Bürokauffrau

Hallo,

welche Möglichkeiten stehen mir mit einer abgeschlossenen Lehre als Bürokauffrau offen? Ich habe übrigens Abi, möchte aber nicht studieren.

Viele Dank für Antwort

Grüße B.

Hallo bullyy,

welche Möglichkeiten stehen mir mit einer abgeschlossenen
Lehre als Bürokauffrau offen? Ich habe übrigens Abi, möchte
aber nicht studieren.

wie wäre es mit Betriewswirt (-in) (IHK) oder alternativ (VWA) ?
Kann man auch nebenher machen, dauert dann aber 3 Jahre. Ist z.B. in der Industrie sehr anerkannt. Die Ausbildung ist sehr breit gefächert (analog zum BWL-Studium, nur eine Stufe niedriger)

Kosten: ca. 6.000 - 8.000 DM

Eine Stufe darunter liegt der Fachkaufmann / -frau (VWA oder IHK). Er ist nicht breit gefächert, sondern auf sein Spezialgebiet beschränkt (natürlich gibt es trotzdem eine Art allgemeiner Grundbildung). Im Spezialgebiet liegt man auf Niveau vom Betriebswirt (IHK), aber nicht in anderen Fächern. Dauert dafür nur 2 Jahre nebenher bzw. 6 oder 8 Wochen Vollzeit

Beispiele:
Fachkaufmann für Materialwirtschaft und Einkauf
Fachkaufmann für Marketing
Fachkaufmann für Controlling
Fachkaufmann für Personal

Kosten: ca. 5.000 DM

Ansonsten gibt es natürlich noch viele andere Angebote (z.B. in Richtung Projektmanagement)

Grüsse

Sven

Hallo Sven,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Mittlerweile bin ich etwas am zweifeln; ich fange erst im September meine Ausbildung an, dauert 2 Jahre. Aber wenn eine Weiterbildung dann 2 oder 3 Jahre dauert hätte ich im Prinzip doch gleich BWL studieren können. Aber da ich in Mathe und Wirtschaft nicht so eine Leuchte bin dachte ich, das pack ich nicht.
Aber jetzt bleibt mir nix anderes übrig als die Ausbildung durchzuziehen. Und außerdem hatte ich das sture theoretische Pauken satt.
Oder kann es sein daß meine Firma evtl die Weiterbildung zahlt? Oder muß ich die Weiterbildung immer selber zahlen, selbst wenn mich meine Firma übernimmt?

Vielen vielen Dank für Deine vielen Vorschläge!!!

Grüße B.

Mittlerweile bin ich etwas am zweifeln; ich fange erst im
September meine Ausbildung an, dauert 2 Jahre. Aber wenn eine
Weiterbildung dann 2 oder 3 Jahre dauert hätte ich im Prinzip
doch gleich BWL studieren können. Aber da ich in Mathe und
Wirtschaft nicht so eine Leuchte bin dachte ich, das pack ich
nicht.

hmmm - muß ja nicht gleich ganz hoch hinaus gehen. ich würde Dir dann BWL an einer Fachhochschule empfehlen. da ist es zum Teil etwas praktischer orientiert - das heißt, Du brauchst nicht ganz so viel Mathe um die schwierigen Theorien speziell in der VWL zu verstehen.
guck Dir dann auch die Unis bzw. FHs vorher an.

zum Beispiel ist an der HU-Berlin die Ausbildung sehr quantitativ dh, sehr mathematisch - an der FU Berlin dagegen etwas einfacher (sagt man).

viel Glück noch

und bei Fragen zum BWL-Studium kannst Du mich gerne fragen - bin fast fertig damit *freu*

queedin

Hallo Bullyy,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Mittlerweile bin ich etwas am zweifeln; ich fange erst im
September meine Ausbildung an, dauert 2 Jahre.

Warum machst Du dann Bürokauffrau ? Bei uns in der Industrie wird das niveaumäßig als das unterste Ende der Kaufleute angesehen…(im Gegensatz zur Industriekauffrau)

Aber wenn eine

Weiterbildung dann 2 oder 3 Jahre dauert hätte ich im Prinzip
doch gleich BWL studieren können. Aber da ich in Mathe und
Wirtschaft nicht so eine Leuchte bin dachte ich, das pack ich
nicht.

