Schröder bleibt beim 'Nein' zu Studiengebühren

09.07.2001 Stern.de

Klasse - nicht wahr?

Nach den Worten von Bundeskanzler Gerhard Schröder müssen Studenten auch in Zukunft bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss keine Studiengebühren zahlen.

Schröder bekräftigte am Wochenende auf der Festveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus, dass weiterhin Leistung und Qualifikation und nicht das Einkommen der Eltern entscheidend bei der Vergabe von Studienplätzen bleiben müssten.

Der Kanzler kündigte eine Reform des Hochschuldienstrechts noch vor der nächsten Wahl an. Jungen Hochschullehrern solle durch Juniorprofessuren selbstständige Forschung und Lehre ermöglicht werden. Auch die Besoldung der Professoren solle so geändert werden, dass nicht mehr das Dienstalter über die Bezahlung entscheide, sondern Engagement und Leistung.

Da die Hochschulen laut Schröder „Werkstätten der Zukunft“ seien, hat der Bund trotz knapper Kassen die Ausgaben für Bildung und Forschung erhöht.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssten die Hochschulen in Zukunft aber deutlich effizienter strukturiert werden und international ausgerichtet sein.

****ENDE DER NACHRICHT*******

Tolle sache - nicht wahr?

Oder fehlt etwas ?

Gruss

Das ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite hat es natürlich Vorteile wenn es keine Studiengebühren gibt, z.B. auch Kinder aus ärmeren Familien können Studieren. Auf der anderen Seite darf man aber nicht die negativen Folgen dieser Entwicklung außer acht lassen. Der Mangel sowohl an Personal als auch an Raum an den Öffentlichen Hochschulen ist teilweise dramatisch, hier würden Studiengebühren sicherlich abhilfe schaffen. So wär es z.B. möglich das Studium in kleineren Gruppen zu vollziehen, den Fremdsprachenunterricht moderner und adäquater durchzuführen, die Beziehungen zwischen Professoren und Studenten auszubauen und zu intensivieren. Als Absolventin einer Privat Universität, weiß ich die Vorzüge von kleinen Seminargruppen, sehr guter Betreung und hochmotivierten Professoren sehr zu schätzen :smile:. Aber all das ist nur möglich, weil die Uni durch Studiengebühren einen größeren Finanziellen Spielraum hat als Öffentliche Universitäten. Desweiteren wurden durch die Studiengebühren schlechterdings nicht nur Studenten aus reicheren Familien angesprochen, sondern durch diverese Stipendien und zinslose Darlehens, waren in meinem Jahrgang auch viele Studenten die sich ihr Studium selber oder durch zinslose Darlehen finanziert haben :smile:.

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Desweiteren wurden durch die Studiengebühren

schlechterdings nicht nur Studenten aus reicheren Familien
angesprochen, sondern durch diverese Stipendien und zinslose
Darlehens, waren in meinem Jahrgang auch viele Studenten die
sich ihr Studium selber oder durch zinslose Darlehen
finanziert haben :smile:.

War jedoch fuer finanziell schwaechere familien kaum bis gar nicht moeglich - daher beguenstigte es nur wie ueblich bessergstellte - siehe bundesstatistiken auf einkommen bezogen.

Insofern ist schroeders weg besonders hilfreich endlich den schwachen zum studium zu verhelfen.

Gruss

Insofern ist schroeders weg besonders hilfreich endlich den
schwachen zum studium zu verhelfen.

Der Glaube, dass das Nichtvorhandensein von Studiengebühren, den gesellschaftlich schlechter gestellten Menschen es eher erlauben würde, ein Studium zu beginnen ist eine weit verbreitete Chimäre.

Das Gegenteil ist der Fall. Die finanziell schwächer gestellten Familien finanzieren über ihre Steuern das Studium der finanziell besser gestellten. Denn, Kinder aus ärmeren Haushalten studieren wesentlich seltener, als Kinder aus Reicheren Familien. Aber beide bezahlen über ihre Steuern, die Professoren, Universitätsgebäude etc.

Natürlich müßte, seitens des Staates, Lösungen gefunden werden, die auch finanziell schlecht gestellten, bei Einführung von Studiengebühren, ein Studium ermöglichen. Dies wären z.B. Stipendien, Zinslose Darlehnen etc.

Studiengebühren würden meiner Meinung nach auch die Studenten motivieren, schneller und gewissenhafter zu Studieren. Sie könnten auch selbstbewußter vor die Professoren und die Universität treten, und quasi ihre Rechte als bezahlende „Kunden“ einfordern. Negative Seiten dieses Aspektes ist, dass manche Universitäten dazu verleitet werden, Kuschelnoten an die Studenten zu vergeben, weil sie Angst haben sonst in Rechtfertigunsnot zu gelangen bzw. im nächsten Jahr weniger Studenten zu bekommen. Das geht schon so weit, dass z.B. ein Professor an der Harvard University seinen Studenten zwei Zeugnisse gibt, die offiziellen mit den beauty contest Noten und infozielle, die Leistungs-Adäquate Noten enthalten.

Desweiteren Studieren in fast allen anderen Ländern, trotz Studiengebühren etc., mehr Menschen pro Jahrgang als in Deutschland. Wir belegen hier mit knapp 20 % weltweit einen der letzten Plätze, in Großbritannien sind es 30 % in den USA sogar 40 %. Desweiteren würden durch die schnelleren und motivierter absolvierten Studien, das Eintrittsalter in den Beruf bzw. das Alter beim Abschluss stark senken, auch hier belegt Deutschland mit 28 Jahren einen der lezten Plätze, in GB bekommen die Studenten im Durchschnitt schon mit 23 und in den USA mit 23/24 ihr Diplom.

