Hallo Chris!
Ich hatte dir schon gerade gemailt. Aber hier vielleicht noch ein paar Infos zu den hier auftretenden Fragen.
Natürlich hilft ein Volontariat oder alles außer Studium in Deutschland (also z.B. auch ein Studium im Ausland), einfach weil du damit Wartezeit sammelst. Deswegen empfehlen wir, wenn der NC nicht reicht, ev. darüber nachzudenken, eine Ausbildung vorzuschieben. Bietet einem zum einen die Möglichkeit, festzustellen, inwieweit eigene Vorstellungen und Realität übereinstimmen - und schafft Wartezeit.
Unsere Studienplätze (in Medienwiss.) werden nämlich nur zu 60 % über den NC vergeben, die anderen 40 % gehen über Wartezeiten.
Kleine weitere Info noch. Besorg dir mal beim Arbeitsamt die sogenannten Arbeitsmarktinfos u.z. für Journalisten/Journalistinnen. Vielleicht ist dir das noch nicht bekannt, aber die meisten Journalisten haben kein, ich wiederhole, kein medien- oder journalistik-orientiertes Studium abgeschlossen. Ein Studium haben sie allerdings heute praktisch alle. Je nachdem welche journalistische Richtung einem vorschwebt (ich nehme an aktueller Journalismus - wegen Politikw.), wählt man seine Studienfächer (vorrangig am besten nach Interesse). An ihren Job kommen Journalisten i.a. über Volontariate, Praktika und freie Mitarbeit.
Übrigens Magisterabsolventen streuen per se ihre Berufsziele weit, weil ein Magisterabschluss im Gegensatz zu einem Diplom bsp.weise nicht auf ein bestimmtes Berufsziel hin ausbildet (nicht so wie: ich studiere Medizin und dann werde ich Arzt) und im allgemeinen mehrere, und sehr verschiedene Fächer miteinander kombiniert.
Es gibt allerdings typische Bereiche, wo Magisterabsolventen tendenziell arbeiten (eher selten, aber schon dagewesen, ist der Vorstandsvorsitz in einer großen deutschen Bank), wie in der Öffentlichkeitsarbeit/Presse/Medien (auch und vor allem neue), Marketing/Werbung, im Personalwesen, in organisatorischen, beratenden oder kommunikativen Bereichen etc.
Meist finden Magisterabsolventen (ich bin selbst einer) ihren Beruf über Praktika, die man - hier spricht die eigene Erfahrung - aus verschiedenen Bereichen in das Studium einbauen sollte, bis man den eigenen gefunden hat. Dann dort weitermachen.
MfG
Susanne Mensah
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