Word 97 - Letzter Zugriff?

Hallo Forum,

ich möchte gerne wissen, ob es eine Möglichkeit gibt, bei einem Word-Dokument den Zeitpunkt des letzten Zugriffes festzustellen… Irgendwo muss doch eine Übersicht gespeichert sein, wie oft auf ein Dokument zugegriffen wurde, ich meine, sowas auch schon mal gelesen zu haben.

Grund ist der folgende: ich hatte meinen Rechner eine Zeitlang ausgeliehen und möchte jetzt gerne wissen, ob auf meine schreibgeschützten Worddokumente zugegriffen wurde, das heisst, ob das Passwort geknackt und die Datei gelesen wurde.

Damit meine ich nicht, dass man das entsprechende Dokument mit der rechten Maustaste anklickt und dann auf Eigenschaften geht. Dies zeig dann immer nur das jetztige Datum als letzten Zugriff an…

Vielen Dank
Grüssle Schuelsche

Hallo

Im Eigenschaftsdialog (Datei - Eigenschaften) in Word und im Windows-Explorer, auf Ebene Dateisystem.

Das lässt sich aber ziemlich einfach manipulieren.

Ganz anders der Passwortschutz zum Öffnen eines Word 97 oder 2000 Dokumentes. Der ist nämlich sicher.

Ich habe die gleichlautende Frage schon vor 2 Tagen in einm anderen Forum beantwortet. Was hast Du an meiner Antwort nicht verstanden?

Gruss
Silvia Widmer

Hallo Silvia,

auf meine Suche hin nach einem Artikel, der mein Problem behandelt, hatte ich keinen Erfolg. Deswegen habe ich Deinen Artikel auch nicht gefunden.

Jetzt habe ich nochmal gesucht, aber ich habe den Artikel, in dem dieses Problem bereits besprochen wurde, immernoch nicht gefunden… vielleicht kannst du mir da auf die Sprünge helfen.

Tut mir leid, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich die Frage natürlich nicht nochmal gestellt.

Grüssle schuelsche

Guter Witz!
[…]

Ganz anders der Passwortschutz zum Öffnen eines Word 97 oder
2000 Dokumentes. Der ist nämlich sicher.

*PRUUUSTBUHAHAHAHAHAHAAAAHAHAHAHAA* Passwortschutz von *ROTFL* Word97/2000 ist *Lachanfall* SICHER *Tränenlach*

Wo hast Du denn das her? Arbeitest Du bei Winzigweich? Hast Du Dir mal die geringe Mühe gemacht die Worte „Word 2000 password carck“ in eine Suchmaschine einzutippen? Es gibt da einige interessante Freeware-Produkte aus Russland …

Man sollte sich wirklich nicht auf Mickeymaus-Software aus den USA verlassen. Jedenfalls nicht, wenn man wirklich sicher sein möchte.

Gruss

Jens

Hi

Jetzt kommen wieder die Superschlauen und Schwätzer daher. Schau, es ist mir egal, was Du vom Passwortschutz in Word-Dokumenten hälst.

Ich finde es aber weniger gut, dass Du Leute verspottest, welche im Gegensatz zu Dir gewissenhaft recherchieren und ihr Hirn dazu benutzen um Wissen anzusammeln, statt gedankenlos plappern und nachplappern.

Ich finde es noch bedenklicher, dass Du statt aufklärst, verunsicherst mit Deinm Palaver!

Ist der Passwortschutz für Word 97 und Word2000 Dokumente sicher?
http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ/Passwort.htm

Silvia Widmer
Wirtschaftsinformatikerin.

na, dann mal los …

Ganz anders der Passwortschutz zum Öffnen eines Word 97 oder
2000 Dokumentes. Der ist nämlich sicher.

*PRUUUSTBUHAHAHAHAHAHAAAAHAHAHAHAA* Passwortschutz von
*ROTFL* Word97/2000 ist *Lachanfall* SICHER *Tränenlach*

eigentlich gehe ich auch davon aus, dass winword 2000 nur mittels brute force zu knacken ist. aber ich lerne gerne dazu.

eben jetzt ist ein winword 2000 dokument zu dir unterwegs. bitte knack es, veroeffentliche den text hier als antwort - und verrat mir dann bitte den namen des progies :wink:

mein doc heisst „passwort-test.doc“ und ich gebe ausdruecklich die erlaubnis, es zu knacken.

bin gespannt

gernot

eigentlich gehe ich auch davon aus, dass winword 2000 nur
mittels brute force zu knacken ist. aber ich lerne gerne dazu.

Ob’s im 2000er anders ist, weiss ich nicht. Das Problem bei Word 97 liegt nicht im Passwortschutz, der mag ja sogar noch angehen, sondern in der fehlenden Verschlüsselung der Daten an sich.

