Re: senkung des alkoholspiegels?
Hi Sandra !
Ich hab Dir mal was über Ethanol (der uns allen ja so gut tut) herausgesucht. Ich fürchte, dass Du Deinen Körper da nicht weiter beeinflussen kannst. Schade. :-(
Ist schon ein schlimmes Zeug dieser Alkohol
Physiologie: Reines E. ist für Organismen aller Art ein starkes Gift; bei Mikroorganismen wird das Protoplasma-Protein denaturiert. Daher werden Bakterien in 70%igem E. abgetötet od. in ihrer Entwicklung gehemmt. E. dient deshalb auch als Konservierungsmittel im Haushalt u. für anatom. Präparate. Auf den Menschen wirkt E. (meist in Form von alkoholischen Getränken aufgenommen) anregend, sofern es in kleinen Mengen genossen wird; größere Mengen wirken berauschend. Die Wirkung ist dabei individuell verschieden u. unter a. abhängig von Alter u. Geschlecht. Kinder sind bes. empfindlich, die Letaldosis für ein 5–6jähriges Kind liegt bei ca. 30 g Alkohol. Weiterhin spielen Konstitution, Klima, Jahreszeit u. dispositionelle Faktoren (z. B. Hunger, Ermüdung, Füllungszustand des Magens) sowie die Konz. des E. in dem betreffenden Getränk u. der Zeit, in der eine bestimmte Menge dieses Alkohols aufgenommen wird, eine Rolle. Akute Alkohol-Vergiftung durch einmaligen Genuß einer großen E.-Menge äußert sich durch Gesichtsrötung, allg. Wärmegefühl, Enthemmung. Anfänglich erhöhtem Bewegungsdrang folgt Ermüdung u. Muskelerschlaffung, erschwertes Sprechen, Unsicherheit im Gehen u. Stehen (Rauschzustand), u. schließlich kann Narkose mit Atemstillstand eintreten. Infolge der vermehrten Wärmeabgabe durch Erweiterung der Hautgefäße treten Untertemp. auf (Körpertemp. bis unter 30°C); deshalb erfrieren Betrunkene schon bei geringen Kältegraden. Als Nachwirkung der akuten Alkohol-Vergiftung tritt der „Katzenjammer“ mit Kopfschmerz, Übelkeit u. Erbrechen auf. E. wird bereits im Magen zu ca. 20% resorbiert, v. a. aber mit ca. 80% im oberen Dünndarm.
Die Verbrennungsgeschw. ist etwa 0,1 g/kg Körpergew. u. h; 1 g E. liefert dabei 30 kJ (physiolog. Brennwert). Nur in geringem Maße wird E. aus dem Körper durch die Atemluft entfernt od. im Harn ausgeschieden. Im wesentlichen erfolgt der E.-Abbau in der Leber unter dem Einfluß des Enzyms Alkohol-Dehydrogenase, das E. zunächst zu Acetaldehyd abbaut, den seinerseits die Aldehyd-Dehydrogenase in Essigsäure umwandelt, in geringerem Maße durch das sog. mikrosomale Ethanol-oxidierende System (MEOS). Zur E.-Oxid. wird Nicotinamid-adenin-dinucleotid (NAD) benötigt, das – insbes. bei erhöhter E.-Zufuhr – für andere NAD-abhängige Prozesse dann nicht mehr zur Verfügung steht. Auf diese Weise wird der Fettabbau beeinträchtigt; die Folgen sind Alkohol-Fettleber, Zerstörung der Leberzellen, Bindegewebsentartung, Zirrhose. Chron. Mißbrauch kann zu E.-Abhängigkeit führen, die als Alkoholismus (Näheres s. dort) zu den Sucht-Krankheiten zu rechnen ist. Die Leber des Mannes kann ca. 7 g E./h abbauen, bei Frauen liegt die Kapazität um ca. 15% niedriger. Arzneimittel, insbes. Sedativa, aber auch andere Stoffe, wie z. B. biogene Amine können in ihrer Wirkung durch E. verstärkt werden. Steroidhormone, Contrazeptiva u. Vitamine können inaktiviert werden. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann zu zahlreichen gesundheitlichen Schäden des Kindes führen, so daß E. als Teratogen betrachtet werden muß.
Na dann Prost !
Gruß - Achim
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