Dokumenteditiersystem für unternehmen

Hallo!

Ich arbeite in einem Unternehmen, dass umfangreiche wissenschaftliche Texte für Kunden und Behörden erstellt. Wir arbeiten mit MS Office und es gibt immer wieder Probleme mit inkonsistenten Formatierungen, instabilen Dokumenten, Aktualisierung von Querverweisen etc.

Meine „Vision“: Die Sachverständigen schreiben nur noch Text, sie kümmern sich nicht mehr um Formatierungen, Querverweise, Einbindung von Tabellen und Abbildungen. Der Text wird von der Anwendung auf Wunsch nach ganz bestimmten Formatierungregeln in ein Word-Dokument oder pdf überführt. Man sollte dazu wissen, dass in den Dokumenten die Kapiteleinteilung
samt Überschriftstext immer gleich sind, nur der eigentliche Text und der Inhalt von Tabellen ändert sich.

Richtig hip wäre es, wenn mehrere Mitarbeiter an einem Dokument arbeiten könnten, das ist aber nicht zwingend notwendig.

Es muss möglich sein, die Texte schnell und unkompliziert von und zu Word zu konvertieren, um mit Kunden Daten austauschen zu können. Davon abgesehen werden die fertigen Texte per pdf an Behörden geschickt.

Wer hat Erfahrung mit Word-Alternativen oder gar einer firmenweiten Dokument-Editier-Lösung?

Hallo menkalinan,

Ich arbeite in einem Unternehmen, dass umfangreiche wissenschaftliche Texte für Kunden und Behörden erstellt. Wir arbeiten mit MS Office und es gibt immer wieder Probleme mit inkonsistenten Formatierungen, instabilen Dokumenten, Aktualisierung von Querverweisen etc.

Wundert mich nicht. Seit dieser unsäglichen Müll-Option Formatierung mitverfolgen werden die Formatvorlagen jedes Word-Dokuments zu einem undurchschaubaren Chaos. Was nicht zuletzt daran liegt, daß man FVs zwar neun Ebenen tief schachteln [ich verwende derzeit nur vier], aber nicht in einer Baumstruktur darstellen kann [OOo’s Stylist bietet wenigstens fünf Registerkarten]. Zudem haben die Versionen ab Word XP auch diese unsäglichen Tabellen-FVs, die aktiv sind, im Menü aber nicht angezeigt werden, wenn eine andere Absatz-FV verwendet wird. Grausam!

Meine „Vision“: Die Sachverständigen schreiben nur noch Text, sie kümmern sich nicht mehr um Formatierungen, Querverweise, Einbindung von Tabellen und Abbildungen. Der Text wird von der Anwendung auf Wunsch nach ganz bestimmten Formatierungregeln in ein Word-Dokument oder pdf überführt. Man sollte dazu wissen, dass in den Dokumenten die Kapiteleinteilung samt Überschriftstext immer gleich sind, nur der eigentliche Text und der Inhalt von Tabellen ändert sich.

Hier müssen wir zwei Dinge unterscheiden: a) Textformatierung & Querverweise b) Einbindung von Tabellen [ich vermute, die Tabellen kommen nicht aus Word].

Deiner Vision relativ nahe kommst Du folgendermaßen:

  1. Es gibt eine Dokumentvorlage für die Gutachten.
    In dieser sind natürlich alle Elemente, die immer gleich sind, schon vorgegeben. Das gilt für Inhaltsverzeichnis, lebende Kopfzeilen, Tabellenverzeichnis etc. [läßt sich alles auch ohne Vorhandensein der anzuzeigenden Elemente erledigen — dafür gibt’s ja Word-Felder].
    In dieser Dokumentvorlage sind alle von Word mitgelieferten FVs gelöscht bzw. unsichtbar. Der Sachverständige hat nur drei Überschriften und acht Fließtext-FVs [die Namen habe ich von einem ungenannten Kollegen, der das folgende System erdacht hat; ich hab’s nur verfeinert]:
  • AD ist der normale Text
  • AX ist die Numerierung erste Ebene, also hängender Einzug; numeriert wird händisch (was sich aber mit Makros und SEQ-Feldern ändern läßt)
  • AY folgt auf AX, also keine Nummer, linker Einzug so wie zweite Zeile von AX
  • BX / BY, CX / CY, DX / DY analog AX / AY. Bringt also vier Ebenen im Fließtext [das reichte in einer internationalen RA/WP/StB-Kanzlei].
    Diese FVs werden auf eine Symbolleiste gezogen, gleihzeitig wird ihnen der Tastenschlüssel ihres Namens zugeordnet [AX > Alt+A,X]. Auch die Überschriften-FVs kommen auf die Symbolleiste [einen Tastenschlüssel haben die schon ab Werk: Alt+1, Alt+2]

Damit sollte die Formatierung des Fließtexts „totgeschlagen“ sein.

