Vergleichstest: Word 2003 auf die Plätze verwiesen

Hallo,

gerade entnehme ich der aktuellen c’t (07/2004, Seite 170-177), dass Word mal wieder das Schlusslicht bei einem Vergleichstest der Textverarbeitungen belegt.

Zitat aus dem Fazit:

Die Großen Platzhirsche Word 2003, WordPerfect und WordPro machten irgendwo auf der Mitte des Weges schlapp, während Papyrus, Ragtime TextMaker und StarOffice/OpenOffice unseren Testparcours ohne Probleme absolvierten. Verblüffend, dass ein Riesenkonzern wie Microsoft es nicht schafft, nach über zwölfjähriger Entwicklungszeit ein rundum funktionierendes Textverarbeitungssystem auf den Markt zu bringen. Besonders Examenskandidaten und Autoren technischer, an Abbildungen reicher Bücher sollten sich deshalb aus Sicherheitsgründen mit einem der getesteten Alternativprogramme anfreunden.

Wenn man dann noch bedenkt, dass Word mit 279,- EUR zu Buche schlägt und OpenOffice.org frei Verfügbar ist, dann ist der Vorwurf Verfechter von Alternativen seien „missionarische Eiferer“ endgültig absurd.

Also, liebe Studenten und sonstige wordgeschädigte Autoren, schaut doch mal, was es sonst so gibt! Nur Mut!

http://de.openoffice.org/index.html

Gruß

Fritze

hi

man sollte nicht all zu viel auf diese Tests geben!
man muß immer wissen, was man braucht!

Ich z.B. habe mich an den Anblick und die Funktionen von Word so gewöhnt, daß ich es nicht mehr missen möchte! Wer nutzt denn schon mehr wie 10% des Programms.
Die Tester haben gut reden. Lassen mal irgend etwas durchführen, vergleichen die Zeiten und machen dann daraus einen Wissenschaft!

Wenn man aber Laie und Anfänger ist, dann kann man sich mit diesen Tests vielleicht mal beschäftigen. Der Preis und damit die Preisleistung werden natürlich dann eine entscheidende Rolle spielen!
Aber wie steht es mit dem Softwareunternehmen, mit dem Service, mit den Updates, wird das Programm lange gut od. das beste bleiben. Das sind, glaube ich, am Ende die entscheidenden Fragen!

cu

Hallo,

Ich z.B. habe mich an den Anblick und die Funktionen von Word
so gewöhnt, daß ich es nicht mehr missen möchte!

Bluescreen, allgemeine Schutzverletzungen, rote Kreuze statt Abbildungen, verschwundene Textpassagen, … das würde ich auch alles unglaublich vermissen.

Wer nutzt
denn schon mehr wie 10% des Programms.

Eben drum ist Word ja auch total überfrachtet.

Die Tester haben gut reden. Lassen mal irgend etwas
durchführen, vergleichen die Zeiten und machen dann daraus
einen Wissenschaft!

Vielleicht solltest Du den zugehörigen Artikel erstmal lesen? Die c’t ist nicht Computerbild!

Wenn man aber Laie und Anfänger ist, dann kann man sich mit
diesen Tests vielleicht mal beschäftigen. Der Preis und damit
die Preisleistung werden natürlich dann eine entscheidende
Rolle spielen!

Nein, gerade die Damen und Herren Profis sollten mal die Microsoft-Brille abnehmen und schauen, was es sonst noch so gibt.

Aber wie steht es mit dem Softwareunternehmen, mit dem
Service, mit den Updates, wird das Programm lange gut od. das
beste bleiben. Das sind, glaube ich, am Ende die
entscheidenden Fragen!

Word ist jedenfalls seit mehr als 10 Jahren Schrott, hat keinen Support durch den Hersteller für Endkunden und bietet eine fragwürdige Updatestrategie an (regelmäßiges komplettes umwerfen des Dateikonzeptes bis hin zur kompletten Inkompatibilität mit den Vorversionen etc.)

So gesehen sollte Microsoft diesbezüglich schon längst aus dem Rennen sein. Da kann ich nur hoffen, dass ein restriktives DRM und das neue „Pay per Use“ Lizenzmodell von Microsoft tatsächlich möglichst rasch realisiert wird. Dann werden die Unmengen Raubkopieen alle ungültig und der Preis (wieso? Ich hab’ für mein Office Professionell doch auch nix bezahlt.) wird plötzlich wieder ein interessanter Faktor.

Pro seite 0,5 Cent and Microsoft? Oder pro Klick ins Menü? Das läppert sich …

Gruß & schönen Sonntag Abend

Fritze

Hallo,

Word ist jedenfalls seit mehr als 10 Jahren Schrott,

… und man bekommt für viel Geld viele Bugs, die nicht nachgebessert werden.

Andere Programme sind jahrzehntealt (sic! soviel also zu Langzeitsabilität), kosten nichts und bieten Geld für jeden entdeckten Bug.

Aber wem erzähle ich das.

Leute, warum fresst ihr alles, was man Euch vorsetzt?

