Ich hab jetzt alle nötigen Vorzeugnisse zusammen und nun wird es Zeit mich um eine Arbeitsstelle zu bewerben. Das hab’ ich ja nun noch nie gemacht. Hab’ mich mal so auf ein paar Websites umgeschaut, die Tipps für die Bewerbung geben, aber so richtig weitergeholfen hat mir keine. Also meine Bitte: Könntet Ihr euch nachfolgendes Anschreiben einfach mal kurz durchlesen und mir Eure Gedanken dazu mitteilen? Das wär’ wirklich nett.
Sehr geehrte Frau …,
da ich nun im dritten Ausbildungsjahr bin, mache ich mir Gedanken über meinen beruflichen Werdegang.
Die Ausbildung zur Krankenschwester am … Klinikum hat mir großen Spaß gemacht und gestaltete sich sehr interessant für mich. Deshalb bewerbe ich mich bewußt bei Ihnen um einen Arbeitsplatz.
In meiner bisherigen Ausbildung wurde mir ein Einblick in die verschiedensten Arbeitsbereiche einer Krankenschwester gewährt. Ich lernte, daß ich in diesem Beruf eine große Verantwortung tragen werde. Das hohe Ziel, Menschen zu helfen hat mich stets motiviert.
Im September diesen Jahres werde ich voraussichtlich die Ausbildung beenden. Sehr gern würde ich im … Klinikum meinen erlernten Beruf ausüben. Besonders gefällt mir das kollegiale und freundliche Arbeitsklima auf den verschiedenen Stationen. Die Arbeit in den einzelnen Teams bereitete mir viel Freude. Von der modernen Technik, die in Ihrem Hause die Arbeit des Pflegepersonals erheblich erleichtert bin ich ebenfalls begeistert.
*[letzten Satz finde ich eigentlich nicht so toll, vielleicht ein bisschen dick aufgetragen (obwohl ich das wirklich so sehe…)]*
Ich würde mich freuen, von Ihnen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
ich verstehe den Zusammenhang noch nicht so ganz, das ist aber doch wohl nicht die Klinik, in der du gelernt hast, oder? Und wenn nein, woher weißt du soviel über dieses Krankenhaus?
Insgesamt finde ich das ganze etwas dick aufgetragen aber gut formuliert, zwei drei kleinere Fehler (neue Rechtsschreibung und Komma) sind IMO drin.
Bitte schreib noch mal was, über den Hintergrund dieser Bewerbung, z.B. auch, woher du weißt, dass dort eine freie Stelle vorhanden ist.
das ist aber doch wohl nicht die Klinik, in der du gelernt hast, oder?
Ja, doch. Überwiegend an dieser Klinik habe auch den praktischen Teil meiner Ausbildung gehabt.
Insgesamt finde ich das ganze etwas dick aufgetragen aber gut formuliert.
Ich wußte auch nicht so recht, aber auf den einschlägigen „wie bewerbe ich mich richtig“-sites stehen z.T. noch viel extremere (schleimige!) Sachen …
formuliert, zwei drei kleinere Fehler (neue Rechtsschreibung
und Komma) sind IMO drin.
Dankeschön für den Hinweis. Das werde ich überprüfen (bzw. durch die Rechtschreibkorrektur schicken ).
Bitte schreib noch mal was, über den Hintergrund dieser
Bewerbung, z.B. auch, woher du weißt, dass dort eine freie
Stelle vorhanden ist.
Also man hat uns Azubis gesagt, daß Krankenhaus würde schon auf unsere Bewerbungen warten…Jetzt haben wir auch die dafür nötigen Vorprüfungsergebnisse erhalten, also ab dafür…
Also man hat uns Azubis gesagt, daß Krankenhaus würde schon
auf unsere Bewerbungen warten…Jetzt haben wir auch die dafür
nötigen Vorprüfungsergebnisse erhalten, also ab dafür…
Liebe Grüße, Helma
OK, da du dort gelernt hast, kannst du auch etwas persönlicher werden, ich ändere mal ein klein wenig ab und verbessere die Rechtschreibfehler und lasse ein wenig „Schleim“ weg. Du kannst dir ja die besten Formulierungen zusammenstellen.
Sehr geehrte Frau …,
da ich nun im dritten Ausbildungsjahr bin, mache ich mir Gedanken über meinen beruflichen Werdegang.
Die Ausbildung zur Krankenschwester am … Klinikum hat mir immer großen Spaß gemacht und gestaltet sich sehr interessant für mich. Deshalb bewerbe ich mich bewusst bei Ihnen um einen Arbeitsplatz.
In meiner Ausbildung wurde mir ein Einblick in die verschiedensten Arbeitsbereiche einer Krankenschwester gewährt. Ich lernte, dass ich in diesem Beruf eine große Verantwortung tragen werde. Das Ziel, Patienten durch meine Ausbildung kompetente Hilfe leisten zu können, hat mich stets motiviert.