  1. In dieser Dokumentvorlage gibt es für das Einfügen von Querverweisen eine (nichtmodale — ich meine die, wo der Benutzer zwischen Dokument und Form wechseln kann) Userform. Die wird über eine Symbolleistenschaltfläche aufgerufen und fügt die Querverweise benutzerfreundlich, aber auch mit Plausibilitätsprüfungen, ein.

Damit wäre das, was im Fließtext ohne Bezug zu anderen Dateien getan werden muß, „totgeschlagen“.

  1. Das Einfügen der Tabellen wird ebenfalls per Makro, aufgerufen von einer Symbolleistenschaltfläche, gesteuert. Bitte benutzerfreundlich, denn sonst werden die User nach Löchern im System suchen und diese nicht melden, was das ganze Projekt kippen kann.

Damit wäre auch die Verbindung zwischen Word-Gutachten und anderen Programmen/Dokumenten „totgeschlagen“.

Im wesentlichen war es das.

Natürlich ist da ewig viel Feintuning vor Ort erforderlich — ein Außenstehender wird das schwerlich praktikabel umsetzen können.

Richtig hip wäre es, wenn mehrere Mitarbeiter an einem Dokument arbeiten könnten, das ist aber nicht zwingend notwendig.

Die Lösung, bei Word zu bleiben, ist bestechend:

  • Auch der Änderungsmodus bleibt verfügbar, denn das Gutachten ist weiterhin ein normales Word-Dokument.
  • Da dokumentspezifische Makros die allgemeinen Befehle überschreiben, kann man in der einen Dokumentvorlage für die Gutachten dem Benutzer alles verbieten; mit einer anderen Dokumentvorlage kann er Word in vollem Umfang nutzen.
    Das sollte man dann auch tun: alle Formatierungsbefehle außer Kraft setzen oder durch FVs ersetzen. Schon ist das Dokument sauber (und kleiner).

Es muss möglich sein, die Texte schnell und unkompliziert von und zu Word zu konvertieren, um mit Kunden Daten austauschen zu können. Davon abgesehen werden die fertigen Texte per pdf an Behörden geschickt.

Entfällt bei meiner Lösung.

Wer hat Erfahrung mit Word-Alternativen oder gar einer firmenweiten Dokument-Editier-Lösung?

Wozu? Du hast schon ein mächtiges Textverarbeitungsprogramm. Nutze es!

HTH.

Markus
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Und Sterne sammel ich noch immer.

Hallo menaklinan,

Ich arbeite in einem Unternehmen, dass umfangreiche
wissenschaftliche Texte für Kunden und Behörden erstellt. Wir
arbeiten mit MS Office und es gibt immer wieder Probleme mit
inkonsistenten Formatierungen, instabilen Dokumenten,
Aktualisierung von Querverweisen etc.

Meine „Vision“: Die Sachverständigen schreiben nur noch Text,
sie kümmern sich nicht mehr um Formatierungen, Querverweise,
Einbindung von Tabellen und Abbildungen. Der Text wird von der
Anwendung auf Wunsch nach ganz bestimmten Formatierungregeln
in ein Word-Dokument oder pdf überführt. Man sollte dazu
wissen, dass in den Dokumenten die Kapiteleinteilung
samt Überschriftstext immer gleich sind, nur der eigentliche
Text und der Inhalt von Tabellen ändert sich.

Schau mal dieses hier an: http://www.gds.eu/de/

Es ist NICHT kostenlos, aber wenn ihr euere Fehlersuch-Zeiten als Kosten rechnet, dann lohnt es sich möglicherweise.

NB: Ich selber verdiene da nichts, habe überhaupt nichts damit zu tun, außer dass ich es kenne.

