1/3 (ein drittel)= Unendlichkeit ??

Von: , Frage gestellt am Mo, 27. Nov 2000

Hallo,
angenommen ich soll 1/3 auf einem Zahlenstrahl darstellen. Ich gehe mit dem Bleistift zum Punkt 0.3 . Aber ich soll aber nicht 0.3 sonder 1/3 darstellen. Also geh ich noch ein "Stueck" weiter nach rechts. Da 1/3 unendlich viele stellen nach dem Komma hat muss ich also unendlich viele "Stueckchen" nach rechts gehen. Ich weiss aber auch dass ich niemals den Punkt 0.4 erreichen werde (darf).
Mein Mathelehrer meint dazu, dass die "Stueckchen" so klein sind das es nicht mehr auffaellt.
Ich meine das ist egal, sind ja unendlich viele...
Was meint ihr dazu?

Björn

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
    Re: 1/3 (ein drittel)= Unendlichkeit ??

    Hi Björn,
    das ist eine gegenläufige Entwicklung. Auf der einen Seite kommt immer mehr dazu, auf der anderen Seite wird das dazuaddierte immer kleiner . Wenn du unendlich viele addiert hast, dann werden die Stückchen unendlich klein. Somit hat dein Mathelehrer schon recht.
    Im Prinzip weisst du ja wie es ist, siehst es wahrscheinlich nur nicht als Offensichtlich an. Vielleicht stellst du besser noch ein paar Fragen, um zu zeigen wo der Haken für dich ist.

    Gruss

    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Re^2: 1/3 (ein drittel)= Unendlichkeit ??

      ich finde es faszinierender dass
      1/3 = 0.333333333333333333333333333333333333333333333333333333333
      2/3 = 0.666666666666666666666666666666666666666666666666666666666

      aber 3/3 = 1 :-) anstatt 0.9999999999999999999999999999999999999

      bei 1/9 dasselbe spielchen :-)

      • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
        Was lernt uns das? Unendlichkeit steckt überall!!!

        Ja, so bemerkt auch der letzte, allerletzte Mensch, daß überall, womit man sich auch beschäftigt, die liegende 8, nämlich die Unendlichkeit, und damit Gott dahintersteckt, bzw. "rauskommt".

        Das war und ist es immer wieder, was zu zeigen war/ist!

        Egal, womit man sich beschäftigt! - Irgendwann kommt man an den Punkt, wo man sich - schon wieder!!! - mit der Sinnfrage, der Gottesfrage!, beschäftigen muß, bzw. sollte. Erst wenn man diese für sich in seinem Herzen geklärt hat, und zwar so, daß im Herzen Seelenfrieden ist!!!, erst dann ist diese "FRAGE" für immer gelöst. Und zwar dann ausreichend. Es soll ja noch Menschen geben, die es gerne mindestens "befriedigend" hätten. Denen kann auch geholfen werden. Wer da suchet, der findet auch.
        Dieser Verheißung sollten diejenigen Menschen sorgfältig nachgehen. Und erst ruhen, wenn sie gefunden haben - ihren Seelenfrieden. Und: der läßt sich tatsächlich finden. Ist aber ziemlich müh-seelig und befriedigt ungemein. Für immer.

        • Antwort von nach 6 Tagen hilfreich
          Re: Was lernt uns das? Unendlichkeit steckt überal

          So kann man das auch sehen. Obwohl Gott meines Wissens keine mathematische Größe ist.

          Im Übrigen, wie kommst Du darauf, das die Sinnfrage zwangsläufig mit Gott zu tun hat?
          Gott ist Glauben und nicht Wissen, oder wurde das Glaubensbekenntnis in Wissensbekenntnis umbenannt? Ich weiß, daß ich einige Fragen dieser Welt nicht mit Sicherheit beantworten kann. Ob ich damit zufrieden leben kann, und ich kann es, hänngt davon ab, ob ich meinen eigenen Ansprüchen an mich selbst gerecht werde, auch in moralischer Hinsicht.
          Ob es Gott gibt, werde ich sehen, wenn es soweit ist. Gibt es ihn, wird er nach meinen Taten richten, daß kann, wenn ich mir selbst ehrlich gegenübertreten kann, so wild nicht werden. Gibt es ihn nicht, spielt es eh keine Rolle mehr.


          Gernot Geyer

          • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
            Re^2: Was lernt uns das? Unendlichkeit steckt über

            Ich fragte mich auch was das mit "Gott" zu tun haben soll. (man merkt dass ich zweifle oder? :-)

            Eine gute Frage noch:

            Kann der allmächtige Gott einen Stein erschaffen der durch nichts und niemanden zerstört werden kann? Und falls ja, kann er den wieder zerstören? *fg*

            viel spass beim diskutieren

            • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
              Re^3: Was lernt uns das? Unendlichkeit steckt über

              Ich fragte mich auch was das mit "Gott" zu tun haben soll.
              (man merkt dass ich zweifle oder? :-)
              Dir, Yves, dürfte doch klar sein, daß auch ich ein paar Tonnen Zweifel früher geschoben habe, oder nicht?
              Aber, wenn man einen Gott der Liebe, der Gnade, der Barmherzigkeit für möglich hält, angesichts all der Scheiße hier in der Welt, wo doch alles einen Gegenpol zu haben "scheint"!!!

