Mail-Anlagen (Attachments) werden unterschlagen!

Ich habe festgestellt, dass schweizerische Provider gewisse
Mail-Anlagen unterschlagen, d.h. sie leiten das Mail gar nicht weiter
und informieren auch den Empfänger nicht darüber! Der Absender bekommt
es zurück mit einer Fehlernummer (ohne gute Erklärung). Es handelt
sich vor allem um Anlagen mit den Erweiterungen (Extensions) BAT, EXE,
VBS und möglicherweise noch weitere. Weiss jemand darüber mehr?
Es soll wohl eine „Sicherheits“-Massnahme zum Schutz der Dummen sein,
die alles sofort unkritisch anklicken. Muss ich jetzt alles ZIPpen
oder mit Phantsasie-Extension versehen, die der Empfänger wieder
richtig stellt?
Ich ärgere mich sehr und bin interessiert zu erfahren, ob das in
Deutschland auch so doof ist.
Erich

hi,

nun…
das hat schon seinen sinn…
grundsaetzlich finde ich es auch nicht gut, dass man „bevormundet“ wird… dennoch … gerade heutzutage, in der die postfaecher mit schrott nur so ueberquillen…

ich kann mir nicht vorstellen, dass provider mails zensieren. kenne zwar das schweizer recht nicht… aber ich denke das geht zu weit…

windoof hat doch da in der version xp einige einstellungen… dachte allerdings dass die lediglich auf das direkte aufrufen wirken…

also… ich denke mal … die mails, die es betrifft gehen nicht an privatemailadressen sondern an firmenadressen. firmen haben firewalls, die auch mails filtern. und das zu recht. exe, bat und com gehoeren nicht in mails. gute scanner erkennen solchen programmcode auch wenn er gezipped ist oder nur die extension umbenannt wurde… also aus EXE mal eben schnell ein JPG gemacht…

je nach firewall gibts natuerlich oft auch moeglichkeiten diese zu umgehen… diese moeglichkeiten hier zu posten ist aber voelliger schwachfug… da es ja die existenz dieser programme aushebelt…

man moechte naemlich verhindern, dass hinz und kunz virenseuchen verbreiten. und wenn dann hier jeder lesen kann, wie ’ sgeht… naja… nciht im sinne des erfinders, sag ich mal…

und mit erhobenem zeigefinger schicke ich gleich mal mit oberlehrerton hinterher… dass mails kommunikationsmittel sind… in TEXT !!! form und nicht html bunt rum gehuepfe… mit PPS - Spass anhaengen… sterbenden hamstern in der mikrowelle oder froeesche in mixer-animationen.exe…

das verstopft die datenwege… aber sicherlich wolltest du nur ein selbstgeschriebenes programm an einen kunden ausliefern…oder?

-)

Grusz

PixelKoenig

Hallo Erich

Ich habe festgestellt, dass schweizerische Provider gewisse
Mail-Anlagen unterschlagen, d.h. sie leiten das Mail gar nicht
weiter

Bei welchen Providern hast Du das konkret beobachtet? Es gibt Provider, bei denen man einen Spam- und Virenschutz nutzen kann. Das jedoch nur auf Wunsch des Benutzers. Dann sollten jedoch auch entsprechende Informationsmails zurückgegeben werden.

Es handelt sich vor allem um Anlagen mit den Erweiterungen
(Extensions) BAT, EXE, VBS und möglicherweise noch weitere. Weiss
jemand darüber mehr?

Vielleicht ist das eine Auswirkung des Tests, den der Kassensturz kürzlich gemacht hat?

Aber was für seriöse Dateien willst Du denn versenden, die BAT oder VBS als Suffix haben?

CU
Peter

Hallo Peter
Provider, die ich „getestet“ habe: BlueWin, Sunrise und ein lokales Kabelnetz.
Alle Test gingen von privat zu privat, also keine Firmen-Firewalls.
Es werden offenbar nur die Extensions angeschaut, nicht etwas die Header der Fiels: blbla.exe wird unterschlagen, blabla.xex geht reibungslos durch!
Extensions: es geht vor allem um selbst programmierte EXE, die andern Extensions habe ich nur zum Vergleich geprüft.
BlueWin und Sunrise habe ich angefragt, aber (noch) nichts gehört.
Erich

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Hallo
Also es geht um Attachments zwischen Privaten, meist eigene EXEs.
Die Provider bieten einen Scheinschutz an, der mich unnötig belästigt und den man wirklich kinderleicht umgehen kann: ein Test wies balbla.exe zurück und nahm blabla.xex reibungslos an!

Zudem: Ich finde, der Entscheid gehört in die Hand des Empfängers! wie z.B.
Ein DOC mit Makro wird gesandt und alarmiert den Benutzer beim Oeffnen, dann kann er wenigstens noch machen, was ER will. Ein XLS mit auto-open Makro geht auch ohne Probleme durch! (Je nach Excel-Einstellung warnt es dann oder nicht).

Ich kann damit leben aber es wurmt mich, dass man je länger je mehr als unmündig behandelt wird.
Erich

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Der Absender bekommt
es zurück mit einer Fehlernummer (ohne gute Erklärung).

Wenn Du die Meldung einfach mal zitieren würdest …

Gruß,

Sebastian

Der schweizerische Provider Sunrise hat sich wenigstens teilweise geäussert:

Zitat

Unser Server sperrt (Virengefahr) folgende files:
*.vbs
*.pif
*.scr
*.shs
*.exe
*.cmd
*.bat
Sie können solche Dateien mit Winzip bearbeiten und als *.zip
verschicken um diese Sperre zu umgehen.

Zitat Ende

Das heisst, die Mail wird bereits bei der „Aufgabestelle“ gelöscht und nichts davon gelangt zum Provider des Empfängers, sozusagen ein Eigentor von mir!.
Wahrscheinlich ist das bei andern Providers ähnlich und es bleibt der naheliegende Rat, aolche Files zu ZIPpen.
Ein deutscher Freund hat mir bestätigt, dass dies auch bei ihm so läuft und er deshalb seit langem alles als ZIP anhänge.
Erich

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Der schweizerische Provider Sunrise hat sich wenigstens
teilweise geäussert:

Zitat

[Bestimmte Namen als Anhang gefiltert]
Sie können solche Dateien mit Winzip bearbeiten und als *.zip
verschicken um diese Sperre zu umgehen.

Uh… Klasse.

Zitat Ende

Wahrscheinlich ist das bei andern Providers ähnlich und es
bleibt der naheliegende Rat, aolche Files zu ZIPpen.

Es bleibt der naheliegende Rat, diesen provider mit seinen gehirntoten Admins zu meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Sunrise -> Gegenwerbung

Entsetzt,
Gruss vom Frank.