Word 2, nun Word 2000

Hallo,

eine etwas schwierige Frage:

Ich hatte bis vor gar nicht langer Zeit Word 2. Nun muß ich öfter Textdateien aus Word in ein altes DOS-Ausschreibungsprogramm (nur für die Interessierten: IDA von seinerzeit Zekodata, seit ungefähr 1000 Jahren tot… läuft aber einwandfrei) übernehmen. Lange Feldversuche ergaben: Umlaute etc. übernahm das Programm am besten, wenn ich sie im Dateiformat .tx8 abgespeichert habe. Dabei blieb dann Text auch Fließtext. Wenn ich Zeilenumbrüche wollte, habe ich .asc genommen.

.tx8 bietet mir mein tolles neues Word aber nicht an.

.txt und .asc ist unbefriedigend, alle Umlaute und ß etc. werden nicht übernommen und ich kann die einzeln überschreiben.

.rtf geht auch nicht.

Hat jemand eine Idee?

Wendy

Hallo Wendy

Wenn ich einen beliebigen Text in Word (XP) als *.txt speichere, bleiben alle Umlaute und ß erhalten.
Wenn Word 2000 zickt dann arbeite halt mit copy & paste.
Word*.doc und Editor öffnen, in Word Strg & A (alles markieren) anschließend Strg & C (kopieren) drücken. Den Editor in den Vordergrund bringen und Strg & V (einfügen) drücken. Speichern.

CU Fr@nkie

The Truth Is Out There … ;o)

Hi Frankie,

danke, aber das geht nicht, das Programm, in das es rein muß, basiert auf DOS!!! Außerdem arbeiten WIN 2000 nicht mehr mit dem zusammen, ich muß mein WIN 2000 runterfahren, und mein WIN 98 (auf separater Partition) hochfahren.

Copy und paste geht nicht, man kann nur eine Art „Datei einfügen“ machen und dabei akzeptiert das Programm NUR Dateien, die bestimmte Endungen haben (also asc, txt, tx8) und in einem bestimmten Verzeichnis liegen.

Das Programm Kennt in der Textverarbeitung nicht mal Tabulatoren… wir reden hier wirklich von der Anfangszeit der Textverarbeitung.

Grüße

Wendy

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Hi Wendy,

das Problm liegt daran, daß Windows und DOS mit verschiedenen Zeichensätzen arbeiten (Windows mit ANSI und DOS mit ASCII). Daher haben alle Zeichen außer den amerikanischen Standard-Buchstaben eine andere Kodierung.

Eine Lösung wäre, ein Word-Makro zu schreiben, daß die „Sonderzeichen“ ins ASCII-Format übersetzt und dann, das Ergebnis als .txt zu speichern.

Ciao,

Uwe

Hallo Wendy

Aber ich kann doch auch in Word eine Datei in *.asc speichern. Wenn ich die in einem Editor (z.B. Ultraedit) öffne sind bei mir immer noch alle Umlaute vorhanden. *etwasverwirrt*

CU Fr@nkie

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Hi Frankie,

ich kann die Sch… Worddatei in jedem Editor ansehen und hab Umlaute, nur in unserem mistigen Ausschreibungsprogramm sind herrliche Steuerzeichen…

Ich weiß nicht warum, wie gesagt, bei Word 2 ging es unter den genannten Formaten.

Die Erklärung von Uwe kommt mir plausibel vor, könnte daran liegen.

Ich werde weitere Feldversuche mir den absurdesten Dateiformaten starten. Mir scheint, nur try and error kann helfen :wink:)

Das Ausschreibungsprogramm ist ein echtes DOS-Programm und schon das Einbinden in Windows war ursprünglich nicht vorgesehen. In WIN 2000 ging es dann auch gar nicht mehr, drum haben wir extra eine Partition mit WIN 98 nur für dieses Programm… das war das letzte Windows mit dem es ging… sonst läuft es aber - zum Frust aller Ausschreibungsprogrammverkäufer flott und zuverlässig.

Wendy

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Hi Wendy,

Ich werde weitere Feldversuche mir den absurdesten
Dateiformaten starten. Mir scheint, nur try and error kann
helfen :wink:)

Das Ausschreibungsprogramm ist ein echtes DOS-Programm und
schon das Einbinden in Windows war ursprünglich nicht
vorgesehen. In WIN 2000 ging es dann auch gar nicht mehr, drum
haben wir extra eine Partition mit WIN 98 nur für dieses
Programm… das war das letzte Windows mit dem es ging…
sonst läuft es aber - zum Frust aller
Ausschreibungsprogrammverkäufer flott und zuverlässig.

Da stellt sich die Frage ob ein Konverter oder ein neues Ausschreibungsprogramm billiger wird. Den Aufwand für ein solches Konvertierungsmakro in VBA schätze ich auf 2-5 Personentage, wenn es sonst keinen Luxus enthalten soll.

Ciao

Uwe

Hallo Wendy,

ich glaube, Du gehst die Sache falsch an. Du musst zwischen Dateiendung und tatsächlichem Dateiformat sowohl beim Abspeichern als auch beim Importieren unterscheiden. Dabei musst Du in Betracht ziehen, dass Dein DOS-Programm ggf. abhängig von der Endung einer zu importierenden Datei ggf. automatisch eine (ungewollte) Konvertierung vornimmt.

Ich würde daher folgendes Vorgehen vorschlagen: Stelle sicher, dass bei beiden Betriebssystemen die gleiche DOS-Codepage verwendet wird (MODE-Befehl in der Config.sys). Erstelle unter Word 2000 eine Datei, und speichere sie unter symbolischen Namen in den Formaten MS-DOS TEXT, MS-DOS Text mit Zeilenwechsel und MS-DOS mit Layout, also z.B. unter MSDOS.TXT, MSDOSZ.TXT, MSDOSL.ASC. Die genannten Endungen sind die Standardendungen von Word 2000 für die jeweiligen Formate. Kopiere jetzt unter DOS jede der Dateien auf alle von Deinem DOS-Programm bekannten Endungen, also MSDOS.TXT auf MSDOS.TX8 und MSDOS.ASC, etc. Versuche dann jede der Dateien zu importieren. Die funktionsfähige Datei verrät dann unter welchem Format und mit welcher Endung ein Text unter Word 2000 gespeichert werden muss, damit es klappt. Wenn also MSDOS.TX8 klappt, musst Du in Zukunft alle Dateien unter Word als MS-DOS Text (Format) mit der abweichenden Endung TX8 speichern, etc.

Die Sache klingt eigentlich nicht danach, als ob es eines externen Konverters bedürfen würde.

Gruß vom Wiz

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Hi,

na ja, ein Ausschreibungsprogramm neuester Art mit allem, was ich will und brauch: 5000 Euro.

Ein Informatiker:
Im Haus und mir verpflichtet, da mein Freund :wink:)

Weitere Testversuche im Büro: Wenn Zeit da ist (und nur dann kann ich eh damit starten) gratis…

Und sonst… ä,ü,ö tippen…

Wendy

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