Gruß,

Sebastian

hallo fritze,

es hilft doch nichts…

meinst du mein arbeitgeber würde zu mir sagen: ja, frau miranda, wenn sie das möchten, dann schmeißen wir das microsoft-zeug raus. was hätten sie denn gerne?
??

ob ich will oder nicht: ich MUSS mit word und konsorten klarkommen.

nebenbei:
es gibt eine schnittstelle MS word / trados workbench. (unerläßlich für meine arbeit!)
ob es für andere textverarbeitungsprogramme etwas ähnliches gibt, weiß ich nicht, aber ich vermute stark, daß dem nicht so ist.

gruß,
miranda

hey, coole Antworten bisher

aber keiner von euch (außer Miranda) hat eigentlich Ahnung, was da draußen vorgeht!

naja, auf alle Fälle, hat es Microsoft geschafft, daß irgendwelche Hauptschüler, nur weil sie eine Maus bedienen könne, gleich der Meinung sind Softwareingenieur werden zu können!

Folgendes ist wichtig:

  1. Es gibt einen Grund, warum das Office Paket das wohl am weitesten verbreitetste Anwendungspaket ist. Was ist nun der Grund? Eben, weil die anderen Unternehmen nichts eigenes machen. Die haben ein bestimmtes Programm, dieses muß natürlich Konkurenz machen können. Nun ja und wie funktioniert das? Das geschieht, in dem man erst einmal etwas imitiert und dann eben nur versucht die Fehler der Konkurrenz in der eigenen Software zu beheben!

  2. Unternehmen wie Microsoft, die wirklich absolut kapitalistisch orintiert sind, haben es nicht nötig ihre Programme auf irgendwelche Test zuzuschneiden. Ihre Strategie ist eben eine ganz andere, und zwar versuchen sie, nicht wie die anderen nur auf sich auf bestimmte Zweige zu spezialisieren, sondern eher eine weiter Zielgrupppe anzusprechen und es funktioniert auch!

  3. Glaubt ihr in der Wissenschaft, wo eben Qualität im Programm wichtig ist und absolute Kompatibilität wie zwischen dem Office-Paket herrschen muß, befaßt man sich mit anderen Paketen. Ab und zu kommen dort alte Unix-basierte-Textverarbeitungs-und Tabellenkalulationsprogramme zum Spiel. Aber ehrlich, heutzutage ist all dies fast verdrängt. Lediglich Nostalgiefans nutzen dies.

Ok, ich will keinen überreden, aber wenn ihr euch mal mit normalen Menschen unterhält, dann hört ihr nur von zwei Programmen: Word und LateX. Alles andere überlebt nur wegen einigen wenigen Randgruppen!

cu

hey, coole Antworten bisher

Peace, Alter!

aber keiner von euch (außer Miranda) hat eigentlich Ahnung,
was da draußen vorgeht!

Da bin ich aber froh, dass Du noch mal vorbeischaust, um uns mitzuteilen wo der Hammer hängt.

naja, auf alle Fälle, hat es Microsoft geschafft, daß
irgendwelche Hauptschüler, nur weil sie eine Maus bedienen
könne, gleich der Meinung sind Softwareingenieur werden zu
können!

Das ist ja super! Da werde ich gleich ein Dankesschreiben an Microsoft aufsetzen. Nachdem ich mir das neue Office-Paket und ein Windows gekauft habe, damit die Profis das auch lesen können.

Folgendes ist wichtig:

Jetzt wird’s spannend.

  1. Es gibt einen Grund, warum das Office Paket das wohl am
    weitesten verbreitetste Anwendungspaket ist. Was ist nun der
    Grund?

Viel Werbeetat und 6*10^23 Raubkopieen?

Eben, weil die anderen Unternehmen nichts eigenes
machen.

Ach soo! Jetzt wird’s mir klar! Mir war ganz entfallen, dass ja Microsoft das Rad und alles erfunden hat und die anderen das dann nur abgekupfert haben, weil dären Räder bisher nur acht Ecken hatten …

Die haben ein bestimmtes Programm, dieses muß
natürlich Konkurenz machen können. Nun ja und wie funktioniert
das? Das geschieht, in dem man erst einmal etwas imitiert und
dann eben nur versucht die Fehler der Konkurrenz in der
eigenen Software zu beheben!

Micosoft hat das genau andersrum gemacht. Sie hatten kein bestimmtes Programm und mussten irgendwie Konkurrenz machen. Nun ja, wie macht man das, wenn man keine Software und keinen Plan hat? Richtig. Man imitiert erst mal die Konkurrenz (Word Perfect). Da man aber keinen Plan hat, baut man dabei jede Menge Fehler in das eigene Produkt ein. Scheissegal, Hauptsache das Marketing stimmt.

Später ist Microsoft dann dazu übergegangen, die Konkurrenzprodukte bzw. Ergänzungen für sein „Office“ Paket einfach aufzukaufen (Powerpoint, Visio, etc.)

  1. Unternehmen wie Microsoft, die wirklich absolut
    kapitalistisch orintiert sind, haben es nicht nötig ihre
    Programme auf irgendwelche Test zuzuschneiden.

Ja habt ihr denn den Artikel überhaupt mal gelesen? Da ging es nicht um irgend welche abgedrehten Benchmarks. Es ging einfach darum, einen längeren Text mit Abbildungen, Tabellen und Fußnoten zu versehen. Das war alles.

Nachdem Microsoft jetzt über ein Jahrzehnt an Word herumgefrickelt hat und es diese doch essentielle Aufgabe eines Textverarbeitungsprogramms noch immer nicht ansatzweise bewältigen kann, würde ich nicht sagen, Microsoft habe es nicht nötig, diese Funktionalität sicherzustellen, sondern Microsoft kann es schlicht nicht besser!

