Pentium, Celeron in Subnotebook

Hi,

was ist der Unterschied eines
Intel Pentium Mobil Ultra Low Voltage 733 (1.1GHz) und eines
Intel Celeron Mobil Ultra Low Voltage 373 (1.0 GHz) Prozessor in einem Subnotebook? Das Subnotebook ist ansonsten bis auf den Prozessor (siehe oben) und der Festplattengröße (80GB Pentium, 60 GB Celeron) absolut identisch.

Ist der Unterschied richtig extrem in Bezug auf Leistung (Rechengeschwindigkeit) und insbesondere Akkuverbrauch? Oder meint ihr, einen Unterschied merkt man nicht wirklich!?!

Danke!!!

Moien

Intel Pentium Mobil Ultra Low Voltage 733 (1.1GHz) und eines
Intel Celeron Mobil Ultra Low Voltage 373 (1.0 GHz) Prozessor

hmmm, ganz feine Teile. Und richtig schön teuer…

in einem Subnotebook? Das Subnotebook ist ansonsten bis auf
den Prozessor (siehe oben) und der Festplattengröße (80GB
Pentium, 60 GB Celeron) absolut identisch.

Aufpassen mit der Festplatte. Möglicherweise ist eine der 2 schneller (4200rpm vs 5400 rpm oder 2MB cache vs 8 MB cache).

Ist der Unterschied richtig extrem in Bezug auf Leistung
(Rechengeschwindigkeit) und insbesondere Akkuverbrauch?

Es hängt von der Anwendung ab. Beim tippen in Word oder Surfen im Netz wird kein Unterschied feststellbar sein. Beim zocken und starten von Programmen aber schon.

Der Knackpunkt IMHO ist der Stromverbrauch. Auch wenn beide einen ähnlichen maximalen Stromverbrauch haben so ist der Durchschnittsverbrauch (Office, Internet) des Pentium 10-20% geringer. Allerdings heist das nicht 20% mehr Akkuzeit weil andere Teile (Display !!!) teilweise mehr verbrauchen als die CPU. Aber es kann z.B. auf viel weniger Lüfterlärm rauslaufen.

cu

Hi, danke für die Antwort.

Die Festplatten sind gleich bis auf Speichergröße. Laufen beide mit 4.200rpm.

Also Du meinst, ansonsten könnte sich der Pentium lohnen wenn nicht wegen Akkuleistung so doch zumindest wegen Lüftergeräusch?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moien

Also Du meinst, ansonsten könnte sich der Pentium lohnen wenn
nicht wegen Akkuleistung so doch zumindest wegen
Lüftergeräusch?

I.A., bei meiner Allergie gegen laute Rechner und ohne das Laptop näher zu kennen: Ja. Wenn das verbaute Motherboard allerdings sowieso keine Stromsparsysteme unterstützt…

An Laptops machen 2 Dinge Lärm: Platte und Lüfter. Den Lüfterlärm kann man mit gutem Design und einen sauber eingestellen System (Treiber für Centrino, CHC-Tools,… ) in den Griff bekommen. Dann läuft der nur noch bei ungünstigen Bedingungen (Auf dem Schoss, in praller Sonne, im warmen Auto gelagert, zocken,…).

Die Platte ist am Anfang meist sehr leise, wird dann aber mit der Zeit lauter.(Je heisser sie läuft desdo schneller tritt der Effekt ein). Dagegen kann man sich auch wehren: mit viel RAM (1GB für Windows XP) und entschprechenden Energiespar-einstellungen. Durch die Einstellungen wird die Platte nur bei Bedarf eingeschaltet und steht ansonsten still (=> weniger Wärme => weniger Lüfter). Wenn viel RAM vorhanden ist muss kaum etwas mehrmals gelesen werden => die Platte dreht weniger oft hoch. Nur beim schreiben wird sie wirklich gebraucht (auch das kann der Risikofreudige mit Ramdiscs minimieren)

cu

ok ganz konkret: welchen würdest du wählen:
http://www.averatec.com/notebooks/1000series.htm

cheers

ok ganz konkret: welchen würdest du wählen:
http://www.averatec.com/notebooks/1000series.htm

Von den 2 die pentiumM Variante. Ich zähl mal die neagtiven Punkte auf:

Allerdings würde ich weitersuchen. Und zwar die Averatec kein Notebookhersteller. Die kaufen Gerippe ein, kleben ihr Logo drauf, wählen einen TFT, CPU,… aus und verkaufen das Zeug wieder. D.h. ob bei dir die gleiche Platte drin ist wie bei den Review ist schonmal nicht klar (manche sagen 5400rpm, andere 4200rpm … ?).