Insofern ist schroeders weg besonders hilfreich endlich den
schwachen zum studium zu verhelfen.

Der Glaube, dass das Nichtvorhandensein von Studiengebühren,
den gesellschaftlich schlechter gestellten Menschen es eher
erlauben würde, ein Studium zu beginnen ist eine weit
verbreitete Chimäre.

Das Gegenteil ist der Fall. Die finanziell schwächer
gestellten Familien finanzieren über ihre Steuern das Studium
der finanziell besser gestellten. Denn, Kinder aus ärmeren
Haushalten studieren wesentlich seltener, als Kinder aus
Reicheren Familien. Aber beide bezahlen über ihre Steuern, die
Professoren, Universitätsgebäude etc.

Richtig - ist bekannt - auch schroeder besonders - DESWEGEN soll das ganze sytem ja geaendert werden - damit die maer aufhoert.

Natürlich müßte, seitens des Staates, Lösungen gefunden
werden, die auch finanziell schlecht gestellten, bei
Einführung von Studiengebühren, ein Studium ermöglichen. Dies
wären z.B. Stipendien, Zinslose Darlehnen etc.

Man ist dabei - wie von schroeder nachhaltig angekuendigt in cottbus.

Aber sicher keine Giesskanne - wie bildungsleute besonders lieben.

Studiengebühren würden meiner Meinung nach auch die Studenten
motivieren, schneller und gewissenhafter zu Studieren. Sie
könnten auch selbstbewußter vor die Professoren und die
Universität treten, und quasi ihre Rechte als bezahlende
„Kunden“ einfordern.

Glaube ich alles nicht - verblasst voellig and dem machtvollen gebilde der uni samt professoren - DAS prob bisher.

Negative Seiten dieses Aspektes ist, dass

manche Universitäten dazu verleitet werden, Kuschelnoten an
die Studenten zu vergeben, weil sie Angst haben sonst in
Rechtfertigunsnot zu gelangen bzw. im nächsten Jahr weniger
Studenten zu bekommen. Das geht schon so weit, dass z.B. ein
Professor an der Harvard University seinen Studenten zwei
Zeugnisse gibt, die offiziellen mit den beauty contest Noten
und infozielle, die Leistungs-Adäquate Noten enthalten.

…aha - denn genau DAS passiert nun - leider - nicht nur in harvard - sondern weithin - offensichtlich massenhaft :smile:))

Desweiteren Studieren in fast allen anderen Ländern, trotz
Studiengebühren etc., mehr Menschen pro Jahrgang als in
Deutschland. Wir belegen hier mit knapp 20 % weltweit einen
der letzten Plätze, in Großbritannien sind es 30 % in den USA
sogar 40 %. Desweiteren würden durch die schnelleren und
motivierter absolvierten Studien, das Eintrittsalter in den
Beruf bzw. das Alter beim Abschluss stark senken, auch hier
belegt Deutschland mit 28 Jahren einen der lezten Plätze, in
GB bekommen die Studenten im Durchschnitt schon mit 23 und in
den USA mit 23/24 ihr Diplom.

Alles wunderbar - deswegen soll/ muss fast alles geaendert werden - wie schroeder ja auch sagte.

Ich denke das wird ein jahrhundertwerk wegen starker verkrustungen des gesamten unibetriebs bundesweit- denn es gilt diese aufzubrechen - auf natuerlichem wege ist vieles (pensionen ) moeglich - aber erhebliche anstrengungen mehr vonnoeten im gesamtem getriebe.

Bildung lohnt - mehr denn je - aber nicht mehr soo wie in D - DAS ist rum !

Gruss

Richtig - ist bekannt - auch schroeder besonders - DESWEGEN
soll das ganze sytem ja geaendert werden - damit die maer
aufhoert.

Auch Schröder wird dies nicht ändern können. Diese Problematik geht weiter über das Thema Studiengebühren ja oder nein hinnaus, es geht einfach darum, dass sich Familien mit niedrigem Einkommen Studierende Kinder schlicht und einfach in den meisten Fällen nicht leisten können. Da kann auch Schröder wenig machen, außer den Eingangssteuersatz zu senken :smile:

Man ist dabei - wie von schroeder nachhaltig angekuendigt in
cottbus.

Was Politiker ankündigen und letztendlich in die Tat umsetzen sind zwei ganz verschieden Paar Schuhe :smile:. Ganz abgesehen davon hat Herr Schröder gar nicht die Kompetenz dazu, in unserem Föderalen Bundesstaat ist Bildung Ländersache, dass nur ganz nebenbei…

Glaube ich alles nicht - verblasst voellig and dem machtvollen
gebilde der uni samt professoren - DAS prob bisher.

Bei uns war es aber so, und dass lag daran, dass wir für unsere Prof. zahlende Kunden waren :smile:.

Alles wunderbar - deswegen soll/ muss fast alles geaendert
werden - wie schroeder ja auch sagte.

Ja, dass sagt er schon seit 3 Jahren, davor sagte es Kohl, davor Schmidt etc. Nur geändert, hat sich noch (fast) nichts :smile:

Ich denke das wird ein jahrhundertwerk wegen starker
verkrustungen des gesamten unibetriebs bundesweit- denn es
gilt diese aufzubrechen - auf natuerlichem wege ist vieles
(pensionen ) moeglich - aber erhebliche anstrengungen mehr
vonnoeten im gesamtem getriebe.

