gute und noch bessere Ärzte ( f-Chris)

Von: , Frage gestellt am Di, 26. Dez 2000

Hi , man betrachte mal die Ärzte insgesamt und man stellt fest, daß es außer gefährliche Ärzte auf der anderen Seite gute und noch bessere als gute sowie auch sehr gute gibt. Diese sind diejenigen die aber wiederum gegenüber dem Leben sehr wohlgesonnen sind, Davon profitieren die Leute, die nicht an gefährliche Ärzte denken.Man wende sich diesen am besten nur zu, wenn sie ihre Passion zur Profession machen.Obwohl diese Spezies auch gefährlich werden können, wenn ihre Passion die Schauspielerei ist.
Am besten, das Ying und yang ist ausgeglichen und man bleibt jenseits der Krankheit.
gruß an alle, die keine Philosophie mögen.

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Tagen 1 hilfreich
    'Was wollte der Dichter uns damit sagen' ...

    ... war eine Frage, die mich im Literaturunterricht (lang, lang ists her) immer angestunken hat, weil ich nicht verstand, warum der Dichter sich nicht klar und deutlich ausdrücken konnte.

    Yin und Yang haben mit Krankheiten einen alten Eimer zu tun. Ich bin 36 Jahre alt und weiß, daß ich noch Jahrzehnte leben werde, denn es gibt eine moderne Medizin, dank der schon heute jeder Zweite in Deutschland über 80 Jahre alt wird. Seit 1900 hat sich die Lebenserwartung verdoppelt. Der Preis dafür sind 10% des Bruttosozialprodukts.
    Ich habe weiter unten die Faseleien über Ärzte als wirres Gerede bezeichnet. Sollte tatsächlich Nietzsche so etwas von sich gegeben haben, dann beweist das nur, daß Nietzsche nicht mitbekommen hat, wie um ihn herum die Medizin gerade zu ihren ganz großen Leistungen ansetzte (Bakteriologie; Chirurgie ...). Johann Nepomuk Ringseis, Leibarzt des bayrischen Königshauses, dozierte in den 1840er Jahren wochenlang über die Bedeutung der Erbsünde für die Medizin und leitete die Krankheiten aus einem gestörten Verhältnis zu Gott ab. Wenn es dabei geblieben wäre und die besseren Ärzte sich in Yin und Yang vertieft hätten, dann lägen die heute am Blinddarm Operierten schon lange unter der Erde und hätten einen elenden Tod gehabt.

    - Django -

    • Antwort von nach 18 Tagen hilfreich
      Re: 'Was wollte der Dichter uns damit sagen' ...

      ... war eine Frage, die mich im Literaturunterricht (lang,
      lang ists her) immer angestunken hat, weil ich nicht verstand,
      warum der Dichter sich nicht klar und deutlich ausdrücken
      konnte.
      >>>nun, dann wäre es wohl eine Erörterung geworden...:~)
      Yin und Yang haben mit Krankheiten einen alten Eimer zu tun.
      Ich bin 36 Jahre alt und weiß, daß ich noch Jahrzehnte leben
      werde, denn es gibt eine moderne Medizin, dank der schon heute
      jeder Zweite in Deutschland über 80 Jahre alt wird. Seit 1900
      hat sich die Lebenserwartung verdoppelt. Der Preis dafür sind
      10% des Bruttosozialprodukts.
      Ich habe weiter unten die Faseleien über Ärzte als wirres
      Gerede bezeichnet. Sollte tatsächlich Nietzsche so etwas von
      sich gegeben haben, dann beweist das nur, daß Nietzsche nicht
      mitbekommen hat, wie um ihn herum die Medizin gerade zu ihren
      ganz großen Leistungen ansetzte (Bakteriologie; Chirurgie
      ...). Johann Nepomuk Ringseis, Leibarzt des bayrischen
      Königshauses, dozierte in den 1840er Jahren wochenlang über
      die Bedeutung der Erbsünde für die Medizin und leitete die
      Krankheiten aus einem gestörten Verhältnis zu Gott ab. Wenn es
      dabei geblieben wäre und die besseren Ärzte sich in Yin und
      Yang vertieft hätten, dann lägen die heute am Blinddarm
      Operierten schon lange unter der Erde und hätten einen elenden
      Tod gehabt.

      - Django -
      Na, diese wundervolle moderne Medizin zwingt aber auch einen Menschen (93 Jahre), der längst mit seinem Leben abgeschlossen hat, dazu, "auf Teufel komm raus" weiterzuleben, obschon sein Körper und sein Geist längst aufgehört haben, am realen Dasein teilzunehmen. Anhand eines konkreten Beispieles kann ich sagen, dass dies nun wirklich nicht zu den ruhmreichen Errungenschaften zu gehören hat. (Ausser vielleicht für die Wissenschaft - fernab vom "Menschsein"...)
      Ausserdem beeinflusst das zwangshafte "am Leben erhalten" das Leben einer - für mich - sehr wichtigen Person - wegen der Pflege - durchaus negativ...
      MfG
      Michael Zettler(der sicherlich nicht ablehnend den medizinischen Fortschritte gegenübersteht, der aber eben auch sieht...)

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