Der Passwortschutz sichert das Dokument vor dem Öffnen mit Word, sobald du es aber mit notepad öffnest, hast du den Text vor dir wie ein offenes Buch. Insofern hat Jens recht: Der Passwortschutz von Monsterschrott-Office ist eine Lachplatte

P.S.:

Der Passwortschutz sichert das Dokument vor dem Öffnen mit
Word, sobald du es aber mit notepad öffnest, hast du den Text
vor dir wie ein offenes Buch. Insofern hat Jens recht: Der
Passwortschutz von Monsterschrott-Office ist eine Lachplatte

Es kommt noch schlimmer (ich hab’s grad noch mal ausgetestet):

Das in Word 97 verwendete Passwort wird im Dokument sogar im Klartext abgelegt! Es bietet also nicht nur keinen Schutz, sondern gefährdet die Sicherheit des Benutzers in erheblichem Maße, wenn dieser das Passwort aus Bequemlichkeit auch noch an anderer Stelle verwendet.

Es gibt leider immer noch genügend Leute, die z.B. ihre Bank-PIN-Nummer an anderer Stelle als Passwort verwenden u. ä.

teils teils mit office 2000
hi schorsch

Der Passwortschutz sichert das Dokument vor dem Öffnen mit
Word, sobald du es aber mit notepad öffnest, hast du den Text
vor dir wie ein offenes Buch. Insofern hat Jens recht: Der
Passwortschutz von Monsterschrott-Office ist eine Lachplatte

teils ja, weil notepad mir die dateiinformationen offen legt.
teils nein, weil den gesamten text kriege ich (zumindest ich :wink: ) mit notepad nicht serviert …

ich bin weiter gespannt …

salut

gernot

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hi schorsch

Es kommt noch schlimmer (ich hab’s grad noch mal ausgetestet):

Das in Word 97 verwendete Passwort wird im Dokument sogar im
Klartext abgelegt! Es bietet also nicht nur keinen
Schutz, sondern gefährdet die Sicherheit des Benutzers in
erheblichem Maße, wenn dieser das Passwort aus Bequemlichkeit
auch noch an anderer Stelle verwendet.

das ist natuerlich uebel. in word 2000 kann ich das allerdings nicht mehr nachvollziehen. nur die eintraege in den doc-eigenschaften werden noch angezeigt.

ein haken ist natuerlich schon, dass ein passwort geschuetztes dokument auch als word 95 abgespeichert werden kann und dann der schutz aber nicht mehr besteht.

gernot

Hi,

eigentlich ist Silvias Ausführungen nichts hinzuzufügen.

Ich tue es aber doch: Wenn man sich in einem der einschlägigen Foren mal umsieht, dann stösst man leider häufig auf Leute, die es nicht so mit MS-Produkten zu haben scheinen. Teilweise habe ich hierfür Verständnis. Wenn man sich auf eine sachliche Kritik beschränken würde, wäre das in Ordnung. Das tun diese Leute aber nicht. Sie nörgeln und maulen, und letztlich haben sie eigentlich, wenn überhaupt, wenig Alternativen.

Ich mache mir die Mühe, neu auf den Markt kommende Versionen einiger Office-Konkurrenten, sofern sie mir zugänglich sind, anzusehen und zu testen. Wer das tut, der wird m.E. feststellen, dass die doch so oft geschmähten MS-Produkte erheblich besser sind, als diese „Alternativen“. Ganz abgesehen davon frage ich mich, was die oft einfach nicht ernstzunehmenden Kritiker eigentlich denken mögen, wenn sie mit der absoluten Dominanz von Microsoft-Produkten im Office-Bereich konfrontiert sehen: Glauben dieae wirklich, dass die Benutzer dieser Software alle bescheuert sind oder einfach nicht anders können? Dafür gibt’s ja wohl inzwischen wohl zuviele Alternativen, die kostenlos zu haben sind…

Schönen Tag.

Horst

http://www.horst-schulte.de

Hallo

Nochmals falsch, und zwar mehrmals.

  • Das Format zwischen WD97 und WD2000 hat nicht geändert.

  • WD97 und WD2000 brauchen, was den Passwortschutz betrifft den selben Algo.

  • Du siehst überhaupt nichts brauchbares in Notepad, wen Du eine geschützte WD97 Datei einsiehst.

  • Ist doch schön, dass es immer Neues gibt (WD2000). Dann muss man nicht sagen - ich habe mich da wahrscheinlich geirrt - sondern man kann sich ausreden: Ja jetzt ist es vielleicht besser geworden.

Gruss
Silvia Widmer

Hallo

Du sprichst vermutlich nicht vom selben. Hier ist das Passwort gemeint, welches gebraucht wird, um eine WD97-Datei zu öffnen.