Wenn Du nur das alte Personal entsorgst, aber an der Sache an sich nichts änderst, wird alles beim alten Bleiben. Der Trog bleibt immer der gleiche, nur die Säue werden andere :smile:

Bildung lohnt - mehr denn je - aber nicht mehr soo wie in D -
DAS ist rum !

Bildung lohnt auch in Deutschland, vor allem wen man selber die Initiative ergreift, sich um Praktikas bemüht, Auslandssemester und zügig studiert :smile:.

Abi mit 18 oder 19, dann 4 Jahre bzw. 5 Jahre wegen BW Studium, und mit 22/23/24 ist Mann/Frau fertig :smile:

Gruss

dito

Katja

Richtig - ist bekannt - auch schroeder besonders - DESWEGEN
soll das ganze sytem ja geaendert werden - damit die maer
aufhoert.

Was Politiker ankündigen und letztendlich in die Tat umsetzen
sind zwei ganz verschieden Paar Schuhe :smile:. Ganz abgesehen
davon hat Herr Schröder gar nicht die Kompetenz dazu, in
unserem Föderalen Bundesstaat ist Bildung Ländersache, dass
nur ganz nebenbei…

Jaja…

Auch in den USA - da bin ich aber mal gespannt - denn Clinton / Bush haben sich das ebenso wie schroeder vorgenommen dies oder jenes per gesetz/verordung aendern zu lassen - denn was die laender in D - auch in den USA - sich an animositaeten leisten ist ja geradezu hanebuechen.

Glaube ich alles nicht - verblasst voellig and dem machtvollen
gebilde der uni samt professoren - DAS prob bisher.

Bei uns war es aber so, und dass lag daran, dass wir für
unsere Prof. zahlende Kunden waren :smile:.

…ohne Kuschelnoten *g* ?

Alles wunderbar - deswegen soll/ muss fast alles geaendert
werden - wie schroeder ja auch sagte.

Ja, dass sagt er schon seit 3 Jahren, davor sagte es Kohl,
davor Schmidt etc. Nur geändert, hat sich noch (fast) nichts

-)

Recht hast du ja - aber hier wurde ja umfangreich in jahren etwas getan - viel basisarbeit dto. - denn wenn erstmal die allmacht entzaubert wird kommt wohl bewegung rein.

Ich denke das wird ein jahrhundertwerk wegen starker
verkrustungen des gesamten unibetriebs bundesweit- denn es
gilt diese aufzubrechen - auf natuerlichem wege ist vieles
pensionen ) moeglich - aber erhebliche anstrengungen mehr
vonnoeten im gesamtem getriebe.

Wenn Du nur das alte Personal entsorgst, aber an der Sache an
sich nichts änderst, wird alles beim alten Bleiben. Der Trog
bleibt immer der gleiche, nur die Säue werden andere :smile:

Soo ists fuerwahr - daher ist das paket ja sehr umfangreich und auf vielen positionen neu geschrieben - seitens der parteien weitestgehend im einklnag - mal schaun’ was wie letztlich durchsetzbar wird :smile:

Ich bin guten mutes - da s.viele kreise etwas aendern wollen / muessen- selten war die gelegenheit soo guenstig.

Bildung lohnt - mehr denn je - aber nicht mehr soo wie in D -
DAS ist rum !

Bildung lohnt auch in Deutschland, vor allem wenn man selber
die Initiative ergreift, sich um Praktikas bemüht,
Auslandssemester und zügig studiert :smile:.

OK - auch ein thema.

Abi mit 18 oder 19, dann 4 Jahre bzw. 5 Jahre wegen BW
Studium, und mit 22/23/24 ist Mann/Frau fertig :smile:

Na gut - die USA ist nicht in allem ein gutes beispiel- denn das hoehere ing-niveau der D’s dort wie auch japaner - chinesen -inder etc faellt an div. uni’s der USA schon auf - sie seien frueher weiter - heissts oft.

Gruss

Auch in den USA - da bin ich aber mal gespannt - denn Clinton
/ Bush haben sich das ebenso wie schroeder vorgenommen dies
oder jenes per gesetz/verordung aendern zu lassen - denn was
die laender in D - auch in den USA - sich an animositaeten
leisten ist ja geradezu hanebuechen.

Ich glaube nicht, dass Bush in den USA sehr viel am Bildungssystem ändern wird. Das Thema macht sich natürlich immer gut im Wahlkampf, siehe Bush, Blair und Schröder, doch wenn die Herren erstmal gewählt sind, passiert reichlich wenig :smile:.

Gerade an dem Hauptproblem in den USA, den Öffentlichen Schulen, tut sich unter Bush sehr wenig. Denn die Republikaner sind die Partei der „white old guys“, sprich dem Weißen Establishment und deren Kinder gehen primär auf Privatschulen, also werden diese auch weiter begünstigt, z.B. mit der Ausgabe von Schulgutscheinen, die in Privat Schulen einzulösen sind.

An der desolaten Lage der dortigen Public High School´s wird sich nichts ändern.

In Großbritannien ist das Öffentliche Schulsystem ähnlich desolat, auch hier hat Blair vor seiner 1. Wahl große Ankündigen gemacht und nur wenig davon umgesetzt.

Allerdings muß man auch fairer weise sagen, dass das Deutsche Schulsystem nur bedingt mit den USA und GB zu vergleichen ist, erstens weil hier fast alle Schüler auf Private Schulen gehen und zweitens weil die BRD ein Drei-Gliedriges Schulsystem hat, die USA und GB nur ein Eingliedriges.

…ohne Kuschelnoten *g* ?

