCI-Bus zwischen 3.5GB und 4GB. Diese Addressen sind nicht ohne weiteres für RAM verwendbar.
Vor allem wenn ich dann ein 64Bit-Betriebssystem installiert
habe (sei es Windows XP 64Bit Professional oder SuSe Linux
10.0), meinte ich mal gehört zu haben das dann da nicht jede
Software läuft, vor allem ältere (unter Windows z.B. Microsoft
Develop Studio 6.0 oder Office 2000). Ist da was dran?
Bei M$ weiss ich es nicht. Bei Linux gibt es ein paar schlecht programmierte Exokten die versagen. Aber das ist die absolute Ausnahme.
cu
Hallo,
Vor allem wenn ich dann ein 64Bit-Betriebssystem installiert
habe (sei es Windows XP 64Bit Professional oder SuSe Linux
10.0), meinte ich mal gehört zu haben das dann da nicht jede
Software läuft, vor allem ältere (unter Windows z.B. Microsoft
Develop Studio 6.0 oder Office 2000). Ist da was dran?
bei WinXP 64 gibt es Probleme mit der Treiberversorgung. Wenn du so ein „exotisches“ Gerät wie einen Samsung ML1520 besitzt (Allerweltsdrucker) oder eine MSI WLan-Karte, bekommst du keinen Treiber dafür. Deshalb habe ich jetzt wieder von XP64 prof. auf Win2000 „upgegradet“.
Bei Linux (Suse 64 Bit) hatte ich bisher noch kein Problem. Ich habe aber auch nur die Software von DVD benutzt und eine selbstkompilierte Version des aktuellen Scribus 1.3.1.
Insgesamt halte ich Linux für wesentlich 64bit-tauglicher als Win XP 64. Windows erinnert mich an vergangene Linux-Zeiten: Massenweise halbfertige oder gar nicht vorhandene Treiberunterstützung.
Gruß, Niels
Gruß, Niels