Hi!
An einem Computer, der als Internet-Station in einem Jugendtreff steht, soll verhindert werden, daß Programme downgeloadet werden oder ausgeführt werden. Gibt es Software, die das verhindern kann?
geht nicht!
Hi,
selbst wenn man einen Weg finden würde, den download von exe dateien zu verhindern, können die Nutzer die Dateiendung einer Exe z.B. in jpg umbennen und dieses Programm auf eine Webseite als jpg tarnen. Das Aufrufen der Webseite hat zur folge, dass das Programm im Browsercache liegt. dort muss es nur wieder in ein .exe umbenannt werden und kann gestartet werden.
Zumal das Internet viele Möglichkeiten bietet, um an Dateien zu gelangen. HTTP, FTP, Email, Filesharing tools, news groups usw.
Allerdings gibst Du recht wenig Informationen über das beabsichtigte System, so dass konkrete Aussagen schwierig sind.
Trotzdem, es gibt keinen Weg, neugierige und entschlossene Jugendliche davon abzuhalten, mit dem Gerät zu machen, was immer sie wollen.
Die Telekom hat aber entsprechende Geräte im Einsatz, mit denen man Surfen, Telefonieren und Emails verschicken kann. Diese sind sehr sicher, jedoch weil dort ein ganz spezieller Browser drauf läuft und es keinerlei Zugang zum Betriebsystem oder zum Dateisystem gibt. Diese Geräte kommen aber für ein Jugendzentrum eher nicht in Frage, weil die Benutzung recht teuer ist.
Am ehesten kann man größeren Schaden vielleicht durch einen Rechner ohne Diskettenlaufwerk, ohne CD-rom, mit Passwortgesichrtem BIOS und Linux oder noch besser mit NET-BSD Unix aufstellen. Dort läuft dann aber kein Internetexplorer und kein shockwavespielchen. Man muss mit Netscape vorlieb nehmen. Und man muss den Rechner natürlich so konfigurieren, dass möglichst niemand Unfug treiben kann.
Hi!
An einem Computer, der als Internet-Station in einem
Jugendtreff steht, soll verhindert werden, daß Programme
downgeloadet werden oder ausgeführt werden. Gibt es Software,
die das verhindern kann?
gruß unimportant
hallo,
An einem Computer, der als Internet-Station in einem
Jugendtreff steht, soll verhindert werden, daß Programme
downgeloadet werden oder ausgeführt werden. Gibt es Software,
die das verhindern kann?
… ich wuerde glaube ich anders an das Problem herangehen:
Mit einem Image-Programm von dem laufenden System ein Abbild machen - dann haettet Ihr die Sicherheit, dass Ihr innerhalb von kurzer zeit alles wieder in den Originalzustand versetzen koennt, wenn mal was schiefgeht.
Mit dieser Sicherheit liesse es sich sicherlich auch besser aushalten, mal nicht die 100%ige Kontrolle zu haben - meine Erfahrung sowohl in Jugendzentren als auch mit PC-Usern und erst recht mit PC-Usern in Jugendzentren ist die, dass jedes noch so ausgekluegelte Sicherheitssystem nur zum Knacken herausfordert - waehrend ein bisschen Vertrauen meist auch belohnt wird.
just my two cents
Christian
vielleicht hilft Dir das…
Oder ein nett eingerichtetes Linux? Dicke_Titten.exe klappt sowieso nicht, und wer sich ansonsten seine Programme herunterläd hat gute Chancen, was fürs Leben zu lernen…
Sebastian
Die Nutzer an diesem PC klicken meist auf alles, was man auf dem Bildschirm finden kann. So derart fortgeschrittene Tricks mit Dateiendungen kann man von diesem Klientel nicht unbedingt erwarten. Bilder angucken und chatten sind oft schon das non-plus-ultra. Aber es ist halt schon vorgekommen, daß jemand ein Proggy von einer Sex-Seite (auch in einem Jugendtreff kann nicht immer jemand danebenstehen und kontrollieren) heruntergeladen und ausgeführt hat, so daß der Rechner bei der nächsten Einwahl über ein 0190er-Nummer ins Internet gehen wollte…
so daß der Rechner bei der
nächsten Einwahl über ein 0190er-Nummer ins Internet gehen
wollte…
Tach,
man kann für ein paar Mark diesen Zugang über 0190 Nummern bei der Telekom generell sperren lassen.
Werner
wenns nur um 0190-er Nummern geht
Hallo Thorsten,
gegen speziell diese Arten von Programmen gibt
es kostenlose Programme, die einen
Verbindungsaufbau zu 0190 Nummern verhindern können.
http://download-tipp.de/Detail/7602.shtml
unter dieser URL bekommt man ein freeware Programm für diesen Zweck.
Ob dies aber alles ist, was verhindert werden soll, kann ich nicht beurteilen.
Es genügt ein Benutzer, der sich auch nur ein bisschen auskennt, um zumindest Unfug zu treiben, der sogar strafbar sein kann.
Z.B. Jugendlicher A ist verknallt in Jugendliche B, die nichts von ihm wissen will, weil sie mit C zusammen ist. Jugendliche B schreibt an C emails von diesem Terminal. Jugendlicher A installiert einen stealth key logger - was einfach ist, man muss nur wissen, dass es so etwas gibt - und zeichnet damit heimlich alle Tastendrücke die am Rechner gemacht werden auf. Auf diese Weise, kann er danach in B’s emailkonto eindringen und dort den allergrößten Unfug anstellen.
Netzwerk- und Rechnersicherheit beginnt immer zuerst mit der Überlegung, wer würde wohl was tun wollen, und warum? sowie : welche Mittel und Fähigkeiten hat er und wie entschlossen ist er.
Obiges Szenario wäre doch vielleicht unter Jugendlichen denkbar.
viele Grüße
unimportant
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