Dabei haben sie nach meiner Meinung einen grossen Fehler beim TFT gemacht: das ist einer mit Crystal-finish. Die sehen im Haus bei indirekter Beleuchtung cool aus, versagen aber völlig sobald Sonnenlicht oder starke Lampen ins Spiel kommen (Spiegelungen !). Abgeschaltet kann man das Ding wahrscheinlich als Rasierspiegel benutzen. Ausserdem ist der Sichtwinkel gering, d.h. man muss 90° vor dem Display sitzen um was sehen zu können.

Leider kann man keinen zusätzlichen RAM einbauen ohne die Garantie zu verlieren. Windows XP mit mehreren Programmen offen braucht aber 1GB RAM. Man kann sich bei Laptops nicht wie bei anderen PCs auf swap verlassen, dafür sind die Platten einfach zu langsam.

Die Graka ist auf Laufzeit und nicht auf Spielen ausgelegt und basiert auf Shared RAM Technik (in der Klasse normal). Bei dem Teil kein Beinbruch, ULV’s sind ja eh nicht zu zocken gedacht. Stabile Treiber und Tweaks aller Art sind für die Karte vorhanden, da macht man keinen Fehler.

Das CD/DVD-Combo-Teil kann wohl „nur“ CD brennen. Da die meisten Laptop-DVD-Brenner eh eine schlechte BrennQualität haben seh ich das nicht so eng. Wenn du aber auf möglichst leicht reisen willst sollte es ein externes CD/DVD-LW sein.

3-4 Stunden Akku klingt gut, ist in der Preisklasse sogar sehr gut. An die in einem Review versprochenen 5 Stunden glaub ich aber nicht: ein 4.8Ah Akku hält selbst 10 Zoll-Display mit ULV-CPU bei normalem Arbeiten nicht so lange am Leben.

Der Standardnachteil von Laptop in dieser Klasse ist das kleine Keyboard. Die Tasten sind kleiner als die auf einer normalen Tastatur. Da kommst du bei 10 Zoll Displays aber nicht drum rum.

Du kaufst Technik von gestern von einem NoName-Hersteller zu einem guten Preis. Upgraden ist bei dem Teil nicht (kein Zugriff von aussen auf die RAM-slots, 1.8-Zoll Platte, fest eingebaute CD/DVD-Combo). Keines der Reviews sagt auch nur ein Wort über das Geräuchlevel. Die Platte reicht zum normalen mit-Office-arbeiten aus, wird aber eher langsam sein (4200rpm, 1.8 Zoll). Du nimmst halt einige Nachteile wegen der Grösse und dem Preis in Kauf. Andererseits ist die 10-Zoll-Klasse ein sehr teueres Pflaster und ~1200 Euro da die absolute Ausnahme.

cu

hey danke für die Antwort. Ich bin mir der Qualität bewusst. Ich brauche so ein Ultra Portable nur für die Reisen. Ich habe noch ein normales, gutes, Toshiba Notebook, der mir aber für Flüge etc zu groß und schwer ist. Die Königsklasse der UP Notebooks - Sony Vaio Modelle - sind mir für mein Nutzen an dem Ding zu teuer. Daher bin ich letztendlich beim Averatec gelandet. Ich denke Preis/Leistung ist hierbei nicht zu toppen. Darunter leidet natürlich die Qualität… Naja, so isses halt.
Könntest Du nochmal konkret werden, warum Du den Pentium bevorzugen würdest?

Moien

Ich brauche so ein Ultra Portable nur für die Reisen. Ich habe
noch ein normales, gutes, Toshiba Notebook, der mir aber für
Flüge etc zu groß und schwer ist.

Wär dir ein 4:3 (nicht wide-screen) 12 Zoll mit 1.2-1.4 kg auch schon zu schwer ? Wenn nicht würd ich noch die X-Serie von IBM in Betracht ziehen. Teuerer, weniger Ausstattung aber der Qualtitätsruf liegt doch auf einem anderen Niveau. Und die Akkus halten reale 5 Stunden.

