Seitenzahlen bei Word

Ich schreibe gerade an einer Hausarbeit. Nun habe ich erst einmal eine Titelseite, gefolgt vom Inhaltsverzeichnis. Dann geht es mit der Einleitung weiter. Nun möchte ich, dass auf der dritten Seite die Seitenzahl zwei erscheint. Aber bei mir geht das einfach nicht. Weiß jemand Rat??!

Liebe Grüße,
die Lydia!

Ich schreibe gerade an einer Hausarbeit. Nun habe ich erst
einmal eine Titelseite, gefolgt vom Inhaltsverzeichnis. Dann
geht es mit der Einleitung weiter. Nun möchte ich, dass auf
der dritten Seite die Seitenzahl zwei erscheint. Aber bei mir
geht das einfach nicht. Weiß jemand Rat??!

ganz einfach: nach der titelseite einen abschnittswechsel (einfügen->manueller wechsel->nächste seite) einfügen. seitenzahlen kann man pro abschnitt neu beginnen lassen.

um die seitenzahl zurückzusetzen, einfach auf die zweite seite wechseln und menüpunkt einfügen->seitenzahl->format->beginnen mit 1
den format-dialog mit ok schließen, den seitenzahlen-dialog mit „schließen“ schließen. schon beginnt deine zweite seite mit seitennummer 1 und so weiter.

über datei->seite einrichten->seitenlayout->erste seite anders kannst du verhindern, dass die erste seite deines abschnitts eine fusszeile bekommt und erst ab der zweiten seite eine seitennummer aufscheint.

GANZ WICHTIG: da du nun zwei abschnitte hast die beide die seite 1 haben, druckt word beim druckdialog „seitenbereich->seiten:1“ sowohl deine titelseite als auch die erste seite des inhaltsverzeichnisses. um tatsächlich nur die titelseite zu drucken, musst du als druckbereits „s1a1“ (also seite 1 abschnitt 1) eingeben.

alles klar

erwin

ganz einfach:

na das klingt es mir aber nicht ;o))
Aber ich werde es hinbekommen! Danke für die schnelle Antwort!

Liebe Grüße,
die Lydia!

Off topic: Noch so ein Grund …
Hallo,

Ich schreibe gerade an einer Hausarbeit. Nun habe ich erst
einmal eine Titelseite, gefolgt vom Inhaltsverzeichnis. Dann
geht es mit der Einleitung weiter. Nun möchte ich, dass auf
der dritten Seite die Seitenzahl zwei erscheint. Aber bei mir
geht das einfach nicht. Weiß jemand Rat??!

ganz einfach:

[Höllische Klickorgie gelöscht]

Warum wäre ein simples einfügen von \setcounter{page}{1} komplizierter oder unkomfortabler gewesen? Und dann auch noch das:

GANZ WICHTIG: da du nun zwei abschnitte hast die beide die
seite 1 haben, druckt word beim druckdialog
„seitenbereich->seiten:1“ sowohl deine titelseite als auch
die erste seite des inhaltsverzeichnisses. um tatsächlich nur
die titelseite zu drucken, musst du als druckbereits „s1a1“
(also seite 1 abschnitt 1) eingeben.

Kann mir mal jemand erklären, wieso sich das Gerücht, Word wäre besonders einfach und intuitiv zu bedienen immer noch halten kann?

Gruß

Fritze

(der vom seinem Bekannten- und Kollegenkreis ständig mit solchen nervigen Wordfragen „belästigt“ wird :smile:

na super - sehr hilfreich
bevor du vor lauter selbstüberschätzung noch zu sabbern beginnst: es gibt auch leute, die nicht völlig schwachsinnige und überaus komplizierte befehlsfolgen auswendig lernen wollen.

Hallo,

Du kannst Dir aussuchen, ob die Abkürzung oben „zur Kenntnis“ bedeutet oder etwas anderes.
Seit drei Tagen bist Du auf diesem Brett zugange und hast keine anderen Beiträge zu bieten, als über WORD herzuziehen.
Den meisten Fragestellern nützt das herzlich wenig. Es gibt durchaus Menschen, die mit WORD gut zurechtkommen, auch wenn das Dokument mehr als 5 Seiten hat, wie Du an anderer Stelle bemängelt hast.

Ich denke, es gibt bessere Plätze als dieses Brett, um über die Qualität von WORD zu diskutieren.

Ich finde ziemlich z.K., was Du hier betreibst.