Ihre Strategie
ist eben eine ganz andere, und zwar versuchen sie, nicht wie
die anderen nur auf sich auf bestimmte Zweige zu
spezialisieren, sondern eher eine weiter Zielgrupppe
anzusprechen und es funktioniert auch!

Die anderen haben sich nicht auf irgendwelche Zweige spezialisiert, sondern sind genauso universell zu nutzen. Allerdings ohne (oder mit weit weniger) nervige Fehler und Abstürze.

  1. Glaubt ihr in der Wissenschaft, wo eben Qualität im
    Programm wichtig ist und absolute Kompatibilität wie zwischen
    dem Office-Paket herrschen muß, befaßt man sich mit anderen
    Paketen.

Ja. Allerdings. Kompatibilität ist auch eine der besonderen Schwächen von Word, darum werden in der Wissenschaft auch kaum Texte in Wordformat veröffentlicht. Da nimmt man PDF und im übrigen sehr gerne LaTeX.

Ab und zu kommen dort alte
Unix-basierte-Textverarbeitungs-und
Tabellenkalulationsprogramme zum Spiel. Aber ehrlich,
heutzutage ist all dies fast verdrängt. Lediglich
Nostalgiefans nutzen dies.

Vielleicht bei den Schnullistudiengängen BWL und Jura. Ansonsten ist die Umgebung an Universitäten und Hochschulen so heterogen, wie die Gruppe der Studenten selbst. Es ist dabei auch vollkommen unerheblich, ob ein Programm „kompatibel“ zu anderen ist, oder nicht. Die Arbeiten werden nach wie vor in Papierform abgegeben. Datenträger sind optional. So werden noch heute handgeschriebene(!) Diplomarbeiten abgegeben und akzeptiert. Was angesichts der Wordmacken nicht die schlechteste Alternative ist.

Wenn Word von vielen Studenten genutzt wird, dann gerade wegen der hohen Verfügbarkeit als „Gratissoftware“ per Raubkopie. Ich glaube, dass nur ein verschwindend geringer Prozentsatz der Studenten für Word tatsächlich was bezahlt haben. Belegen kann ich diese Behauptung nicht, aber unter meinen Kommilitonen war zumindest keiner, der für Software Geld ausgegeben hat.

Ok, ich will keinen überreden, aber wenn ihr euch mal mit
normalen Menschen unterhält, dann hört ihr nur von zwei
Programmen: Word und LateX. Alles andere überlebt nur wegen
einigen wenigen Randgruppen!

OpenOffice.org wird immer überleben, da es open source ist. Somit gibt es die Gefahr „Insolvenz“ nicht. Das gleiche gilt für LaTeX.

Hier ging es aber vornehmlich darum, Menschen die noch vor der Entscheidung stehen, mit welcher Textverarbeitung sie ihr nächstes größeres Werk verfassen sollen, vor einem Fehler zu bewahren.

n8

Fritze

Hallo,

meinst du mein arbeitgeber würde zu mir sagen: ja, frau
miranda, wenn sie das möchten, dann schmeißen wir das
microsoft-zeug raus. was hätten sie denn gerne?

Nein, Dich wird er vielleicht nicht fragen. Aber warte mal ab, bis Microsoft mit DRM und dem neuen, innovativen Lizenzmodell fertig ist. Dann kommt Dein Arbeitgeber vielleicht alleine auf neue Ideen.

ob ich will oder nicht: ich MUSS mit word und konsorten
klarkommen.

Mein Beileid.

Gruß

Fritze

Hallo,

es hilft doch nichts…

meinst du mein arbeitgeber würde zu mir sagen: ja, frau
miranda, wenn sie das möchten, dann schmeißen wir das
microsoft-zeug raus. was hätten sie denn gerne?
??

ob ich will oder nicht: ich MUSS mit word und konsorten
klarkommen.

Lass mich bitte eine Ja-Nein Frage stellen: Findest Du, daß Microsoft Word ein gutes Produkt ist? Arbeitet es in Deinen Augen akkurat und fehlerfrei?

Laß mich noch eine Frage stellen: Hast Du schoneinmal wirklich mir OpenOffice (ganz zu schweigen von LaTeX gearbeitet (nein, nicht nur ‚angeguckt‘)

Gruß,

Sebastian

das alles führt doch zu nichts…

Glauben ist alles… nicht wahr!?
Muß ich dich überzeugen?
Ich sage dir, wie es ist!

Also, glaub, was du willst! Du wirst es eh nie kennenlernen.
Ehm, die Schnullistudiengänge sind wahrscheinlich am wenigsten an Textverabeitung interessiert.

Aber egal, alles wird gut!

tschüß

Hallo,

Du wirst es eh nie kennenlernen.

Du irrst. Ich bin mitten drin. Und glaubs oder nicht, ich verwende LaTeX für Dokumentation etc.

Word ist Derzeit noch Pflicht für Bestellungen und andere „offizielle“ Minidokumente mit einem Umfang von

Lass mich bitte eine Ja-Nein Frage stellen: Findest Du, daß
Microsoft Word ein gutes Produkt ist? Arbeitet es in Deinen
Augen akkurat und fehlerfrei?