Hast Du die allgemeine Hochschulreife ? Dann dürfte es in Mathe zumindest an einer FH kein Problem sein. Da sitzen nämlich viele ehemalige Azubis mit nachgeholtem Fachabi („Schnellbleiche“ innerhalb eines knappen Jahres) drin, die von Mathe garantiert keine Ahnung haben. Ausserdem ist Mathe nur in den ersten 2-3 Semestern vorhanden. Es kommt noch ein wenig Statistik und operations research. Das war’s dann aber auch schon.

Heftiger finde ich Deine Aussage, mit Wirtschaft Probleme zu haben. Warum willst Du dann eine Ausbildung in diesem Bereich machen ??? Hoffentlich ist es keine „ich weiss nicht was ich will, dann mache ich halt das, was gerade Mode ist“-Ausbildung !

Wo liegen Deine Vorlieben ? Ist ein Bürojob überhaupt das, was Du willst ?

Aber jetzt bleibt mir nix anderes übrig als die Ausbildung
durchzuziehen. Und außerdem hatte ich das sture theoretische
Pauken satt.

Bei BWL (somit auch bei Bürokauffrau) heisst es auch öfters stur auswendig lernen. Im Ausbildungsberuf sogar noch mehr als beim Studium, da aufgrund des niedrigeren Niveaus (Haupt-/Realschule) den Leuten das Zeug eher zum Auswendiglernen als zum Kapieren vorgehalten wird.

Oder kann es sein daß meine Firma evtl die Weiterbildung
zahlt? Oder muß ich die Weiterbildung immer selber zahlen,
selbst wenn mich meine Firma übernimmt?

Gehe mal davon aus, dass Du die Weiterbildungen selbst bezahlen mußt, ausser es ist etwas sehr betriebsspezifisches (das kannst Du dann aber hinterher nirgends woanders mehr verwenden).
Bei uns in der Firma werden Weiterbildungen mit Abschlusstitel nicht gesponsert (Motto: erst zahlen wir die Ausbildung, durch den Abschluss wird der Mitarbeiter für die Konkurrenz interessanter und dann wird er abgeworben…)

In meiner alten Firma hat man sich bei einer bezahlten Weiterbildung für eine ganze Weile verpflichten müssen, bei der Firma zu bleiben…

Vielen vielen Dank für Deine vielen Vorschläge!!!

Kein Problem, falls weitere Fragen sind, nur zu !

Grüsse

Sven

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Hallo Sven,

Deine Aussage:
„da aufgrund des niedrigeren Niveaus
(Haupt-/Realschule) den Leuten das Zeug eher zum
Auswendiglernen als zum Kapieren vorgehalten wird.“

finde ich so nicht richtig.

Realschüler (vielleicht auch Hauptschüler) sind eher praktisch orientierte Menschen.
Da ist das Kapieren eigentlich zwingend notwendig.
Findest Du nicht?

Gruß
Karin

Hallo Karin,

Realschüler (vielleicht auch Hauptschüler) sind eher praktisch
orientierte Menschen.
Da ist das Kapieren eigentlich zwingend notwendig.

Da ich beides gemacht habe (praktischer Teil der BA-Ausbildung mit eingehendem Besuch der Lehrwerkstatt - theoretischer Teil an der BA) habe ich so meine Erfahrungen bzgl. des Ausbildungssystems in Lehrwerkstätten und auch mit Azubis gesammelt. Anschließend, im Beruf, habe ich auch oft Umschüler und Azubis in der Abteilung betreut. Und glaube mir, man erkennt sofort die Vorbildung der Leute.

Das praktische Kapieren durch Learning by doing hat pbrugebs nichts mit der abstrakten Fähigkeit des Kapierens zu tun. Oftmals habe ich erlebt, dass einige Mechaniker jahrelang ihre Handgriffe an einer Maschine machen, ohne Dir genau sagen zu können, warum sie es auf die eine oder andere Art machen, es wurde ihnen halt so gezeigt. Viele Mechaniker kapieren das, was sie da gemacht haben erst auf der Meister- oder Technikerschule.

Verstehe mich bitte nicht falsch, auch Real- oder Hauptschüler haben (selbstverständlich) Intelligenz, nur wird ihnen auf der Berufsschule oder auch in der Praxis (hier: Lehrwerkstatt) meistens nach alter Väter Sitte das Auswendiglernen beigebracht (und ab und zu auch das Denken „ausgetrieben“). Das hat man bei mir übrigens auch versucht, daher war mein Zeugnis beim Ausscheiden aus der Lehrwerkstatt auch beschissen Ich wollte es aber einfach nicht auswendig lernen. Ich denke, dass es reicht, wenn man weiss wo es steht.

