Vektorpfeile in Word? Hilfe!

Guten Morgen :smile:

Ich brauch dringend ein paar Vektorpfeile über meinen Variablen aber ich krieg das mit dem Formel-Editor einfach nicht hin.

Mit dem bekomm ich einen Vektor höchstens über eine Variable.

Latex braucht ihr mir nicht zu empfehlen, ich habe leider nicht genug Zeit, mich damit auseinanderzusetzen.

MfG,

Guten Morgen,

Latex braucht ihr mir nicht zu empfehlen, ich habe leider
nicht genug Zeit, mich damit auseinanderzusetzen.

Du irrst. Du hast noch nicht gemerkt, dass Du nicht genug Zeit hast, Dich mit den Fehlern und Marotten von Word auseinanderzusetzen.

Na, viel Glück noch bei der Suche

Gruß

Fritze

Hi,
in word kannst Du Pfeile direkt zeichnen. Als Notbehelf moeglicherweise geeignet, die Pfeile werden aber bei Textumbruechen nicht mitverschoben.
(Symbolleiste Zeichnen, dann Pfeil anklicken und zeichnen, danach Format…Design der Pfeilspitze oder Linienbreite aendern.)
Gruss Helmut

Hi,

(Symbolleiste Zeichnen, dann Pfeil anklicken und zeichnen,
danach Format…Design der Pfeilspitze oder Linienbreite
aendern.)

Ja, und wenn er nicht gestorben ist, dann klickt er auch noch heute. Er könnte aber auch einfach \vec{a} eintippen, um einen Vektorpfeil auf den Buchstaben a zu bekommen.

Aber um dieses komplizierte Vorgehen zu verstehen, dafür ist die Zeit natürlich viel zu knapp.

Gruß

Fritze

Wir haben nicht genügend Zeit…
…unsere Arbeit ordentlich zu machen, aber ausreichend Zeit, sie doppelt zu machen.

Just my 2 cent.

Grüße

/Reinhard

hallo

welche word-version? was genau hast du schon im formel-editor ausprobiert?

also, unter word 2003 und dem mitgelieferten formel-editor kann ich relativ simpel über einen beliebigen ausdruck einen pfeil zeichnen lassen: einfügen->feld->eq->formel-editor (geht auch einfacher über symbollleisten-anpassen und einfügen-formel in die symbolleiste ziehen). dann in der symbolleiste das 6. submenü in der zweiten zeile auswählen. dort gibt es ein symbol für pfeile über einem term. das auswählen. nun kannst du beliebig lange terme eingeben - word wird dir automatisch einen pfeil in der richtigen länge darüber machen.

übrigens: ein „normales“ leerzeichen ist in formeln nicht erlaubt, da word sonst ev. probleme beim zeilen umbruch bekommt. ein „geschütztes“ leerzeichen (mit strg-leertaste) ist aber kein problem.

löst das dein problem?

lg
erwin

ps: der einwand der vorposter ist aber trotzdem berechtigt: wenn du halbwegs effizient mit einem werkzeug (EGAL welches) arbeiten willst, musst du zeit investieren. sich diese zeit sparen zu wollen, mit dem hinweis „hab keine zeit dafür“ bedeutet normalerweise, dass man ca. 2 - 3x soviel zeit in nachträgliche fehlerbehebungen stecken muss, als man in das kennenlernen des werkzeugs gesteckt hätte. man kann durchaus auch mit word umfangreiche dokumente schreiben, ohne probleme zu bekommen - aber nur, wenn man genug zeit in die „ausbildung“ steckt.

off-topic
ich weiss ja nicht, wie es anderen geht, aber normalerweise ignoriere ich beim ersten drüberlesen immer alle artikel mit inflationärem gebrauch von satzzeichen und so sinnvollen hinweisen wie „hilfe“ und so. zeugt meist davon, dass der poster sich nichtmal die zeit nimmt, den betreff sinnvoll zu wählen - entsprechend sinnvoll ist meist die anfrage gestaltet - man bekommt erst nach 3x durchlesen so halbwegs mit, was er eigentlich will. das kostet demjenigen, der UNENTGELTLICH hier seine hilfe anbietet nur unnötig viel zeit. dein glück, dass ich gerade einen guten tag habe und deine anfrage bis auf das völlige fehlen der word-version (liest eigentlich jemals wer die brett-beschreibung?) doch ziemlich kohärent war.

nichts für ungut
erwin

ich weiss ja nicht, wie es anderen geht, aber normalerweise
ignoriere ich beim ersten drüberlesen immer alle artikel mit
inflationärem gebrauch von satzzeichen und so sinnvollen
hinweisen wie „hilfe“ und so.