Natürlich *entrüstetschaut*, wir haben uns alle unsere 1 und 2er Diplome und Promotionen hart erarbeitet :smile:)))

Recht hast du ja - aber hier wurde ja umfangreich in jahren
etwas getan - viel basisarbeit dto. - denn wenn erstmal die
allmacht entzaubert wird kommt wohl bewegung rein.

Das Problem ist leider, dass die Allmacht sehr sehr stark und durch die üblichen Interessenverbände sehr gut geschützt ist :smile:. Beispiel Gesundheitsreform : Hier haben sich bisher alle Minister die Zähne an der Ärzte & co. Lobby die Zähne ausgebissen :smile:

Na gut - die USA ist nicht in allem ein gutes beispiel- denn
das hoehere ing-niveau der D’s dort wie auch japaner -
chinesen -inder etc faellt an div. uni’s der USA schon auf -
sie seien frueher weiter - heissts oft.

Die USA haben das Problem, dass sie zwar unbestritten die besten Universitäten der Welt haben, dies bezieht sich allerdings nur auf die 10 bis 20 Universitäten von Weltruf (Harvard, MIT, Stanford, Caltech, UCLA, Yale, Penn, Berkeley, Georgetown, Johns Hopkings, Columbia etc.), der große Rest ist in der Regel weitaus schlechter als Deutsche oder andere Ausländische Unis…

Ich glaube nicht, dass Bush in den USA sehr viel am

Bildungssystem ändern wird. Das Thema macht sich natürlich
immer gut im Wahlkampf, siehe Bush, Blair und Schröder, doch
wenn die Herren erstmal gewählt sind, passiert reichlich wenig

-).

Gerade an dem Hauptproblem in den USA, den Öffentlichen
Schulen, tut sich unter Bush sehr wenig. Denn die Republikaner
sind die Partei der „white old guys“, sprich dem Weißen
Establishment und deren Kinder gehen primär auf Privatschulen,
also werden diese auch weiter begünstigt, z.B. mit der Ausgabe
von Schulgutscheinen, die in Privat Schulen einzulösen sind.

Ja schon -nur Bush will - jaja - wie Schroeder in D den waehlern - keine maerchen mehr erzaehlen - da ja die demokraten die ausschuesse nun beherrschen - ergo andere erfolge nachzuweisen hat - weil sein geliebtes skylabkiddy nicht mehr so tut wie er will -auch die neuen energiequellen nicht in alaska zb -alles zurueckgedreht wg. der demokraten - ausserdem sind 660 millionen dollar fuers bildungssytem bewilligt - und damit ist der teilumschwung im sinne der demokraten schon gewaehrleistet- ergo konzentration aufs machbare - und daher wird im oeffentl. schulsytem etwas passieren.

An der desolaten Lage der dortigen Public High School´s wird
sich nichts ändern.

Doch die demokraten wollen das - und haben teilmacht samt mehrheit.

In Großbritannien ist das Öffentliche Schulsystem ähnlich
desolat, auch hier hat Blair vor seiner 1. Wahl große
Ankündigen gemacht und nur wenig davon umgesetzt.

Ja - wie man hoert - schade hatte von Blair auch mehr erwaretet :smile:

Allerdings muß man auch fairer weise sagen, dass das Deutsche
Schulsystem nur bedingt mit den USA und GB zu vergleichen ist,
erstens weil hier fast alle Schüler auf Private Schulen gehen
und zweitens weil die BRD ein Drei-Gliedriges Schulsystem hat,
die USA und GB nur ein Eingliedriges.

Soo ists- daher sind hier teilerfolge der veraenderung moeglich …da ja auch die 'zahlende lobby ’ fehlt …*g*

…ohne Kuschelnoten *g* ?

Natürlich *entrüstetschaut*, wir haben uns alle unsere 1 und
2er Diplome und Promotionen hart erarbeitet :smile:)))

WOW - dass es das noch gibt :smile:) -sage mal bitte - wie heisst den diese privat-uni *ganzneugierigfrag*

Das Problem ist leider, dass die Allmacht sehr sehr stark und
durch die üblichen Interessenverbände sehr gut geschützt ist

-). Beispiel Gesundheitsreform : Hier haben sich bisher alle

Minister die Zähne an der Ärzte & co. Lobby die Zähne
ausgebissen :smile:

Ja schon - aber es bewegt sich ja etwas -ebenso im bildungssystem - vorrangig jedoch wohl biologisch demnaechst massiv.

DIE ideale zeit um notwendige reformen zu realisieren.

Die USA haben das Problem, dass sie zwar unbestritten die
besten Universitäten der Welt haben, dies bezieht sich
allerdings nur auf die 10 bis 20 Universitäten von Weltruf
(Harvard, MIT, Stanford, Caltech, UCLA, Yale, Penn, Berkeley,
Georgetown, Johns Hopkings, Columbia etc.), der große Rest ist
in der Regel weitaus schlechter als Deutsche oder andere
Ausländische Unis…

Eben. Neben wenigen guten allerhand durchschnitt -daher hat das deutsche bemuehen mehr erfolg auf veraenderung - ich denke es wird zwar moderat - aber immerhin.

Fazit:

Das deutsche Bildungssytem ist wg. ueberalterung faellig fuer veranderungen.

Diese werden zwar bilogisch vorerst fuer die 1.veraenderung sorgen -allerding sind

diese vorrausetzungen dadurch nunmehr weitaus guenstiger denn je .

Ich denke es wird was.