Im September diesen Jahres werde ich voraussichtlich die Ausbildung beenden. Sehr gern würde ich meinen erlernten Beruf weiterhin bei Ihnen ausüben. Besonders gefällt mir das kollegiale und freundliche Arbeitsklima auf den verschiedenen Stationen. Die Arbeit in den einzelnen Teams bereitet mir viel Freude. Von der modernen Technik, die in Ihrem Hause die Arbeit des Pflegepersonals erheblich erleichtert, bin ich ebenfalls begeistert.
Ich würde mich freuen, von Ihnen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.
Hallo,
hast Du es auch schon mal überlegt, Dich einfach mal persönlich zu bewerben? Ich weiß nicht, wie es im Krankenhaus ablüft, aber bei uns in der Bank wirkt es immer besser, wenn man mit dem Personalleiter oder dem Vorgesetzten persönlich spricht. Das habe ich nach der Ausbildung auch getan. Dann wirken manche Phrasen nicht mehr schleimig, sondern, wenn sie zu Dir passen und Du sie ernst meinst, echt!
Außerdem macht es einen guten Eindruck, wenn man selbständig auftritt.
Es kann natürlich sein, daß es zwar das ist, was man bei Bankkaufleuten erwartet (Verkauf auch der eigenen Person), daß man bei einer derart selbstbewußten Krankenschwester abwehrend reagiert.
Das kann ich leider nicht beurteilen!!
Kristina
„Das hohe Ziel, Menschen zu helfen hat mich stets motiviert.“
in
Das Ziel, Patienten durch meine
Ausbildung kompetente Hilfe leisten zu können, hat mich stets
motiviert.
Irgendwie hakt der Satz aber, finde ich. Aber ich bin mit
meinem Satz auch nicht so ganz zufrieden, obwohl er mir aus
der Seele spricht…
Du hast recht, ich würde mir vielleicht an deiner Stelle noch was ganz anderes überlegen. Was mir daran auch irgendwie gar nicht gefällt ist das Wörtchen „motiviert“. Klingt ein bisschen so, als wenn du fast verzweifelt wärest und dich dann nur so noch weiter motivieren konntest…? Mir ist aber nichts Passenderes eingefallen und ich wollte ja auch nicht zuviel verändern. Irgendwas derart, warum du bestätigt wurdest, den richtigen Beruf gewählt zu haben.
…Die Arbeit in den einzelnen Teams bereitet mir viel
Freude.
Warum soll ich nicht ‚bereitete‘ schreiben? Die praktische
Ausbildung ist ja nun abgeschlossen, also ich arbeite ja dort
(leider) nicht mehr.
OK, ich dachte, du wärest z.Zt noch dort, dann natürlich doch Vergangenheitsform.
hast Du es auch schon mal überlegt, Dich einfach mal
persönlich zu bewerben?
Ja, das kommt auf jeden Fall besser an. Nun ist die Sache so, daß man uns (allen SchülerInnen) gesagt hat, wir sollten uns erst schriftlich bewerben und ma würde uns dann ggf. zum Bewerbungsgespräch eingeladen.
Liebe Jeanny!
Was mir daran auch irgendwie gar nicht gefällt ist das Wörtchen „motiviert“. Klingt ein bisschen so, als wenn du fast verzweifelt wärest und dich dann nur so noch weiter motivieren konntest…?
Du hast recht, „motiviert“ klingt nicht so toll. Was hälst Du von:
Das Ziel, Menschen zu helfen stellt eine große Herausforderung für mich dar und hat mich stets angespornt.
Auch nicht so toll, was? Oder ich laß den letzten Teil ganz weg und schreibe einfach:
Das Ziel, Menschen zu helfen stellt stets eine große Herausforderung für mich dar.
Was mir daran auch irgendwie gar nicht gefällt ist das Wörtchen „motiviert“. Klingt ein bisschen so, als wenn du fast verzweifelt wärest und dich dann nur so noch weiter motivieren konntest…?
Du hast recht, „motiviert“ klingt nicht so toll. Was hälst Du
von:
Das Ziel, Menschen zu helfen stellt eine große
Herausforderung für mich dar und hat mich stets angespornt.
Auch nicht so toll, was? Oder ich laß den letzten Teil ganz
weg und schreibe einfach:
Das Ziel, Menschen zu helfen stellt stets eine große
Herausforderung für mich dar.
HI,
das mit der Herausforderung ist zwar nicht schlecht, hinterlässt aber ebenso einen fahlen Nachgeschmack…Herausforderung war da, Anforderungen konnte ich aber nicht erfüllen…wir nehmen das jetzt sehr genau, wahrscheinlich zu genau…!
Wie wäre es mit:
Das Ziel, Menschen zu helfen, stellt eine große
Herausforderung für mich dar; die zumeist positiven Reaktionen der Patienten haben mich in meiner Arbeit immer wieder bestätigt und angespornt.
Das Ziel, Menschen zu helfen, stellt eine große
Herausforderung für mich dar; die zumeist positiven Reaktionen
der Patienten haben mich in meiner Arbeit immer wieder
bestätigt und angespornt.
Ja, das klingt echt gut. Muß mal drüber nachdenken, ob ich mich damit nicht zu sehr profiliere, aber gut klingt das auf jeden Fall.