Gruß, Karin

Hallo menaklinan,

Schau mal dieses hier an: http://www.gds.eu/de/

Habe ich gemacht. Zitat:
Kunden der gds AG nutzen vielfältige Lösungen für die Technische Dokumentation. Als Software-Entwickler vertreibt gds die Redaktionsumgebung docuglobe, die mit MS Word als Editor arbeitet. Basierend auf dem Prinzip der Modularisierung, senkt docuglobe die Kosten für produktbegleitende Unterlagen nachweislich um 30-70%. Mit dem Terminologie-Werkzeug docuterm bietet gds eine Lösung zur Sicherstellung konsistenter Benennungen.

Es ist NICHT kostenlos, aber wenn ihr euere Fehlersuch-Zeiten als Kosten rechnet, dann lohnt es sich möglicherweise.

Möglicherweise. Es sind aber vier Programme. Wenn man den Schulungsaufwand „als Kosten“ rechnet, rechnet es sich möglicherweise NICHT.

NB: Ich selber verdiene da nichts, habe überhaupt nichts damit zu tun, außer dass ich es kenne.
Gruß, Karin

Etwas zu kennen bedeutet aber nicht automatisch, es empfehlen zu können. Das sollte schon expressis verbis im Beitrag stehen.

Außerdem:

  • Sowohl Schulung als auch Support werden nicht als kostenfrei beworben [übrigens: alle vierzehn Tage finden irgendwo Schulungen statt].

  • Was passiert, wenn das Docu…-System eingestellt wird? Dann bricht die Produktivität ein.
    Zitat aus der Internetpräsenz der Technotrans AG, der Muttergesellschaft von gds:
    Um dem dramatischen Umsatzeinbruch infolge der weltweiten Wirtschaftskrise zu begegnen, wurden weitere Maßnahmen ergriffen: Die Zahl der Beschäftigten wurde weltweit reduziert, am größten Standort des Konzerns, in Sassenberg, wurde Kurzarbeit eingeführt, die Produktion an den Standorten Mt. Prospect (USA) und Gersthofen (Deutschland) wurde eingestellt und nach Sassenberg verlagert, die Strukturen in Asien wurden konsolidiert.

  • Das Docu…-System richtet sich an Sachbearbeiter für technische Dokumentationen. Erstellen die Sachverständigen Deines Unternehmens denn solche Papiere? Ich habe eher verstanden, daß sie Gutachten erstellen und vermtulich Hochschulabsolventen sind. Das heißt für mich, daß bis auf das Layout der Gutachten der Inhalt vollkommen frei ist. Deshalb wären die beworbene Korrtektheit bei Benennungen eher ein unproduktiver Zwang.

Ich favorisiere weiter eine Inhouse-Lösung mit entsprechender Schulung der Mitarbeiter. Da es sehr unwahrscheinlich ist, daß Word in nächster Zeit eingestellt wird — und selbst wenn: man kann immer auf OpenOffice umsteigen, das ist in einfachen Sachen dem Word so ähnlich [und kann auch in älteren Versionen schon pdf] —, ist eine Inhouse-Anpassung der bereits bezahlten Software stets kostengünstiger als der Umstieg auf eine Software, die richtig teuer ist, weil sie zu ihrem Anschaffungspreis Word als Texteditor voraussetzt. Das bedeutet außerdem doppelten Schulungsaufwand. Dein Problem kommt ja gerade daher, daß die Sachverständigen Word nicht richtig anzuwenden gelernt haben.

Wie eine solche Software sein kann, sieht man bei RAmicro, das auch Word als Editor nutzt.

Der Hersteller hat die Word-Menüs komplett gelassen [die User könnten Positionsrahmen einfügen und zeichnen!], aber mit eigenen Befehlen [die auch noch alle das gleiche Icon tragen] regelrecht zugeballert [das Datei-Menü erstreckt sich bis zum unteren Bildschirmrand]. Das ist besonders bitter, weil die Menüstruktur von Word nicht logisch ist: Zeichen- und Absatzformatierung finden sich in den Menüs Format und Extras [Numerierung und Aufzählung], Seitenformatierung im Menü Datei, Shapes- und InlineShapes auf der Symbolleiste Zeichnen. Bei vielen dauert es Jahre, bis man diese Unlogik verinnerlicht hat.

