Word97 - Sicherungsfehler: riesige Datei, kein Inh

Ich habe ein Word-Dokument vorliegen, dass beim Bearbeiten mehrfach versehentlich gespeichert wurde. Dabe ist nur noch ein wort der ursprünglich 25 Seiten zurück geblieben.

Word97 zeigt dies auch so in der Textstatistik an.

Öffne ich die Datei mit einem Editor, dann sind die Texte noch vorhanden. Ich kann diese auch kopieren, habe dann allerdings viele störende Steuer-/Sonderzeichen im Text, die sich auch nicht mit Suchen und Ersetzen eliminieren lassen.

Gibt es eine Möglichkeit in Word selbst, diese Datei so zu öffnen, dass die wohl noch vorhandenen Sicherungsdaten wiederhergestellt werden können?

Herzlichen Dank
Stefan

Hallo Christian,

Ich habe ein Word-Dokument vorliegen, dass beim Bearbeiten
mehrfach versehentlich gespeichert wurde. Dabe ist nur noch
ein wort der ursprünglich 25 Seiten zurück geblieben.

Genau sowas meine ich mit „instabil“. Aber sicher ist auch das wieder nur ein bedauernswerter Einzelfall und überhaupt nicht repräsentativ für Probleme mit Word.

Und Tip für den Fragesteller:

Ich würde mir mal OpenOffice runterladen und versuchen, die Datei dort zu öffnen und anschließend unter anderem Namen als Word-Export wieder zu speichern. OpenOffice hat sich hier schon öfter als Retter von kaputten Word-Dateien bewährt.

Gruß & Viel Glück

Fritze

Hallo Fritze,

ich danke Dir für den Tipp, leider aber hilft er mir nicht weiter.
Noch kurz zur „Religion“:
der Fairness halber muss ich anmerken, dass es sich um einen Anwenderfehler handelt.

Gruss
Stefan

Hallo,

der Fairness halber muss ich anmerken, dass es sich um einen
Anwenderfehler handelt.

Wie ist denn das möglich? Der Text lässt sich zwar (mit kryptischen Steuerzeichen drumherum) noch lesen, aber in Word nicht mehr öffnen? Es gibt Textverarbeitungen, die Text, der da ist, in jedem Fall auch darstellen können.

Gruß

Fritze

Hallo Fritze,

oups, das scheint ja an mich zu gehen! Hätte ich fast übersehen! ;o)

Also, wie war das? Jemand löscht den Text aus einer Datei bis auf ein einziges Wort, speichert, stellt fest, daß der Text wech ist und daß er einen Anwenderfehler begangen hat und dann ist Word auf einmal doof? Also, in Deiner Welt möchte ich auch nicht leben.

Ist übrigens ein typisches Problem und bei einem Kollegen vorgekommen, der ausgerechnet mit Latex arbeitet. Sein Betreuer fand ein Unterkapitel seiner Diplomarbeit »ziemlich bescheuert«. Der gute Mann hat (Latex ist ja so stabil und sicher) daraufhin das Unterkapitel gelöscht und in der tex-Datei neu geschrieben. Das fand der Betreuer allerdings noch unmöglicher und wollte dann lieber das alte Unterkapitel modifizieren. Naja, mit Ausdruck, scanner und OCR ging es einigermaßen schnell.

Ich habe hier schon mal betont, daß man sowas nur vermeiden kann, wenn man anständige Sicherungen von solchen Dokumenten anlegt. Eine gängige Methode dazu ist, daß der Text täglich unter einem neuen Namen abgespeichert wird. Das gilt für Word wie für OOffice wie für Papyrus und vermutlich, man glaubt es kaum, auch für Latex. Denn ich glaube kaum, daß z.B. Absätze, die manuell aus dem Quelltext gelöscht werden, irgendwie wieder hergestellt werden können.

Word ist nun bekannt dafür, daß es alle möglichen Informationen und auch alte Versionen nicht unbedingt aus Word-Dokumenten entfernt, auch wenn man diese nicht mehr direkt sehen kann. Das Entfernen geschieht dann, wenn man die Dateien unter einem anderen Namen abspeichert. Das neue Speichern jeden Tag hat hier also einen doppelten Effekt. Und erklärt auch gleich, warum der Text, der vermutlich unter Latex unrettgar verloren wäre, in der Word-Datei noch vorhanden ist und sich vielleicht retten läßt. Unter Latex wäre der Anwender ungeschickt gewesen, Latex hätte keine Schuld getroffen. Aber unter Word kann natürlich nur Word selbst die Schuld treffen.

Grüße,

Christian

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Hallo,

oups, das scheint ja an mich zu gehen! Hätte ich fast
übersehen! ;o)

Hehe, hatte natürlich vergessen, die Überschrift wieder anzupassen. Schlaumeier :smile:

Also, wie war das? Jemand löscht den Text aus einer Datei bis
auf ein einziges Wort, speichert, stellt fest, daß der Text
wech ist und daß er einen Anwenderfehler begangen hat und dann
ist Word auf einmal doof?

