in meiner diplomarbeit (dokumentklasse scrrept) fangen die fußnoten in jedem kapitel wieder von 1 an. ich hätte sie aber gerne durchgehend. irgendwie beantworten die von mir bisher konsultierten anleitungen (lshort.pdf und dergleichen) nicht diese frage, das problem wird nicht mal angerissen, sodaß ich eigentlich gar nicht weiß, ob das schon LaTeX oder erst KOMA-script so macht (ausprobieren ist im moment etwas mühsam, sonst würde ich es tun).
den counter am anfang eines jeden kapitels händisch nachstellen wäre natürlich eine möglichkeit, aber irgendwie sehr schwach. da muß es was besseres geben. wer weiß was?
sorry, aber der ist soooo alt und soooo schlecht
es scheint jedenfalls, als hättest du meinen text auch ohne großbuchstaben lesen und verstehen können. außerdem habe ich ja beim wort „LaTeX“ exzessiven gebrauch davon gemacht…
In dieser Klasse wird der Fußnotenzähler footnote
zurückgesetzt, wenn der Kapitelzähler chapter erhöht wird
also ist es tatsächlich eine KOMA-(siehst du? schon wieder großbuchstaben)-script-spezifische eigenart?
es scheint jedenfalls, als hättest du meinen text auch ohne
großbuchstaben lesen und verstehen können.
ich habe aber wahrscheinlich in Zukunft keine Lust mehr dazu. Denn wenn jemand klar und deutlich zum Ausdruck bringt, dass er es nicht für nötig hält, es seinen Lesern so leicht wie möglich zu machen, will er offensichtlich nicht gelesen werden und kann auf Antworten und Problemlösungen verzichten.
In dieser Klasse wird der Fußnotenzähler footnote
zurückgesetzt, wenn der Kapitelzähler chapter erhöht wird
also ist es tatsächlich eine KOMA-script-spezifische eigenart?
Nein, die Standardklassen report und book machen es ebenso.
Denn wenn jemand klar und deutlich zum Ausdruck bringt, dass
er es nicht für nötig hält, es seinen Lesern so leicht wie
möglich zu machen, will er offensichtlich nicht gelesen werden
und kann auf Antworten und Problemlösungen verzichten.
wenn du das so verstehen willst, schade.
ich kenne genug andere sprachen, in denen außer eigennamen und satzanfängen nichts groß geschrieben wird und die zum teil weit mehr homonyme aufweisen als das deutsche und dennoch verständlich sind. umgekehrt kenne ich außer deusch keine sprache, in der so krampfhaft an der grammatikalisch eigentlich in den meisten fällen sinnlosen großschreibung festgehalten (und diese durch undurchsichtige rechtschreibreformen noch zusätzlich verkompliziert) wird.
es ist für jemanden, der nie wirklich tippen gelernt hat, um häuser einfacher, ohne umschalttaste zu schreiben. die leseschwierigkeiten sind hingegen minimal. wenn jemand sich dennoch schwer tut, bitte ich dies zu entschuldigen - wenn jemand jedoch aus klugscheißerei oder kultursnobismus darauf rumpocht, kann ich auf seine antwort ehrlich gesagt getrost verzichten. jeder darf selbst entscheiden, zu welcher gruppe er gehören möchte.
ich danke dir für die antwort, aber ich teile deine ansicht bezüglich großschreibung nun mal nicht. sollte dies respektslos erscheinen, tut es mir leid. fachwissen und hilfsbereitschaft respektiere ich sehr, selbst in verbindung mit unterschiedlichen ansichten.