Also ich benutze die Office-Produkte nun seit mehr als 10 Jahren und habe so einiges erlebt, das muss ich sage. Trotzdem: Ich weiss nicht mehr genau, wann ich zuletzt gössere Probleme gehabt hätte. Und ich bin keineswegs ein Briefeschreiber.

Was mir an den Alternativen immer besonders fehlt sind die VBA-Möglichkeiten, die ich fast exsessiv nutze. Darueber hinaus sind die Möglichkeiten mit Grafik- und Zeichnungselementen zu arbeiten hinreichend gut, und ich habe mich daran gewöhnt, um ehrlich zu sein.

Laß mich noch eine Frage stellen: Hast Du schoneinmal wirklich
mir OpenOffice (ganz zu schweigen von LaTeX gearbeitet (nein,
nicht nur ‚angeguckt‘)

Open Office habe ich mal angeguckt. Auf den ersten Blick … naja, ging so. Ich war nicht sonderlich begeistert. Von sauberer Kompatibilität zu MS-Office kann man uebrigens auch nicht sprechen.

Und warum wird bei solchen Diskussionen immer auf Latex verwiesen??? Dann kann ich genauso HTML heranziehen oder das kleinere Gewicht von Motorrädern als Vorteil angeben, wenn es eigentlich um Autos geht. Latex ist kein Programm wie Word oder OpenOffice, auch wenn das gleiche hinten rauskommt.

Viele Gruesse aus Göteborg,
Kristian

Hallo,

Was mir an den Alternativen immer besonders fehlt sind die
VBA-Möglichkeiten, die ich fast exsessiv nutze.

Ja. Und was ungefähr machst Du damit? Eherlich, ich kenne mich mit VBA nicht gut aus und wäre daran interessiert zu erfahren, welche Probleme man damit lösen kann.

Darueber
hinaus sind die Möglichkeiten mit Grafik- und
Zeichnungselementen zu arbeiten hinreichend gut,

Ich neige dazu, für Grafiken ein Grafik-Programm zu nutzen. Meine Sound- und Video-Dateien schneide ich auch nicht in Word.

Das Einbetten von Grafiken ist vermutlich bei praktisch jedem Textprogramm trivial, die korrekte Plazierung hat mich bei Word und Konsorten an den Rande des Wahnsinns getrieben.

Laß mich noch eine Frage stellen: Hast Du schoneinmal wirklich
mir OpenOffice (ganz zu schweigen von LaTeX gearbeitet (nein,
nicht nur ‚angeguckt‘)

Open Office habe ich mal angeguckt. Auf den ersten Blick …
naja, ging so.

Naja, wenn man ‚nur kurz‘ guckt, ist die Aussicht, die Qualitäten jenseits der Gewöhnung zu finden IMHO eher gering …

Ich war nicht sonderlich begeistert. Von
sauberer Kompatibilität zu MS-Office kann man uebrigens auch
nicht sprechen.

Wie war der Spruch: „Es gibt unter Linux kein Programm, was Word-Dateien korrekt anzeigen kann. Unter Windows übrigens auch nicht“

Was ich damit gesagt haben will. Der Begriff „Kompatibilität“ ist im Zusammenhang mit MS-Word vollkommen sinnfrei, weil das Format weder definiert ist noch unter verschiedenen Bedingungen vergleichbare Endresultate bringt.

Und warum wird bei solchen Diskussionen immer auf Latex
verwiesen???

Weil es für verdammt viele der hier geschilderten Word-Probleme eine Lösung bietet.

Dann kann ich genauso HTML heranziehen oder das
kleinere Gewicht von Motorrädern als Vorteil angeben, wenn es
eigentlich um Autos geht.

Es geht daran, von A nach B zu kommen. Und währenrend in Word-Hausen noch geklickt, feformatiert, geprobedruckt und rebootet wird, wird in LaTeX-Hausen schon die Party nach Abschluß des Projektes gefeiert

Latex ist kein Programm wie Word
oder OpenOffice, auch wenn das gleiche hinten rauskommt.

Sorry. Aber der Output won LaTeX liegt qualitativ weit über dem, was Word und StarOffice zusammen schaffen.

Gruß,

Sebastian

offTopic

Ehm, die Schnullistudiengänge sind wahrscheinlich am wenigsten
an Textverabeitung interessiert.

Leider produzieren gerade Schnullistudiengänge weltweit
täglich mehr sinnloses Papier, als ein ha Regenwaldholz
liefern kann.

Was sind Schnullistudiengänge?

Hallo,

Was sind Schnullistudiengänge?

BWL und Co. Halt die Sachen, die man sich aussucht, wenn man von nichts eine Ahnung hat und trotzdem was studieren will, weil man bei der Bank keine Lehrstelle mehr bekommen hat.

Gruß

Fritze

Moin Sebastian.

Was mir an den Alternativen immer besonders fehlt sind die
VBA-Möglichkeiten, die ich fast exsessiv nutze.

Ja. Und was ungefähr machst Du damit? Eherlich, ich kenne mich
mit VBA nicht gut aus und wäre daran interessiert zu erfahren,
welche Probleme man damit lösen kann.