Die Königsklasse der UP
Notebooks - Sony Vaio Modelle

ja, schöne Teile, …sabber…

Könntest Du nochmal konkret werden, warum Du den Pentium
bevorzugen würdest?

Das Problem des CeleronM sind die Stromspareigenschaften. Während der PentiumM (Zahlen für die 2 CPUs von deinem Wunschteil) sich im Idlebetrieb runtertaktet (von 1100 MHz auf 600MHz) und die Spannung absenkt (1.004V runter auf 0.844V) bleibt der CeleronM stur bei seiner normalen Frequenz (1000MHz) und Spannung (1.004).

Der Verbrauch von so einem Chip hängt linear von der Frequenz (halbe Frequenz => halber Verbrauch) und quadratisch von der Spannung (halbe Spannung => viertel Verbrauch ab).

Die Verbauchszahlen für ULV kenn ich nicht. Bei den normalen PentiumM/CeleronM liegt der maximale Verbrauch gleichauf bei etwa 25 Watt. Der minimale Verbrauch des PentiumM liegt bei um 3W, der des CeleronM aber über 10W.

Wenn du nun das Notebook immer stark belastest (zocken, Mathlab,…) ist es vom Verbrauch her wurscht ob ein CeleronM oder PentiumM am Werk ist. Beim arbeiten in Office und Surfen ist es aber nicht egal. DVD kucken müsste man bei den 2 Kandidaten testen. Mein PentiumM (1.6GHz, nicht ULV) kann die meisten DVDs bei 600MHz problemlos abspielen, allerdings jagt der normale Windows-Speedstep Treiber die Frequenz trotzdem auf 1.6 GHz hoch. CHC (Windows-Tool zum manuellen rumschrauben an Spannung und Frequenz) hilft.

Mit dem CHC-Tool kann man aus den PentiumMs noch mehr Stromspar-potential rausholen. Meiner läuft bei 600MHz z.B. mit 0.7V anstelle von 0.844V. Ob das klappt hängt allerdings schwer vom Aufbau und der Qualität des Notebooks ab.

Mit einem UP wird man wahrscheinlich nicht schwer arbeiten (richtig zocken ist ja eh nicht). D.h. es kommt auf den minimalen Verbrauch, die Laufzeit und die Wärmeentwickelung an. Und damit gewinnt für mich der PentiumM haushoch über dem CeleronM.

Noch ein Tipp am Rande: im Flugzeug wenn man das Laptop auf dem Schoss hat dreht der Lüfter so oder so. Die „Abwärme“ der Beine und die blockierten Lüftungsöffnungen geben den Ausschlag, egal ob ein PentiumM oder CeleronM am Werk ist.

viel Spass mit deinem neuen.

danke nochmal,

Wär dir ein 4:3 (nicht wide-screen) 12 Zoll mit 1.2-1.4 kg
auch schon zu schwer ? Wenn nicht würd ich noch die X-Serie
von IBM in Betracht ziehen. Teuerer, weniger Ausstattung aber
der Qualtitätsruf liegt doch auf einem anderen Niveau. Und die
Akkus halten reale 5 Stunden.

den hatte ich auch schon im visir. er ist allerdings in USA im gegensatz zum averatec celeron 400 dollar teurer und ohne laufwerk. ich mag die externen dinger nicht und habe gerne alles an bord. aber besonders wegen dem preis hatten die mich abgeschreckt. qualitätsvorteil ist aber klar dabei… man kann nicht alles haben :wink:

Es hängt von der Anwendung ab. Beim tippen in Word oder Surfen
im Netz wird kein Unterschied feststellbar sein. Beim zocken
und starten von Programmen aber schon.

Für so ein Gerät kann man das Wort zocken AFAIR nicht verwenden, das ist gerade in der Lage, DivX 6.0 in Echtzeit zu dekodieren - bei dem Celeron würde ich noch nicht mal dafür meine Hand ins Feur legen.

Und - weil ichs weiter unten gelesen habe, nach meiner Information gilt: Hände weg von Averatec. Ein Bekannter wollt sich sowas kaufen und hat dann nach vielen Testberichten und Vergleichen und reiflicher Überlegung doch davon Abstand genommen wegen der angeblich miesen Qualität und kurzen Lebensdauer der Geräte.

LG, Jesse