nun habe ich mich durch die gewaltige FAQ-Liste aus der Schweiz durchgewühlt, auf die hier verwiesen wird, aber nicht das gefunden, was ich suche.
In manchen Büchern ist mir aufgefallen, dass ein sehr breiter Seitenrand bleibt, und dort stehen kurz die Stichworte, um die es in dem Text daneben geht, oder 1-Satz-Zusammenfassungen. Wie realisiert man das dergestalt, dass diese Randbemerkungen im Text verankert sind und mitwandern, wenn man Textblöcke verschiebt? Alles was mir einfällt sind Tabellen, und das mache ich ungern, weil ich da so auf die Übergänge von Zelle zu Zelle achten muss, damit es aussieht wie Fließtext.
Du legst bei einem Dokument einen ganz normalen Seitenrand fest. Anschliessend kannst Du bei der Texteingabe den rechten Rand in der Tabulatorleiste so verschieben, daß außen ein entsprechender Rand freibleibt. Wenn Du dann deinen Text eingibst, müsste Word an der entsprechenden Tablulatorposition einen Textumbruch erzeugen. Am Rand kannst Du dann ein Textfeld (Symbolleiste „Zeichnen“) einfügen und hier die Randbemerkung eingeben. Das Textfeld kannst Du dann so formatieren, daß es mit dem Text verschoben wird. Natürlich kannst Du für das Textfeld auch eine eigene Formatierung (auch für den Text selbst) festlegen.
Du legst bei einem Dokument einen ganz normalen Seitenrand
fest. Anschliessend kannst Du bei der Texteingabe den rechten
Rand in der Tabulatorleiste so verschieben, daß außen ein
entsprechender Rand freibleibt. Wenn Du dann deinen Text
eingibst, müsste Word an der entsprechenden Tablulatorposition
einen Textumbruch erzeugen. Am Rand kannst Du dann ein
Textfeld (Symbolleiste „Zeichnen“) einfügen und hier die
Randbemerkung eingeben. Das Textfeld kannst Du dann so
formatieren, daß es mit dem Text verschoben wird.
Nein, eben nicht! Das ginge nur mit einem Positionsrahmen. Textfelder im Text wandern mit, aber Textfelder außerhalb des Textblockes bleiben stehen. (Nach der Formatierungmöglichkeit habe ich echt lange gesucht…) Positionsrahmen lassen sich am Text festmachen, haben aber immer eine Linie drumherum, man kann sie nicht formatieren wie Zeichnungsobjekte.
Natürlich
kannst Du für das Textfeld auch eine eigene Formatierung (auch
für den Text selbst) festlegen.
ganz klare Antwort: Hier überschreitest du klar die Grenzen von Textverarbeitung in Richtung Satzsystem. Für solche Anforderungen ist Word nicht gedacht und daher werden alle Versuche es mit Word trotzdem umzusetzen nur halbherzige Ergebnisse hervorbringen. Schau dich mal bei dem LaTeX-Leuten um, wie man die Sache damit lösen würde. Da bekommst du dann auch ein ordentliches Ergebnis.
Word ist eine Textverarbeitung und keine Tabellenkalkulation
Word ist eine Textverarbeitung und kein Satzsystem
Word ist eine Textverarbeitung und kein Grafikprogramm
Word ist eine Textverarbeitung und kein DTP-Programm
Versucht man ein Programm für Dinge zu vergewaltigen, für die es nicht gedacht ist, handelt man sich nur vermeidbaren Ärger ein und produziert kaum brauchbare Ergebnisse.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Positionsrahmen lassen sich am Text festmachen, haben aber
immer eine Linie drumherum,…
Die Linie kannst wegformatieren:
Über Menü FORMAT - TEXTFELD das Fenster „Textfeld formatieren“ aufrufen.
Im Register „Farben und Linien“ bei „Linie“ - „Farbe“ auf den schwarzen Dreieck klicken und „keine Linie“ auswählen.
Positionsrahmen lassen sich am Text festmachen, haben aber
immer eine Linie drumherum,…
Die Linie kannst wegformatieren:
Über Menü FORMAT - TEXTFELD das Fenster „Textfeld formatieren“
aufrufen.
Im Register „Farben und Linien“ bei „Linie“ - „Farbe“ auf den
schwarzen Dreieck klicken und „keine Linie“ auswählen.
Ja - bei einem Textfeld! Aber der Positionsrahmen ist etwas anderes, der hat diese Option nicht… danke trotzdem! Claudia
ganz klare Antwort: Hier überschreitest du klar die Grenzen
von Textverarbeitung in Richtung Satzsystem. Für solche
Anforderungen ist Word nicht gedacht und daher werden alle
Versuche es mit Word trotzdem umzusetzen nur halbherzige
Ergebnisse hervorbringen.
Grummel - das Gefühl habe ich langsam auch. Kein Wunder, wenn man sofort sieht, dass ein Buch mit Word erstellt wurde! Auch die Typografie… naja, lassen wir das.
Schau dich mal bei dem LaTeX-Leuten
um, wie man die Sache damit lösen würde. Da bekommst du dann
auch ein ordentliches Ergebnis.
Na, ich denke mal, der Verlag wird mein Buch schon setzen. Ich wollte nur mal sehen, wie es sich macht. Und wenn ich dich richtig verstehe, würden die Formatierungen, die ich hier so mühsam in meinen PC einklopfe, beim Übergang auf ein professionelles System sowieso rausfliegen.
Danke allen für die Tipps, Claudia
In manchen Büchern ist mir aufgefallen, dass ein sehr breiter
Seitenrand bleibt, und dort stehen kurz die Stichworte, um die
es in dem Text daneben geht, oder 1-Satz-Zusammenfassungen.
Wie realisiert man das dergestalt, dass diese Randbemerkungen
im Text verankert sind und mitwandern, wenn man Textblöcke
verschiebt? Alles was mir einfällt sind Tabellen, und das
mache ich ungern, weil ich da so auf die Übergänge von Zelle
zu Zelle achten muss, damit es aussieht wie Fließtext.
> Ja - bei einem Textfeld! Aber der Positionsrahmen
> ist etwas anderes, der hat diese Option nicht…
auch bei einem Positionsrahmen kannst Du den Rahmen drum herum formatieren. Einfach über die Symbolleiste „Format“ . Hier kann man, wie auch innerhalb des Textes, einen Rahmen definieren … und eben auch ausschalten.
Na, ich denke mal, der Verlag wird mein Buch schon setzen. Ich
wollte nur mal sehen, wie es sich macht. Und wenn ich dich
richtig verstehe, würden die Formatierungen, die ich hier so
mühsam in meinen PC einklopfe, beim Übergang auf ein
professionelles System sowieso rausfliegen.
So ist es. Und daher auch mein vielleicht etwas deutlicher Hinweis es unter Word erst gar nicht zu versuchen, denn nicht ist beim Satz dann schlimmer, als wenn man irgedwelche gebastelten Konstruktionen erst mühsam händisch wieder aus einer sonst nicht mehr verwendbaren Datei rausholen muss. Dies kostet richtig Zeit und damit auch Geld. Daher entweder das Werk gleich als Word-Datei drucken lassen (klar, die Typo ist nicht der Hit, aber wenn man nicht gerade Weltliteratur produziert, stört es nicht so wahnsinnig), oder in Word nur mit den Basisfunktionen eine vernünftig in Richtung Satzsystem konvertierbare Grundversion erstellen, oder eben selbst gleich den Rohtext in ein Satzsystem übernehmen und dort dann höchst persönlich die Feinheiten einarbeiten und dann wieder eine druckfertige Variante abliefern.