Gudrun

1 „Gefällt mir“

Hallöchen,

Seit drei Tagen bist Du auf diesem Brett zugange und hast
keine anderen Beiträge zu bieten, als über WORD herzuziehen.

Ich bin hier schon viel länger unterwegs.

Den meisten Fragestellern nützt das herzlich wenig. Es gibt
durchaus Menschen, die mit WORD gut zurechtkommen, auch wenn
das Dokument mehr als 5 Seiten hat, wie Du an anderer Stelle
bemängelt hast.

Ja? Das mag im Einzelfall sogar zutreffen. Aber diese Leute haben dann auch erhebliche Zeit investiert, Bücher gekauft und durchgearbeitet, etc. Meine Erfahrung sagt, dass Word unter keinen Umständen einfach zu bedienen ist und von den allermeisten Anwendern lediglich genutzt wird, weil ihnen die Alternativen gar nicht bekannt sind. Außerdem bekommt man an jeder Ecke eine „Raubkopie“ zugesteckt.

Word macht eben genau da Schwierigkeiten, wo man eine Textverarbeitung am dringendsten braucht: Bei langen zusammenhängenden Texten wie Büchern, Diplom- und Doktorarbeiten, Broschüren, etc. Das liegt leider allzuoft nicht an Bedienungsfehlern, sondern an massiven Bugs, die es dann mehr oder weniger elegant zu umschiffen gilt. Aber auch das Bedienkonzept ist offensichtlich alles andere, als übersichtlich.

Ich denke, es gibt bessere Plätze als dieses Brett, um über
die Qualität von WORD zu diskutieren.

Ich nicht. Dieses Brett heisst immer noch „Textverarbeitung“ und nicht „Microsoft Word“. Mithin ist genau dieses das am allerbesten geeignete Brett für diese Diskussion, ob Du das nun „zum Kotzen“ findest oder die berühmte Pappel rauscht.

Im übrigen markiere ich meine Beiträge klar als „Off topic“, gehe äußerst respektvoll mit den Fragestellern um und sehe es sehr gerne, wenn ihnen von Kennern weitergeholfen wird. Ich erinnere mich nur zu gut an meine Zeit im Studentenwohnheim, in dem ich manche Nacht zusammen mit Kommilitonen über die Bugs von Word gebrütet habe. Denn natürlich wird es immer dann am schlimmsten, wenn der Abgabetermin nicht mehr in Tagen, sondern in Stunden näherrückt.

Gruß

Fritze

bevor du vor lauter selbstüberschätzung noch zu sabbern
beginnst: es gibt auch leute, die nicht völlig schwachsinnige
und überaus komplizierte befehlsfolgen auswendig lernen
wollen.

Findest Du auch? Eben. Darum finde ich auch die vollkommen logische Eingabe von \setcounter{page}{1} so verblüffend einfach.

Schau Dir doch nochmal die Antwort weiter oben genau an und überlege Dir, ob Du die angegebenen Klicks in Untermenüs zu Untermenüs von Pulldown-Menüs wirklich sinnvoll, durchdacht und unkompliziert findest. Nebenbei bemerkt gibt es in größeren Dukumenten ja noch ein paar mehr Zähler, die man u.U. beeinflussen möchte. Wie setzt man denn den Zähler bei Abbildungsunterschriften neu? Oder wie hält man es bei Gleichungsnummern (die Word glaube ich selbst in der neuesten Version noch immer nicht korrekt neben die Gleichung setzt sondern irgendwo schräg darüber oder darunter)?

Siehst Du, schon geht das Theater wieder los. Die \setcounter Funktion ist doch eine feine Sache.

Und last not least: Wieso sollte eine solche Diskussion hier im Textverarbeitungsbrett nicht stattfinden dürfen?

Gruß

Fritze

schau, es war doch ganz einfach: benutzer stellt ganz spezifische frage zu einen problem. ich gebe ganz spezifische antwort auf dieses problem. benutzer ist zufrieden. PUNKT.

sobald der nächste anfragt, mit welchem programm er am besten seine diplomarbeit schreiben soll, werde ich ihm höchstpersönlich raten, sich doch gefälligst mal latex anzuschauen, da er sonst seine blauen wunder erleben KANN (aber nicht zwingend muss).

aber einfach auf jede x-beliebige frage mit schulmeisterhaften antworten wie „latex ist super und jeder der was anderes sagt ist ein idiot“ zu kommen ist einfach nicht angebracht. bedenke doch:

  • über word wird am meisten publiziert. neulinge kennen damit praktisch nichts anderes und fangen mal damit an. diese neulinge haben weder zeit noch gedult, ständig umzulernen. d.h. wenn ein produkt so halbwegs ihre erwartungen erfüllt, wollen sie nicht mehr umsteigen.

