Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

Von: , Frage gestellt am Mo, 15. Jan 2001

Hallo,
ich möchte gerne C lernen habe aber keinen blassen Schimmer welcher Compiler am geeignesten dafür wäre.
Ist es den auch möglich mit dem Microsoft Visual C++ 6.0 auch ganz normal C zu programmieren?
Merci.

MfG
Carsten

15 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 16 Minuten hilfreich
    Re: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

    Hallo,
    ich möchte gerne C lernen habe aber keinen blassen Schimmer
    welcher Compiler am geeignesten dafür wäre.
    Ist es den auch möglich mit dem Microsoft Visual C++ 6.0 auch
    ganz normal C zu programmieren?
    Merci.
    Hallo Carsten,

    ich habe ganz gute Erfahrungen mit dem Borland C Compilern gesammelt. Man kann auch einen C++-Compiler bei Borland kostenlos downloaden.
    Grundsätzlich kann man mit Visual C++ 6.0 auch ganz normal in C programmieren (Konsolenanwendung), da C eigendlich eine echte Untermenge von C++ ist.
    Wenn man aber gleichzeitig Funktionen benutzt, die insbesondere in iostream.h und stdio.h deklariert sind, so verhält sich Visual C++ teilweise fehlerhaft.
    Bei Borland C++ sind diese Fehler (bei mir) noch nicht aufgetreten.

    Gruß Frank :-)

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re^2: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

      Hi,
      ich kann das obige nicht 100 %ig bestätigen. Ich arbeite deutlich lieber mit dem Visual C++ 6 Compiler, als mit Borland, da Borland bei mir deutlich instabieler läuft. Außerdem finde ich die Projektverwaltung von Visual C deutlich besser, da man schneller und besser einen Überblick über seine ganzen Dateien und funktionen hat.

      Wo ich zustimmen muß, daß viele Befehle von Borland nicht ohne weiteres unter Visual C laufen. Das liegt teilweise daran, daß Borland eigene spezielle Befehle hat, die nicht unbedingt C Standard sind. Das ist zumindest mein Wissensstand.
      Was man allerdings beachten sollte. Ein großer Monitor mit hoher Auflösung ist hier zu empfehlen. Da ein großer Bereich des Monitors mit Fenstern zugeflastert ist ( die auch wirklich praktisch sind ) bleibt bei 1024x768 nicht mehr viel Platz für den Quelltext. Wenn Du aber den Platz hast, dann ist es echt genial.

      Bis dann,
      Andreas [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 41 Minuten hilfreich
    Re: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

    Moin, ich möchte gerne C lernen habe aber keinen blassen Schimmer
    welcher Compiler am geeignesten dafür wäre.
    http://gcc.gnu.org/

    Thorsten

  3. Antwort von nach 15 Stunden hilfreich
    Re: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

    Hallo,
    ich möchte gerne C lernen habe aber keinen blassen Schimmer
    welcher Compiler am geeignesten dafür wäre.
    Ist es den auch möglich mit dem Microsoft Visual C++ 6.0 auch
    ganz normal C zu programmieren?
    Merci.
    erstmal würde ich auf trotzdem ein C++ compiler verwenden, auch wenn du vorhast nur C zu programmieren. Schon allein, weil man mit einem C-Compiler keine Kommentare mit "//" machen kann. Jedes C-Programm ist auch ein C++ Programm.

    Am Anfang fand ich den Borland 3.0 Compiler am besten, erstmal weil ich damals nur Pascal konnte. Mit dem 3.0 kann man eigentlich ohne Aufwand einfache C-Programme schreiben ohne sich Gedanken über makefiles, projectfiles, etc zu machen. Einfach Datei->Neu, Source hinschreiben und Start.

    Die Windows-Compiler BorlandC5 und MicrosoftVisualC sind schon besser, besonders weil sie keine 64kB-Grenzen kennen. Mit beiden kann man aber auch normale Konsolenanwendungen schreiben.
    Wenn es nur um Konsolenanwendungen geht, würde ich Borland bevorzugen, bei VisualC wird man mit so vielen Features überschüttet, dass man als Anfänger schnell den Überblick verliert.

    GNU-Compiler ohne IDE eignen sich auch ganz gut, man kann auch damit vernüftig arbeiten, nur etwas umständlicher, da man die Zeilennummern der Fehler selber im Texteditor suchen muss. Und mit den Debuggern ist das da auch so eine Sache...

    cu
    Steffen

    • Antwort von nach 16 Stunden hilfreich
      Re: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

      Moin, GNU-Compiler ohne IDE eignen sich auch ganz gut, man kann auch
      damit vernüftig arbeiten, nur etwas umständlicher, da man die
      Zeilennummern der Fehler selber im Texteditor suchen muss. Und
      mit den Debuggern ist das da auch so eine Sache...
      Das interessiert mich jetzt: Wie machen das die anderen?
      Für gcc macht das mein Editor.