Hi, das Wörtchen „würde“ musst Du auch weglassen. Ich habe mir erst vor kurzem von einer Personalchefin bei einer Krankenkasse sagen lassen, dass Ausdrücke wie könnte, hätte, würde, etc. den Bewerber/-in als unsicher und unschlüssig dastehen lassen.
Also sei zuversichtlich und schreibe „werde“.
Die Idee mit der persönlichen Vorsprache finde ich auch super. Da kann man Dir gleich mitteilen ob Chancen für Dich bestehen.
Viel, viel Glück wünscht Maike
das Wörtchen „würde“ musst Du auch weglassen. …als unsicher und unschlüssig dastehen lassen.
Also sei zuversichtlich und schreibe „werde“.
Ja, das habe ich auch gelesen, auf verschiedenen „wie bewerben?“-sites.
Macht sich bloß ein bißchen ungünstig „Ich werde mich freuen, von Ihnen zu einem Vorstellungsgepräch eingeladen zu werden.“
Ich wollte auch eigentlich schreiben:
„Ich freue mich auf eine Nachricht von Ihnen und verbleibe bis dahin mit freundlichen Grüßen,…“
Aber das klingt vielleicht zu sehr von sich selbst überzeugt.
für die Formulierungen hast Du ja schon ein paar Anregungen bekommen, darum will ich nur noch kurz auf eine sprachliche Sache und dann auf das Problem „persönlich hingehen oder nur schriftlich bewerben“ eingehen.
Ich persönlich finde die Formulierung „und verbleibe mit freundlichen Grüßen“ etwas hochgestochen, sie klingt mir auch etwas veraltet. Ich würde einfach schreiben „Mit freundlichen Grüßen“ oder: „Mit freundlichem Gruß“
Wenn ich das richtig verstanden habe, haben die „wichtigen“ Leute Eurem Lehrjahr gesagt, daß jetzt der richtige Zeitpunkt ist, Eure Bewerbungen abzugeben. Also mußt Du damit rechnen, daß sehr viele Deiner „Kollegen“ sich auch bewerben, Du also in „bester Gesellschaft“ bist. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß sowohl Deine Noten in irgendwelchen theoretischen Prüfungen als auch die Beurteilung von irgendwelchen praktischen Teilen nicht extrem sind (weder extremst gut noch schlechtester des Jahrgangs *g*). Das heißt, Du mußt irgendwie aus der „Masse“ rausstechen. Das bedeutet jetzt nicht, daß Du Deine Bewerbungsunterlagen nun in einem heliumgefüllten Luftballon überreichen sollst (hab ich allen Ernstes mal gelesen!!!) sondern, daß Du für den Personalmenschen irgendwie „persönlich“ wirst. Das heißt zumindest, daß Du mal vorher anrufst, und fragst in welchen Abteilungen Leute gebraucht würden (vielleicht hast Du ja auch bestimmte Vorlieben in dieser Richtung, dann schreib’s auch in die Bewerbung rein!). Oder, Du fragst, ob Du Deine Unterlagen mal persönlich vorbeibringen darfst, vielleicht ergibt sich daraus gleich ein nettes (Vorstellungs-)Gespräch, auf jeden Fall bleibst Du bei dem guten Personalmenschen als Person und nicht als Mappe mit Zeugnissen in Erinnerung. Klar, daß Du Dich auch auf diese persönliche Übergabe gut vorbereitest, damit Du einen guten Eindruck hinterläßt
Viel Erfolg bei Deiner Bewerbung!
Petzi
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Huhu Marco,
das hab ich mich auch schon oft gefragt. Andererseits klingt der eine freundliche Gruß doch so sparsam *lach* und die übliche Floskel sind ja die freundlichen Grüße im Plural… Und man kann auch auch „(viele) Grüße an die (werte) Frau (Gemahlin) ausrichten“ lassen - wenn man will!
Trotzdem unterschreibe(*) ich immer „mit freundlichem Gruß“ und garniemalsnicht mit mfg, weil das meiner Meinung nach der Gipfel der Unhöflichkeit ist (entweder ich habe die Zeit, die Floskel auszuschreiben, oder ich schreibe nur „Gruß“ das ist auch nur ein Buchstabe mehr *lach* - aber das ist ein ganz anderes Thema)
Liebe Grüße
Petzi
(*) Gleich noch ne Frage: Unterschreiben tue ich ja mit „Petzi“ wie aber heißt das Wort für „Eine-Grußformel-unter-den-Brief-schreiben“?
übliche Floskel sind ja die freundlichen Grüße im Plural…
Warum auch? Weil sie gewöhnlich im Geschäftsleben passieren und da unterschreibst du ja auch meistens im Namen der Firma und somit vieler Mitarbeiter
Und man kann auch auch „(viele) Grüße an die (werte) Frau
(Gemahlin) ausrichten“ lassen - wenn man will!
Eigentlich auch nur einen ))
Es sei denn, du grüßt von deinem Partner oder deinen Kollegen/deiner Firma Und wenn du geschäftlich unterwegs bist, grüßt du immer im Namen der Firma… also erlaubt