Antwort von
nach 2 Tagen
hilfreich
Re^2: c++ Anfänger
thorsten, ...
...deine (gegen-)argumente sind durchaus beachtenswert.
Ich weiß nicht, ob man das grundsätzlich ändern kann. Um
komplexe Sachverhalte zu schildern, braucht man nunmal eine
komplexe Sprache.
ja, DA liegt ja das problem, dass -wie spaeter auch vor dir erwaehnt- das zeug niemand mehr 'ausreizen' koennen wird oder moechte.
das gilt besonders bei grossen, umfangreichen projekten,
an denen einige zehn...hundert programmierer arbeiten. die
verstaendigung zwischen denen funktioniert bereits verbal
nicht.
Das hat nun aber weniger mit der Sprache zu tun, mehr mit dem
Prozeß.
stimmt! das ERGEBNIS aber zaehlt.
die situation aendert sich auch nicht mit vorbereiteten
komponenten; denn die haben fehler, die kennt man nicht, die
passen doch nicht so ganz, usw usw usw.
Die Situation ändert sich natürlich schon, weil man die
Probleme kapseln kann.
dadurch werden sie (vielleicht/wahrscheinlich) lokalisierbar,
aber nicht unbedingt besserbar. wer hat DEN quellcode, wer kann ihn lesen, wer kann ihn sachgemaess hinbiegen?
auf diesem programmiergebiet gilt es, noch eine BAHNBRECHENDE
'erfindung' zu machen, die es jedem 'loeli' ermoeglicht, seine
wuensche zu formulieren - und die dann auch einfach und
fehlerfrei so ablaufen. ich denke, eines tages wird es so weit
sein.
Irgendwann mal, ja. Wenn wir einen Parser haben, der deutlich
leistungsfähiger ist als das menschliche Gehirn und keine
Fehler macht.
Kennst Du die Programmiersprache aus 'Number of the Beast'?
nein, kannst du mir n tip geben? sowas interessiert mich immer;
denn ich habe GROSSE projekte (mit-)gemacht, und das war oft das uebliche disaster... ZU viel planung im voraus, ehe das vorbei war, hatte sich die technologie schon geaendert :-)
aber mit HEUTIGEN mitteln sind wir m.e. 'am ende' - egal
ob das c, c++, cobol, mfc, xml, html, dcom, oder was sonst
immer sein mag.
Komponenten sind zB. eine neue Technologie, die auf den guten
alten Hochsprachen aufbaut. Da ist noch mehr drin.
das sehe ich auch so - nur wenn's DABEI ans fehlersuchen geht,
dann geht die zeit NOCH schneller in den muell.
Solange ich nur Arbeitnehmer bin, kann mir im Moment nicht
viel passieren. Ein neuer Job findet sich schnell.
sagtest du: 'im moment' ? die situation kann sich ja schnell
aendern.
Ich glaube nicht, daß der Bedarf an den oft zitierten
'IT-Fachkräften' demnächst sinken wird. Ich glaube außerdem
nicht, daß man den Bedarf decken kann, indem man einfach mehr
ausbildet. Irgendwann gibt es keine Menschen mehr, die dieses
gewisse Abstraktionsvermögen mitbringen.
DA STIMME ICH DIR ZU! es gibt heute schon 'einige' davon die 08:00 -- 17:00 machen - und fertig. und weiterbildung? freiwillig? auf selbstaendiger basis? um gottes willen....
und ein neuer job findet sich eben nicht so schnell.
das taeuscht. mach dich mal 'schlau'.
Ich habe 2000 mindestens vier schon unterschriebene Verträge
abgelehnt. Ein Freund von mir ist Berufseinsteiger und wird
etwa 80k + Gimmicks bekommen.
frage: WO? ich meine, man rennt mir auch die bude ein,
aber ich sehe doch auch, dass was VERLANGT wird. die projekte moechte nicht unbedingt jeder machen, manche sind reine schleudersitze oder alibi-aufgaben. nein danke.
jedenfalls kein job, den du dir unbedingt aussuchen wuerdest
mit umzug und und und.
Gegen einen Umzug habe ich nichts, aber der ist auch hier in
der Gegend nicht nötig.
darf ich fragen - wo? meine 'private' email wartet natuerlich.
[E-Mail-Adresse entfernt]
nun moechte ich dich nicht entmutigen, dennoch C++ zu
erlernen
Es gibt so viele Sprachen, die ich noch lernen will. In meiner
Freizeit benutze ich lieber Java, aber wenn ich beruflich mal
C++ brauche, kommt das gründlich an die Reihe.
steig gleich auf mfc ein.
digi - mit gruss aus der heide