Nein. Jemand macht irgendwas mit der Datei. Daraufhin zeigt Word nur noch ein einziges Wort. Der vollständige Text ist aber in der Datei noch drin, er lässt sich z.B. mit einem Editor anzeigen (siehe Originalanfrage weiter oben).

Wir halten also fest: Word kann den Text nicht anzeigen, obwohl er in der Datei enthalten ist. Sowas passiert mit LaTeX nicht.

Wenn jemand hingegen Text willentlich löscht, dann kann es natürlich schonmal sein, dass er hinterher auch weg ist, keine Frage :smile:

Gruß

Fritze

Also, in der ursprünglichen Fragestellung heißt es: »Ich habe ein Word-Dokument vorliegen, dass beim Bearbeiten mehrfach versehentlich gespeichert wurde. Dabe ist nur noch ein wort der ursprünglich 25 Seiten zurück geblieben.« Weiterhin handelt es sich, wie später ausgeführt, um einen Anwendungsfehler. Der Text ist also vom Benutzer bearbeitet worden, dabei ist nur ein Wort übrig geblieben und dann wurde versehentlich gespeichert. Das ist ein Anwenderfehler und hat weder etwas mit Word noch mit Latex zu tun. Denn in diesem Fall würde einem Latex nichts nützen - der Text wäre einfach wech. Es steht nirgendwo in der Anfrage, daß Word plötzlich und wie von Geisterhand den Text selbstständig versteckt hätte und nur noch ein Wort anzeigt.

Daß man in diesem Fall den Text zumindest mit Steuerzeichen noch retten kann, ist also eher Glück im Unglück als eine Merkwürdigkeit von Word. Es ist schließlich bekannt, daß insbesondere beim Zulassen der Schnellspeicherung alte Versionen versteckt im Dokument erhalten bleiben. Ich will hier einen bug nicht als feature hinstellen, aber ein solches Problem zu einem Word-Problem zu machen beantwortet weder die Frage noch birgt es irgendeinen Nutzen (warum antworte ich überhaupt?). Absichtlich falsch verstehen kann ich viele Dinge der Latex-Welt auch …

Grüße,

Christian

Hallo Fritze,

Tach Torsten,

Eine gängige Methode dazu ist, daß der Text täglich
unter einem neuen Namen abgespeichert wird.

Baeh.

Das gilt für Word
wie für OOffice wie für Papyrus und vermutlich, man glaubt es
kaum, auch für Latex. Denn ich glaube kaum, daß z.B. Absätze,
die manuell aus dem Quelltext gelöscht werden, irgendwie
wieder hergestellt werden können.

Klar. Da hilft ein regelmaessiges

 $ make checkin

(vorzugsweise eingebaut in die sowieso vorhandene toolchain). Versionierte Dateisysteme sind schon was tolles. Damit baue ich einzelne Saetze aus der Version von zwei Jahren ins aktuelle Dokument ein. Mit dem binaerem Muell von Word, OpenOffice usw. geht das natuerlich eher schlecht…

Gruss vom Frank.

Hallo nochmal,

Also, in der ursprünglichen Fragestellung heißt es: »Ich habe
ein Word-Dokument vorliegen, dass beim Bearbeiten mehrfach
versehentlich gespeichert wurde. Dabe ist nur noch ein wort
der ursprünglich 25 Seiten zurück geblieben.«

[…]

Es steht nirgendwo in der Anfrage, daß Word plötzlich
und wie von Geisterhand den Text selbstständig versteckt hätte
und nur noch ein Wort anzeigt.

Genau so verstehe ich aber den Originaltext, den Du freundlicherweise
nochmal zitiert hast. „Text wurde bearbeitet, gespeichert und nun ist
bis auf ein Wort alles weg.“ Du verstehst unter „bearbeitet“
automatisch „gelöscht“, ich nicht.

Aufklärung kann da nur der Fragesteller selbst geben: Wenn
die „Bearbeitung“ des Dokuments nur aus „alles außer ein Wort
löschen“ bestand, dann kann Word nichts dafür.

Daß man in diesem Fall den Text zumindest mit Steuerzeichen
noch retten kann, ist also eher Glück im Unglück als eine
Merkwürdigkeit von Word.

Es ist eine lose/lose Situation für Word. Entweder der Text wurde
gelöscht, dann sollte er gefälligst auch nicht mehr in der
zugehörigen Datei enthalten sein, egal womit man sie anschaut. Oder
aber er wurde nicht gelöscht, dann sollte er sich aber auch von Word
darstellen lassen.

Weder das eine noch das andere passiert einem beispielsweise mit
LaTeX.

Gruß

Fritze

Hallo,

Sowas passiert mit LaTeX
nicht.

Nein. Mit LaTeX speichert man auch keine Änderungen und bearbeitet keine Texte.

Dafür hat man einen Editor.

Meiner[1] ist so konfiguriert, dass er komfortabel die Möglichkeit einer Versionierung bietet. Aber darauf hat Der Frank ja bereits hingewiesen.

Gruß,

Sebastian

[1] ist länger

Hallo,

Sowas passiert mit LaTeX
nicht.

