wenn ich bei Word den Bindestrich benutze um Satzteile einzuschieben - etwa so - wandelt mir das Programm beim Weiterschreiben den zunächst kurzen Bindestrich in einen langen um. Dumme Frage: Was hat es mit kurzem und langem Strich eigentlich auf sich? Ist der eine für Silbentrennungen am Satzende und der andere für den normalen Bindestrich? Und wie verwende ich welchen Strich korrekt?
Ich nehme an Word XP?
Dann gehe mit dem Cursor zurück zu diesem Bindestrich. Es erscheint eine Autokorrektur-Schaltfläche. Klicke diese an und wähle „Automatische Ersetzung von Bindestrichen beenden“.
Oder gehe unter Extras - AutokorrekturOptionen - Registerkarte: AutoFormat während der Eingabe - und dann Häkchen entfernen bei „Bindestriche durch Geviertstrich“ .
Gruß
Steffi
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ich bin mir nicht sicher, ob es eine bestimmte Regel zur Benutzung der beiden „Striche“ gibt. In der DIN 5008 habe ich jedenfalls nichts darüber gefunden.
Ich mache es so, dass ich den „kurzen“ bei Aufzählungen, Gliederungen etc. verwende und den „langen“ (den „formatierten“) bei Einschüben innerhalb eines Satzes.
Die Einstellung dafür findest Du unter:
-Extras
-AutoKorrektur
-AutoFormat während der Eingabe
-Während der Eingabe ersetzen
-Konzeptsymbole durch formatierte
Machst Du den Haken dort weg, bleibt Dir beim Weiterschreiben der „kurze“ Strich erhalten.
vielen Dank für die Tipps! Deine Vorgehensweise halte ich für sinnvoll (bei Aufzählungen den kurzen Strich zu verwenden).
Mittlerweile wurde ich auch über den Unterschied zwischen Bindestrich und Gedankenstrich aufgeklärt (man lernt halt nie aus). Der Gedankenstrich ist länger, weil er eben einen Zwischengedanken in einen Satz einschiebt - im Gegensatz zum Bindestrich. Und man kann mit STRG + ALT + dem Minuszeichen der Nummern-Tastatur sogar einen superlangen Gedankenstrich bauen - toll, kann ich da nur sagen . . .
korrekte Typographie
Der Bindestrich ist (wie der Name schon sagt) zum Verbinden von Wortbestandteilen (Word-Cracks). Zum Abtrennen von Satzeinschüben wird selbstverständlich der Gedankenstrich (ALT0150) genutzt. Darüber hinaus gibt es auch noch einen langen Gedankenstrich (ALT0151). Und eigentlich ist das Minuszeichen wiederum ein anderer Buchstabe als der Bindestrich (zumindest machen Druckereien das so).
DIN 5008 beschäftigt sich mit Briefgestaltung insbesondere mit nichtproportionalen Schriften (z.B. Courier, Schreibmaschine) - und da gibt es diese feinen Unterschiede eh nicht.