Neue Benutzer sitzen meist hilflos vor RAmicro und erkundigen sich bei schon länger angestellten Kollegen, was man machen muß. Die Rechtsamwälte selbst haben meist gar keine Ahnung von EDV. So wird die dahinterliegende Datenbank komplett zugemüllt. Ein richtiges Controlling kann deshalb nicht stattfinden [was bei Rechtsanwälten aber egal ist, da sie nach einer auf Deutschland beschränkten Gebührenordnung und nicht nach Marktpreisen arbeiten]. Am Jahresende ist furchtbar viel Handarbeit notwendig.
Deshalb hatte die bereits erwähnte Großkanzlei auf Brancehnsoftware ganz verzichtet und die drei Produkte Lotus Notes, SAP und MS Office durch vielfältige Anpassungen unter einen Hut gebracht.

HTH.

Markus

Hallo Markus,

danke für deinen Beitrag! Wahrscheinlich hast du Recht und man sollte bei MS Office als kleinsten gemeinsamen Nenner bleiben. Ja, es sind Hochschulabsolventen, aber seltsamerweise scheinen mehr als die Hälfte mit dem PC auf Kriegsfuß zu stehen. Schon der Umstieg von Outlook auf Thunderbird war für die Belegschaft (und den DV-Support) eine Herausforderung. :wink:

Wir haben vor einigen Monaten das Arbeiten mit Kapitel-Vorlagen eingeführt. Tatsächlich erstellen wir wissenschaftliche Dossiers, die aus 10 Standardkapiteln bestehen und haben für jedes Kapitel eine Vorlage eingeführt. Es ist eine Verbesserung. Das Problem ist, dass die Mitarbeiter aus früheren Dossiers Passagen kopieren und sich dann die Formatvorlagen wieder zumüllen. Dabei haben wir einen Schortcut für „Einfügen mit Anpassung an das bestehende Absatzformat“ in eine globale .dot eingeführt und alle Mitarbeiter angewiesen, das Speichern neuer FVs abzustellen. Dennoch öffne ich dauernd Dokumente, die neue Formatvorlagen haben.

Für ein bestimmtes Themenfeld in unserem Betrieb gibt es eine von einer EU-Behörde entwickelte Software. Es ist eine Java-Applikation, die eine Oberfläche erzeugt, in der sich unter jedem Kapitel u.a. ein Textfeld befindet, das frei ausgefüllt werden kann. Die Software ist furchtbar schwerfällig und fehlerhaft, aber ein guter Ansatz. Nur leider haben wir nicht die Ressourcen, eine solche Lösung auch für andere Bereiche zu entwickeln. Meine ursprüngliche Überlegung ging daher eher in die Richtung, ob es eine Standardsoftware gibt, in der man eine unveränderbare Kapitelstruktur vorgeben kann, und darunter Felder für Text, Abbildungen und Tabellen hat, jedes dieser Elemente wird im Ausgabedokument automatisch nach Vorgaben formatiert.

Danke für eure bisherigen Anregungen! Ich befinde mich noch beim Brainstorming und bin froh für jede Meinung aus einem anderen Blickwinkel…

Gruß,
Erik

Hallo Erik,

Ja, es sind Hochschulabsolventen, aber seltsamerweise scheinen mehr als die Hälfte mit dem PC auf Kriegsfuß zu stehen. Schon der Umstieg von Outlook auf Thunderbird war für die Belegschaft (und den DV-Support) eine Herausforderung. :wink:

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Wir haben vor einigen Monaten das Arbeiten mit Kapitel-Vorlagen eingeführt. Tatsächlich erstellen wir wissenschaftliche Dossiers, die aus 10 Standardkapiteln bestehen und haben für jedes Kapitel eine Vorlage eingeführt.
Es ist eine Verbesserung. Das Problem ist, dass die Mitarbeiter aus früheren Dossiers Passagen kopieren und sich dann die Formatvorlagen wieder zumüllen.

Warum machen sie das wohl? Weil sie die Passagen brauchen. Diese Passagen könnten sie aber auch auf ihrem Arbeitsplatz-PC als Autotexte ablegen. Allerdings ist die Bedienung der Autotexte in Word alles andere als intuitiv; daß man Autotexte in Kategorien zusammenfassen kann, weiß kaum einer, und wie das geht, weiß gar keiner.
Dann gib’ ihnen doch eine UserForm, in der sie das komfortabel erledigen önnen. Dann haben sie ihre eigenen Passagen auf ihrem eigenen Rechner und gut is’. Im Dokument sind das eh’ nur Zeichenfolgen.