Ich mache alles mögliche. Erweitertes Suchen/Ersetzen, automatisches Einfügen von Objekten und Grafiken, Objektformatierungen, die mit den Standard-Dialogen nicht möglich sind, automatisches Formatieren und Aufbereiten von immer wiederkehrenden Rohdaten, einfache Syntaxhervorhebung von Quelltexten, Missbrauch von Word als reinen VBA-Container für formularbasierte Anwendungen, die ohne VB geschrieben werden sollen und auf Rechnern laufen sollen, auf denen nur Word installiert ist, Tools zur kompletten Spezifikations-Generierung aus UML-Daten bzw. zum spezifischen Versions-Tracking von Projekten in der technischen Entwicklung und so weiter (letzteres nicht von mir). Das sind nur Beispiele. Excel-VBA benutze ich allerdings, das muss ich zugeben, weitaus häufiger. Gute Beispiele sind hier HTML-Code-Generierung, Urlaubsplaner (siehe www.excel-kalender.de oderso), Rohdatenaufbereitung für Datenbanken, diverse Büro-Helfer und vieles mehr. Du brauchst ja nur ins Excel-Brett zu gucken - vieles ist VBA und vieles ist sehr projektspezifisch. Mit einer Powerpoint-Excel-Kombination schreibe ich übrigens gerade einen speziellen Orgachart-Generator für die Abteilung, und Access steht demnächst auch wieder auf dem Programm.

Übrigens - zur Ehrenrettung von OpenOffice (oder war es Ragtime?) - da gibt es auch eine Makrosprache, die ein bisschen an das alte Word-Basic erinnert auf den ersten Blick. Das mag ganz ähnliche Funktionalität bieten, habe ich noch nicht genauer angeschaut. Einen Vorteil wird es aber wohl nie haben: Die Durchgängigkeit von VBS über VB.NET bzw. ASP über VBA bis zu VB itself.
Das klingt jetzt schon fast wie eine Streitschrift für Visual Basic :wink: Das sollte es nicht sein, ich benutze es aber gern, weil es meist ausreichend leistungsfähing und vor allem sehr einfach ist. Meine CGI-Script schreibe ich trotzdem mit Perl, und C+± oder andere compilierte Programme haben in den meisten Fällen unbestritten die bessere Performance und das größere Anwendungsspektrum.

Darueber
hinaus sind die Möglichkeiten mit Grafik- und
Zeichnungselementen zu arbeiten hinreichend gut,

Ich neige dazu, für Grafiken ein Grafik-Programm zu nutzen.
Meine Sound- und Video-Dateien schneide ich auch nicht in Word.

Oh, da wollte ich nicht missverstanden werden. Grafik-Bearbeitung ist natürlich nichts für Word. Ich meinte mehr das Handling solcher Objekte. Klar ist Word kein Quark oder so, aber in den meisten Fällen reicht es vollkommen aus, was man damit machen kann.

Das Einbetten von Grafiken ist vermutlich bei praktisch
jedem Textprogramm trivial, die korrekte Plazierung hat mich bei
Word und Konsorten an den Rande des Wahnsinns getrieben.

Die Platzierung, ja. Da gibt es schon ein paar Tücken, und die bekommt man manchmal nur mit Routine in den Griff. Wenn man die aber hat und auch VBA zur Seite steht … ich hatte nie wieder Probleme.

Open Office habe ich mal angeguckt. Auf den ersten Blick … naja, ging so.

Naja, wenn man ‚nur kurz‘ guckt, ist die Aussicht, die
Qualitäten jenseits der Gewöhnung zu finden IMHO eher gering

Da gebe ich Dir recht. Deshalb habe ich es entsprechend eingeschränkt. Allerdings glaube ich mir einen gewissen Blick für Ergonomie erarbeitet zu haben, und mit dem Hintergrund konnte ich beispielsweise bei Ragtime nur den Kopf schütteln, als ich beim Ausprobieren die einfachsten Funktionen erst nach langem Suchen finden konnte - wenn überhaupt. Anders ist nicht immer besser, und Produkt-Patriotismus hilft da auch nicht weiter :wink:

Ich war nicht sonderlich begeistert. Von sauberer Kompatibilität
zu MS-Office kann man uebrigens auch nicht sprechen.

Wie war der Spruch: „Es gibt unter Linux kein Programm, was
Word-Dateien korrekt anzeigen kann. Unter Windows übrigens auch
nicht“

Den ersten Teil kann ich nicht wirklich beurteilen. Der zweite ist polemisch.

Was ich damit gesagt haben will. Der Begriff „Kompatibilität“
ist im Zusammenhang mit MS-Word vollkommen sinnfrei, weil das
Format weder definiert ist noch unter verschiedenen Bedingungen
vergleichbare Endresultate bringt.

Hm. Also wenn ich mir die Spezifikation des .doc-Formats flüchtig anschaue, habe ich nicht den Eindruck, dass es nicht definiert ist. Aber auch hier gilt: Ich kenne keine Details. Und was die Reproduzierbarkeit angeht: Was auf Word V.x geschrieben wurde, sah bei mir immer auch so aus, wenn ich es auf anderen Rechnern betrachtete. Einzige mir bekannte Klippe: Die Druckertreiber. Klar, die sind am Ende das wichtigste, aber wenn auch die stimmen - kein Problem. Bei Excel ist übrigens der Zoom-Faktor eine Störgröße, sowohl bei der Schriftgröße, als auch bei Formular-Elementen. Das ist ziemlich nervig.

