LateX oder Word?

hallo ihr lieben,
ich habe jetzt die nase voll von word, das programm ist wirklich nur für wörter gemacht.
kann man word-doc s mit allem drum und drann (grafik, format…) in lateX umwandeln?
was gibt es für windows benutzer für wondows-latex-anwendungen?
welche ist das beste,/einfachste?
danke

als Antwort auf den Titel: LaTeX !

Moin

ich habe jetzt die nase voll von word, das programm ist
wirklich nur für wörter gemacht.

Du willst Formeln tippen ?

kann man word-doc s mit allem drum und drann (grafik,
format…) in lateX umwandeln?

automatisch: nein.
von Hand: klar, mit viel Arbeitsaufwand. (sprich man muss die Texte neu setzen)

was gibt es für windows benutzer für
wondows-latex-anwendungen?

man schreibt in irgendeinem ASCII-Editor (Notepad, Ultraedit, edit,… alles was .txt speichern kann) und lässt Latex die Dateien dann umwandeln.

Man kann also durchaus seine Doktorarbeit auf einem 286 schreiben.

welche ist das beste,/einfachste?

Zum umwandeln kann man verschiedene Implementierung benutzten, die gängige für Windows ist MikTex. (produziert .dvi, .ps und .pdf, hat Viewer für .dvi dabei)

danke

bitte.

danke für deine prompte antwort.
ich habe mictex installiert, kann aber nix damit anfangen… bin doch nur ein windoof - benutzer.
muss ich noch was anderes machen?
gibt es einfacherere wege?
thx.

hallo ihr lieben,
ich habe jetzt die nase voll von word, das programm ist
wirklich nur für wörter gemacht.
kann man word-doc s mit allem drum und drann (grafik,
format…) in lateX umwandeln?

Konverter:
http://www.word2tex.com

was gibt es für windows benutzer für
wondows-latex-anwendungen?
welche ist das beste,/einfachste?
danke

MikTeX ist empfehlenswert!

Editor:
http://www.winedt.com/

MikTeX und WinEdt sind ein tolles Team!
Einsteiger brauchen aber ein bisken Geduld, Erfahrung
und v.a. ZEIT!

Wenn Du genug Geld hast, dann schau Dir das mal an:

http://www.tcisoft.com/

[klicke dort das Menü „Products“ an]

Das ist eine „Mischung“ aus WORD + LaTeX.
TEUER!

mfg
SAB

hallo cuan,

schau mal hier nach: http://www.dante.de/events/stammtische

wenn in Deiner Naehe so ein Stammtisch veranstaltet wird, gibt es dort eine Menge Leute, die Dir weiterhelfen koennen

Gruss
Jane

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Hallo,

wenn ich mir so Deine Frage und die unten gegebene Zwischenantwort so ansehe, dann denke ich mal, dass das Problem an einer ganz anderen Stelle liegt. Es geht nicht darum, dass Word so grottenschlecht wäre, was auch definitiv nicht stimmt, sondern darum, dass man bei jeder Software, egal von welchem Hersteller, sich Zeit für eine gründliche Einarbeitung nehmen muss, wenn man mehr als nur oberflächliche Kleinigkeiten der Funktionalität nutzen will/muss. LaTeX ist ein wunderbares Satzsystem, und Du kannst damit so ziemlich alles erreichen, was man für einen professionellen Satz braucht. Es ist aber nur ein Hilfsmittel, und setzt daher voraus, dass man sich zunächst einmal mit der Thematik Satz an sich und dann mit den hierzu zur Verfügung stehenden LaTeX-Funktionen intensiv auseinandersetzt.

Wenn Du einfach losschreiben möchtest und hinterher nur ein „passables“ Dokument haben willst, also keine Profi-Satzqualität benötigst, ist es sicher kontraproduktiv, sich dies anzutun, denn da gehen einige Wochen intensiver Beschäftigung mit LaTeX ins Land, bis man so in etwa weiß, wo der Hase lang läuft. Da ist Word als Textverarbeitung dann sicher die bessere Alternative, zumal wenn man dort zumindest schon einmal die Grundbegriffe kennt. Aber auch bei Word funktioniert nichts ohne gründliche Einarbeitung, und wenn ich mir die zig Hausarbeiten und Dissertationen so ansehe, die ich endbearbeitet habe, weil Leute sich vollkommen verrannt hatte und nur noch auf dieses blöde Mistprogramm Word geschimpft haben, dann muss ich leider sagen, dass dies grundsätzlich nur darauf zurückzuführen war, dass die Leute überhaupt nicht verstanden haben, was sie da gemacht haben. Ich habe alle diese Arbeiten ausnahmslos in Word genau dahin gebracht, wo sie hin sollten, und wenn dies oft einige Tage gedauert hat, dann nur deshalb, weil man den ganzen Mist, den die Schreiber da hineingebaut hatten, kaum wieder herausbekam.