  • mitarbeiter grosser firmen haben gar nicht die möglichkeit, sich frei zu entscheiden. die strategische entscheidung über die software wird ganz woanders getroffen. reine funktionalität ist nicht das thema. und wenn ich aus firmenpolitischer sicht mit word arbeiten muss und dabei ein kleines problem habe, so hilft es mir ja ganz besonders, antworten wie „nimm latex, du depp!“ zu bekommen.

fakt ist: ich arbeite an einem umfangreichen handbuch zu einer anwendung, die ständig weiterentwickelt wird. es sind damit ständig anpassungen im handbuch zu machen. vorläufig hat das handbuch ca. 220 seiten mit vielen grafiken. inhaltsverzeichnis und querverweise werden ständig benutzt. das ganze doppelseitig. probleme mit dem dokument habe ich nur, wenn leute daran arbeiten, die von der software nicht soviel ahnung haben. und da möchte ich mal ein latex-dokument sehen, wenn da leute drann herumfummeln, die nix von den befehlen und deren syntax wissen. ansonsten habe ich keine abstürze und die grafiken sind dort, wo ich sie haben will. soviel zum thema, word und dokumente mit mehr als 5 seiten.

dass die menüführung von word nicht unbedingt logisch ist, ist leider auch fakt. das kann man aber relativ leicht selber ändern und das menü an eigene wünsche anpassen.

viele funktionen sind tatsächlich einfach nur fehlerhaft implementiert. das sind aber hauptsächlich jene funktionen, die aufgrund der allgemeinen featureitis ins programm gepresst wurden. wenn man sich auf das core-programm beschränkt, kann man schön stabil arbeiten.

und ja, latex ist besser - aber nur, in speziellen bereichen. was hilft mir der perfekte textsatz, wenn ich keine dokumentklasse finde, die meinen anforderungen entspricht.

erwin

1 „Gefällt mir“

schade, dass das hier niemand mehr lesen wird :smile:
Hallo,

aber einfach auf jede x-beliebige frage mit schulmeisterhaften
antworten wie „latex ist super und jeder der was anderes sagt
ist ein idiot“ zu kommen ist einfach nicht angebracht.

Nicht einmal in einer sehr bösartigen Interpretation meiner „Off Topics“ (sind deren übrigens nur zwei – und auch nicht auf x-beliebige Fragen, sondern auf typische Wordprobleme, die meiner Meinung nach auf keinen Fall sein dürften) lassen sich Schmähungen der Anwender oder Schulmeisterliches erkennen.

  • über word wird am meisten publiziert.

Das ist eine gewagte These. Ich glaube, das mit Word hauptsächlich Briefe und andere ein- bis wenigseitige Formulare erstellt werden. Publizieren würde ich das nicht nennen. Wenn ein Verlag besonders knickerig ist und das Autorenmanuskript direkt als Vorlage für die Belichtung nimmt – was bei Fachbüchern häufig vorkommt – dann sieht man sofort, wer mit Word geschrieben hat, weil die Qualität und der Satz dann meistens weit unter dem Verlagsüblichen liegen. Schau dir selbst mal Bücher an.

neulinge kennen damit
praktisch nichts anderes und fangen mal damit an.

Das ist ja da schlimme. Daher möchte ich auf eine Alternative aufmerksam machen, die nahezu alle üblichen Word-Hürden äußerst elegant umgeht und dabei nicht einmal was kostet.

diese
neulinge haben weder zeit noch gedult, ständig umzulernen.
d.h. wenn ein produkt so halbwegs ihre erwartungen erfüllt,
wollen sie nicht mehr umsteigen.

Das ist ebenfalls ein Trugschluss, dass man durch nicht umsteigen Zeit sparen würde. Im Gegenteil, man verbringt jede Menge Zeit mit Fluchen, Suchen und Menüs umbauen. Nach ein paar Tagen Beschäftigung mit der Alternative hingegen ist man damit ein für Allemal durch.

  • mitarbeiter grosser firmen haben gar nicht die möglichkeit,
    sich frei zu entscheiden.

