Latex - zu volle Boxen!

Hallo!

folgendes Problem mit Latex:
ich habe eine Aufzählung mit \item{} und die ersten Wörter in fett geschrieben. Als PDF werden die Wörter jedoch über den Rand hinaus geschrieben, und als Warnung erscheint „zu volle Boxen“.
Kann mir jemand helfen?

MfG, Daniela

Hallo!

folgendes Problem mit Latex:
ich habe eine Aufzählung mit \item{} und die ersten Wörter in
fett geschrieben. Als PDF werden die Wörter jedoch über den
Rand hinaus geschrieben, und als Warnung erscheint „zu volle
Boxen“.

Ohne genau Angaben dazu, wie Du Deine Eingaben machst, ist Hilfe schwierig. Ich kann nur raten. Du hast eine Aufzählung \begin{itemize} … \end{itemize}? Du trennst die einzelnen Punkte mit \item{} … ab? Bedenke, dass Text innerhalb von Unterteilungen per {} nicht getrennt wird. Die {} sind nicht notwendig, lass sie weg und die „overfull hbox“ Warnungen sollten verschwinden.

Gruß

Fritze

Hallo nochmal,

Ohne genau Angaben dazu, wie Du Deine Eingaben machst, ist
Hilfe schwierig. Ich kann nur raten. Du hast eine Aufzählung
\begin{itemize} … \end{itemize}? Du trennst die einzelnen
Punkte mit \item{} … ab? Bedenke, dass Text innerhalb von
Unterteilungen per {} nicht getrennt wird. Die {} sind nicht
notwendig, lass sie weg und die „overfull hbox“ Warnungen
sollten verschwinden.

Ich habe das jetzt mal versucht, nachzuvollziehen. Es ist entgegen meiner früheren Aussage hier vollkommen egal, ob der Text in geschweiften Klammern steht, oder nicht. Er wird auf jeden Fall korrekt umbrochen. Und zwar unabhängig davon, ob er fett gedruckt wird, oder nicht.

Gib also bitte ein Minimalbeispiel an, damit wir Dein Problem nachvollziehen können. Siehe dazu: http://www.minimalbeispiel.de/

Gruß

Fritze

Hallo!

Vielen Dank erstmal für eine Antwort und Entschuldigung, dass ich erst jetzt antworte. So habe ich es geschrieben:

\item [Beck, I. A., M. Mahalanabis, G. Pepper, A. Wright, S. Hamilton, E. Langston, and L. M. Frenkel], 2002…

Im PDF ist das was in eckigen Klammern steht fett gedruckt, ab 2002 usw normal. Aber es erfolgt kein Zeilenumbruch beim fettgedruckten, während der Rest normal ist.

MfG, Daniela

Hallo!

Vielen Dank erstmal für eine Antwort und Entschuldigung, dass
ich erst jetzt antworte. So habe ich es geschrieben:
\item [Beck, I. A., M. Mahalanabis, G. Pepper, A. Wright, S.
Hamilton, E. Langston, and L. M. Frenkel], 2002…

Das ist kein Minimalbeispiel! Wir können nicht nachvollziehen, ob Du die \items in einer „enumerate“, einer „itemize“ oder einer „description“ Umgebung nutzt.

Ich kann anhand der eckigen Klammern (die hier übrigens das erste mal auftauchen) raten, dass Du „description“ nutzt? Dann ist es in der Tat so, dass die Ausdrücke in den eckigen Klammern nicht umbrochen werden. Das liegt daran, dass eine „description“ Umgebung – wie der Name vermuten lässt – zur Beschreibung von einzelnen Begriffen dienen soll. Selten sind Begriffe länger als eine Zeile.

Es sieht mir im ürbigen so aus, als wolltest Du ein Literaturverzeichnis anlegen. Ist das korrekt? Dafür gibt es eigens die „thebibliography“ Umgebung. Noch bequemer geht es unter Verwendung von BibTeX und einer Literaturdatenbank.

Gruß

Fritze

Das ist kein Minimalbeispiel! Wir können nicht nachvollziehen,
ob Du die \items in einer „enumerate“, einer „itemize“ oder
einer „description“ Umgebung nutzt.

Ich kann anhand der eckigen Klammern (die hier übrigens das
erste mal auftauchen) raten, dass Du „description“ nutzt? Dann
ist es in der Tat so, dass die Ausdrücke in den eckigen
Klammern nicht umbrochen werden. Das liegt daran, dass eine
„description“ Umgebung – wie der Name vermuten lässt – zur
Beschreibung von einzelnen Begriffen dienen soll. Selten sind
Begriffe länger als eine Zeile.

Es sieht mir im ürbigen so aus, als wolltest Du ein
Literaturverzeichnis anlegen. Ist das korrekt? Dafür gibt es
eigens die „thebibliography“ Umgebung. Noch bequemer geht es
unter Verwendung von BibTeX und einer Literaturdatenbank.

Gruß

Fritze

Hallo!
ja, das soll ein Literaturverzeichnis sein :smile:. Mit thebibliography habe ich die gleichen Probleme:

\begin{thebibliography}{breitestes Label}
\bibitem [Beck, I. A., M. Mahalanabis, G. Pepper, A. Wright, S. Hamilton, E. Langston, and L. M. Frenkel] 2002. Rapid and sensitive …
\end{thebibliography}

Auch hier wird der Inhalt der eckigen Klammer nicht umgebrochen. Hat das was mit „{breitestes Label}“ zu tun?