Gruss

Ja schon -nur Bush will - jaja - wie Schroeder in D den
waehlern - keine maerchen mehr erzaehlen - da ja die
demokraten die ausschuesse nun beherrschen - ergo andere
erfolge nachzuweisen hat - weil sein geliebtes skylabkiddy
nicht mehr so tut wie er will -auch die neuen energiequellen
nicht in alaska zb -alles zurueckgedreht wg. der demokraten -
ausserdem sind 660 millionen dollar fuers bildungssytem
bewilligt - und damit ist der teilumschwung im sinne der
demokraten schon gewaehrleistet- ergo konzentration aufs
machbare - und daher wird im oeffentl. schulsytem etwas
passieren.

660 Mio. $ sind bei Bildungsausgaben in den USA in der Höhe von 500 bis 700 Mrd. $ nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

WOW - dass es das noch gibt :smile:) -sage mal bitte - wie heisst
den diese privat-uni *ganzneugierigfrag*

Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (schönes Wortungetüm, gell ? *g*), kurz WHU in der Nähe von Koblenz (http://www.whu-koblenz.de)

Ja schon - aber es bewegt sich ja etwas -ebenso im
bildungssystem - vorrangig jedoch wohl biologisch demnaechst
massiv.

Wie gesagt, Biologisch bringt alleine nichts, deshalb muß man beides gleichzeitig angehen, wenn die Reform überhaupt eine Chance auf Erfolg haben soll :smile:

Eben. Neben wenigen guten allerhand durchschnitt -daher hat
das deutsche bemuehen mehr erfolg auf veraenderung - ich denke
es wird zwar moderat - aber immerhin.

Auch für Deutschland würde ich mir ein paar Spitzen und Eliteunis wünschen, in der letzten Zeit wurden zwar ein paar zaghafte Versuche gestartet (International University Bruchsall, International University Bremen etc.), aber hier muß noch viel mehr geschehen damit wir im Internationalen Wettbewerb nicht den Anschluss verlieren :smile:

Das deutsche Bildungssytem ist wg. ueberalterung faellig fuer
veranderungen.

Diese werden zwar bilogisch vorerst fuer die 1.veraenderung
sorgen -allerding sind

diese vorrausetzungen dadurch nunmehr weitaus guenstiger denn
je .

Das Deutsche Bildungssystem ist insgesamt betrachtet eines der besten Welt, dass dürfen wir nicht vergessen. Wir haben im Internationalen Vergleich gute Allgemeinbildende Schulen, das duale Ausbildungssystem wird auch im Ausland geschätzt, nur an den Hochschulen hapert es noch ein wenig, aber da wird ja hoffentlich in den nächsten Jahren etwas passieren :smile:

so long

Katja

Richtig - ist bekannt - auch schroeder besonders - DESWEGEN
soll das ganze sytem ja geaendert werden - damit die maer
aufhoert.

Auch Schröder wird dies nicht ändern können. Diese Problematik
geht weiter über das Thema Studiengebühren ja oder nein
hinnaus, es geht einfach darum, dass sich Familien mit
niedrigem Einkommen Studierende Kinder schlicht und einfach in
den meisten Fällen nicht leisten können.

können sie wohl. kinder aus familien mit niedrigem einkommen kriegen bafög. und wer keine allzu großen ansprüche hat, kommt mit den 900…1000 mark im monat locker aus. so is das jedenfalls bei mir. meine eltern steuern außer den fixen kfz-kosten (steuer+versicherung) nix bei.

Wenn Du nur das alte Personal entsorgst, aber an der Sache an
sich nichts änderst, wird alles beim alten Bleiben. Der Trog
bleibt immer der gleiche, nur die Säue werden andere :smile:

*g* bisher war prof ja auch ein schöner job. man hält seine zwei, drei vorlesungen am tag, betreut evtl. ein labor und das war’s. und dafür gibt’s ein schönes gehalt. aber ach du schreck! das soll irgendwann mal LEISTUNGSBEZOGEN gezahlt werden??? raaaah! das is ja wie in der wirtschaft! dabei sind sie genau da rausgegangen, weil sie als prof ne ruhige kugel schieben wollten! so schaut’s doch oft aus. und so hat die bildung in deutschland wirklich keine chance.

Abi mit 18 oder 19, dann 4 Jahre bzw. 5 Jahre wegen BW
Studium, und mit 22/23/24 ist Mann/Frau fertig :smile:

jo :smile:

gruß

michael

Und was sagen die Unis dazu?

Tolle sache - nicht wahr?

Auf jeden Fall!!!

Wenn Studiengebühren eingeführt werden, müsste ich mein Studium abbrechen und mir was Neues überlegen.
Oder einen Fulltime-Job annehmen, wodurch sich mein Studium jedoch um einige Semester verlängern würde (wegen der fehlenden Zeit).

Oder fehlt etwas ?

Ja:
Was fehlt ist, was die Unis sich selbst zur Finanzierung ihres Lehrangebots überlegen!

Ich kenne jemanden, der über interne Beschlüsse und Absprachen meiner Uni informiert ist.

Prognose:
In spätestens 2 bis 3 Jahren wird es eh Studiengebühren geben!
Kann allerdings sein, dass sie in einer drastischen Erhöhung des Semesterbeitrags „versteckt“ sind.

Kann ein Einzelfall sein.
Kann auch sein, dass das rechtlich gar nicht möglich ist.
Kann sein, dass es nur ein Vorschlag von einem aus dem Vorstand war, dessen Ansicht von den anderen Vorstands- und Dekanatsmitgliedern nicht geteilt wurde.

