ich bin vor kurzem von WORD abgefallen und gehöre nun begeistert zur LATEX-Gemeinde Nach Überwindung der anfänglichen Schwierigkeiten und der Umgewöhnung bin ich nun auch recht zufrieden mit dem System und schreibe größere Texte nur noch ausschließlich mit Latex. Ich habe jedoch ein kleines Problem und hoffe, daß Ihr mir weiterhelfen könnt:
Wenn ich über den includegraphics-Befehl JPG-Dateien ins Dokument einbinde, klappt das zwar anstandslos, allerdings wird unter der Abbildung auch immer in Kleinschrift der komplette Pfad angegeben, aus welchem die Grafik stammt. Wie kann ich das unterdrücken?
ich konvertiere sämtliche Graphiken immer in das .eps-Format, dann lassen sich diese anstandslos einbinden. Btw. passiert dies nur dann, wenn Du Dir das .dvi ausgeben läßt oder auch dann, wenn Du das .ps-Format mit GhostView anschaust? Manche DVI-Viewer haben nämlich so ihre Eigenheiten…
ich bin vor kurzem von WORD abgefallen und gehöre nun
begeistert zur LATEX-Gemeinde Nach Überwindung der
anfänglichen Schwierigkeiten und der Umgewöhnung bin ich nun
auch recht zufrieden mit dem System und schreibe größere Texte
nur noch ausschließlich mit Latex.
Herzlichen Glückwunsch! Und? War’s schlimm?
Ich habe jedoch ein kleines
Problem und hoffe, daß Ihr mir weiterhelfen könnt:
Mal schauen.
Wenn ich über den includegraphics-Befehl JPG-Dateien ins
Dokument einbinde, klappt das zwar anstandslos
Das ist schon verwunderlich. Benutzt Du PDFLaTeX? Normalerweise müssen Bitmapgrafiken erst ein ein LaTeX-taugliches Format umgewandelt werden. Welchen Editor bzw. welche TeX-Shell benutzt Du denn? Oder rufst Du latex tatsächlich aus der Kommandozeile auf?
allerdings
wird unter der Abbildung auch immer in Kleinschrift der
komplette Pfad angegeben, aus welchem die Grafik stammt. Wie
kann ich das unterdrücken?
\includegraphics macht nichts dergleichen. Wenn Du nicht mit \caption explizit eine Bildunterschrift angibst, dann wird da auch nichts geschrieben oder gedruckt. Ist ja nicht Word
Ich vermute eher, es ist eine „Komfortfunktion“ Deines Previewers (welchen Nutzt Du? YAP?), damit Du beim Korrekturlesen siehst, welche Abbildungen Du eingebunden hast. Beim endgültigen Ausdruck sollten diese Pfadangaben nicht auftauchen.
Generell wäre es eine gute Idee, wenn Du Dir die (recht umfangreiche) Dokumentation zum graphicx-Paket einmal anschauen würdest. Das Paket stellt u.a. den \includegraphics Befehl zur Verfügung. Es wird erklärt, warum es eine gute Idee ist, nicht einmal Dateiendungen anzugeben und wie man dann je nach Aufruf (latex, pdflatex, etc.) unterschiedliche Formate der Abbildung automatisch verarbeiten kann.
Ich habe jetzt mal die bisher eingetrudelten Ratschläge befolgt und kompiliere meine Latex-Dateien ins PS-Format (statt wie bisher ins PDF-Format). Dann funktioniert alles anstandslos - die Grafikdateien lassen sich dann auch problemlos im EPS-Format einbinden (bei PDF funktioniert nur JPG). Wie sieht es denn hinterher beim Ausdruck aus: sind die Ausdrucke von der Qualität her gleichwertig? Ich habe leider gerade keinen Drucker zur Hand, um das zu kontrollieren. Am Bildschirm nehmen die sich offenbar nichts.
Grüße
Oliver
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Ich habe jetzt mal die bisher eingetrudelten Ratschläge
befolgt und kompiliere meine Latex-Dateien ins PS-Format
(statt wie bisher ins PDF-Format). Dann funktioniert alles
anstandslos - die Grafikdateien lassen sich dann auch
problemlos im EPS-Format einbinden (bei PDF funktioniert nur
JPG). Wie sieht es denn hinterher beim Ausdruck aus: sind die
Ausdrucke von der Qualität her gleichwertig? Ich habe leider
gerade keinen Drucker zur Hand, um das zu kontrollieren. Am
Bildschirm nehmen die sich offenbar nichts.
Hallo,
ich verstehe nach wie vor Deine ursprüngliche Anfrage nicht. Es darf auch bei PDFLaTeX nicht einfach eine Pfadangabe zum Bild erzeugt werden, ohne dass Du das eingestellt hast. Wie hast Du denn die PDF erzeugt? Mit PDFLaTeX oder Adobe irgendwas?
Was die Qualität betrifft, so ist eine EPS Grafik für die Umsetzung in den Druck prinzipiell besser geeignet, als jpg oder ein anderes Bitmap-Format, da sie verlustfrei skaliert. Wenn Du allerdings eine Bitmap in EPS umwandelst, dann spielt dieser Vorteil keine Rolle. Da kommt es dann auf die Auflösung des ursprünglichen Bildes an.
72 oder 100 DPI Grafiken (für den Bildschirm) sehen auf dem Drucker (1200 DPI) immer aus, wie Legosteine.