Und warum wird bei solchen Diskussionen immer auf Latex verwiesen???

Weil es für verdammt viele der hier geschilderten Word-Probleme eine Lösung bietet.

Das ist soweit richtig.

Dann kann ich genauso HTML heranziehen oder das kleinere Gewicht von
Motorrädern als Vorteil angeben, wenn es eigentlich um Autos geht.

Es geht daran, von A nach B zu kommen.

Eben nicht. Genau das ist der Fehler! Es ging um das Gewicht, nicht um A und B bzw. den Weg dazwischen. Da der Vergleich hinkt, hier ein anderer: Word ist ein schnöder Apfel. Der hat viele Vitamine, und man bleibt gesund (wenn man nicht nur Äpfel isst). Er kann aber Maden haben, sauer sein und was auch immer. Latex ist eine edle Ananas. Was man daraus alles machen kann! Und gesund ist es auch! Die paar Maden … egal! Einziges Problem: Man sitzt erstmal ´ne Weile, bevor man an die eigentliche Frucht herankommt. Und wenn man sich dabei zu blöde anstellt, kann man sich sogar vergiften und dran sterben - okay, insofern hinkt der Vergleich auch :wink:. Was ich damit sagen will: Word ist ein WYSIWYG-Programm (wie gut auch immer das umgesetzt ist). Latex hingegen bietet einem die Möglichkeit, das Layout in ASCII zu codieren. Wer´s kann, erzielt sehr gute Ergebnisse. Wer´s nicht kann, gar keine. Und sollte es für Latex inzwischen zu HTML-Editoren analoge Tools geben, halte ich das auch für Pullo. Dann ist man nämlich sofort wieder fast bei Word, weil man die Kontrolle darüber verliert, was da passiert.

Und währenrend in Word-Hausen noch geklickt, feformatiert,
geprobedruckt und rebootet wird, wird in LaTeX-Hausen schon
die Party nach Abschluß des Projektes gefeiert

Das wollte ich eingentlich als Eingangs-Satz schreiben, aber nun kommt´s hier: Diskussionen zu solchen Themen, speziell in solchen Foren, kommen nicht ohne Übertreibungen und Zuspitzungen aus. Dabei kann man eigentlich nur im Detail diskutieren. Und wenn man am Ende alle Details durch hat, wird man feststellen, dass im Mittel alles gleich gut ist.

Latex ist kein Programm wie Word
oder OpenOffice, auch wenn das gleiche hinten rauskommt.

Sorry. Aber der Output won LaTeX liegt qualitativ weit über dem,
was Word und StarOffice zusammen schaffen.

Wieder so eine Übertreibung, aber ist okay. Rundherum zustimmen kann ich da allerdings nicht. Wenn man nämlich mal von gleichen Zeichensätzen ausgeht (Stichwort Latex-„z“) und spezielle Typo- und Satz-Techniken wie Spationieren, definierte Grundlinienraster usw. ausser Acht lässt, geht es nur noch um Größen und Abstände. Und dann - behaupte ich - ist der Unterschied gleich Null. Und das sollte im nicht-professionellen Bereich auf die meisten Dokumente zutreffen.

Jo, das nur schnell dazu :wink:

Viele Grüße,
Kristian

Hallo,

Was mir an den Alternativen immer besonders fehlt sind die
VBA-Möglichkeiten, die ich fast exsessiv nutze.

Ja. Und was ungefähr machst Du damit? Eherlich, ich kenne mich
mit VBA nicht gut aus und wäre daran interessiert zu erfahren,
welche Probleme man damit lösen kann.

Ich mache alles mögliche. Erweitertes Suchen/Ersetzen,
automatisches Einfügen von Objekten und Grafiken,
Objektformatierungen, die mit den Standard-Dialogen nicht
möglich sind, automatisches Formatieren und Aufbereiten von
immer wiederkehrenden Rohdaten, einfache Syntaxhervorhebung
von Quelltexten,

Das klingt so, als wäre das etwas, was ich mit meiner bevorzugten Software mit den Shell-Utilities mache. oder mit Perl. Oder mit Python. Oder mit Ruby. Oder …

Ich finde es nett, wenn solche Möglichkeiten unabhängig vom verwendeten Programm vorliegen, dann kann ich die Möglichkeiten dieser Hilfen auch unter anderen Programmen nutzen und die Investition des Lernens hat sich richtig gelohnt.

Missbrauch von Word als reinen VBA-Container
für formularbasierte Anwendungen, die ohne VB geschrieben
werden sollen und auf Rechnern laufen sollen, auf denen nur
Word installiert ist, Tools zur kompletten
Spezifikations-Generierung aus UML-Daten bzw. zum spezifischen
Versions-Tracking von Projekten in der technischen Entwicklung
und so weiter (letzteres nicht von mir). Das sind nur
Beispiele. Excel-VBA benutze ich allerdings, das muss ich
zugeben, weitaus häufiger. Gute Beispiele sind hier
HTML-Code-Generierung, Urlaubsplaner (siehe
www.excel-kalender.de oderso), Rohdatenaufbereitung für
Datenbanken, diverse Büro-Helfer und vieles mehr. Du brauchst
ja nur ins Excel-Brett zu gucken - vieles ist VBA und vieles
ist sehr projektspezifisch.