Das stimmt so auch nicht. Fakt ist: Ich arbeite selbst ein einer recht großen Firma (460.000 Mitarbeiter) und natürlich ist auf unseren Rechnern das obligatorische Office installiert. Allerdings ist die Nutzung nur für die „Corporate Forms“ (Briefe, Rechnugnen, Bestellungen, etc.) zwingend. Fakt ist auch: Umfangreiche Dokumentation zu Projekten (weit jenseits der 100 Seiten) wird schon sehr lange nicht mehr mit Word bearbeitet. Da gab es viel zu viele Probleme. Insbesondere, wenn man über Sprach- und Versionsgrenzen hinweg kooperieren musste.

die strategische entscheidung über
die software wird ganz woanders getroffen.

Nö. Es ist ebenso Fakt, dass die Abteilungen in ihrer Softwareauswahl – wenn es wie gesagt nicht die globalen Verfahren betrifft – sehr autark sind. Ich nutze seit eh und je LaTeX und habe nich nie Probleme deshalb bekommen. Im Gegenteil. Wenn Dokumente das Haus verlassen, ist ohnehin PDF Pflicht geworden.

reine
funktionalität ist nicht das thema. und wenn ich aus
firmenpolitischer sicht mit word arbeiten muss und dabei ein
kleines problem habe, so hilft es mir ja ganz besonders,
antworten wie „nimm latex, du depp!“ zu bekommen.

Wie gesagt, ich habe noch niemals hier jemanden als Depp bezeichnet, weil der nicht LaTeX benutzt. Im übrigen habe ich mir die Fragen schon genau angeschaut. Es ging hier meines Wissens nicht um Angestellte großer Firmen (die haben eh einen User Helpdesk) sondern eher um Studenten mit Diplomarbeiten oder Privatnutzer. Da darf ein solcher Off Topic Hinweis schon kommen, meine ich.

[…]

und ja, latex ist besser - aber nur, in speziellen bereichen.
was hilft mir der perfekte textsatz, wenn ich keine
dokumentklasse finde, die meinen anforderungen entspricht.

Abgesehen davon, dass mir bisher noch kein Fall bekannt ist, in dem die erhältlichen Dokumentenklassen nicht kompromisslos gepasst hätten, ist es auch keine unmögliche Hürde, eigene Klassen zu schreiben. Alle renomierten Wissenschaftsverlage (Springer, Oxford University Press, Vieweg, etc.) bieten im übrigen fertige Klassen für ihre Bücher und Zeitschriften an. Beispiele:

http://www.oup.co.uk/academic/science/maths/advice/l…
http://authors.elsevier.com/getting_published.html?d…
http://www.springeronline.com/sgw/cda/frontpage/0,10…
http://www.wiley-vch.de/publish/dt/authors/auguideli…

Der Teubner-Verlag verbreitet sein Vorlagen gar direkt über die CTAN (TeX) Server, nebst einer ausführlichen Anleitung ftp://ftp.dante.de/tex-archive/macros/latex/contrib/…

In meinen Gesprächen mit Lektoraten von Verlagen wird Word stets als Katastrophe für den Buchdruck bezeichnet.

Gruß

Fritze

Hilfe aus dem Desaster oder Resignation?
Hallo,

schau, es war doch ganz einfach: benutzer stellt ganz
spezifische frage zu einen problem. ich gebe ganz spezifische
antwort auf dieses problem. benutzer ist zufrieden. PUNKT.

Das schöne an Fragen ist, daß man Antworten oft neue Apekte bieten. Wenn keine neuen Aspekte erwünscht sind, muß man am Ende gar nichteinmal fragen?

Also, wenn meine Oma zum Arzt ginge, um sich ein Schmerzmittel gegen die Schmerzen im Brustbereich verschreiben zu lassen und er drückt ihr eine Packung Paracetamol in die Hand („Sie wollte nur was gegen Schmerzen, eine Untersuchung auf Herzinfarkt hätte ihren geplanten EInkaufsbummel ja nur unnötig verzögert“), wäre ich etwas verstimmt.

aber einfach auf jede x-beliebige frage mit schulmeisterhaften
antworten wie „latex ist super und jeder der was anderes sagt
ist ein idiot“ zu kommen ist einfach nicht angebracht.

Ich kann den Text so nicht lesen. Dennoch muß ich mich wirklich wundern, wieviel Leiden so ertragen werden.

bedenke doch:

  • über word wird am meisten publiziert.

