PostMe gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen: Neben der kostenlosen Freeware-Version 2.0 ist die erweiterte Version 3.0 zum Preis von 25 Euro erhältlich. Der Funktionsumfang und die Bedienung richten sich eher an den Einsteiger unter den E-Mail-Benutzern. Statt komplexer Im- und Exportfeatures oder Filterfunktionen zeichnet sich PostMe durch ungewöhnliche Erweiterungen wie Zitatfunktionen, Textbaustein- und Briefkopfverwaltung sowie ein Smiley-Lexikon aus. Zudem existieren zahlreiche Plug-ins und Zusatzprogramme wie ein Anlagen-Manager zum Umbenennen, Kopieren und Zippen von Dateien. Zusätzlich lassen sich per »AutoMessage« und »AutoReply« E-Mails automatisch versenden und beantworten.
Das betagte Pegasus Mail, kurz PMail, ist ein Freeware-Programm, das nach wie vor viele Anhänger besitzt. Die Filterfunktionen sind einfach zu konfigurieren und dennoch umfassend. Das Programm bietet von Haus aus einen integrierten Server für den Mailversand in einem lokalen Netzwerk sowie Unterstützung für den Einsatz mit Novell Netware. Einsteiger werden von dem überholten Benutzer-Interface und der unübersichtlichen Bedienung abgeschreckt. Neben einer eigenen Verschlüsselungsroutine führt PMail eine interne Liste „gefährlicher“ Datei-Erweiterungen, vor denen der Benutzer gewarnt wird. Die Ausführung von Dateien innerhalb von PMail wird zudem rigoros unterbunden. Für die Version 3.12 existiert ein deutsches Sprachmodul, das Sie ebenso wie das Hauptprogramm über die Pegasus-Website beziehen können.
IncrediMail, in einer werbefinanzierten Version kostenlos und für 30 Dollar ohne störende Kaufangebote, besitzt einen extrem hohen Spaßfaktor. Das verführt dazu, mehr elektronische Post zu verschicken, als man eigentlich will. Zwar orientiert sich das Programm im Funktionsumfang am stocknüchternen Outlook Express, es bietet aber eine Fülle optischer und akustischer Spielereien. Aus dem Menü lassen sich animierte Emoticons (Smileys) und Symbole einfügen; witzige Hintergrundgrafiken erwecken das Briefpapier zum Leben. IncrediMail bietet sogar einen speziellen Editor, mit dem der Nutzer seine eigene Unterschrift einfügen kann. Selbst ein Recorder zum Aufnehmen von Sprachnachrichten ist integriert. Nachschub an Sounds, Animationen und auch E-Cards gibt es zudem kostenlos aus dem Web.
Mit Programmen wie SuperMailer 1.42 lassen sich Serien-Mails erstellen – und zwar wesentlich komfortabler, als man es von herkömmlichen E-Mail-Clients gewohnt ist.
Das Programm wird wie eine Textverarbeitung bedient, Adressen und persönliche Anreden werden per Platzhalter in den Text eingesetzt und beim Senden aus dem Adressdatenbestand ersetzt. Diese Adressen stammen entweder aus dem Windows-Adressbuch, aus (Text-)Dateien oder aus SQLfähigen Datenbanken. Mit Hilfe eines Skripts können Sie mit SuperMailer außerdem einen Newsletter inklusive zugehöriger Verwaltung auf Ihrer eigenen Website installieren. Die Version für Privatanwender kostet nur 12 Euro.
Ich hoffe das hilft Dir weiter.
mfg Albert
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soll ich ehrlich sein? Nein, es gibt keine Alternativer zu Outlook, wenn man es nicht nur als Mailclient betrachtet. Ich habe schon zig Projekte gesehen, in denen u.a. auch nach Alternativen zu Outlook/Exchange gesucht wurden, und nicht wenige Projekte insbesondere zur Frage der Umstellung auf Open-Source Betriebssysteme auch genau hieran scheitern sehen. Ich selbst würde sofort umsteigen, wenn es eine bessere Alternative geben würde, da Outlook neben vielen wunderbaren Dingen leider auch reichlich Verbesserungsbedarf hat. Aber offenbar ist es doch nicht so einfach eine auch nur annähernd gleich gute alternative Software (vollkommen egal ob Open- oder Closed-Source) zu schreiben, obwohl der Bedarf da ist und die Anforderungen und z.T. schon im grundsätzlichen Design von Oultlook begründeten Macken offensichtlich sind.
Lotut Notes macht als Client-Version noch deutlich weniger Sinn als Outlook ohne Exchange-Server und momentan klar auf dem absteigenden Ast, da seine Bedienung und Programmierung zu komplex und zu wenig an Standards orientiert ist. Novell Groupwise hat zwar einige interessante Ansätze, kann aber deutlich weniger als Outlook und ist gar nicht ohne Server einsetzbar. Tobit David One kann man zwar ohne Server einsetzen, ist aber nur zu sich selbst kompatibel und wird die Herkunft von einem Faxprogramm auch nie leugnen, sprich, setzt seine Schwerpunkte außerhalb der eigentlichen PIM-Funktionen und ist daher als PIM kaum zu verwenden. Und alles was ich bisher im Bereich Open Source gesehen habe, konnte schon von den Beschreibungen her gar nicht konkurrieren und hat daher nicht mal den Weg auf meine Festplatte gefunden.
Ich beobachte dieses Marktsegment übrigens schon seit rund zehn Jahren und habe PIMs gesehen, getestet und teilweise auch eingesetzt, die heute kaum jemand mehr kennt (Spieß Terminmanager, Timesystems, 357, HEC Timetable, …), weiß also, wovon ich rede. Ich bin kein großer Fan von Outlook, aber man muss MS gerade in diesem Bereich einfach zugestehen, dass es keine wirkliche Alternative gibt.
Gruß vom Wiz
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