hallo
Das kann ich nachvollziehen. Allerdings bleibt für mich
folgendes unerklärlich:
- Druckt man die Grafiken direkt aus dem Word vom PC sehen sie
gut aus
- extrahiert man aber die Grafiken aus der Word Datei sind sie
schlecht, sowohl am MAC als auch am PC: / am Monitor / als
auch ausgedruckt / über diverse Software getestet.
word versucht, in das dokument eingefügte grafiken in der bestmöglichen auflösung zu halten. dafür verwendet word einen speziellen ole-datentyp, der ausserhalb von ms office eher ungebräuchilch ist. beim export des word-dokuments muss es die grafiken daher in ein gebräuchlicheres format konvertieren - eben gif. gif hat allerdings bei weitem nicht die möglichkeiten des internen formats, bei der konvertierung passieren also verluste. zusätzlich werden die gif-dateien eher auf den bildschirm hin optimiert.
wie schon erwähnt kann die mac-version nichts mit der pc-version der dateien anfangen. sie müssen daher konvertiert werden (auch wenn man als anwender davon nichts mitbekommt). dabei tritt ein ähnliches problem auf wie bei der konvertierung in html: die grafiken leiden dadurch.
Was also passiert mit den Grafiken in Word (PC), dass sie
besser aussehen lässt?
falsche frage: im word für pc sind die grafiken in originalqualität. bei den konvertierungen wird die qualität schlechter.
Ist es möglich, dass diese .emz und .pcz Dateien eine Art
Zusatz-Dateien sind, die nur Word auslesen kann und die
zusätzliche Infos zur Datei enthalten, die sonst aber kein
anderes Programm auslesen kann?
keine ahnung - die beiden datentypen kenne ich nicht.
Das vor allem interessiert mich in diesem Fall, da ich mit dir
vollkommen übereinstimme, das gif Dateien für den Druck
gänzlich unbrauchbar sind.
jein
die schlechte qualität kommt daher, dass die grafik für den druck skaliert werden muss. wird eine gif-grafik genau verdoppelt, so ist das ergebnis durchaus brauchbar. vergrössert man eine grafik um 50%, so werden aus 2 pixeln nun 3. hier sauber zu interpolieren, damit das ergebnis noch ok aussieht, ist eine kunst für sich.
wenn man höllisch aufpasst und die grafiken manuell richtig skaliert, kann man auch mit gif-dateien gute ergebnisse erzielen. ist aber ein grosser aufwand. betrifft übrigens alle bitmap-grafiken (egal ob gif, jpeg oder png).
einzige abhilfe: die grafik in möglichst hoher auflösung ins dokument einfügen, damit die fehler beim skalieren möglichst klein sind. lässt aber die dokumentgrösse hochschnellen.
Dank dir für Deinen sehr umfangreichen Beitrag. Word ist
bezüglich des Printbereiches für mich völliges Neuland und
nach allem was ich damit bisher erlebt und darüber gelesen
habe, werde ich zusehen auch künftig möglichst die Finger
davon zu lassen.
word ist ein ganz gutes werkzeug. wenn man das werkzeug gut anwenden kann und es bestimmungsgemäss einsetzt, wird man gute ergebnisse erzielen.
microsoft suggeriert allerdigns, dass word ein werkzeug für alles sei und v.a. kinderleicht zu bedienen. desshalb bekommt man es immer wieder mit anwendern zu tun, die plötzlich meinen, mit word desktop-publishing betreiben zu müssen, ohne auch nur die grundbegriffe davon zu kennen. das ergebnis sind unbrauchbare word-dokumente, die einfach nur grauslich sind.
leider muss man damit leben - ändern wird sich das nicht mehr.
lg
erwin