Über Daniel Kübelblök auch.

neulinge kennen damit
praktisch nichts anderes und fangen mal damit an. diese
neulinge haben weder zeit noch gedult, ständig umzulernen.

Sie haben keine Zeit, ständig umzulernen? Ich auch nicht. Darum nutze ich TeX/LaTeX. Das Programm existiert schon seit mehreren Jahrzehnten mit gleichem Interface.

Word dahingegen bringt nicht nur in regelmäßiger Folge ein neues User-Interface mit neuen Fallen mit sondern hat ein stänfig vo sich hinmutierendes Dateiformat, welches sebst unter optimalen Bedingungen meilenweit von WYSIWYG entfernt ist.

d.h. wenn ein produkt so halbwegs ihre erwartungen erfüllt,
wollen sie nicht mehr umsteigen.

Das erstaunliche an Computern ist, daß sie vermenschlicht werden. („Word hat aber heute wieder einen schlechten Tag“ oder "Windows mag mich heute aber nicht.) Das führt dann dazu, daß Probleme mit einer Geduld ertragen werden, die kaum eine Ehefrau erwarten dürfte.

Ist die Erwartungshaltung nur niedrig genug, wird auch eine Wahl wie Word einfach nicht hinterfragt.

Wann man aber etwas besseres kennt, weiß man oft erst, wie blöd das ist, was gemeinhin eingesetzt wird.

  • mitarbeiter grosser firmen haben gar nicht die möglichkeit,
    sich frei zu entscheiden. die strategische entscheidung über
    die software wird ganz woanders getroffen.

Das ist richtig. Ich könnte jetzt Goodwins Law erfüllen und erzählen, wer sich noch alles darauf berufen hat, daß er nur Entscheidungen ausgeführt hat.

Ja, ich arbeite auf Arbeit auch oft (zwangsweise mit Word). Es ist mir aber oft genug so gegangen, daß mit LaTeX gesetzte Texte völlig unbedarften Leuten spontan als schön auffielen. Einfach so. Achso: Das war zum beispiel bei meinem ersten(!) in LaTeX gehackten Text so…

reine
funktionalität ist nicht das thema. und wenn ich aus
firmenpolitischer sicht mit word arbeiten muss und dabei ein
kleines problem habe, so hilft es mir ja ganz besonders,
antworten wie „nimm latex, du depp!“ zu bekommen.

Wenn einer eine Diplomarbeit schreibt, klingt es ersteinmal nicht so nach firmenpolitischen Zwängen. Ansonsten kann ich bei kommerziellem Einsatz (_firmen_politisch) gut auf die freundlichen Mitarbeiter des Hersteller-Supports verweisen. Oder?

fakt ist: ich arbeite an einem umfangreichen handbuch zu einer
anwendung, die ständig weiterentwickelt wird. es sind damit
ständig anpassungen im handbuch zu machen. vorläufig hat das
handbuch ca. 220 seiten mit vielen grafiken.
inhaltsverzeichnis und querverweise werden ständig benutzt.
das ganze doppelseitig. probleme mit dem dokument habe ich
nur, wenn leute daran arbeiten, die von der software nicht
soviel ahnung haben.

Du sagst mit anderen Worten: „Umgang mit der eingesetzten Software will gelernt sein“.

Das sehe ich übrigens auch so. Ich mußte mir auch erst die Anleitung zu LaTeX durchlesen. Und ja, das hat ersteinmal mehr Arbeit gemacht, anstatt stumpf weiter das bekannte Programm einzusetzen.

und da möchte ich mal ein latex-dokument
sehen, wenn da leute drann herumfummeln, die nix von den
befehlen und deren syntax wissen.

Keine Ahnung, was ihr so für eine Fummel-Firma habt (bei uns ist „herumfummeln“ an irgendwas eher nicht offizielle Firmenphilosophie), aber man könnte ja erwägen, ob man die Mitabreiter nicht einfach mal schult.

ansonsten habe ich keine
abstürze und die grafiken sind dort, wo ich sie haben will.
soviel zum thema, word und dokumente mit mehr als 5 seiten.