Wie gesagt, ich maches sowas üblicherweise nicht, aber ich würde sowas mit dem Lieblings-Tool meiner Wahl machen. Und das wäre nicht in ein großes Monsterprogramm eingebaut, sondern klein und schlank und überall nutzbar.

Übrigens - zur Ehrenrettung von OpenOffice (oder war es
Ragtime?) - da gibt es auch eine Makrosprache, die ein
bisschen an das alte Word-Basic erinnert auf den ersten Blick.

Ich meine, OOo hat sowas, einschließlich eines Converers von VBA. Wie gut sowas funktioniert, weiß ich nicht, da ich sowas nicht nutze. Ich bin da eher skeptisch.

Darueber
hinaus sind die Möglichkeiten mit Grafik- und
Zeichnungselementen zu arbeiten hinreichend gut,

Oh, da wollte ich nicht missverstanden werden.
Grafik-Bearbeitung ist natürlich nichts für Word. Ich
meinte mehr das Handling solcher Objekte.

Also ich bin daran immer gescheitert. Ich bin sicher kein unbedarfter Computernutzer, aber der Assistent und die Hilfefunktion haben mich eher genervt als mir weitergeholfen. Vielleicht mag es ja gehen, aber die Behauptung, daß Word ‚intuitives WYSIWYG‘ ist, kann ich so nicht untermauert finden.

Das Einbetten von Grafiken ist vermutlich bei praktisch
jedem Textprogramm trivial, die korrekte Plazierung hat mich bei
Word und Konsorten an den Rande des Wahnsinns getrieben.

Die Platzierung, ja. Da gibt es schon ein paar Tücken, und die
bekommt man manchmal nur mit Routine in den Griff. Wenn man
die aber hat und auch VBA zur Seite steht

Ein Binär-Editor soll ja auch manchmal helfen :frowning:

Open Office habe ich mal angeguckt. Auf den ersten Blick … naja, ging so.

Naja, wenn man ‚nur kurz‘ guckt, ist die Aussicht, die
Qualitäten jenseits der Gewöhnung zu finden IMHO eher gering

Da gebe ich Dir recht. Deshalb habe ich es entsprechend
eingeschränkt. Allerdings glaube ich mir einen gewissen Blick
für Ergonomie erarbeitet zu haben, und mit dem Hintergrund
konnte ich beispielsweise bei Ragtime nur den Kopf schütteln,
als ich beim Ausprobieren die einfachsten Funktionen erst nach
langem Suchen finden konnte - wenn überhaupt. Anders ist nicht
immer besser, und Produkt-Patriotismus hilft da auch nicht
weiter :wink:

Keine Ahnung. Ich sitze oft vor Word und suche irgendeine Funktion. Die Menüs passen sich ja gerne „automatich“ an, was ich für unglaublich unergonomisch halte. StarOffice finde ich da auch nicht optimal. Ich mag rein textbasierte Werkzeuge, die sind möglicherweise nicht „intuitiv“ (weil man nicht blind draufloshämmern kann, um seinen Text einzustümpern) aber für mich ein Musterbeispiel an Ergonomie.

Was ich damit gesagt haben will. Der Begriff „Kompatibilität“
ist im Zusammenhang mit MS-Word vollkommen sinnfrei, weil das
Format weder definiert ist noch unter verschiedenen Bedingungen
vergleichbare Endresultate bringt.

Hm. Also wenn ich mir die Spezifikation des .doc-Formats
flüchtig anschaue,

Interessant. Ich habe es nämlich noch nie spezifiziert gesehen. Magst Du mir zeigen, wo Du die Spezifikation her hast? Ich denke, ich kenne noch einen ganzen Haufen Leute, die daran interessiert wären …

habe ich nicht den Eindruck, dass es nicht
definiert ist. Aber auch hier gilt: Ich kenne keine Details.
Und was die Reproduzierbarkeit angeht: Was auf Word V.x
geschrieben wurde, sah bei mir immer auch so aus, wenn ich es
auf anderen Rechnern betrachtete. Einzige mir bekannte Klippe:
Die Druckertreiber.

Und da damit die Seitenaufteilung zerschossen wird und die nicht gerade effektiven Grafikplazierungsmechanismen voll zum Tragen kommen, ist das meiner Erfahrung oft genug ein KO-Kriterm. Und der Ausdruck der Seitennumerierung scheint auch ein Problem kaum zu bewältigender Komplexität zu sein.

Und warum wird bei solchen Diskussionen immer auf Latex verwiesen???

Weil es für verdammt viele der hier geschilderten Word-Probleme eine Lösung bietet.

Das ist soweit richtig.

Dann kann ich genauso HTML heranziehen oder das kleinere Gewicht von
Motorrädern als Vorteil angeben, wenn es eigentlich um Autos geht.

Es geht daran, von A nach B zu kommen.

Eben nicht. Genau das ist der Fehler! Es ging um das
Gewicht, nicht um A und B bzw. den Weg dazwischen. Da
der Vergleich hinkt, hier ein anderer: Word ist ein schnöder
Apfel. Der hat viele Vitamine, und man bleibt gesund (wenn man
nicht nur Äpfel isst). Er kann aber Maden haben, sauer sein
und was auch immer. Latex ist eine edle Ananas. Was man daraus
alles machen kann! Und gesund ist es auch! Die paar Maden …
egal! Einziges Problem: Man sitzt erstmal ´ne Weile, bevor man
an die eigentliche Frucht herankommt. Und wenn man sich dabei
zu blöde anstellt, kann man sich sogar vergiften und dran
sterben - okay, insofern hinkt der Vergleich auch :wink:.