Es gibt tatsächlich eine Stolperfalle. Wenn das Dokument nichts ahnend con Word 6.x oder WD95 nach WD97 übernommen wird, liegt das Passwort tatsächlich fast ungeschütz vor.

Wie man in diesem Falle vorgeht, erkennst Du im Skript, welches ich vorgeschlagen habe.

Gruss
Silvia Widmer

Nochmals falsch, und zwar mehrmals.

  • Das Format zwischen WD97 und WD2000 hat nicht geändert.

  • WD97 und WD2000 brauchen, was den Passwortschutz betrifft
    den selben Algo.

  • Du siehst überhaupt nichts brauchbares in Notepad, wen Du
    eine geschützte WD97 Datei einsiehst.

  • Ist doch schön, dass es immer Neues gibt (WD2000). Dann muss
    man nicht sagen - ich habe mich da wahrscheinlich geirrt -
    sondern man kann sich ausreden: Ja jetzt ist es vielleicht
    besser geworden.

Nun, dass du da wahrscheinlich geirrt hast, ist offensichtlich. Ein PC mit nacktem NT4.0 SP6a auf NTFS ohne IE. Darauf aus Office Professional (OP97) Word 97 ohne SP installiert. Text eingegeben, mit Dokumentschutz versehen, beim Speichern (generisches Word 97 Format) mit Lesekennwort versehen, zur Kontrolle nochmals in Word geöffnet.

Auf einem anderen PC mit Notepad geöffnet, der Text wunderfein lesbar, das Kennwort unverschlüsselt, die Zeichen voneinander mit Sonderzeichen getrennt.

Die gleiche Situation auf einem anderen PC mit vollständig installiertem OP97 SR-2.

Kann es sein, dass die Verschlüsselungsfunktionen, auf die du dich berufst, Bestandteil einer IE-Dll sind, die die entspr. Word-Dll überschreiben?

Gruss,
Schorsch

hi schorsch,

bei word gibt es 2 schutzmechanismen. einen gegen veraendern des textes und einen als leseschutz.

und wenn ich mich richtig erinnere, gab es in der ersten version von word 97 in der deutschen fassung den bug, dass beide kennwoerter vertauscht waren. wer den leseschutz aktivierte hatte nur den schreibschutz. und umgekehrt. kann es leider nicht mehr testen…

gernot

Stimmt,
der Unterschied ist deutlich erkennbar. Wundert mich nur, dass auch zwei Servicepacks daran nichts geändert haben!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

zunächst einmal eine Entschuldigung an Silvia. Mein Beitrag war nicht beleidigend gemeint. Ich hätte vielleicht den einen oder anderen :wink: anbringen sollen. Sorry …

eigentlich gehe ich auch davon aus, dass winword 2000 nur
mittels brute force zu knacken ist. aber ich lerne gerne dazu.

Ja, das ist auch so. Aber es gibt intelligente und dumme „brute force“ Attacken :smile:

Da Microsoft eine US-Amerikanische Firma ist, sind die Schlüssellängen auf 40 Bit beschränkt. D.h. man muss „lediglich“ maximal 2^40 Kombinationen durchprobieren. Unabhängig davon, wieviele Buchstaben, Ziffern oder sonstige Sonderzeichen ein Passwort enthält. Genau das nutzen auch etliche „Services“ aus, die Dir gerne Deine Datei knacken.

Ich selbst habe zur Zeit besseres zu tun, als meinen Rechner eine Woche laufen zu lassen, damit Deine Datei genackt wird.

Ich versichere Dir aber, das Verfahren ist bestimmt erfolgreich. Die dazugehörige Software kannst Du Dir bei diversen Sites runterladen.

Es gibt auch eine „professional“ Version, da kannst Du dann beliebig Viele Rechner parallel arbeiten lassen. Ich schäte fünf lausige Athlon 1.0 Ghz lösen Dein Problem im kürzester Zeit.

In diesem Falle habe ich auch nicht so sehr gegen Microsoft im besonderen, sondern gegen US-Amerikanische Produkte im allgemeinen „gewettert“. Ich finde deren Exportbeschränkungen auf Crypto-Software geradezu lächerlich und in diesem Falle auch gefährlich.

Gerüchteweise wurde ja von einer Lockerung der Beschränkung berichtet. Hat die NSA jetzt also leistungefähigere Rechner bekommen?

Gruss

Jens

Ich finde es noch bedenklicher, dass Du statt aufklärst,
verunsicherst mit Deinm Palaver!

