hi leuts,
ich verwende EXCEL-Tabellen unter anderem für ahnenforschungszwecke. wie kann ich dem doofen programm endlich lernen, dass es beispielsweise die zeit vom 13. 7. 1321 bis zum 19. 8. 1356 ausrechnet. das ganze funktioniert nur mit datumsangaben im 20. oder 21. jahrhundert.
danke für eure tips
gruß
oswald
Hi Oswald,
Excel beherrscht nur Daten ab 1900 (Mac: 1904). Wenn Du früher rechnen willst, musst Du Dir wohl eine eigene Funktion basteln. Vielleicht hilft Dir der Code von http://www.barasch.com/excel/daymoyear.htm etwas.
Gruß
Sculpture
Hallöle
Das ganze ist ein wenig komplexer als man so einfach denkt.
Zu diesen Zeiten hat man irgendwie noch einen anderen Kalender gehabt. (Julianischer Kalender). Der funktioniert ein wenig anders als unser heutige (Gregorianischer Kalender) Deshalb denke ich es wird auch mit einer selbstgestrickten Funktion schwierig korrekte Ergebnisse zu bekommen.
Des weiteren gibt es da auch noch Probleme mit den Jahrhunderübergängen. Ich denke das wird der Grund sein, warum Excel nur Daten ab 1900 kennt.
Aber gibt doch einfach mal in der Suchmaschine „Kalenderberechnung“ ein. Es gibt da einige sehr informative Seiten wie man solche Sachen berechnet.
CU
Petra
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hallo petra,
danke dass du auf meine anfrage reagiert hast. zum glück ist das problem nicht soooooooooooooooooo groß! die ahnenforschung im privaten rahmen - also im kreise der persönlichen vorfahren erschöpft sich ohnehin meist im 15 - 16 jahrhundert. da war bereits der gregorianische kalender in verwendung. genealogische arbeiten aus früherer zeit - mich interessieren einfach auch ein paar historische persönlichkeiten - lassen sich für mich als laien ohnedies nur mit bereits vorhandenen mehr oder weniger wissenschaftlich erstellten unterlagen und nicht mit den originalurkunden durchführen. na ja und bei den wissenschaftlichen ausarbeitungen hat man das datum auch bereits auf unser heut übliches system umgeändert. mir gehts einfach darum die daten, die ich beispielsweise selbst erhebe noch während ich sie eingebe gleich einer plausibilitätsprüfung zu unteriehen. hier ein kleines beispiel:
ich finde einen ururururugroßvater, der am 17. 3. 1651 geboren wurde. dann finde ich von dem auch noch das heiratsdatum und die geburtsdaten der kinder na ja und wenn er dann lt. eheschließungsdatum vielleicht bereits mit 15 oder 16 geheiratet habensollte, dann ist da an den datumsangaben wohl etwas faul. und dass ist eine sache, die sich mit Excel - ich habe mein erhebungsformular auf excel hergestellt, gut prüfen könnte.
trotzdem - herzlichen dank derzeit habe ich das problem so gelöst, dass ich die jahreszahlen in eine eigene zelle eingebe und mit das ganze mti hundsgewöhnlichen zahlen rechnen lasse. paßt mir aber nicht das ganze.
oswald
Hallo Oswald
Nun, ich habe mich noch nicht mit Ahnenforschung beschäftigt, aber ich weiß nicht ob es im 15. oder 16. Jahrhundert ungewöhnlich war mit 15 zu Heiraten oder Kinder zu kriegen.
Ist ja in manchen Ländern heute noch fast normal.
Schließlich war die Lebenserwartung ja wohl auch nicht so hoch wie heute. Da mußt man früh anfangen um die Kinder noch zu Lebzeiten groß zu haben.
CU
Petra
hallo petra,
danke dass du auf meine anfrage reagiert hast. zum glück ist
das problem nicht soooooooooooooooooo groß! die ahnenforschung
im privaten rahmen - also im kreise der …
hallo Petra,
wenn es umd as heiratsalter und ähnliches im 15 und 16 jahrhundert (bnis zurück ins mittlealter) geht, dann muss man zwischen mehreren personenkreisen trennen: da wäre der adel - die durften ja bekanntlich nicht einfach heiraten sondern die wurdenv erheiratet und das nicht selten bereits im kindes- ja sogar kleinkindesalter. in der tat wurden diese ehen dann meist so um die 14, 15 16 herum vollzogen und es war anicht so selten, dass dann natürlich acuh kinder kamen. dann wäre da - na nennen wir es einmal die breite schicht der bevölkerung - da waren die sitten und gebräuche, zumindest nach aussen hin unvergleichlich härter und strenger: geheiratet wurde so gut wie nie vor 21. und dann gabs noch jene bedauernswerten menschen, die überhaupt nicht heiraten konnten, weil sie einfach nichts besaßen (etwa bauernknechte und mägde usw.). natürlich bekanen die auch kinder nur zum heiraten sind die niemals gekommen. ihre armut und ihre soziale stellung haben sie dan praktsich ausnahmslos auf ihre kinder vererbt. in diese kreise bei der ahnenforschung zu stoßen bedeutet praktisch auch immer ein aus! da kommt man niemals weiter. nicht selten mussten sie den hof auf dem sie beschäftigt waren, meist sogar die gegend in der sie lebten verlassen (ich vermute einmal dass es auch gar nicht so selten gewesen ist, dass der vater dieser kinder nicht ein sozial gleichgestellter" sondern beispielsweise der bauer selbst oder der meister oder eben ein wesentlich höhergestellter war, der einfach das abhängigkeitsverhältniss ausnützte.
trotz alldem - wer einmal vom ahnenforschungsvirus befallen ist wird wohl nie mehr davon loskommen.
cu oswald
wenn du detailfragen haben solltest, die möglicherweise gar nciht für alle interessant sind - hier ist meine emailaddy:
[email protected]
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