              Da suchte ich den guten Gegenpol, und wurde - erstaunlicherweise sogar nach ganz kurzer Zeit - pfündig. Und habe den gefunden.
              Der behauptet, der gute, der barmherzige Gott zu sein. Was ich natürlich prüfte und gegenscheckte. Was sagt der doch im Neuen Testament: Prüfet alles, das gute behaltet! Na, einen solchen offenen Typen, dem bringe ich doch gleich ein gewisses Maß an Vorschuß-Vertrauen entgegen und habe mich halblaut-still, als mir danach war, an Ihn gewandt, siehe oben beim Gernot, da habe ich das verklickert. Und: seitdem klappt es. Habe die Gewißheit, mathematische Denker würden sagen: den Beweis. Und lebe bei DEM, bzw. in Ihm. Was will ich mehr, damit habe ich den Stein der Weisen finden dürfen! Dieser Stein ist nicht-materiell, er ist somit tatsächlich unkaputtbar, auch nicht durch atomare Ereignisse. Ich kann ihn zerstören, indem ich mich seiner Wirkkompetenz einfach nicht mehr bedienen will. Sie quasi negiere, nicht beachte. Er kann das zwar, aber Er macht das nicht. Weil Er uns ja in Ewigkeit haben will.
              Du kannst Ihn übrigens selber danach fragen. Er antwortet auch, aber auf Seine Art. Aber nur, wenn Du willst. Dein Norbert. Kann der allmächtige Gott einen Stein erschaffen der durch
              nichts und niemanden zerstört werden kann? Und falls ja, kann
              er den wieder zerstören? *fg*

            • Antwort von nach 7 Tagen 2 hilfreich
              Gläubige sind nicht immer gute Mathematiker

              Warum kann man 1/3 nicht als Dezimalbruch darstellen ?

              3/10 < 1/3 = 3/9 < 4/10 -> erste Näherung 1/3 = 0,3

              1/3 - 3/10 <=> 10/30 - 9/30 = 1/30 = 1/10 * 1/3, womit das

              Problem wieder von vorne anfängt. Somit erhalten wir einen
              unendlichen Dezimalbruch 1/3 = 0,333...
              Das Problem liegt in unserem Dezimalsystem, da 10 nicht durch
              3 teilbar ist. Hätten wir dagegen ein zwölfwertiges System, z.B.
              0,1,2,3,4,5,6,7,8,9,A,B als einzelne Ziffern könnte man schreiben: 1/3 = 0,4 (Probe: 4/12 = 1/3)
              Also Norbert, hätte uns Gott zwölf Finger gegeben, gäbe es dieses Problem wahrscheinlich nicht. Aber ein Mathematiklehrer,
              der das nicht erkennt, sollte vielleicht doch erst noch ein paar
              Fortbildungskurse besuchen, bevor er hier wilde Spekulationen über Unendlichkeiten anstellt ;-)

            • Antwort von nach 11 Tagen hilfreich
              Re: Gläubige sind immer öfter gute Mathematiker...

              Walter, tschuldige bitte, ich wollte Dich bei der Selbstbefriedigung nicht unterbrechen. Ich nehme hiermit meinen Gedankenanstoß, ein wenig über den rein formalistischen Horizont hinauszukragen, umgehend zurück.

              Viel Spaß auch noch beim Weiterspielen!

              Halt, da fällt mir noch ein Zahlenrätsel für Dich ein!
              Wie ist es um die Gotteszahl 666 beschaffen, was sagt sie uns,
              was bewirkt sie und wozu dient sie? (Übrigens habe ich die Auflösung, vom Rätselsteller selber!)

              Dein oller Christ Norbert.

              ------------------------------------------------------ [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
              Re^2: Gläubige sind immer öfter gute Mathematiker.

              Hallo Norbert,

              auch ich bin Christ und christliches(humanistisches) Gedankengut
              ist schon immer ein grosser Bestandteil in meinem Verwandtenkreis gewesen (geboren bin ich im Ausland bei einem
              Einsatz meines Vaters für Dienst in Übersee). Und gerade
              deswegen sollte man die Grundlagen seines Handelns immer wieder
              kritisch überdenken und angreifen dürfen.
              Ich gebe zu Dich ein bisschen unsanft behandelt zu haben, aber
              Du hast die Sache meiner Meinung nach meilenweit verfehlt und
              dabei (und in vielen Deiner anderen Beiträge an anderer Stelle)
              immer wieder einen missionarischen christlichen Eifer an den Tag gelegt, der mich ängstigt. Es ist unbestreitbar, daß die Weltreligionen (und auch jede einzelne für sich bis vielleicht auf den Buddhismus) in der Summe über die Zeiten gesehen mehr Schaden an den Menschen angerichtet haben als Nutzen gebracht. Und Dein unkritisches Gesäusel erinnert mich irgendwie an die katholische
              Kirche des Mittelalters (schon mal was von Kopernikus gehört oder ist die Erde doch eine Scheibe ?).
              Nun zu Deiner Frage: Ich bin am 21.06.66 geboren und habe mich
              deswegen schon mal ein bißchen damit beschäftigt, aber das war
              lange her und ich habe das auch schon wieder vergessen, also
              falls Du willst, kannst Du mich diesbezüglich wieder aufklären.

              Schöne Grüße, Walter



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