Nein. Mit LaTeX speichert man auch keine Änderungen und
bearbeitet keine Texte.

Schon klar.

Dafür hat man einen Editor.

Eben. Und der speichert keine geheimen Steuerzeichen in einem nicht
näher spezifizierten Format, sondern einfach Text. Wenn der da ist,
dann verarbeitet LaTeX ihn auch. Wenn nicht, dann ist da auch kein
Text und dann kann LaTeX den auch nicht verarbeiten.

Word scheint da anders vorzugehen. Wie genau, das entzieht sich hier
wohl unser aller Kenntnis.

Gruß

Fritze

Hallo erstmal,

Die „gute alte“ Schnellspeicheroption war wirklich nur zum schnelleren Speichern auf langsamen Datenträgern da und ist keine Versionierung. D.h. es gibt keine offizielle Rollback-Funktion in Word um an die in der Datei somit vorhandenen Vorversionen noch ran zu kommen.

Man kann aber sehr gut mit einem einfachen Editor mit guten Bearbeitungsfunktionen oder einem Hex-Monitor die interessanten Teile extrahieren und Steuerzeichen entfernen/bearbeiten. Man bekommt so einen blanken Text ohne Formatierungen zurück, bei dem sogar Fußnoten noch im Text vorhanden sind (allerdings als reiner Text direkt dort im Haupttext, wo die Fußnote angesiedelt wurde.

Habe auf dem Wege schon dem ein oder anderen unglücklichen Tropf in Studienzeiten die ein oder andere aus eigener Dusseligkeit verbastelte Hausarbeit wieder herstellen können.

Gruß vom Wiz

… Der Text ist also vom Benutzer bearbeitet

worden, dabei ist nur ein Wort übrig geblieben und dann wurde
versehentlich gespeichert.

!!! Das ist ein Anwenderfehler und hat

weder etwas mit Word noch mit Latex zu tun. Denn in diesem
Fall würde einem Latex nichts nützen - der Text wäre einfach
wech. Es steht nirgendwo in der Anfrage, daß Word plötzlich
und wie von Geisterhand den Text selbstständig versteckt hätte
und nur noch ein Wort anzeigt.

Daß man in diesem Fall den Text …
noch retten kann, ist also eher Glück im Unglück als eine
Merkwürdigkeit von Word. Es ist schließlich bekannt, …ten bleiben. Ich will
hier einen bug ??? nicht als feature hinstellen, aber ein solches
Problem zu einem Word-Problem zu machen beantwortet weder die
Frage noch birgt es irgendeinen Nutzen (warum antworte ich
überhaupt?). Absichtlich falsch verstehen kann ich viele Dinge
der Latex-Welt auch …

Grüße,

Christian

Hallo,
du sprichst mir aus der Seele. Wie schon mehrfach erwähnt arbeite ich mit einer gänzlich anderen Textverarbeitung.
Und genau hier ist das Problem: Lösche ich alles bis auf ein Wort des Inhalts, dann bleibt auch nur dieses beim Laden übrig. Ende.
Word-Anwender sollten doch dankbar sein das sie den Text über einen Editor wieder zurückholen können, was andere Systeme nicht können.
Um diess Problem aber für derartige Leute zu mildern -unkontrolliertes Speichern-, gibt es noch eine die Möglichkeit der Freigabe einer Sicherungsdatei.bak
Speichert man/frau natürlich das leere Dokument 2mal „Leer“ ab, so nützt die .bak Sicherheitskopie auch nichts mehr. Stand früher mal unter Extra/Speichern. Heute unter Extra/Optionen: Bitte suchen und nicht motzen, arbeite zuwenig mit diesem System.
Noch ein Hinweis zu dem Editor:
Wenn einmal genau nachgelesen wird, läßt sich mit dem Editor vieles nachlesen, u.a. (früher, heute???)

  • viele Änderungen am Dokument werden mit abgespeichert, d.h. ich kann nachlesen wie und wie oft ich den Text verändert habe (also nicht „mein Dummerchen“ reinschreiben und wieder löschen!!, ist also ggf. noch lesbar)
  • der Verzeichnispfad : ermöglicht einen Fremden gezielt meine Dokumente zu suchen
  • welche Drucker ich verwende
  • Betriebssystem u.v. mehr.
    Aus Spass habe ich einmal an jeder Stelle Mac eingetragen. 4 Tage später wurde ich von dem Kollegen angesprochen seit wann ich denn einen Mac habe!!!
    Wie schütze ich also mein Dokument vor diesen Blicken, wenn ich die Datei mit abgeben soll:
  • Ich speicher es mit einem Fremprodukt ab, wer /wenn ich es nicht kann:
  • Am Pc: als Textdatei, dann wieder laden und formatieren ohne den Text zu ändern
  • bei Mailversand: Dokument in einen Extraordner ( Mail/Übergabe/o.a) kopieren. Dieser Ordner liegt ganz oben in der Hirachie.

Also nicht soviel Kritik üben, sonder lesen, lernen und üben.

mfg
Werner