Aber eins ist dadurch sicher:
Der Gedanke daran existiert!
Ungeachtet dessen, was Herr Schröder sagt.

Ich überlasse es nun jedem selbst zu entscheiden, was davon zu halten ist…

Bis dann.
Unikuss

Tolle sache - nicht wahr?

Auf jeden Fall!!!

Wenn Studiengebühren eingeführt werden, müsste ich mein
Studium abbrechen und mir was Neues überlegen.

Die Katja - siehe hier - hat dazu aber gute vorschlaege.

Oder einen Fulltime-Job annehmen, wodurch sich mein Studium
jedoch um einige Semester verlängern würde (wegen der
fehlenden Zeit).

Nee - nicht immer - es gibt hilfe.

Oder fehlt etwas ?

Ja:
Was fehlt ist, was die Unis sich selbst zur Finanzierung ihres
Lehrangebots überlegen!

Sehe ich langfristig auch kommen.

Ich kenne jemanden, der über interne Beschlüsse und Absprachen
meiner Uni informiert ist.

Prognose:
In spätestens 2 bis 3 Jahren wird es eh Studiengebühren geben!
Kann allerdings sein, dass sie in einer drastischen Erhöhung
des Semesterbeitrags „versteckt“ sind.

Ja- so koennte es sein - durchaus.

Kann ein Einzelfall sein.
Kann auch sein, dass das rechtlich gar nicht möglich ist.
Kann sein, dass es nur ein Vorschlag von einem aus dem
Vorstand war, dessen Ansicht von den anderen Vorstands- und
Dekanatsmitgliedern nicht geteilt wurde.

Soo ists.

Aber eins ist dadurch sicher:
Der Gedanke daran existiert!
Ungeachtet dessen, was Herr Schröder sagt.

Richtig.

Ich überlasse es nun jedem selbst zu entscheiden, was davon zu
halten ist…

Bis dann.
Unikuss

Gruss

Wenn Studiengebühren eingeführt werden, müsste ich mein
Studium abbrechen und mir was Neues überlegen.
Oder einen Fulltime-Job annehmen, wodurch sich mein Studium
jedoch um einige Semester verlängern würde (wegen der
fehlenden Zeit).

Du mußt auch sehen welche Folgen eine Einführung von Studiengebühren nach sich ziehen würde. Es würde ähnlich wie in den USA von Geburt der Kinder an spezielle Universitäts Sparpläne und Fonds geben, in die die Eltern ab der Geburt bestimmte Beträge einzalhlen um damit später die Universitäre bzw. in den USA College --> Uni Ausbildung ihrer Kinder zu bezahlen. Desweiteren würde es ein Engmaschiges System von Stipendien, Zinlosendarlehen etc. geben um auch Kinder aus schlechter gestellten Familien das Studium zu ermöglichen.

Was fehlt ist, was die Unis sich selbst zur Finanzierung ihres
Lehrangebots überlegen!

Da gibt es leider nur sehr beschränkte Mittel z.B. Forschungsmittel aus der Wirtschaft anwerben, aber dass ist nun mal nur bei den großen und und renomierten Universitäten möglich, die kleinren und mittleren würden auf der Strecke bleiben.

Ich kenne jemanden, der über interne Beschlüsse und Absprachen
meiner Uni informiert ist.

Prognose:
In spätestens 2 bis 3 Jahren wird es eh Studiengebühren geben!
Kann allerdings sein, dass sie in einer drastischen Erhöhung
des Semesterbeitrags „versteckt“ sind.

Das denke ich auch, man wird auf kurz oder lang nicht darum hinwegkommen.

Kann ein Einzelfall sein.
Kann auch sein, dass das rechtlich gar nicht möglich ist.
Kann sein, dass es nur ein Vorschlag von einem aus dem
Vorstand war, dessen Ansicht von den anderen Vorstands- und
Dekanatsmitgliedern nicht geteilt wurde.

Aber eins ist dadurch sicher:
Der Gedanke daran existiert!
Ungeachtet dessen, was Herr Schröder sagt.

Der Gedanke existiert schon länger, aber nun beginnt er sich doch zu konkretisiieren.

Ich überlasse es nun jedem selbst zu entscheiden, was davon zu
halten ist…

Pro Studiengebühren :smile:

Bis dann.

dito

Katja

Hallo Katja!

Du mußt auch sehen welche Folgen eine Einführung von
Studiengebühren nach sich ziehen würde. Es würde ähnlich wie
in den USA von Geburt der Kinder an spezielle Universitäts
Sparpläne und Fonds geben, in die die Eltern ab der Geburt
bestimmte Beträge einzalhlen um damit später die Universitäre
bzw. in den USA College --> Uni Ausbildung ihrer Kinder zu
bezahlen. Desweiteren würde es ein Engmaschiges System von
Stipendien, Zinlosendarlehen etc. geben um auch Kinder aus
schlechter gestellten Familien das Studium zu ermöglichen.

EBEN!

Wenn man Studiengebühren einführt, dann sollte man das so machen, dass die erst in 20 Jahren eingefordert werden (geschätzte Dauer von Geburt eines Kindes bis zum Abitur).
Dann könnten die Eltern, wie in den USA üblich, von Geburt des Kindes an in die Fonds einzahlen und dann würde die Kohle auch für’s ganze Studium reichen.

Wer jetzt 10 oder 15 Jahre alt ist, der wäre beim Studieren ganz schön eingeschränkt, da ja 10 bzw. 15 Jahre Einzahlungen seitens der Eltern fehlen.

