Hallo Carsten
Den meisten ist schon 1280 x 1024 zu „klein geschrieben“.
Auch da ist der Trend eher dagegen: Immer mehr Sites schreiben
in 10 Punkt oder gar kleiner, obwohl eine größere Schrift
leichter lesbar wäre.
Möglicherweise ein Grund, warum dann die Anwender eben die Auflösung reduzieren: Damit solche Sachen lesbarer werden.
Webdesigner, die solch mickrige Schriftgrössen verwenden, gehören erschossen. Erst recht, wenn sie diese Grössen fix vorgeben. Es ist die Sache des Besuchers, in welcher Grösse er die Texte lesen möchte.
Es geht hier (mir) nicht um lange Zeilen. Keine Zeitung
schreibt in einer Zeile von links bis rechts, stattdessen gibt
es fünf bis sechs Spalten.
Mehrere Spalten so zu gestalten, dass sie flexibel je nach Auflösung bzw. Fenstergrösse des Browsers die Breite ausnutzen, ohne dass etwas abgeschnitten wird oder horizontal gescrollt werden muss, ist wohl sehr schwer, wenn nicht unmöglich.
Keine Zeitung käme aber auf die Idee, nur noch zweispaltig zu
schreiben und rechts daneben die Hälfte der Seitenbreite weiß
zu lassen.
Eine Zeitung ist ein Printmedium. Da weiss der Layouter, wie breit die Seite der fertigen Zeitung ist und wieviele Spalten darauf Platz haben. Bei Webseiten ist das nicht so, der eine kommt mit dem PDA, der andere mit einem Breitbildmonitor. Und der eine hat sein Browserfenster fullscreen (vor allem unter Windows verbreitet), der andere stellt die Grösse so ein, dass es ihm angenehm ist.
Webseiten und Zeitungen (oder auch andere gedruckte Medien) sind daher unterschiedliche Sachen, die man nicht oder nur bedingt vergleichen kann. Genau deswegen sind Webseiten, die von PR-Agenturen gestaltet sind, leider überwiegend unbrauchbar… (wer hat da grad ‚woodshed‘ gerufen?)
CU
Peter