Hallo Erik,
Ja, es sind Hochschulabsolventen, aber seltsamerweise scheinen mehr als die Hälfte mit dem PC auf Kriegsfuß zu stehen. Schon der Umstieg von Outlook auf Thunderbird war für die Belegschaft (und den DV-Support) eine Herausforderung. 
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Wir haben vor einigen Monaten das Arbeiten mit Kapitel-Vorlagen eingeführt. Tatsächlich erstellen wir wissenschaftliche Dossiers, die aus 10 Standardkapiteln bestehen und haben für jedes Kapitel eine Vorlage eingeführt.
Es ist eine Verbesserung. Das Problem ist, dass die Mitarbeiter aus früheren Dossiers Passagen kopieren und sich dann die Formatvorlagen wieder zumüllen.
Warum machen sie das wohl? Weil sie die Passagen brauchen. Diese Passagen könnten sie aber auch auf ihrem Arbeitsplatz-PC als Autotexte ablegen. Allerdings ist die Bedienung der Autotexte in Word alles andere als intuitiv; daß man Autotexte in Kategorien zusammenfassen kann, weiß kaum einer, und wie das geht, weiß gar keiner.
Dann gib’ ihnen doch eine UserForm, in der sie das komfortabel erledigen önnen. Dann haben sie ihre eigenen Passagen auf ihrem eigenen Rechner und gut is’. Im Dokument sind das eh’ nur Zeichenfolgen.
Dabei haben wir einen Schortcut für „Einfügen mit Anpassung an das bestehende Absatzformat“ in eine globale .dot eingeführt und alle Mitarbeiter angewiesen, das Speichern neuer FVs abzustellen.
Die Reihenfolge ist aber anders: eigene Dot geht vor Normal.dot geht vor globale Dot. Deshalb benutzen die User den Shortcut auch nicht.
Dennoch öffne ich dauernd Dokumente, die neue Formatvorlagen haben.
Logisch.
Für ein bestimmtes Themenfeld in unserem Betrieb gibt es eine von einer EU-Behörde entwickelte Software. Es ist eine Java-Applikation, die eine Oberfläche erzeugt, in der sich unter jedem Kapitel u.a. ein Textfeld befindet, das frei ausgefüllt werden kann.
Ich verstehe nur Bahnhof. Grauenhaft. Was soll Java oberhalb von Word? Das kann man doch in Word selbst erledigen.
Allerdings ist der Begriff Textfeld in Word anders besetzt als in anderen Applikationen [deshalb versteh’ ich auch nix].
Die Software ist furchtbar schwerfällig und fehlerhaft, aber ein guter Ansatz.
Kann man den nicht in Word abbilden? Die Datei-Verwaltung kann man unter Datei > Eigenschaften strukturieren. Neben den m.W. niemals genutzten, aber in allen Versionen vorhandenen _Schlüsselwörter_n gibt es auch noch CustomDocumentProperties. Davon kann man tausende festlegen und alle Dokumente vollautomatisch verwalten. Word ist dazu da und kann es auch.
Nur leider haben wir nicht die Ressourcen, eine solche Lösung auch für andere Bereiche zu entwickeln.
Na ja, so schwer ist Word auch nicht.
Meine ursprüngliche Überlegung ging daher eher in die Richtung, ob es eine Standardsoftware gibt, in der man eine unveränderbare Kapitelstruktur vorgeben kann, und darunter Felder für Text, Abbildungen und Tabellen hat, …
Eine Dokumentvorlage für das ganze Gutachten, nicht für einzelne Kapitel, kann das locker.
In meiner Antwort auf den Post von KUHmax habe ich ausführlich klargemacht, warum eine Standard-Software niemals für ein spezielles Problem die erste Wahl sein kann.
In Deinem Fall überhaupt nicht, denn Du hast mit Word schon eine Standard-Software [die aber an Eure spezielle Problematik nicht ausreichend angepaßt zu sein scheint]. Warum jetzt statt Anpassung von Standard-Software1 noch eine Standard-Software2?
… jedes dieser Elemente wird im Ausgabedokument automatisch nach Vorgaben formatiert.
Mit dme vorgenannte Vorschlag für Symbolleiste mit standardisierten Formatvorlagen macht das der Benutzer schon selbst. So doof ist der nicht.
Ich befinde mich noch beim Brainstorming und bin froh für jede Meinung aus einem anderen Blickwinkel…
Gerne! Macht mir unheimlich Freude, mein in den ganzen Jahren angesammeltes Wissen teilen zu können.
Gruß
Markus