Ähhm. Ja. :wink:

Was ich
damit sagen will: Word ist ein WYSIWYG-Programm (wie gut auch
immer das umgesetzt ist). Latex hingegen bietet einem die
Möglichkeit, das Layout in ASCII zu codieren. Wer´s kann,
erzielt sehr gute Ergebnisse. Wer´s nicht kann, gar keine. Und
sollte es für Latex inzwischen zu HTML-Editoren analoge Tools
geben, halte ich das auch für Pullo.

Es gibt LyX, das ist nicht wirklich schlecht, ich persönlich mag es aber in der Tat nicht, die Kontrolle abzugeben. Aber IMHO ist LyX für das „einfache“ Schreiben von Texten Word deutlich überlegenn. Ich mag es nicht.

Dann ist man nämlich
sofort wieder fast bei Word, weil man die Kontrolle darüber
verliert, was da passiert.

Naja, ein wenig besteht die gefahr, in der Tat. Ich neige zu XEmacs, RefTeX und AucTeX. Das ist in der Tat gewöhnungsbedürftig, aber es „rockt die Welt“.

Um nocheinmal möglichen Mißverständnissen in der geneigten Leserschaft vorzubeugen (damit wende ich mich nicht an Dich, Kristian): Das editieren von Text-Dateien mag einem in der Tat umständlich erscheinen, wenn man „Editoren“ von Schlage Notepad und Wordpad kennt. JFTR.

Und währenrend in Word-Hausen noch geklickt, feformatiert,
geprobedruckt und rebootet wird, wird in LaTeX-Hausen schon
die Party nach Abschluß des Projektes gefeiert

Das wollte ich eingentlich als Eingangs-Satz schreiben, aber
nun kommt´s hier: Diskussionen zu solchen Themen, speziell in
solchen Foren, kommen nicht ohne Übertreibungen und
Zuspitzungen aus. Dabei kann man eigentlich nur im Detail
diskutieren. Und wenn man am Ende alle Details durch hat, wird
man feststellen, dass im Mittel alles gleich gut ist.

„Im Mittel“? Nutze die richtigen Werkzeuge für die richtige Aufgabe. Manche Dinge kann man in der Tat nicht mit LaTeX lösen, keine Frage.

Mir fällt aber auch garkeine Aufgabe ein, bei der ich Word für das beste Werkzeug zu deren Lösung halte.

Latex ist kein Programm wie Word
oder OpenOffice, auch wenn das gleiche hinten rauskommt.

Sorry. Aber der Output won LaTeX liegt qualitativ weit über dem,
was Word und StarOffice zusammen schaffen.

Wieder so eine Übertreibung,

Das sehe ich nun wirklich nicht so.

Wenn man nämlich mal
von gleichen Zeichensätzen ausgeht (Stichwort Latex-„z“) und
spezielle Typo- und Satz-Techniken wie Spationieren,
definierte Grundlinienraster usw. ausser Acht lässt, geht es
nur noch um Größen und Abstände. Und dann - behaupte ich - ist
der Unterschied gleich Null.

Nun, ich weiß nicht, was Du mit „spezielle Typo- und Satz-Techniken“ im Detail meinst (ein wenig hast Du ja genannt), aber wenn ich einen Text per Default in LaTeX werfe, sieht er deutlich netter und besser lesbar aus als in Word.

Ich mache ja gerne mal wieder das Angebot: einen Text Deiner Wahl werfe ich in LaTeX (KOMA-Script, 12 pt) und stelle das PDF zu Verfügung. Du darfst noch ein wenig am Layout feilen und erstellst ein Ergebnis als PDF. Beides stellen wir zum Vergleich einmal online und die Mitlesenden dürfen sich die Texte herunterladen und sich eine Meinung bilden.

So. Ich habe mal http://gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/aschen.htm genommen und entsprechend der Ankündigung geTeXt. Das steht unter http://www.mindcrime.net/~niehaus/LaTeX-Demo.pdf zum Download. Ich würde nun bitte die Word-Fraktion aufrufen, den Text einmal in Word zu „setzen“ und mir als PDF zukommen zu lassen. Ich stelle das dann gerne ebenfalls onine. Im zweiten Scheritt würde ich darum bitten, sich beide Texte dann auszudrucken und nebeneinanderzuhalten.

Gruß,

Sebastian

Off
Sorry, kam nicht mehr dazu. Hätte ohnehin nicht funktioniert, da ich die verwendeten Zeichensätze nicht habe. Aber egal, wir wissen ja auch so um die Stärken und Schwächen der Programme.

Kristian

So. Ich habe mal
http://gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/aschen.htm genommen
und entsprechend der Ankündigung geTeXt. Das steht unter
http://www.mindcrime.net/~niehaus/LaTeX-Demo.pdf zum Download.
Ich würde nun bitte die Word-Fraktion aufrufen, den Text
einmal in Word zu „setzen“ und mir als PDF zukommen zu lassen.
Ich stelle das dann gerne ebenfalls onine. Im zweiten Scheritt
würde ich darum bitten, sich beide Texte dann
auszudrucken und nebeneinanderzuhalten.