Auf der anderen Seite habe ich selbst ständig größere Word-Dokumente mit einigen hundert Seiten zu erstellen und zu bearbeiten, bei denen die Beteiligten wissen, was sie tun, brav nur mit Formatvorlagen arbeiten, nicht versuchen, Automatikfunktionen auszutricksen und wissen, welche Automatikfunktionen sinnvoll einsetzbar sind, und wo man besser gleich manuell arbeitet. Mit diesen Dokumenten habe ich noch nie ernste Schwierigkeiten gehabt, und auch dies stützt die Vermutung, dass es eben nicht am Programm sondern überwiegend an den schlecht vorbereiteten Anwendern liegt, wenn es zu den ständig beschriebenenen großen Problemen mit umfangreichen Worddokumenten kommt. Also nicht erst bei der ersten großen Hausarbeit sich erstmals mit Formatvorlagen, Fußnoten, Gliederung, Index, etc. beschäftigen, sondern vorher mal Stück für Stück sich die nötigen Funktionen aneignen, dann klappt es auch mit Word, und umgekehrt wird es auch mit LaTeX nichts werden, wenn man meint, damit ginge alles ganz von selbst.

Gruß vom Wiz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mann, das ist ja ein super tolle antwort, ich denke, du hast den punkt getroffen… vielen dank. :wink:

Mann, das ist ja ein super tolle antwort, ich denke, du hast
den punkt getroffen… vielen dank. :wink:

Na, so ganz unkommentiert will ich das nicht stehen lassen. Ich stimme dem Vorredner voll und ganz zu, dass die allermeisten Anwender Word nur als bessere elektrische Schreibmaschine benutzen, weil sie die Mächtigkeit der Software vollständig unterschätzen. Das ist aber gerade einer der riesigen Fehler von Word und Microsoft allgemein. Alles wird als so entsetzlich einfach und selbsterklärend dargestellt, dass die Anwender das auch glauben. Und dann prompt auf die Nase fallen.

Word ist und bleibt ein Werkzeug, dass an seiner Überfrachtung von Funktionen erstickt. Es hat zahllose Bugs (teilweise seit Version 2.0 unkorrigiert) und diese betreffen leider nicht nur die schlecht eingearbeiteten Anwender. Zahllose seriöse Vergleichs- und Härtetests beweisen das (siehe z.B. das Archiv der ct unter http://www.heise.de/ct).

Es wurde behauptet „LaTeX ist ein wunderbares Satzsystem, und Du kannst damit so ziemlich alles erreichen, was man für einen professionellen Satz braucht. Es ist aber nur ein Hilfsmittel, und setzt daher voraus, dass man sich zunächst einmal mit der Thematik Satz an sich und dann mit den hierzu zur Verfügung stehenden LaTeX-Funktionen intensiv auseinandersetzt.“

Das stimmt nun gar nicht. TeX ist das wunderbare Satzsystem, dessen Bedienung definitiv erhebliche Einarbeitung und Kenntnisse im Bereich Schirftsatz allgemein benötigt. LaTeX ist ein Makropaket, dass dem Schreiber genau diese Arbeit abnimmt. So wird TeX zu einer extrem einfach zu beherrschenden und mächtigen Markupsprache. Die einzige Eingewöhnung betrifft eher den fundamentalen Unterschied zwischen Markup-Sprache und WYSIWYG (hahaha) Textverarbeitung. Die für die allermeisten Arbeiten benötigten zwei Dutzend Befehle hat man – insbesondere, wenn man des Englischen mächtig ist – innerhalb eines halben Tages im Kopf.

So erhält ein in Schriftsatz unbeleckter Autor dank des „Satzexperten“ LaTeX ein hervorragend gesetztes Dokument, Funktionen wie automatische Verzeichnisse, Fußnoten, Queverweise, etc. funktionieren mühelos und auch bei mehreren hundert Seiten fehlerfrei.

Obendrein werden die Dateien dank reinem ASCII-Text erheblich kleiner und sind garantiert über alle System- und Landesgrenzen hinweg portabel. Ideal für Teamarbeiten.

Einen weiteren Vorteil sollte man nicht unbeachtet lassen: Die extrem einfache Veränderung des Layouts. Formatvorlagen hin oder her, wenn man ein auf DIN a4 und einseitig getrimmtes Dokument unter Word auf DIN a5 und doppelseitigen Druck (z.B. für ein Buch) umstellen möchte, dann ist das eine nahezu unlösbare Aufgabe. Unter LaTeX kostet das ein Lächeln und das Ändern genau einer Zeile.

Gruß

Fritze

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danke für deine prompte antwort.
ich habe mictex installiert, kann aber nix damit anfangen…
bin doch nur ein windoof - benutzer.
muss ich noch was anderes machen?
gibt es einfacherere wege?

Ich verstehe nicht ganz. Hast Du mal einen Blick in die Anleitung riskiert? Du scheinst Dir nicht ganz im Klaren zu sein, was genau TeX und LaTeX eigentlich sind und was nicht.

Erster Anlaufpunkt sollte daher http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/html/de-tex-faq.html sein. Es gibt eine kurze Anleitung unter http://www.dante.de/CTAN/info/german/LaTeX2e-Kurzbes…

Du solltest Dir auch unbedingt eine sog. TeX-Shell installieren, das wird Dir als Windows-Mäuseschubser die Arbeit extrem erleichtern. Ausserdem sind die dort mitgelieferten Editoren meistens dem Not-Pad erheblich überlegen. Ein Vorschlag wäre z.B. http://www.dante.de/CTAN/systems/win32/texshell32/ oder http://www.dante.de/CTAN/systems/win32/winedt/ (wobei letzteres Shareware ist und vermutlich mit entsprechenden Nachrichtenfenstern rumnervt).

Vergiss bitte nicht, in die mitgelieferte Dokumentation zu schauen.

Gruß

Fritze

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