MfG, Daniela

Hallo,

ja, das soll ein Literaturverzeichnis sein :smile:. Mit
thebibliography habe ich die gleichen Probleme:

Schauen wir mal …

\begin{thebibliography}{breitestes Label}
\bibitem [Beck, I. A., M. Mahalanabis, G. Pepper, A. Wright,
S. Hamilton, E. Langston, and L. M. Frenkel] 2002. Rapid and
sensitive …
\end{thebibliography}

Auch hier wird der Inhalt der eckigen Klammer nicht
umgebrochen. Hat das was mit „{breitestes Label}“ zu tun?

Jein. Es hat damit zu tun, dass Dir offenbar nicht ganz klar ist, was ein Label ist. Ich habe noch nie einen Text gelesen, in dem auf Literatur mit einem Hinweis wie [ellenlanger Text mit drei Dutzen Namen und einer Jahreszahl drin] verwiesen wurde. Meist steht da sowas wie [Beck02] oder gar einfach eine Zahl [1]. Wenn man dann diese Quelle näher kennenlernen möchte, dann schaut man ins Literaturverzeichnis unter eben diesem Label nach. Aha, da stehts ja:

\begin{thebibliography}{langplus99}
\bibitem[Beck02]{Beck02} I.~A.~Beck, M.~Mahalanabis, G.~Pepper, A.~Wright,
S.~Hamilton, E.~Langston, and L.~M.~Frenkel, \emph{Rapid and sensitive ...}, 
Dingensverlag 2002.
\end{thebibliography}

Dabei ist in den eckigen Klammern das angegeben, was als „Label“ im Text und im Verzeichnis steht, in geschweiften Klammern steht der Schlüssel, auf den Du im Text per \cite{Beck02} verweisen kannst.

Label und Schlüssel dürfen, müssen aber nicht identisch sein. Du kannst das Label in den eckigen Klammern auch ganz weglassen, dann wird die Literatur einfach automatisch durchnummeriert und im Text steht anstatt „siehe [Beck02]“ einfach „siehe [1]“. In beiden Fällen gibst Du in LaTeX ein: „siehe \cite{Beck02}“. Ist eine feine Sache, oder? So musst Du Dir nämlich keine Gedanken machen, wie die Label aussehen und z.B. welche Nummer das Werk in Deinem Verzeichnis hat.

Die Angabe „{breitestes Label}“ dient einfach nur der korrekten Ausrichtung der Einträge und hat sonst nichts weiter zu bedeuten.

Ich hoffe, das ist jetzt klarer geworden. Wenn nicht, frag weiter :smile:

Als kleinen „teaser“ vielleicht noch: Das ganze geht auch komplett automatisch, wenn Du BibTeX verwendest. D.h. anhand Deiner \cite{Beck02} Angabe sucht sich BibTeX aus einer vorher von Dir angelegten (aber möglicherweise sehr umfangreichen) Literaturdatenbank die entsprechenden Daten heraus und generiert daraus von alleine einen Eintrag im Literaturverzeichnis. Das macht sich spätestens bei der Magister-/Diplom-/Doktorarbeit sehr gut.

Gruß

Fritze

Hallo Fritze,
vielen, vielen Dank!!! Das sieht jetzt sehr gut aus! :smile:
BibTex werde ich demnächst mal ausprobieren.

MfG, Daniela

Hallo!

habe leider noch ein neues Problemchen:
Ich habe in meinem Text mehrere Bilder. Nachdem ich eines rausgenommen habe (indem ich jeweils %-Zeichen vor den Anweisungen gesetzt habe)
wurde alle Bilder untereinander auf der letzten Seite gedruckt. Als ich es rückgängig machte, war es wieder normal.
Vielleicht kannst mir noch ein Tipp geben? :smile:

MfG, Daniela

Hallo!

habe leider noch ein neues Problemchen:

Vielleicht solltest Du für neue Problemchen auch ein neues Threadchen anfangen. Das hier verschwindet nämlich demnächst unten raus.

Ich habe in meinem Text mehrere Bilder. Nachdem ich eines
rausgenommen habe (indem ich jeweils %-Zeichen vor den
Anweisungen gesetzt habe)
wurde alle Bilder untereinander auf der letzten Seite
gedruckt. Als ich es rückgängig machte, war es wieder normal.
Vielleicht kannst mir noch ein Tipp geben? :smile:

Ich will es versuchen. Zunächst einmal ist es so, dass bestimmte Dinge in einem Dokument von LaTeX als „float“ angesehen werden, d.h. mehr oder weniger frei platzierbar. Dazu gehören Abbildungen und Tabellen. Es gibt einen recht ausgeklügelten Algorithmus zur Positionierung. Du kannst aus dem Text heraus jederzeit mit \ref{DeinLabel} auf solche Elemente verweisen, wenn Du sie mit einem \label{DeinLabel} versehen hast. Die Seitenzahl, auf denen sie auftauchen wird mit \pageref{DeinLabel} ermittelt.

Nähere Informationen, auch dazu, wie Du das Problem der ans Ende wandernden Abbildungen in den Griff bekommen kannst, findest Du unter http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/html/makros2.html#1

Generell ist die TeX-FAQ immer eine gute Anlaufstelle, wenn man Probleme hat.

Gruß

Fritze

Hallo!

Alles wunderbar, danke für die Tipps! :smile:

Grüße, Daniela