Zurück zum Thema:
Hintergrund meiner Aussage war eigentlich auch, dass Bullyy sagte, sie hätte das sture (Auswendig-)Lernen satt und meiner Meinung nach wird sie genau das in der Berufsschule machen müssen !

Grüsse

Sven

Hallo Sven,

okay, im Prinzip greifst Du also das Schulsystem in dieser Beziehung an.
Meiner Zustimmung kannst Du gewiss sein.
Ich habe mal eine 5 in Geografie gehabt, weil ich keine Lust hatte die einzelnen Bodenschichten auswendig zu lernen.
Wozu auch.
Wenn michs heute interessiert, greif ich mir ein Buch oder schau im Netz und schwupp. Wahrscheinlich hast Du mit Deiner Bemerkung gemeint, dass in Haupt- und Realschule (und in Berufsschulen) leider noch immer keine Eigeninitiative bezüglich Informationsbeschaffung gelehrt oder gefördert wird. Ist ja auch einfacher für die Lehrer, statt zu erklären und auf Zwischenfragen eingehen zu müssen, einfach was zum Auswendiglernen aufzugeben.

Gruß
Karin

Ich fange meine Ausbildung bei einer größeren Firma in Deutschland an. Sie nimmt aber nur Abiturienten für die Ausbildung. Und deswegen habe ich mich dafür beworben.

Klar weiß ich daß ich in der Berufschule noch auswendig lernen muß, aber ich wollte eben mal erfahren, wie es so ist, eine ‚praktische Ausbildung‘ zu machen. Durch viele Nebenjobs habe ich erfahren, daß mir die Prxis mehr Spaß macht.

Mittlerwile bin ich mir ziemlich sicher, daß ich nach der Ausbildung studieren möchte, aber dann habe ich Angst, 2 Jahre verloren zu haben.
Hätte ich gleich nach der Schule das Studieren angefangen, hätte ich Angst gehabt, das Studium nicht zu packen, steh dann also zwar mit Abi, aber ohne Ausbildung und mit abgebrochenem Studium da.

Momentan weiß ich nicht was richtig ist, erst Lehre und dann Studium, oder zuerst Studium. Aber das werde ich erst erfahren, wenn’s schon zu spät ist. Zum Glück bin ich erst 20 und die Ausbildung dauert nur 2 Jahre. Danach werde ich hoffentlich wissen, wie ich mein Berufsleben weiter gestalte.

Das klingt jetzt alles furchtbar verwirrend… Aber um so mehr Ihr bzw. Du mir schreibt, um so besser kann ich mir über alles klar werden.
Ich danke Dir auf jeden Fall für Deine Antworten Sven!!!

Grüße B. :smile:

Studierst Du momentan auf der Uni oder auf der FH?
Hast Du Abi oder FOS?
Ich mit meinem Abi habe zwar viel Erfahrung mit Mathe, aber sehr wenig Erfahrung mit BWL und VWL.
Mein Freund ist momentan auf der FOS, Wirtschaftszweig, hat also die ganzen Fächer wie BWL und VWL usw. Ihm fällt es nicht gerade leicht, und ich denke, wenn er mal BWL studiert, fällt ihm das Studium viel leichter als mir, da ich ja noch überhaupt keine Ahnung von BWL und VWL habe. Und wenn es meinem Freund momentan schon nicht superleicht fällt auf der FOS, wie ist das dann bei mir? Klar hatte ich Wirtschaft in der Schule, hatte aber meistens Note 4 …

Und das macht mir etwas Angst; das ist auch der Grund, weshalb ich zuerst die Ausbildung mache. Ich habe auch gehört daß BWL ziemlich schwer sein soll, und die Durchfallquote im 1. Semester soll 50% betragen; das hat mich ziemlich abgeschreckt.

Ich habe mich noch nicht so genau über den genauen Studiengang informiert, aber es wäre trotzdem nett, wenn Du mir mal ganz kurz die Schwerpunkte sagen könntest!!!

Ansonsten vielen Dank für Deine Antwort!!!

Grüße B. :smile:

Kleine Anregung…
Hallo Bully,

vielleicht so als kleine Anregung. Die gleichen Gedanken, bezüglich abbrechen des Studiums und verschenken hatte ich auch einmal…

Aber jetzt muss ich sagen, dass Studium fällt mir leichter durch meine Vorbildung. Sicherlich nicht alle Fächer, aber dennoch einige. Vor allem bist du in 2 Jahren auch geistig reifer/gefestigter… und dir fällt alleine dadurch schon vieles einfacher.

