Datenmengen zu groß für Excel

Habe das Problem, daß ich riesige Datenmengen in Excel auswerten muß. Dabei kann ich die Daten nicht auf verschiedenen Dateien verteilen. Nun kommt Excel aber an seine Kapazitätsgrenzen und stürzt ständig ab. Kann man irgendwo den Arbeitsspeicher für Excel unter XP erhöhen?

Vielen Dank im Vorraus, Aleinad!

Hallo
EXCEL ist halt „nur ein Rechenblatt“, jedenfalls keine Datenbank. Ich glaube, du musst die Daten in eine Datenbank einlesen, z.B. Access oder Paradox oder …
Anderseits wundere ich mich, dass die Sache bei dir so „riesig“ geworden sein soll. Hast du wirklich solche Unmengen Daten drin? Vielleicht schleppst du einfach irgend welche „Altlasten“ mit. Als erstes würde ich dann versuchen, die Datenbereiche (nicht ganze Blätter) in ein neues XLS zu kopieren; vielleicht hilft es.
Erich

Es sind Daten, die alle 2 Minuten über einen Monat aufgenommen wurden. Sprich rund 23000 Zeilen mit etwa 7 Parameter. Excel stellt beispielsweise nur 24000 Zeilen zur Verfügung, deshalb riesig. Davon sollen Graphiken erstellt werden, die für alle Beteiligten lesbar sein sollen. Dabei bietet sich Excel an, weil Standardprogramm und einfach in der Erstellung von Graphiken. Habe schon alle Verknüpfungen herausgenommen, alle anderen Programme geschlossen und habe an sich auch 512 MB Arbeitsspeicher. Trotzdem ist das Arbeiten eine Qual, komme kaum voran, weil es ständig abstürtzt.
Was kann ich noch tun?

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Excel stellt beispielsweise nur 24000 Zeilen zur Verfügung, deshalb
riesig

Was hast du für eine Excel-Version? Meine bietet 65.536 Zeilen an

Gruß Tobi@s

Ist Excel 2003 SSL. Bei den Graphiken gibt es an, daß nur 32000 Datenpunkte in 2D angegeben werden können. Bin knapp drunter.

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Hallo
Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle diese Datenpunkte in der grafischen Darstellung relevant sind. 20000 Punkte auf z.B. 200 mm Axe ergibt einen Punktabstand von 1/100 mm ! Kannst du für die Grafik nur jeden zweiten/dritten/zehnten Punkt nehmen? Das wäre meine Idee „so aus dem Bauch heraus“
Erich

Nachtrag

Punkt nehmen? Das wäre meine Idee „so aus dem Bauch heraus“

oder über z.B. 10 Punkte einen Mittelwert bilden ?
Erich

Sind in den Tabellen resp. Datenfeldern schon Funktionen (Rechen- oder Formatierungsfunktionen) integriert ? Das würde dann allerdings zu äußerst großen Tabellen führen, die überdies noch dauernd aktualisiert würden (fall Aktualisieren auf automatisch steht).
Vorschlag : Nur Rohdaten in einem Arbeitsblatt lagern, und in neuen worksheets nur die Originaldaten (z.B. Pivot) einlesen und dann als Grafiken ausgeben.
Vorteil: einmal aufgebaute Grafiken/Auswertungen bleiben immer erhalten, nur die Originaldaten werden aktualisiert (!Achtung : Den Zeilen-u. Spaltenraum der Originaldatei beachten; falls mehr oder weniger Zeilen/Spalten, dann Pivot anpassen.)
gruß
achim

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Hallo Aleinad,

verschiedenes:

a) Excel hat rund genau 65.536 Zeilen (2 hoch 16) und 256 Spalten (2 hoch 8).

b) Rund 23.000 Datenzeilen mit „ungefähr“ 7 Datenspalten sind für Excel überhaupt kein Problem. Auch nicht bei einem etwas langsameren PC. Wenn Du allerdings noch Formeln hinterlegt hast, die ständig neu berechnet werden müssen, dauert’s halt schonmal ein wenig, bis die Ergebnisse da sind.

c) Diagramme können meines Wissens nur bis zu 256 (wieder 2 hoch 8) Datenreihen abbilden - die 7 Spalten sind also kein Problem. Mit der Auflösung hat das im Übrigen überhaupt nichts zu tun (hat irgendjemand geschrieben)! Wenn Dein Diagramm eine Zeitachse (x) enthält, kann Excel sogar die Datenreihen so zusammenfassen - das Diagramm zeigt dann halt nur jeden n-ten Datenpunkt. Natürlich sehen Balkendiagramme dann Sch…e aus, Liniendiagramme eignen sich dazu besser. Wichtig für diese Funktionalität ist allerdings, daß die Spalte mit der Datum/Uhrzeit-Information ein „echtes“ Datums/Uhrzeit-Format hat. Rückwärts-Schreibungen wie z. B. „2005-12-31 12:15:00“ gehen da nicht.

Gruß
(Woly)

PS: Kannst mir gerne mal die Excel-Tabelle (mit veränderten Daten) als ZIP-Datei zusenden (bitte max. 2 MB).