      Thorsten

      • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
        Re^2: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

        GNU-Compiler ohne IDE eignen sich auch ganz gut, man kann auch
        damit vernüftig arbeiten, nur etwas umständlicher, da man die
        Zeilennummern der Fehler selber im Texteditor suchen muss. Und
        mit den Debuggern ist das da auch so eine Sache...
        Das interessiert mich jetzt: Wie machen das die anderen?
        Für gcc macht das mein Editor.
        hmm, dann hab ich wohl immer die falschen Compiler erwischt. Meistens sind doch diese compiler ein Kommandozeilentool, man startet es am besten per batch-Datei, indem man den Dateinamen vom Quelltext übergibt. Bei mir gibt der Compiler per Standart-Ausgabe eine Fehlerliste zurück. Ja, da ich dann immer 0815-Textprogramme (wie Wordpad) zum Schreiben verwende, springt er bei mir nicht in die richtige Zeile - logisch, oder?
        hehe, daran wirds wohl liegen - am Texteditor... :)

        kein Wunder, ich verwende diese compiler (zum beispiel "cc") nur um kleinere Windows-Programme für Linux zu portieren, also meistens ist der Source unter Windows als Konsolenapp schon fertig und nur die letzten Inkompatibelitäten werden angepasst.

        Welchen "Texteditor" verwendest du denn? Kann damit auch debuggen?
        Ich glaub ich verpass was wenn ich "cc" benutze, obwohl es mich nicht weiter stört, da ich selten damit arbeite...

        cu
        Steffen

        • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
          Re: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

          Moin, Für gcc macht das mein Editor.
          Welchen "Texteditor" verwendest du denn? Kann damit auch
          debuggen?
          Für Windows benutze ich UltraEdit. Du kannst den Compileraufruf auf eine Taste oder einen Button legen und die Ausgabe in ein Fenster umleiten; wenn Du dann auf die Fehlerzeile drückst, wird die entsprechende Stelle im Code angesprungen. Syntaxhighlighting etc. hat er natürlich auch. Ich glaub ich verpass was wenn ich "cc" benutze, obwohl es
          mich nicht weiter stört, da ich selten damit arbeite...
          Es kommt eben auf die Umgebung an. Ich frage mich nur, wie das Borlands cc besser machen soll.

          Thorsten

          • Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
            Re^2: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

            Ich glaub ich verpass was wenn ich "cc" benutze, obwohl es
            mich nicht weiter stört, da ich selten damit arbeite...
            Es kommt eben auf die Umgebung an. Ich frage mich nur, wie das
            Borlands cc besser machen soll.
            ich finde, die GNU-Sachen sind "schwieriger" zu installieren. Wenn sie laufen is ja ok, aber meinstens muss man einpaar Sachen einstellen, was Ahnung von der Materie vorraussetzt.
            Bei Borland machst du das Programm an und es funktioniert alles sofort.
            Mag sein, dass du n anderes GNU hast, aber GNU setz ich meistens im Zusammenhang mit linux ein und da is die Installation für gewöhnlich immer etwas komplizierter..

            cu
            Steffen

            • Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
              Re^3: Welcher Compiler für C ist empfehlenswert?

              Hi, Mag sein, dass du n anderes GNU hast, aber GNU setz ich
              meistens im Zusammenhang mit linux ein und da is die
              Installation für gewöhnlich immer etwas komplizierter..
              Ich verwende gcc/g++ (die gnu-compiler und nebenbei die Referenz-Compiler fuer C/C++ ueberhaupt) sowie make, emacs als editor und ddd als debugger. Das ganze allerdings auf Linux.
              Auf Linux sind das alles Standardkomponenten und die Installation somit kein Problem.
              Compilation starte aus Emacs. Der kriegt dann automatisch mit, in welchen Zeilen die Fehler sind und auf Tastendruck springt er im Quellcode automatisch zum naechsten oder vorigen Fehler. Alternativ kann man auch selbst in den entsprechenden Files auf die richtigen Zeilen gehen, dass ist allerdings umstaendlicher.
              Gcc hat verschiedene debugging-optionen, die von ddd genutzt werden koennen. Fuer segfaults mache ich einfach mit ddd einen stack trace, fuer andere Sachen laesst sich der Code zeilenweise (oder in beliebigen "Brocken") ausfuehren und Variable-Traces anschauen - auch von komplexen Datenstrukturen. Nur Variablen hinter Pointern sind ein wenig umstaendlich anzuzeigen, geht aber alles.
              gcc/g++, make, emacs, ddd. Ausserdem benutze ich noch cvs und natuerlich kleinere shell-scripts. Das ist eine runde Sache, mit der professionell arbeiten laesst. Da bleiben keine Wuensche offen. Im gegensatz zu komerziellen Produkten ist wirklich alles ordentlich dokumentiert und wenn einem was nicht passt, schreibt mans um. Ach ja, bei den genannten tools habe ich noch keine Chrashs erlebt (obwohl ddd nicht ganz bugfrei ist).
              Die Bedienung von dem ganzen Zeug ist natuerlich schwriger zu erlernen als bei grafischen Tools (nur ddd hat 'ne gui, und fuer cvs benutze ich ein grafisches Frontend). Dafuer kann man dann auch mehr damit machen, ich aergere mich nicht ueber bugs und kann immer mit Antworten rechnen, wenn ich im Netz eine Frage stelle.
              Wie es mit gnu-zeug auf Win aussieht weiss ich allerdings nicht.

              Gruss

              Thorsten



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