Gut, Du scheinst Glück oder so zu haben. Wir können ja mal eine Wette machen, wer mehr Bugs findet: Du in TeX oder ich in Word. Und damit die Sache etwas unterhaltsamer wird, sagen wir, daß jeder Bug in TeX soviel wie 20 Word-Bugs zählt…

und ja, latex ist besser - aber nur, in speziellen bereichen.
was hilft mir der perfekte textsatz, wenn ich keine

… Groß- und Kleinschreiung benutze? Nein:

dokumentklasse finde, die meinen anforderungen entspricht.

Gerade im komerziellen Einsatz sollte man mit relativ wenigen Dokumentenklassen zurecht kommen. Frag doch mal Leute wie David Kastrup, wieviel Dokumentklassen sie Dir für die Word-Lizenzkosten eines mittleren Unternehmens bauen.

Apropos: im Brett „Netzwerke“ wolle gerade jemand wissen, wie man in vielen Dateien eine URL ändert. Hast Du eine Lösung für Word? Für LaTeX könnte ich Dir weiterhelfen…

Gruß,

Sebastian

hallo erwin,

so und nicht anders :smile:

ein * für den inhalt und meine bewunderung für deine contenance.

viele grüße,
miranda

schau, es war doch ganz einfach: benutzer stellt ganz
spezifische frage zu einen problem. ich gebe ganz spezifische
antwort auf dieses problem. benutzer ist zufrieden. PUNKT.

Ja, volle Zustimmung. Duerfen wir ueber Deine hilfreiche Antwort trotzdem noch etwas diskutieren? Danke.

  • über word wird am meisten publiziert.

Über Daniel Kübelblök auch.

Apropos: LaTeX koennte einer der wenigen Gruende sein, warum ich mir irgendwann mal emacs antue.

SCNR,
Gruss vom Frank.

Hallo,

  • über word wird am meisten publiziert.

Über Daniel Kübelblök auch.

Apropos:

Wie!?

LaTeX koennte einer der wenigen Gruende sein, warum
ich mir irgendwann mal emacs antue.

Mach es. Und lade RefTeX gleich mit.

Sebastian

Hallo

oder die berühmte Pappel rauscht.

Da muß ich jetzt nochmal nachfragen, weil es mehrere berühmte Pappeln gibt.

Meinst Du die?

„Wenn nur ein Schatten wankt, nur eine Pappel rauscht.“
(Christoph Martin Wieland: Oberon)

oder die?

„Nur Lispeln hört’ ich, wie die Pappel rauscht,“
(Annette von Droste-Hülshoff: Das Vermächtnis des Arztes)

oder die?

Aigle, Phaiethusa und Lampetia
(griech. Mythologie)

Bei langen zusammenhängenden Texten wie Büchern, Diplom- und
Doktorarbeiten,…

Wenn Du so um die Diplomanden und Doktoranden besorgt bist, wie Du vorgibst, warum startest Du Deine Kampagne nicht bei der Klientel, die vielleicht noch „offene Ohren“ für Dich hätte? Die zukünftigen Diplomanden. Von Erstsemester bis Beginn Hauptstudium würde ich da empfehlen.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Diplomand oder ein Doktorand kurz vor dem Abgabetermin noch einen einzigen Gedanken an einen Wechsel des Textprogramms verschwenden würde.

Denn natürlich wird es immer dann
am schlimmsten, wenn der Abgabetermin nicht mehr in Tagen,
sondern in Stunden näherrückt.

Der Abgabetermin. Ja, der ist immer ganz plötzlich da. Weihnachten ist auch immer ganz plötzlich. Ostern auch. Allerdings Stunden vor der Abgabe sitzt der Kandidat in aller Regel nicht mehr vor dem PC, sondern hält sich im Copy-Center auf.

Übrigens, das mit dem Abgabetermin, das war schon immer so. Auch als der „PC“ noch Remington hieß.

Gudrun

Hallo auch,

oder die berühmte Pappel rauscht.

Da muß ich jetzt nochmal nachfragen, weil es mehrere berühmte
Pappeln gibt.

Meinst Du die?

Nein, ich meinte die Zitterpappel (Populus Tremula), die bei uns hinterm Deich wächst. Die rauscht besonders schön im Wind.

[…]

Wenn Du so um die Diplomanden und Doktoranden besorgt bist,
wie Du vorgibst, warum startest Du Deine Kampagne nicht bei
der Klientel, die vielleicht noch „offene Ohren“ für Dich
hätte? Die zukünftigen Diplomanden. Von Erstsemester
bis Beginn Hauptstudium würde ich da empfehlen.

