Antwort von
nach einem Tag
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Re^3: ausweg aus der demokratie
Hallo Marian!
hi herbert,
ich denke, dass mit karl propper trifft es schon ganz gut. für
mich gibt es halt einige widersprüche, die ich einfach nicht
begreifen kann. zb was mir am gottesbegriff nicht erklärbar
ist, was ich nicht akzeptieren, begreifen kann, dass es da ein
immer vorhandenes wesen geben soll. ich frag mich immer, was
davor war, wer es erschaffen hat, wie es geworden ist. dann
müsste die zeit ja auch endlich sein. einfach nicht
begreifbar.
Gib den Gedanken an einen Gott wie du ihn aus irgendwelchen Buchreligionen kennst einfach auf. Die Religionen sind aus psychologischer Notwendigkeit entstanden, als der Mensch begann zu denken. Es ist ziemlich gut nachvollziehbar, dass zum gleichen Zeitpunkt wie die Menschen mit dem Ackerbau begonnen, und die Erde begannen zu erobern auch die ersten Religionen entstanden. Nach heutigem Stand der Wissenschaft gibt es vielleicht 2 Gründe etwas göttliches anzunehmen. Das eine wäre die Frage woher das Universum kommt, dies mit einem Gott zu erklären verschiebt aber nur die Frage wer alles (=Universum und dazu würde auch Gott zählen) erschaffen hat. Was wäre dann das erste woran sich Gott erinnert? Die andere wäre die Frage nach dem menschlichen Bewußtsein. Meiner persönlichen Meinung nach wird das überschätzt. Jedenfalls ist der Unterschied zwischen Mensch und Tier was das Bewußtstein betrifft nur ein gradueller, uns somit vermutlich einfach evolutionäre Notwendigkeit.
So ähnlich wie es die FPÖ
in Österreich zur Zeit macht. In den aktuellen Umfragen haben
sie gottseidank keine 20 %, trotzdem sind die Leute, die sie
noch immer wählen würden, voll auf der Führerwelle. Haier & Co
erzeugen mit den Linken (ein schlimmes Wort, man denke mal an
linkisch, linker Agent etc. Da klingt Rechts, rechtschaffen,
gerecht einfach viel besser)
das ist in der tat wirklich schlimm.
Ja. Die haben mich ein anderes Paradoxon an der Demokratie erkennen lassen. Politik ist etwas gescheites zu machen, und es den durchschnittlich Intelligenten zu verkaufen. Die FPÖ tut allerdings nicht einmal das, sondern ist noch viel schlimmer...
ein Feindbild bei den Leuten,
ähnlich wie Hitler mit den Bolschewiken.
stimmt auch. in der beziehung frage ich mich immer wieder,
wieviele leute eigentlich überhaut die übersetzung des
begriffes bolschewiki kennen!
Ich kenne ihn auch nicht, würde mich aber interessieren!
Die wahre Bedeutung war ja auch nicht wirklich wichtig, hauptsache es klingt gefährlich. Auf dem Psychologie Brett war unlängst ein Posting von Gwnlth über eine Frau, die noch immer an einem Verfolgungswahn leidet und sich vor den Bolschewisten fürchtet. Tatsächlich funktioniert sowas noch immer. In Österreich werden sich in ein paar Jahren die Leute vor den linkslinken Kommunisten fürchten, ohne zu wissen warum!
gruss marian
Servus,
Herbert