Nana, das ist leider kein Palaver. Du solltest tatsächlich mal eine Suchmaschine verwenden. Schliesslich bist Du ja studierte Wirstschaftsinformatikerin *Hut ab*

Ist der Passwortschutz für Word 97 und Word2000 Dokumente
sicher?
http://mypage.bluewin.ch/reprobst/WordFAQ/Passwort.htm

Toll. Was da steht ist schlichtweg … naja, wenn nicht gerade falsch, dann doch nur halbwahr.

PGP und Co. verwenden zwar den gleichen Algorithmus, aber mit erheblich größeren Schlüsselräumen. Word verwendet (wie bereits erwähnt) lediglich 40 Bit. Eine Brute Force Attacke macht ein einigermassen ausgestatteter Hacker auf einem Bein hinkend!

Damit ich nicht wieder des „Laberns“ bezichtigt werde, hier der Link unter dem Du Dir die benötigte Software herunterladen kannst:

http://www.ssl.stu.neva.ru/psw/crack/guaword.html

Das Ding heisst „guaword“ weil es GARANTIERT funktioniert :smile:

Gruss

Jens

Ganz
abgesehen davon frage ich mich, was die oft einfach nicht
ernstzunehmenden Kritiker eigentlich denken mögen, wenn sie
mit der absoluten Dominanz von Microsoft-Produkten im
Office-Bereich konfrontiert sehen: Glauben dieae wirklich,
dass die Benutzer dieser Software alle bescheuert sind oder
einfach nicht anders können?

Ja, es ist immer der eine oder der andere Fall :smile:

Bei der Arbeit sind viele mittlerweile gezwungen, mit dem Schrott vorlieb zu nehmen, den ihre Firmen ihnen vorsetzen.

Manche Leute sind aber auch einfach zu *runterschluck* unwissend.

Es kommt darauf an, was man als komfortabel definiert. Wenn das Sehnenscheiden-Entzündungen vom herumklicken und viele nette Piktogramme bedeutet, dann ist Microsft erste Wahl. Kein Zweifel. Wenn man aber Stabilität, Portabilität und Funktionssicherheit als Kriterien anführt, dann schneidet M$ nicht nur bei Spinnern, sondern auch immer wieder bei Vergleichen z.B. der Zeitschrift CT mies ab. Den Leuten dort mag man allerlei vorwerfen, aber mangelnde Objektivität bei Vergleichstests sicher nicht.

Ich bleibe dabei: Word ist eine aufgeblasene, mit nutzlosen und kaputten Funktionen überhäuftes, halbgares Produkt für Briefeschreiber, die bisher eine Schreibmaschine verwendet haben.

Richtige Texte schreibt man mit anderen Tools.

Bücher am besten mit TeX/LaTeX/LyX (bei den Verlagen gibt es für Autoren gleich die benötigten Styles zum runterladen … siehe Springer, Oxford University Press, Elsevier Science, Addison-Wesley, …)

Zeitschriften mit DTP Software ala Quark Express, Ventura, etc.

Gruss

Jens

hallo jens,

Da Microsoft eine US-Amerikanische Firma ist, sind die
Schlüssellängen auf 40 Bit beschränkt. D.h. man muss
„lediglich“ maximal 2^40 Kombinationen durchprobieren.
Unabhängig davon, wieviele Buchstaben, Ziffern oder sonstige
Sonderzeichen ein Passwort enthält. Genau das nutzen auch
etliche „Services“ aus, die Dir gerne Deine Datei knacken.

ja, 40 bit ist heute wenig. allerdings, wer seine docs wirklich gut schuetzen will, nimmt ohnehin pgp oder vergleichbares. fuer den gewoehnlichen schutz im buero reicht es. da geht es in der regel darum, dass kollegen oder chef nicht mitlesen.

Ich selbst habe zur Zeit besseres zu tun, als meinen Rechner
eine Woche laufen zu lassen, damit Deine Datei genackt wird.

eben

Ich versichere Dir aber, das Verfahren ist bestimmt
erfolgreich.

irgendwann ist es erfolgreich. das gilt fuer fast jede brute force attacke. die frage ist wann, ob sich der aufwand lohnt und ob es dann noch aktuell ist.

Es gibt auch eine „professional“ Version, da kannst Du dann
beliebig Viele Rechner parallel arbeiten lassen. Ich schäte
fünf lausige Athlon 1.0 Ghz lösen Dein Problem im kürzester
Zeit.

bloss, dass die user in den netzwerken, die ich betreue weder wissen, wie sie das organisieren sollen, noch die zeit und energie dazu aufwenden wollen.

Gerüchteweise wurde ja von einer Lockerung der Beschränkung
berichtet. Hat die NSA jetzt also leistungefähigere Rechner
bekommen?

das auch. aber auch mehr backdoorzugaenge und neue software :wink:
und die darf auch gern das positionspapier des kollegen mueller lesen …

salut

gernot