Würdest Du? Wann denn? Schau, dies ist ein öffentliches Forum. Zumindest war es das noch, als ich das letze Mal geschaut habe. Die Fragen und Antworten werden nicht nur von den jeweiligen Autoren selbst gelesen, wie Du durch Deine eigenen Beiträge bestätigst. Sogar per Google & Co. kann man den einen oder anderen W-W-W Beitrag finden. Ei der Daus!

Jetzt stelle ich mir das so vor, dass auch der eine oder andere Leser, der entweder ohnehin von seiner Textverarbeitung enttäuscht ist und öfter heimlich auf die alte Schreibmaschine ausweicht oder aber der Student im ersten Semester oder sogar ein Student höheren Semesters hier die Fragen und Antworten lesen. Sie nicken sich zum Schleudertrauma, wenn mal wieder über verschwundene Grafiken, nicht zu findende Seitenzahlen, kaputte Fußnoten, eigenwillige Inhaltsverzeichnisse und dergleichen berichtet wird.

Ich bin dann so frei und stelle (weiß Gott nicht immer, da hätte ich zu viel zu tun) – im übrigen klar als „Off Topic“ gekennzeichnet – eine Alternative vor. Ich finde nicht nur, dass das ein passendes Vorgehen für ein Forum ist, das sich laut Themenbeschreibung mit Textverarbeitung im weitesten Sinne befasst, sondern ist nachgerade der Sinn des Forums. Diskussion über das reine „klick halt mal da und da hin und gut“ hinaus. Man lernt was dazu. Und bevor gleich wieder der Vorwurf der Besserwisserei etc. kommt, auch ich lerne hier dazu.

Wenn also der eigentliche Fragesteller entnervt nur auf die reine Soforthilfe steht, dann kann er ja off-topic Antworten einfach ignorieren. Alle anderen Mitleser bekommen so über das „klick mal hier und da“ hinausgehende Informationen. So wird die Qualität des Brettes nicht schlechter, sondern besser. Es ist umfassender.

Wenn Du Dir daraufhin nochmal meine Beiträge anschaust, dann wirst Du feststellen, dass ich in keiner Weise die Fragesteller unfreundlich oder herablassend abgekanzelt habe, sie nicht im allergeringsten angegriffen habe. Warum Du und andere nun der Meinung sind, ich wäre ein übler Schwätzer, den es zu meiden gilt, das ist mir so unverständlich wie vollkommen egal.

Der Abgabetermin. Ja, der ist immer ganz plötzlich da.
Weihnachten ist auch immer ganz plötzlich. Ostern auch.
Allerdings Stunden vor der Abgabe sitzt der Kandidat in aller
Regel nicht mehr vor dem PC, sondern hält sich im Copy-Center
auf.

Es kommt auf die Arbeit an. Hausarbeiten werden selten im Copy-Shop bearbeitet. Diplom- und Doktorarbeiten natürlich schon. Im übrigen kann ich nur sagen, dass man durch konsequente Nutzung der richtigen Software eine mögliche (aber immer öfter erhebliche) Belastung bei der Schreibarbeit weniger hat.

Ich möchte mich nicht Stunden, Tage und Wochen mit der Umgehung von Fehlern und Unzulänglichkeiten meiner Textverarbeitung herumplagen. Ich habe genug mit dem Inhalt zu tun und überlasse den Rest gerne meinem Experten. Ich bin kein Setzer und kein Layouter. Ich habe keine Ahnung von ergonomischem Seitenaufbau oder der Wahl richtiger Schrifttypen- und Maße. Ich will Kapitel, Abschnitte, Gleichungen, Tabellen, Abblidungen, Aufzählungen, etc. nicht selbst zählen und bei jedem Einschub Angst haben, dass hinterhe nichts mehr stimmt. Ich will mir keine Gedanken machen müssen, ob meine Seite 26 auch beim Adressaten noch Seite 26 ist. Ich will auch nicht unbedingt Geld ausgeben oder eine „Raubkopie“ besorgen, um meine Texte zu schreiben.

Übrigens, das mit dem Abgabetermin, das war schon immer so.
Auch als der „PC“ noch Remington hieß.

Berichten von entnerven Professoren zu Folge ist „Der Computer hat Mist gebaut“ mittlerweile zumindest die Ausrede Nummer eins für nicht eingehaltene Abgabetermine. Und dank der eigenen Erfahrung mit dem Teil wird dieser Ausrede häufig Glauben geschenkt.

Gruß

Fritze