Und die Studenten wie ich, deren Eltern halt zu den sogenannten „schlechter gestellten“ gehören, können auf einmal ihr Studium nicht fortsetzen, da überhaupt keine geldlichen Rücklagen existieren und die Studiengebühren nicht gezahlt werden könnten.
Und wer will schon mit einem heftigen Kredit, den er aufnehmen musste, um sein Studium überhaupt abschliessen zu können, ins Berufsleben starten? Auch wenn dieser evtl. zinsfrei ist.

Das kann doch ganz sicher auch nicht in Deinem Sinne sein!

Pro Studiengebühren :smile:

Na ja, ich sehe ja ein, dass Studiengebühren auch die Ausstattung von Unis aufwerten können (teilweise sind die Zustände ja katastrophal), dennoch sieht’s schlecht aus für alle, die schon am Studieren sind bzw. bald damit beginnen wollen.

Ist wohl etwas übertrieben, aber ein paar Jahre hätten wir dann aus den oben genannten Gründen recht wenige Studenten.
Also entweder kann die Familie das Geld nicht aufbringen oder der angehende Student ist (noch) nicht der Meister seines Fachs und bekommt daher auch kein Stipendium.
Dennoch bin ich der Meinung, dass auch dieser junge Mensch, der gern studieren möchte, das uneingeschränkte Recht und (ganz wichtig!) die MÖGLICHKEIT dazu haben MUSS, ohne dass er oder die Eltern später einen hohen Geldbetrag zurückzahlen müssen (Stichwort: zinsloses Darlehen)!

Bis dann
Unikuss

Hallo Dizarus!

Die Katja - siehe hier - hat dazu aber gute vorschlaege.

Oder einen Fulltime-Job annehmen, wodurch sich mein Studium
jedoch um einige Semester verlängern würde (wegen der
fehlenden Zeit).

Nee - nicht immer - es gibt hilfe.

Moment mal, das alles läuft doch letztendlich darauf hinaus, dass ich später mit dem Hintergedanken sehr viel Geld zurückzahlen zu müssen (auch wenn’s zinslos ist) ins Berufsleben einsteigen werde.

Was ist das für eine Vorstellung?
Ich gehe also meiner Arbeit nach, um irgendwann ein echtes Plus auf meinem Konto zu erreichen - tolle Motivation!

Sicherlich werde ich zu Beginn meiner Karriere nicht sofort den Top-Job mit Super-Bezahlung bekommen, da muss man sich in der Regel erst hocharbeiten.

Also, ich bin ein Familienmensch.
Wann könnte ich denn dann mit meiner Frau und dem/den Kind/Kindern das Leben geniessen?
Ich arbeite gern viel, wenn ich weiss, dass ich davon einen schönen Urlaub mit meiner Familie machen kann, oder wenn ich meine Kinder mit tollen Geschenken beglücken kann.
Wäre das dann tatsächlich möglich?

Oder zahle ich bis ich in Rente/Pension gehe kleine Beträge, die ich im Monat gar nicht grossartig bemerke?
Was wäre denn, wenn ich mit 35 einen Herzinfarkt kriege und sterbe? Bleibt meine Frau dann auf den Rückzahlungen sitzen, obwohl sie ja von dem Studium, das ich damals gemacht habe, überhaupt gar nichts hat?

Okay, es ist übertrieben, aber was ich damit zeigen will ist, dass es nicht so einfach ist, wie es vielleicht klingt.
Letztendlich muss jede (finanzielle) „Hilfe“, die man angenommen hat, auch irgendwie und irgendwann zurückgezahlt werden.

Bis dann
Unikuss

Wunderbar - deine vorstellungen - alles akzeptiert - man muss sich immer entscheiden was man wie will - oder nicht.

Genaueres frag bitte HIER Katja - die hat ggf. die bessere Antwort.

Gruss

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moment mal, das alles läuft doch letztendlich darauf hinaus,
dass ich später mit dem Hintergedanken sehr viel Geld
zurückzahlen zu müssen (auch wenn’s zinslos ist) ins
Berufsleben einsteigen werde.

Was ist das für eine Vorstellung?
Ich gehe also meiner Arbeit nach, um irgendwann ein echtes
Plus auf meinem Konto zu erreichen - tolle Motivation!

Wir sprechen hier nicht von exorbitanten Studiengebühren.

Nehmen wir die USA als Beispiel:

Ein Studium in Harvard z.B. kostet, wenn Du bedenkst 2 Jahre College dann 3/4 Jahre Graduate, etwa 400 000 DM.

Ein Studium an einer Durchschnittlichen Universität, z.B. University of Minnesota, University of Arizona, California State University etc. kosten für 5 bis 6 Jahre College + Uni 60 000 bis 70 000 DM.

Das heißt um Dir ein Studium an einer guten Universität zu leisten würde es reichen, wenn Deine Eltern 20 Jahre Lang von Geburt an jeden Monat 200 DM zurücklegen. Dann hättest Du nach 20 Jahren ja nach Zinssatz zwischen 50 und 75 000 DM. Eventuell könnte hier der Staat noch Anreize schaffen, und sagen er greift ihnen mit 100 Dm unter die Arme pro Monat, dann müßen sie nur 100 DM bezahlen, wenn sie finanziell nicht so gut ausgestatte sind. Die Lebenserhaltungskosten könntest Du über BAFÖG und/oder Arbeiten bezahlen. Du siehst, wir sprechen hier nicht von unbezahlbaren Summen. Und ein Studium in Harvard können sich in den USA auch nur die Reichen leisten, Genies mit Stipendien oder sehr gute Sportler.

