Platzhalter im individuellen Brief

Hallo,
ich benutze Word recht selten, daher habe ich folgende, für Oftanwender wohl eher blöde Frage:

Ich verfasse Briefe, und gehe wie folgt vor.
Text ist weitestgehend vorformuliert, je nach Territorium und Empfänger muss ich jedoch einige Textpassagen verändern. Serienbrief scheidet daher aus.

Wie kann ich es anstellen, dass aus dem Adressfeld :

Empfänger (Stadt XYZ)
Funktion Anrede Name (Bürgermeister Herr Müller)
Straße
PLZ Ort

die Grußformel „Sehr geehrter Herr Müller“
oder „Sehr geehrte Frau Maier“
automatisch generiert wird???

Ich würde mich über einen leicht verständlichen Tipp sehr freuen.

Ach ja, im Archiv habe ich genau zu meinem Thema nichts gefunden :frowning:
Gruß
Rumburak

hallo

warum scheidet serienbrief aus? wäre ja genau für deinen zweck dafür gebaut worden.

  • sofern in der datenquelle für den serienbrief ausreichend informationen für die anrede vorhanden sind (z.b. das geschlecht), kann die anrede automatisch generiert werden. geht relativ einfach mit den if-feldern.
  • ebenso kann man mit den if-feldern ganze textpassagen ein- und ausblenden, und zwar abhängig vom inhalt der datenquelle.
  • und natürlich kann man ja den seriendruck in eine datei machen. man hat dann ein fertiges word-dokument mit bereits eingemischten daten, in dem man ganz normal textteile anpassen kann.

ich sehe also keinerlei nachteile bei verwendung von serienbriefen, dafür mehrere vorteile.

infos zu den if-feldern gibt es in der online-hilfe. wenn man weis, wonach man suchen muss, ist die halbwegs brauchbar. zumindest gibt es ein paar beispiele, wie man damit umgeht.

lg
erwin

hallo

warum scheidet serienbrief aus? wäre ja genau für deinen zweck
dafür gebaut worden.

1.zuviel individuelle Textpassagen
2. keine Adressdatenbank vor dem brief vorhanden, diese entseht mit bzw. nach dem Brief.

infos zu den if-feldern gibt es in der online-hilfe. wenn man
weis, wonach man suchen muss, ist die halbwegs brauchbar.
zumindest gibt es ein paar beispiele, wie man damit umgeht.

Danke
Gruß Rumburak

hallo

also, einem serienbrief ist es fast egal, wieviele if-felder eingebaut werden. und die datenquelle zu einem serienbrief wird durchaus häufig erst nach dem serienbriefs erstellt. sind also beiden keine wirklich triftigen gründe gegen einen serienbrief.

es gibt schon auch andere lösungen, die sind aber durchwegs „unkomfortabler“ als eine serienbrieflösung:

  • am ehesten kommt noch eine lösung über die formular-funktion von word in frage: über die symbolleiste „formular“ kann man komfortabel formularfelder ins dokument einbauen. nachdem man am dokument einen dokumentschutz für formulareingabe angebracht hat (simpler klick auf das entsprechende ikon in der symbolleiste), kann man diese formularfelder relativ einfach mit daten befüllen. word legt über alle formularfelder automatisch eine textmarke, sodass man auf den inhalt der formularfelder per ref-feld referenzieren kann. man kann also die einmal erfassten daten beliebig oft im dokument wiederverwenden und auch in if-felder darauf veweisen. allerdings bringt der dokumentschutz manchmal unangenehme nebeneffekte mit sich. auch sieht man die formlarfelder im text. will man manche daten zwar abfragen, nicht aber drucken, ist das eher unpraktisch.
  • man kann auch mit den ask-feldern herumexperimentieren. wird ein ask-feld aktualisiert, kommt eine dialogbox, in der word nach dem inhalt für eine textmarke fragt. diese textmarke kann man wieder per ref-feld beliebig oft im dokument referenzieren. das ask-feld selbst sieht man aber im dokument nicht. der riesige nachteil dieser lösung ist, dass alle ask-felder nach der reihe einzeln abgefragt werden. hat man wenige felder ist das ok. muss man mehr als 3 solcher felder befüllen, artet das ganze schnell in aktive benutzerverärgerung aus.
  • man kann auch mit etwas vba eine simple eingabemaske basteln, die dann aufgrund der eingaben das dokument modifiziert. ist grundsätzlich kein problem, benötigt aber grundsätzliche vba-kenntnisse. ausserdem hat man das problem, dass man sich um die korrekte verteilung des vba-codes an alle anwender kümmern muss (nicht so trivial). dafür wäre diese lösung die mit abstand flexibelste, da man programmatisch weitaus mehr möglichkeiten hat (z.b. abfragen externer datenbanken, zugriff auf dateien etc.).

variable texte kann man z.b. mit autotexten beisteuern. man kann sich auch eine eigene symbolleiste mit autotexten zusammenstellen, damit die benutzer diese texte per simplen klick einfügen können. wäre aber nicht meine erste wahl für sowas…

auch kann man per includetext-feld texte von externen dateien dazuladen. ist hin- und wieder auch ganz praktisch. funktioniert aber leider gut nicht in kombination mit if-feldern bzw. mit serienbrief-feldern.

lg
erwin

Hallo,
ich danke Dir für Deine Mühe.

Was ich einfach wollte ist, wenn ich den adressblock geschrieben habe, dass sollte Word den Brief entweder mit „Sehr geehrte Frau name“ oder eben
" Sehr geehrter Herr Name" beginnen.
Eine Routine, also immerwiederkehrende Einträge gibts nicht.

Ich werde wohl auf mein altbewährtes Exel zurückgreifen.

Gruß Rumburak