Moin
na, das passt mir aber gar nicht, wenn Microsoft meine
persönlichen Daten durchforstet. Wie kann man das verhindern?
Anti-phone-home-Programme (auch anti-spy gennant) gibts für alle
Windows-varianten. (und verschiedene Office versionen, soviel für den
Mediaplayer (der verschickt die Namen der abgespielen Dateien)). Wende dich
vertrauensvoll an Google.
Demnach wird
die Freischaltung einer Abo-Verlängerung bei Symantec doch
intern registriert und man kann auch nach Totalabstürzen wieder
alles nachladen kann.
Sie sind also doch lernfähig. 2000/2001 ging das noch nicht.
Da ich mit meinem PC viel als freiberufliche Journalistin
arbeite und mir solche Ausfälle nicht oft leisten kann, überlege
ich, ob ich mir am besten einen zweiten preiswerten Rechner
zulege, mit dem ich ins Netz gehe.
Macht Sinn, geht aber einfacher. Schonmal was von Dual (Multi)-boot gehört ?
Dabei wird Windows (oder ein anderes OS) 2x installiert. Beim starten kann
man dann auswählen. Das eine fürs Netz, das andere fürs Arbeiten.
Wenn man dann noch einen guten Bootloader (das Teil in dem man Auswählen kann)
der die Partition(en) des jeweils anderen System versteckt, benutzt ist man
relativ sicher. Nur boot-sektor-Viren (kommen nicht übers Netz),
Festplatten-lösch-viren (den letzten 1994 gesehen) und Office-skript-Viren
(die Dateien können ja von beiden Systemen gelsen werden) stellen dann noch
ein Problem dar. Datenaustausch kann man über eine weitere Partition
betreibern die für beide Systeme sichbar ist.
Das kann man beliebig fortsetzen, auch 10x windows installieren/kopieren ist
kein Thema, die heutigen Festplatten sind gross genug. Dann kann man sich
noch eine Rettungs-version anlegen die man nie startet. Ist ein windows
hinüber und muss Ersatz her so löscht man das alte Windows und kopiert
einfach die Rettungsversion mitsamt aller Programme an desen Stelle. Dadurch
hat man in wengier als 5 min ein neues funktionsfähiges Windows.
(Und man sollte auch Knoppix in der Schublade haben, das braucht nur 2 min zum
starten und im Notfall reichts)
Wenn wir schonmal beim Thema „Ausfallsicherheit“ sind:
Du solltest dich auf Festplattenschäden vorbereiten. Neben Viren und
fehlgeschlagenen Windows-updates/Pachtes ist das inzwischen Ausfallgrund
Nummer 3. Die Festplatten wurden mit der Zeit immer grösser, schneller und
billiger, weil die Leute immer grössere, schnellere und billigere Platten
haben wollten. Von Zuverlässigkeit war nie die Rede. Inzwischen ist es normal
dass ein Platte nach 2-3 Jahren (bei täglich 4-6 Stunden Betrieb) einfach so
ausfällt. Dagegen sollte/kann man (neben Backups) 2 Dinge tun:
-
Einen SMART-Status-Ausleseprogramm installieren (frag Google, der kennt auf
Anhieb 20 Stück, nimm einen der dir optisch gefällt, die Funktionalität ist
immer die gleiche). Der SMART-Status einer Festplatte gibt an wie gesund die
Platte ist. Der Status sollte einen Ausfall etwa 24 Stunden im Vorraus
ankündigen. Das klappt realtiv gut, absolut drauf verlassen würd ich mich
aber nicht.
-
Ein RAID-1 (Mirror) System benutzen. Dabei werden 2 (oder mehr) gleich
gross Platten in einem Rechner verbaut. Alle enthalten zu jedem Zeitpunkt die
gleichen Daten. Man muss nach der Installation gar nichts besonderes tun, die
Daten werden automatisch kopiert. Fällt eine (Fallen alle bis auf eine)
Festplatte aus so läuft das System auf der anderen (den restlichen) ohne
Daten/Zeitverlust weiter. Wenn die Hardware gut ist muss man noch nicht mal
neu starten. (Bei guten System weist ein piep-ton auf den Ausfall hin)
Eine Platte kostet unter 100 Euro. Ein RAID (2x100 Euro statt 1x100Euro)
verteuert einen PC also nicht wirklich so extrem. Es ist aber auch möglich
die meisten Daten von einer kaputten Platte auslesen zu lassen. Bei Convar
(mehr oder weniger weltweit Marktführer) berappt man 250 Euro für die
Diagnose und nochmal um die 800 Euro für eine komplett-Rettung. Je nach
Schaden aber noch wesentlich mehr.
(Beispiel: Laptop-platte. Ein 40-Tonner LKW hatte das Laptop überrollt.
Gesamtkosten für die Rettung der Word und Excel-Dateien: 4500 Euro. Zeit: 3
Wochen.)
Ansonten gilt wie immer BACKUP MACHEN. Egal ob RAID, SMART, Dual-Boot oder 2
Rechner… Es gibt inzwischen realtiv billige Streamer (Band-laufwerke) die
Windows mitsamt aller Daten und Programme auf Band sichern. Ist Windows
hinüber, einfach Band und RettungsCD (des Streamer-herstellers) einlegen und
5 min warten und voilà das windows von Vortag ist wieder da. Das Band muss
man natürlich von Zeit zu Zeit wechseln und man sollte regelmässig ein Backup
machen (z.b. vollutomatisch um 12 Uhr Mittags).
Dadurch wäre die Gefahr, sich
Viren einzuhandeln und für längere Zeit bei der Arbeit blockiert
zu sein, wohl am sichersten gebannt.
Das hält vorallem e-mail-viren, http/java-skript-viren und würmer ab. Gegen
die ersten beiden gibts ein einfaches Mittel: Nicht IE oder
Outlook/Outlook-Express benutzen. Auch keine anderen auf IE aufbauenden
Browser/e-mail-Progs verwenden.
Gegen die aktuellen Würmer hilft ein NAT. (Nicht die personnal-editions für
19,90 im Media-Markt&Co) Bei diversen DSL-Routern ist so ein Teil mit
eingebaut, gibts aber auch für ISDN-Modems (teuer !!)
Anderseits müssten beide PC
dennoch miteinander verbunden sein, damit ich meine Daten zum
Versenden von Nr. 1 zu Nr. 2 transportieren kann. (Jedes Mal
eine CD brennen, erscheint mir doch zu aufwändig.)
CF-Flash-Karten (+ Cart-reader) oder USB-Flash-doogles ? Beim Einstecken
erscheint ein neues Laufwerk mit bis zu 2GB Platz.
(Ausserdem kann man sich durch Office-dokumente von aussen herrliche
Skript-Viren einfangen. Dein Problem könnte sogar einer gewesen sein. Ich
kenn mich mit den Teilen aber nicht aus, da Staroffice nicht davon betroffen
ist, deshalb dachte ich auch nicht dran. Ob der NAV nach automatisch nach
denen such weiss ich auch nicht)
Als PC-Laie
frage ich mich nun, gäbe es durch diese Verbindung dann doch
wieder ein Schlupfloch für Hacker?
Wenn einer gezielt in so einen Verbund rein will kommt er auch rein. Aber
normale Viren rechnen nicht damit und bleiben draussen und gute Hacker
greifen selten privat-rechner an. Gegen Office-skript-Viren hilft das nicht.
(Ich hoff ich hab dir nicht zuviel Angst gemacht und ich hoffe es war
verständlich, wenn nicht frag nach. Deutsch ist nicht meine erste Sprache)
cu