Herstellung: Wenn etwas falsch läuft, merkt man das. Meist geht der Pilz ein (bei rauchiger Luft z. B.), entwickelt sich zu langsam (wenn es zu kühl oder dunkel ist) oder bleibt zu lange stehen (Dann wird das Getränk sauer). Natürlich ist Kombucha aus eigener Zucht nicht so mikrobiell kontrolliert wie aus dem Labor. Aber ist das ein Nachteil? Eher nicht. Wir sollten viel öfter mal ein paar neue Mikroben zu uns nehmen. Haben wir die ganze Menschheitsgeschichte lang getan und es hat uns gut abgehärtet / angepasst.
Deine Skepsis erinnert mich an das oft beobachtete Unvermögen der "Leute von heute" auch nur irgendetwas banales selber zu machen und in das Ergebnis zu vertrauen. - War kein persönlicher Affront, aber wir trinken bedenkenlos Cola und zögern bei Eigenprodukten....
Verzehr: Also, ich erinnere mich daran, daß mir das Zeug wahnsinnig gut schmeckte. Hab es gern und in großen Mengen getrunken. Das davon FAlten, Cellulite oder Warzen verschwunden wären, hab ich nicht bemerkt. Aber als Alternative zu Cola und Co? Allemal und gern!
Zwei Nachteile hat es:
- der Zuckeranteil und damit die Energiemenge ist beim fertigen Getränk recht hoch (es sei denn, man läßt es endlos säuern, dann ist der Zucker weitgehend abgebaut), schmeckt dann aber eher wie Essig.
- das Zeug wirkt appetitanregend. Und das ist etwas, was heute kaum jemand braucht.....
so far, dalga