Geht mir auch so. Wobei ich auch dazu neige, Fragesteller ohne funktionierende Shift-Taste zu ignorieren …

Gruß,

Sebastian

Hi Fritze,

Ja, und wenn er nicht gestorben ist, dann klickt er auch noch
heute. Er könnte aber auch einfach \vec{a} eintippen, um einen
Vektorpfeil auf den Buchstaben a zu
bekommen.

*lach* Ich kann deiner Argumentation voll und ganz folgen, aber:

Aber um dieses komplizierte Vorgehen zu verstehen, dafür ist
die Zeit natürlich viel zu knapp.

^- du musst schon zugeben, dass es damit nicht getan ist: stell dir eine fast vollständig in Word geschriebene Arbeit vor… mit Bildern, Tabellen und hastenichgesehen. Und plötzlich merkst du, dass du keine Vektorpfeile machen kannst in Word. Also ich verstehe, dass man da sagt, dass die Zeit nicht reicht.

Meine Frau hat voriges Jahr Diplomarbeit geschrieben… 150 Seiten in Word. Bis Seite 120, mit bis dahin etwa je 30 Grafiken und Tabellen, war noch alles im Lot. Als dann aber auf rund 20 Seiten weitere Bilder eingefügt wurden, wurde die Sache echt unangenehm. Jede Absatzverschiebung löste eine andere Katastrophe aus. Auf dem Stand aber noch umzusteigen auf LaTeX und uns damit noch vollkommen unbekannte neue Probleme aufzuladen, wäre Selbstmord gewesen. Ich hab’s versucht, den Text in Texmaker zu kopieren… und hätte die ganzen Tabellen manuell nacherstellen müssen, jegliche Formatierungen und Überschriftsmarkierungen neu setzen und und und. Also ehrlich, das würde ich niemandem raten.

Nachdem die Arbeit abgegeben war, habe ich angefangen LaTeX vertiefter zu lernen, denn meine Diplomarbeit steht auch im kommenden Jahr ins Haus… und ich will vorbereitet sein. Zur Übung habe ich jetzt schon 2 Hausarbeiten in LaTeX geschrieben sowie 2 Beamer-Referate gehalten und sitze gerade an 2 weiteren Hausarbeiten… und wünschte, alles wäre so leicht wie \vec{a}. (schonmal versucht, Bibliographiestile an skurrile Lehrstuhl-Anforderungen anzupassen?

Dinat ist schon super, aber das ist so kompakt… man müsste schon SEHR genau wissen, was man tut, um daran was zu ändern, damit es so aussieht, wie es soll… und von den Tags her kommt kein anderer Stil, den ich gesehen habe, auch nur annähernd an dinat ran - schon gar nicht das viel gepriesene custombib.)

Außerdem hat auch LaTeX in bestimmten Dingen seinen eigenen Willen. Grafiken zu platzieren ist nicht gerade immer einfach. Wenn man LaTeX machen lässt (was man ja soll), erhält man manchmal nicht unbedingt die bestmöglichen Ergebnisse (klar, hier kann man diskutieren, was „bestmöglich“ ist… was ja an anderen Orten auch schon ausführlichst gemacht wurde).

Und wenn man wirklich gute Arbeit in LaTex leisten will, muss man ganz schön Zeit investieren, um alles gut hinzubekommen (Seitenrand-Anforderungen „Also der Rand oben und unten ist etwas größer als Sie das normal gern hätten, aber das ist halt so vorgesehen in LaTeX. Ich schreib dafür 2 Seiten mehr, OK?“, Zeilenabstände, DIV-Format-Grenzen und was nicht noch alles) und oft ist der Weg „wie man ihn sich denkt“ nicht der richtige… nicht umsonst gibt es so viele Dateien wie „das LaTeX-Sündenregister“.

Viele Grüße
tigru