Dabei haben wir einen Schortcut für „Einfügen mit Anpassung an das bestehende Absatzformat“ in eine globale .dot eingeführt und alle Mitarbeiter angewiesen, das Speichern neuer FVs abzustellen.

Die Reihenfolge ist aber anders: eigene Dot geht vor Normal.dot geht vor globale Dot. Deshalb benutzen die User den Shortcut auch nicht.

Dennoch öffne ich dauernd Dokumente, die neue Formatvorlagen haben.

Logisch.

Für ein bestimmtes Themenfeld in unserem Betrieb gibt es eine von einer EU-Behörde entwickelte Software. Es ist eine Java-Applikation, die eine Oberfläche erzeugt, in der sich unter jedem Kapitel u.a. ein Textfeld befindet, das frei ausgefüllt werden kann.

Ich verstehe nur Bahnhof. Grauenhaft. Was soll Java oberhalb von Word? Das kann man doch in Word selbst erledigen.
Allerdings ist der Begriff Textfeld in Word anders besetzt als in anderen Applikationen [deshalb versteh’ ich auch nix].

Die Software ist furchtbar schwerfällig und fehlerhaft, aber ein guter Ansatz.

Kann man den nicht in Word abbilden? Die Datei-Verwaltung kann man unter Datei > Eigenschaften strukturieren. Neben den m.W. niemals genutzten, aber in allen Versionen vorhandenen _Schlüsselwörter_n gibt es auch noch CustomDocumentProperties. Davon kann man tausende festlegen und alle Dokumente vollautomatisch verwalten. Word ist dazu da und kann es auch.

Nur leider haben wir nicht die Ressourcen, eine solche Lösung auch für andere Bereiche zu entwickeln.

Na ja, so schwer ist Word auch nicht.

Meine ursprüngliche Überlegung ging daher eher in die Richtung, ob es eine Standardsoftware gibt, in der man eine unveränderbare Kapitelstruktur vorgeben kann, und darunter Felder für Text, Abbildungen und Tabellen hat, …

Eine Dokumentvorlage für das ganze Gutachten, nicht für einzelne Kapitel, kann das locker.
In meiner Antwort auf den Post von KUHmax habe ich ausführlich klargemacht, warum eine Standard-Software niemals für ein spezielles Problem die erste Wahl sein kann.
In Deinem Fall überhaupt nicht, denn Du hast mit Word schon eine Standard-Software [die aber an Eure spezielle Problematik nicht ausreichend angepaßt zu sein scheint]. Warum jetzt statt Anpassung von Standard-Software1 noch eine Standard-Software2?

… jedes dieser Elemente wird im Ausgabedokument automatisch nach Vorgaben formatiert.

Mit dme vorgenannte Vorschlag für Symbolleiste mit standardisierten Formatvorlagen macht das der Benutzer schon selbst. So doof ist der nicht.

Ich befinde mich noch beim Brainstorming und bin froh für jede Meinung aus einem anderen Blickwinkel…

Gerne! Macht mir unheimlich Freude, mein in den ganzen Jahren angesammeltes Wissen teilen zu können.

Gruß

Markus

Hallo,

dieser ganze Quatsch und die vielen Probleme resultieren daraus, dass Word es noch nie geschafft hat und es prinzipiell auch nie schaffen wird, Inhalt von Layout zu trennen.

Man kopiert nie einfach nur Text, sondern immer irgend wie doch mindestens eine halbe Formatierung mit, wenn man „cut & paste“ machen möchte.

Meine Empfehlung wäre daher auch eher auf Word zu verzichten und auf LaTeX umzusteigen. Die User schreiben die Texte einfach in ihrem lieblings Texteditor. Nur Inhalt. Sonst nix.

Über eine elegant angepasste TeX Styledatei oder auch nur eine ausgeklügelte Variante der Standardvorlagen kann der Text einfach eingebunden und konsistent formatiert werden. Inkusive Querverweise, Kapitlenummern, Seitenzahlen, etc.

Das Layout sieht ohne viel rumgemurkse extrem professionell aus und mit akademischem Hintergrund sollte kein Autor Probleme haben, sich ein paar Markup Befehle zu merken, wenn er eigene Unterkapitel, Aufzählungen oder Verweise einbauen möchte.

Anleitungen, Hilfe, Hintergründe, etc. gibt es unter

http://www.dante.de/

Ach ja, die Software ist extrem stabil, ist für jedes Betriebssystem zu haben und – kostet nichts.

Gruß

Fritze