Gruß
Marco

PS: Vertraue auf deine Entscheidung.

Schwerpunkte…
Hallo Bully,

kurz vorweg, ich studiere nicht an der Humboldt-Uni, aber dennoch gleichen sich im Grundstudium die BWL-Studiengänge weitestgehend.

Ich habe mich noch nicht so genau über den genauen Studiengang
informiert, aber es wäre trotzdem nett, wenn Du mir mal ganz
kurz die Schwerpunkte sagen könntest!!!

Das Grundstudium besteht aus ABWL, VWL, Recht, Rechnungswesen, Mathe / Statistik und evtl. Spartenfächer schon, also z.B. Industrie oder Immobilienwirtschaft

In ABWL *allgemeine BWL* wird dir zunächst ein Überblick über alle Themen in der BWL gegeben.
In VWL erfährst du etwas über die Preisbildung und grobe wirtschaftliche Zusammenhänge.

Recht ist das BGB mit dem Allgemeinen Teil dran, Rechnungswesen lernst du die Buchungssätze und Mathe lernst du Rentenformeln und Exponentialfunktionen. In Statistik machst du wiederum Verteilungsrechnung *gauß´sche Funktionen* und Folgen…

Gruß
Marco

Hi nochmal

Studierst Du momentan auf der Uni oder auf der FH?

Uni

Hast Du Abi oder FOS?

was ist FOS???
ich hab’ Abi.

Ich mit meinem Abi habe zwar viel Erfahrung mit Mathe, aber
sehr wenig Erfahrung mit BWL und VWL.

hey - an den Unis (jedenfalls an unserer!) gehen sie davon aus, daß man keinerlei Grundkenntnisse in den Fächern hat. es werden wirklich überall erst die Grundlagen von Null an gelehrt, und wenn man sich da am Anfang reinkniet, dann ist es zu schaffen.

wirklich wichtig ist Mathe - schließlich ist die Hauptprämisse der Wirtschaft Einkommens- bzw. Vermögensmaximierung - Du solltest also schon wissen, wie man eine Funktion ableitet, um ein Maximum zu erreichen - dann das wirst Du speziell in VWL tun, bis es Dir zu den Ohren raushängt :wink:

  • aber das lernt man ja im Abi.

weiterhin wichtig ist Englisch - spätestens im Hauptstudium kommst Du an englischer Fachliteratur und an Professoren, die der Meinung sind, Englisch unterrichten zu müssen, nicht mehr herum.
aber Englisch ist heutzutag eh wichtig, wenn man weiter hinaus will…

Klar hatte ich Wirtschaft in

der Schule, hatte aber meistens Note 4 …

sei froh - dann hast Du von dem ein oder anderen ja wenigstens schon gehört. ich hatte in der schule nie Wirtschaft, weil das bei uns nicht angeboten wurde.
und ich habe es auch gepackt.

Ich habe auch gehört daß BWL

ziemlich schwer sein soll, und die Durchfallquote im 1.
Semester soll 50% betragen; das hat mich ziemlich
abgeschreckt.

naja - das kommt schon hin - teilweise sogar noch höher.
bei uns lag es zum einen an Mathe - das ist so eine erste Hürde, denn im Grundstudium hat man zu erst einmal Mathe-Grundlagen. aber wenn Du da halbwegs zurecht kommst, schaffst Du es.
und dann mußt Du Dir überlegen, daß es ein Fach ist, wo man keine Chance hat, wenn es einen nicht interessiert.
es gibt ja viele Leute, die einfach nicht wissen, was sie studieren sollen und dann versuchen sie es mal mit BWL. tja, Pech, das liegt denen dann zum Teil nicht und die sind eben schnell wieder weg.
und drittens ist es kein Fach, wo man mal schnell mit einer Hausarbeit oder einem Referat ein paar leicht verdiente Scheine angelt. man muß wirklich teilweise hart für die Prüfungen lernen - aber wenn Dir das vorher klar ist, und Du nicht der Typ bist, der nur rumgammelt und dann eine Woche vorher anfängt, dann packst Du es auch.
es lohnt sich!

