Hi Christian,
vielleicht hilft Dir dieser Link weiter (überhaupt sehr sehr ergiebig für Bewerber)
Falls der Link nicht funktioniert, so weit kürzen, bis du auf
der Suchabrage bist, dann „Bewerbung“ auswählen.
Der Link ist die Antwort auf Frage 1418.:
http://www.vdi-nachrichten.com/ingenieurkarriere/kar…
Auszug (Zitat von der Seite):
Warum? Weil es Menschen sind. Und diese Gattung hat vermutlich inzwischen die Länge des europäischen Einheitszahnstochers verbindlich festgelegt, aber eben nicht Definitionen von Sprachkenntnissen.
Und auf der Basis müssen Sie als Bewerber das Problem nun dennoch lösen. Was natürlich auch geht - und was ich natürlich auch erläutere. Zuerst halten wir fest, was nicht geht: „Sprachkenntnisse: Englisch“ und „Englisch gut“ scheiden aus wegen allzu großer Schwammigkeit. Der Leser kann nicht sicher sein, daß das, was er hofft, es möge gemeint sein, auch tatsächlich gemeint ist. Dabei „drohen“ aus seiner Sicht vergebliche Vorstellungsgespräche, bei denen sich dann herausstellt, daß man Verschiedenes meinte.
Bleibt nur das Hineinversetzen in die Erwartungshaltung des Lesers: Er will wissen, wie gut Ihr Englisch ist, was Sie in dieser Sprache können. Also sagen Sie es ihm so, daß sein Informationsbedürfnis befriedigt wird.
Eine Möglichkeit ist, auf die Herkunft der Sprachkenntnisse zu verweisen:
„Englisch: 1 Jahr Kanada im Schüleraustausch und 2 Semester Studium in den USA, 2 Praktika im englischsprachigen Ausland.“ Damit kann man etwas anfangen, das spricht für sich (vertrauen Sie nicht darauf, daß der Leser ja von Seite 1 des Lebenslaufes wissen müßte, daß Sie als Schüler …).
Oder: „Englisch: Schulbasis (Leistungskurs), private Auslandsaufenthalte in englischsprachigen Ländern, umfassende Recherchen in englischer Literatur für die Diplomarbeit, gelegentliche Vorträge.“ Das sagt: sehr fundierte Basis, Wortschatz vorhanden, vermutlich fehlt noch die letzte Übung im Sprechen, wahrscheinlich fehlt das umgangssprachliche Geschäftsenglisch (läßt sich auf dieser Basis relativ leicht erarbeiten).
Oder: „Englisch: 6 Jahre Schulenglisch.“ Das ist ebenso klar, heißt aber: nur sehr schwaches Fundament vorhanden, der Bewerber kann absolut nicht in dieser Sprache arbeiten.
Ebenso ist es denkbar, daß man den Grad des Erreichten in den Vordergrund stellt: „Englisch: Unterhaltung und Umgangskorrespondenz sind problemlos möglich, technische Fachbegriffe fehlen noch.“ Man könnte dabei auch noch den Ursprung in Klammern dahintersetzen.
Kurse u. ä. sind eher fragwürdig, stellt man sie einfach so in den Raum. Woher soll der Leser wissen, was bei sechs Semestern Volkshochschule oder einem Sprachkurs in London herauskommt? Besser sind dann die oftmals zu sehenden Zertifikate mit konkreten Aussagen namhafter Institutionen (z. B. Cambridge).
„Fließend in Wort und Schrift“ mag im positiven Falle ein Kompromiß sein, da man sich darunter etwas vorstellen kann - dieser Bewerber kann sofort englische Korrespondenz bearbeiten, mit entsprechenden Anrufern umgehen und an internationalen Konferenzen (Konzernsprache: Englisch) teilnehmen. Auch wenn er vielleicht einen Begriff wie „Einspritzpumpendüsenhalterungsring“ irgendwo nachschlagen müßte.
Nicht ratsam ist „perfekt“ - so nenne ich nicht einmal meine Kenntnisse in meiner Muttersprache. Kommen wir zu den Albernheiten:
…
Beste Grüße
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