Sicherlich werde ich zu Beginn meiner Karriere nicht sofort
den Top-Job mit Super-Bezahlung bekommen, da muss man sich in
der Regel erst hocharbeiten.

Auch das ist Richtig, aber als sogenannter High Potential (in der Regel die besten 5 bis 10 % eines Studienjahrganges) kannst Du schon im 1. Jahr sehr viel Geld verdienen (teilweise schon über 100 000 DM im ersten Jahr).

Also, ich bin ein Familienmensch.
Wann könnte ich denn dann mit meiner Frau und dem/den
Kind/Kindern das Leben geniessen?
Ich arbeite gern viel, wenn ich weiss, dass ich davon einen
schönen Urlaub mit meiner Familie machen kann, oder wenn ich
meine Kinder mit tollen Geschenken beglücken kann.
Wäre das dann tatsächlich möglich?

Ja, dass wäre möglich. Du könntest die Kredite ja über einen längeren Zeitraum zurückzahlen, so das auch genug für die Famile und Urlaub bleibt :smile:.

Oder zahle ich bis ich in Rente/Pension gehe kleine Beträge,
die ich im Monat gar nicht grossartig bemerke?
Was wäre denn, wenn ich mit 35 einen Herzinfarkt kriege und
sterbe? Bleibt meine Frau dann auf den Rückzahlungen sitzen,
obwohl sie ja von dem Studium, das ich damals gemacht habe,
überhaupt gar nichts hat?

50 000 DM über 10 Jahre wären etwa 500 DM im Monat, dass könntest Du als gut verdiender Akademiker mit 10 bis 15 000 DM im Monat locker bezahlen.

Okay, es ist übertrieben, aber was ich damit zeigen will ist,
dass es nicht so einfach ist, wie es vielleicht klingt.
Letztendlich muss jede (finanzielle) „Hilfe“, die man
angenommen hat, auch irgendwie und irgendwann zurückgezahlt
werden.

Das ist richtig. Außer Hilfen vom Staat, die müßen gar nicht oder wie beim Bafög nur zu 50 % zurückbezahlt werden :smile:.

Bis dann
Unikuss

Katja

Hallo Katja!

Das heißt um Dir ein Studium an einer guten Universität zu
leisten würde es reichen, wenn Deine Eltern 20 Jahre Lang von
Geburt an jeden Monat 200 DM zurücklegen. Dann hättest Du nach
20 Jahren ja nach Zinssatz zwischen 50 und 75 000 DM.

Sag ich doch!
Ist für alle okay, die bald geboren werden.

Aber ich studiere JETZT!
Und viele aus meiner Verwandtschaft wollen demnächst anfangen.
Da liegt doch das Problem.

Auch das ist Richtig, aber als sogenannter High Potential (in
der Regel die besten 5 bis 10 % eines Studienjahrganges)
kannst Du schon im 1. Jahr sehr viel Geld verdienen (teilweise
schon über 100 000 DM im ersten Jahr).

Langsam, langsam, das muss man erst mal schaffen!

Wie Du selbst sagst sind es nur 5 bis 10% eines Jahrgangs, die das schaffen.
Was ist dann mit den anderen?

50 000 DM über 10 Jahre wären etwa 500 DM im Monat, dass
könntest Du als gut verdiender Akademiker mit 10 bis 15 000 DM
im Monat locker bezahlen.

Erst einmal muss man doch ein gut verdienender Akademiker werden!!!

Oder glaubst Du, dass jeder fertige Student, egal welchen Studiengang er gemacht hat, 10 bis 15.000 DM im Monat verdienen wird?

Vielleicht mache ich ja den falschen Studiengang.
Welcher wäre es denn, bei dem ich anschliessend 10 bis 15.000 DM / Monat verdienen kann?
Dann würde ich mir ja glatt überlegen zu wechseln…

Bis dann
Unikuss

Sag ich doch!
Ist für alle okay, die bald geboren werden.

Aber ich studiere JETZT!
Und viele aus meiner Verwandtschaft wollen demnächst anfangen.
Da liegt doch das Problem.

Auch dafür werden sich Lösungen finden, so was kommt auch nicht von Heute auf Morgen, also keep cool :smile: Und wir reden hier von 400 bis 500 DM im Monat, auch das wird sich aufbringen lassen, evtl. wenn der Staat es vorschiesst oder auf das BAFÖG anrechnet oder die Hälfte dazugibt, oder von der Steuer bei den Eltern abziehbar etc. etc.

Langsam, langsam, das muss man erst mal schaffen!

Mit ein bischen Fleiss schafft man das schon :smile:

Wie Du selbst sagst sind es nur 5 bis 10% eines Jahrgangs, die
das schaffen.
Was ist dann mit den anderen?

Die bleiben zum größten Teil auf der Strecke :smile:.

Oder glaubst Du, dass jeder fertige Student, egal welchen
Studiengang er gemacht hat, 10 bis 15.000 DM im Monat
verdienen wird?

In der Regel nicht in den ersten Jahren, aber später schon :smile:. Obwohl es auch Studenten gibt die schon in den ersten Jahren so viel verdienen z.B. Informatiker, Juristen bei großen Amerikanischen Wirtschaftskanzleien oder bei Investment Banken.

Vielleicht mache ich ja den falschen Studiengang.
Welcher wäre es denn, bei dem ich anschliessend 10 bis 15.000
DM / Monat verdienen kann?
Dann würde ich mir ja glatt überlegen zu wechseln…

Jura bei den besten 2 %, BWL an einer PrivatUni oder Informatik :smile:

Bis dann

dito

Unikuss

katja