Ich habe mich noch nicht so genau über den genauen Studiengang
informiert, aber es wäre trotzdem nett, wenn Du mir mal ganz
kurz die Schwerpunkte sagen könntest!!!

das Interessante an dem Fach ist, daß es wirklich vielseitig ist.
im Hauptstudium kann man sich aus vielen verschiedenen Schwerpunkten raussuchen, was einem so liegt:
bist Du eher der logische, formale Typ? - dann wäre die wissenschaftliche Richtung gut für Dich - zB VWL mit allen Modellen und Thesen und dem ganzen blabla
bist Du total kreativ? wie wäre es mit Marketing und Werbekampagnen für die neuesten Produkte
willst Du hoch hinaus? dann ab ins Management zB mit Finanzierung
Lust auf Computer? Wirtschaftsinformatik!

ich speziell habe Konzernmanagement (da geht es um Unternehmenskäufe und -verkäufe, Börsengänge usw - superspannend!) und Wirtschaftsprüfung (das sind die, die bei Holzmann versagt haben *g*) und Wirtschaftsinformatik gewählt.

übrigens: die Job-Aussichten sind auch nicht übel - meinen Vertrag hatte ich schon ein Jahr vor Studienende in der Tasche!

so - ich hoffe, ich habe Dir eine paar Denkanstöße gegeben.
in welcher Gegend wohnst Du denn? bzw. wo würdest Du studieren wollen?

kannst mich an anmailen.

so - muß jetzt noch Internationale Rechnungslegung büffeln…

Gruß
Queedin

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Hallo Marco,

Vielen Dank für Deine kurze Zusammenfassung.
Es ist immer leichter wenn man eine Zusammenfassung des Studiums von einem Studierenden hört als in irgendwelchen Zetischriften oder im Internet liest, das ist immer etwas kompliziert.
Dankeschön!!!

Grüße B.

Hi B.,

eine andere Idee: In Deutschland werden unzählige Steuerberater und Mitarbeiter in steuerberatenden Berufen gesucht.
Meine Steuerberaterin gab den Tipp, eine Abiturientin solle eine Lehre als Steuerfachgehilfin absolvieren (mit Abitur=2 Jahre) und anschließend BWL an der FH studieren. Das Studium geht dann ganz locker und ist eine theoretische Wiederholung der Berufsausbildung. Die Praktika können teils angerechnet, teils gegen Bezahlung (man ist ja bereits qualifiziert) absolviert werden. Anschließend stehen in den Steuerberaterberufen die besten Verdienstmöglichkeit (ob als Angestellte oder selbständig) offen.

Gruß,
Francesco

Fachwirte setzen aber Berufserfahrung voraus! oT

-)

Nur der Vollständigkeit halber…
…es gibt auch noch die Fachwirte.
Bank-,Industrie-,Versicherngs- undundund.
Dürfte wohl noch zwischen Deinen beiden Beispielen angesiedelt sein. Ist sone Art Meister im kaufmännischen. Kosten lagen bei mir so bei ca. 4.000,-- + Spesen.
Hab mich seinerzeit auf Kostenteilung mit meinem AG geeinigt, ist sogar ganz gut so, dann hat man auch nen vernünftigen Ansporn das ganze zu schaffen.
Ging bei mir über 2 1/2 Jahre in Abendform.
Gelernt hatte ich Industriekaufmann.
Wichtig: Du brauchst zwar 2 Jahre Berufserfahrung, ABER erst zur Prüfung, d.h., die 2 Jahre, in denen Du paukst, werden mitgerechnet, da Du ja nebenher arbeitest. Konnte daher auch direkt nach der Kaufmannsgehilfenprüfung loslegen.

Ciaui

Markus

Jein!
Die Zeit, die man in Abendform lernt, wird mitgerechnet, so daß man normalerweise direkt nach der Ausbildung loslegen kann.
Bei der Vollzeitform hast Du natürlich recht, hier ist man ja innerhalb einiger Wochen durch.

Kleiner Horizont meinerseits
Hi!

Hier bei uns laufen die meisten berufsbegleitenden Sachen in maximal zwei Jahren ab - einige sogar in 12 Monaten…

…und da muss man schon zwei Jahre…

Grüße
Guido

Hallo Bully
Ich kann mich da Marco nur anschliessen und denke Du machst genau das Richtige für Dich! :smile:
In diesen zwei Jahren Ausbildung findest Du weiter raus was Dir wirklich gefällt. Wenn Du dann studierst, kannst Du mit Deinem bereits erlernten Beruf bestimmt viel Praxiserfahrung einbringen und evtl findest Du sogar einen Nebenjob während dem Studium auf dem bereits gelernten Beruf. Das ist doch alles nur gut für Dich!
Und was sind schon zwei Jahre? Mach Dir da mal keine Gedanken drüber…!! :smile:

Viel Glück und vorallem Spass!
Tanja